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Autor: Sascha Rauschenberger (Meinung)

Silvester ist bei vielen oft ein Datum, wo eine ausgelassene Feier ansteht. Gern auch etwas wild, anders als sonst und möglichst auch exklusiver Art. Man gönnt sich etwas, was man sich sonst nicht gönnen würde. Der eine mehr und der andere weniger. Manche mitunter auch so viel mehr, dass es weit jenseits dessen ist, was man sich eigentlich leisten könnte. Dann wird Silvester zum Ego-Trip.
Dagegen ist alles nichts einzuwenden, auch wenn es bei gewissen Leuten schnell die Neidkultur erweckt.
Darum soll es hier allerdings nicht gehen.

Der SOHO-Club in Berlin ist so eine Location, die als Kette weltweit vertreten ist und nur Mitgliedern offen steht. Mitgliedern, die handverlesen sind, denn allein die Mitgliedsbeiträge berappen zu können – und die sind horrend und weit jenseits dessen, was ein SPD-Mann alter Schule für „anständig“ gehalten hätte. Zumindest hätte Helmut Schmidt dieses Wort gewählt.
Nein, dieses Etablissement öffnet seine Türen nur für die, die wichtig sind oder aber auch für ihre anderen Mitglieder wichtig werden könnten. Die man gern vielleicht mal eher… privater… sehen wollen würde. Abseits von Presse und anderen Feinden wahrhaft „verbindender Art“.

Solche Clubs sind weltweit vertreten. Als Dinner-Clubs, Londoner Herrenclubs oder auch nach thematischen Gesichtspunkten gewählt. Allen gemein sind ihre exklusiven Beiträge und Aufnahmerichtlinien. Und natürlich die Möglichkeit dort dann auch exklusiv um das Business, die Politik oder andere Gelüste zu kümmern. Diskret, wohlorganisiert und in vertraulicher Atmosphäre der „oberen Zehntausend“.

So haben diese Clubs natürlich gleich das Flair eines Elitenclubs. Besonderes vielleicht für die, die allein bei der Nennung des Mitgliedbeitrags Schnappatmung bekommen. Das könnte dann bei der SPD-Normalmitgliedschaft schnell passieren.

Dass Frau Ministerin gern einmal mit „starken Signalen“ auftrumpft ist bekannt. Helme als die Waffenlieferung schlechthin anzupreisen, Flakpanzer als keine Panzer anzusehen oder auch einfach nur einmal ein paar Helirundflüge mit dem… wohlgeratenen… Sohn, sind bekannt.
Genauso wie ihre Tendenz Mitarbeitern Posten zuzuschieben und diese dann finanziell aufzuwerten, wie der Versuch bei ihrem Büroleiter zeigt.
Dass sie weder kompetent noch lernfähig ist oder auch nur in der Lage wäre ohne sich und andere zu blamieren durch die Welt zu reisen und dabei fast so blöde Auftritte hinlegt wie Baerbock, sei an dieser Stelle einmal ausgeblendet.

Dass sie es aber schafft während der übelsten Ballerei in Berlin seit 45 solch eine dämliche Rede abzuspulen und dabei direkt vor dem SOHO-House steht lässt tief blicken.
Anderswo in Berlin tobten übelste Straßenschlachten, wurden Rettungskräfte seit Stunden schon attackiert und Polizisten beschossen. Handfeuerwaffen wurden sichtbar und umfänglich eingesetzt. Autos brannten. Feuerwehrautos geplündert. Passanten mit Raketen und Phosphorstoffen beschossen.

Bunte Vielfalt im kunterbunten Berlin des Jahres 2023…

Nur Frau Ministerin, die man zu Recht als geltungssüchtig, abgehoben, naiv-trottlig bis hin zu völlig dämlich bezeichnen kann, darf und auch MUSS, dackelt mal eben aus dem Club heraus, um ihrer Fangemeinde als neues Influencer-Girl der SPD ein Neues Jahr zu wünschen. Rein privat natürlich…

Im besten Deutschland aller Zeiten, wo in Berlin der Affe die Straße hält, korrekte Wahlen unmöglich sind und die bunte Szene Stadtteile zu Ghettos degradiert hat, in denen der Staat vielleicht noch geduldet wird, lebt Frau Lamprecht abseits ihrer politischen Basis ihre Dekadenz aus.

Zeigt so ziemlich jedem Alt-SPD-Mitglied, dass sich arbeitend abgerackert hat, wie die neue SPD aussieht. Eine SPD, die ihre ultralinke Parteispitze mit noch nicht mal 50% ihrer Mitglieder gewählt hat. Wo sich Basis und Parteispitze schon so weit wie möglich voneinander entfernt haben, dass Esken und Bojans (das ist der zweite Part der Doppelspitze…der aber schon vergessen ist) eigentlich nur 25% der SPD’ler vertreten.

Doch während Esken, Kühnert und all die anderen Granden der SPD sich noch wählen lassen mussten, wurde Frau Lamprecht als Quote für was auch immer in immer neue Ämter gehoben, denen sie fachlich nie das Wasser reichen konnte.
Bei Lamprecht könnte man fast schon annehmen, dass mit ihr die Quote für geistig Behinderte in der Regierung geschlossen werden sollte. Mitunter ein Anliegen, das zu unterstützen wäre, wenn es fachlich nicht ein Ministerressort betreffen würde…

Nachdem wir nun wissen, WO Frau Lamprecht stilgerecht feierte bleibt nur noch die Frage, WER die Kamera für diesen PR-Coup führte…

Und um ehrlich zu sein, glaube ich hier, dass der dämliche Apfel nicht weit vom dekadenten Stamm zu suchen ist…

In diesem Sinne ein schönes Neues Jahr, Frau Lamprecht! Vielleicht verdienen Sie sich 2024 endlich einmal all die Annehmlichkeiten, die Sie seit Jahren unverdient für sich in Anspruch genommen haben!! – SIC!

P.S.: Da man in linken Kreisen inzwischen historisch korrekt auftreten will, man gern auch Besprechungsräume in Ministerien umbenennt, hier ein kleiner historischer Hinweis darauf, WO GENAU Frau Lamprecht gefeiert hat.

Die Immobilie des SOHO-House war früher ein Kaufhaus in jüdischem Besitz, das im 12-jährigem Reich enteignet wurde. Es wurde dort der Sitz des Reichsjugendführers der HJ eingerichtet, was dann nach 45 zwingend einen neuen Besitzer nötig machte. Das wurde dann die Kommunistische Partei…  Und daher und insofern, Frau Lamprecht, fast wieder alles richtig gemacht!! -:)))

„Den Sozialismus in seinem Lauf, hält weder Ochs noch Esel auf!“

 

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Autor: Sascha Rauschenberger

Internetfund zu den sog. Klimazielen unserer Politik

„Aus aktuellem Anlass für alle, die hier täglich belehren, beklagen, fordern, erinnern, missionieren, betroffen sind, sich am Rande des Weltuntergangs wähnen, mindestens aber das Ende der Menschheitsgeschichte herbeischwadronieren, bereits nasse Füße oder einen heißen Kopf bekommen sowie am Schuldkomplex schwer tragen und zu Verzicht oder Umkehr aufrufen, um (politisch willkürlich gesetzte 1,5 Grad) Klimaziele zu erreichen, für alle also, die meinen, es sei notwendig, sich täglich zu kasteien, Buße zu tun oder Abbitte zu leisten, sich kalt zu duschen, Lastenfahrrad oder 130 auf der Autobahn zu fahren, nachstehend eine Übersicht aus der heutigen FAZ (Anm. d. Red.: 09.11.22), die die Zusammenhänge verdeutlicht:

1. Der Anteil der Industrieländer am globalen CO2-Ausstoß ist seit 1980 um rd. 20% gesunken und entspricht inzwischen 1/3 der globalen Emissionen.

2. Parallel ist derjenige der Entwicklungs-/Schwellenländer um 20% gestiegen und entspricht 2/3 der globalen Emissionen.

3. Der Anteil Deutschlands beträgt demnach 1,65% – Tendenz sinkend.

Fazit: Ohne China. USA, Indien und Russland wird es keine Senkung der globalen CO2-Emissionen geben.
Zu guter Letzt: bis 2100 werden weitere 3,5 Milliarden Menschen auf der Erde leben, nicht in Europa oder den USA, die Ressourcen verbrauchen und Teilhabe fordern.“

 

 

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Und nun auf und den ach so gebildeten Arsch auf die Straße kleben. Dem Wohlstand frönen und sich mit Selfies dabei selbst verewigen, wie cool, en vogue, sexy und mitfühlend man doch ist.
Gern dabei vergessend, dass im Kongo und anderswo andere Menschen wirkliche Sorgen haben den Tag zu überleben, um die „Kobolde“ für das Handy  auszugraben.

Auch darf dazu die Rolle der antisemitisch veranlagten und leider auch geistig behinderten Greta nicht vergessen werden, deren linksextreme Fratze immer deutlicher zum Vorschein kommt. Wie überhaupt in der Politik!

Es sei angemerkt, dass gewarnt wurde. Überall. Auch plakativ, damit JEDER es sieht.

 

#grünermist – Kampagne von 2021 – könnte man 2022 schon fast als prophetisch ansehen…

 

Nebenbei die Fangfrage des Tages: — WIE HOCH ist der CO2-Anteil in der Erdatmosphäre?

 

25%
15%
10%
5%
1%

Die vielleicht überraschende Antwort findet sich HIER (Wiki) !!!

 

 

Schon mal von Don Quijote und den Windmühlen gehört, die er für weiße Riesen hielt?

Dieser Artikel wurde am 11.11.22 um 11:11 Uhr veröffentlicht. Passend, damit die neue Narrenzeit auch durch alle Gläubigen wahrgenommen werden kann! – HELLAU!SIC!

 

 

„Kamelle, Kamelle, der Prinz kütt…“

Die Macht der Gewohnheit – gewöhnen wir uns an „Neue Werte“, schrieb ich vor fast sieben Jahren einmal. Frage nun: Haben wir das?

Autor: Sascha Rauschenberger

 

„Richter nach Urteilsverkündung von Familie des Opfers gelyncht“, „Mob stürmt Stadtrat“ oder „Täter an Ort und Stelle getötet –  wieder kein Zeuge“ könnten auch zur Gewohnheit werden. An Schlagzeilen, an die wir uns gewöhnen, weil sie zunehmend oft zu lesen wären.

Diese Sätze von damals traten noch nicht ein. Gott sei Dank, könnte man sagen.

Natürlich war der linke Aufschrei damals groß. Allein diese drei fiktiven möglichen Schlagzeilen schufen ein unwohliges Bauchgefühl. Beim Establishment. Der Elite. Den Könnern. Den Idealisten und Ideologen. – Den Gutmenschen…
Gerade bei denen, die glauben, dass bisher doch (noch) alles OK war. Und alles andere „gar nicht geht“. Alternativlos ist… wie Merkel immer gern betont hat.
Andererseits planen diese Denker auch einen Graben um den Reichstag in Berlin herum. Zehn Meter Breit und zweieinhalb Meter tief. Untertunnelt. Als einziger Zugang für Besucher… Diese Bauplanung ist noch nicht umgesetzt. Aber sie existiert immer noch!

Unverständlich ist aber, dass eben diese Leute gar nichts sagen bzw. noch nicht mal mehr zucken wenn Schlagzeilen wie „IS-Hintergrund zu Anschlägen auf XY“, „Mädchen von X Unbekannten vergewaltigt“ und „Polizei gibt Park G auf“ zu lesen sind. Oder wie inzwischen normal, dass Freibad R und Z  alle paar Tage wieder geräumt werden mussten.
Oder Frauen und Kinder vor Züge gestoßen werden. „Junge Männer“ halt mal wieder auffällig wurden.
Das mag daran liegen, dass wirklich unschöne Bilder der Zensur anheimfallen. Oder zum Schutz der Öffentlichkeit der Pressekodex §12 greift. Und auch zum Schutz des eigenen Seelenheils? Oder der Regierung???
Letztlich ist es egal, denn wenn das die Neuen Werte sind, dann spielt es sowieso keine Rolle mehr, was noch kommt. Und es kam und kommt immer mehr. Bis dato…

Warum also erwähnen, dass die rivalisierenden Clans in Berlin vor der Ermordung von Gegnern diese auch mal kastrieren? Warum so unschöne Details publizieren wie das, was so alles in ein paar Stunden lang mit Frauen gemacht wird, die man dann tot in der Landschaft verteilt findet? Und was in Gotteshäusern unter dem Deckmantel der Religionsfreiheit gepredigt wird?
Oder auch bei Parteiversammlungen der Linken gefordert wird, wie man mit „Reichen“ umzugehen gedenkt… Immerhin: bisher wurde noch keiner erschossen oder einer „nutzbringenden Verwendung zugeführt“.

Oder, und das kam nun hinzu, was unter dem Deckmantel von Europa mit unserem Geld gemacht wurde. Oder fiel die jahrelang nicht bekämpfte Inflation auch als neuer Wert vom Himmel? So wie jetzt die Energiekrise? Und die unausweichliche Rezession?

Die #grünermist – Kampagne von 2021 – könnte man 2022 schon fast als prophetisch ansehen…

2017 erlebten wir eine beispiellose Verleumdungskampagne eines osteuropäischen Staates, der in die Diktatur abglitt und seitdem zu immer neuen Eskapaden bereit war. Er hetzte via Satelliten-TV, Twitter und Zwangsbesuch seine ausgewanderten Landsleute auf, für ihn zu stimmen. Trat und tritt unsere Souveränität mit Füssen. Täuscht unsere Behörden und Ämter nur damit Kabinettsmitglieder dieses Landes weiter öffentlich hetzen – informieren – konnten.
In Moscheen, die zum großen Teil einem Verein gehören, der vom Religionsministerium eben dieses Landes finanziert werden, wird Hetze und Propaganda ungefiltert verbreitet und die Gläubigen zur Spitzelei angeregt.
Der einstige Religionsfriede in Deutschland ist auch so ein Wert, der besser nicht zu den Neuen Werten gehören sollte, da er offensichtlich stört.

Für die Vergesslichen unter uns: die Rede war von Erdogan und seinem Bestreben das Osmanische Reich neu zu beleben und dazu Kurden, Armenier und gern auch Griechen zu unterjochen. Gerade jetzt erst hat er Aserbaidschan dabei unterstützt/beigestanden/zugeredet Armenien anzugreifen. Hier ist auch ein neuer Wert zu sehen: dem kollektiven Wegschauen anstatt, wie bei Putin Sanktionen zu verhängen. Man lernt dann sehr schnell, dass Werte wirkliche Variablen sind, wenn man von werteorientierter Außenpolitik redet.

Die Hüter Neuer Werte sagten nichts dazu. „Zurückhaltung“ war das Motto der Stunde und die Strategie der Wahl. Allen voran erst Angela Merkel und nun Scholz, Baerbock, Lindner, Habeck und Co., die gern alles aussitzen, um dann, wenn andere gehandelt haben, das als ihren Erfolg auszugeben. Alternativlos sei das – so hört man immer wieder. Feige, opportunistisch, verlogen oder heuchlerisch hat man das früher genannt.  Nun ist es aber Konsens, dass gerade grüne Politiker solche Charaktereigenschaften als „frischen Wind“ begreifen dürfen.

Alternativlos ist dann wohl auch die Zunahme von Anschlägen, Anschlagwarnungen, Übergriffen und Gewalttaten, an die wir uns momentan so gut gewöhnt haben. Gerade gestern warnte das BKA davor, dass im Zuge unsere klimaoptimierten Wirtschaftskrise samt Inflation und Niedergang der Wirtschaft  Islamisten zu Anschlägen aufrufen, um die Gunst der Stunde zu nutzen.

Inzwischen sind auch Hochzeitskorsos normal geworden. Nicht die, die wir hupender Weise durch die Straßen fahren sehen, es selbst auch so gemacht haben, sondern solche, die Autobahnen blockieren und dadurch Menschen gefährden. Oder solche, aus denen geschossen wird… Hier zucken wir noch nicht einmal mehr. 2017 war das noch ein Schockmoment.

Wie es scheint setzt Multikulti nicht nur kulturelle Vielfalt voraus, sondern auch ein neues besseres Wertesystem, dass solche Meldungen und die damit einhergehende Veränderung unserer Sicherheitslandschaft so mit sich bringt. Das Wort Integration ist schon lange umdefiniert und wenn etwas integriert wurde, dann neue Sicherheitsaspekte, Ängste und Gefahren.
Oder schlicht die Tatsache, dass es zum neuen Wert gehört selbst Taliban Asyl zu gewähren und keinen abzuschieben, egal wie verlogen und/oder kriminell er war.

Quelle: Stella Hoskin: Angela „Palpatine“ Merkel

 

Im Karneval waren Polizeikostüme nie im Trend, waren aber überall (zu) oft zu sehen. Es gab da eine Zeit, da stand alle zweihundert Meter mal ein Polizist ohne Mütze, der mit Lippenstift „maskiert“, weil abgeknutscht worden war. Heute muss eine Närrin da schon einen Klimmzug an der Maschinenpistole machen, um das zu schaffen; muss dafür aber nicht mehr allzu weit gehen, da Polizisten nun alle paar Meter in Gruppen stehen. Ein Narr, der dabei böses denkt… er hat nur ein falsches, weil altes, Wertesystem.
Was aber nicht geht, auch nicht im Karneval, ist eine Verkleidung als Indianer oder das Tragen von Rastazöpfen. Das ist „kulturelle Aneignung“. Ein Afrikaner in Lederhose im Bierzelt oder auch ein „Südländer“ mit blondiertem Haar  ist aber OK.

Sankt-Martin-Umzüge sind Lichterfeste, Weihnachtsmärkte sind Jahresendmärkte und ein Weihnachtsengel wird vermutlich bald wieder „Jahresendeabschlussfigur“ heißen, wie in der DDR. Werte verändern sich halt. Damit auch gewisse Bezeichnungen, an die sich ältere Mitbürger gewöhnt haben.
Andererseits hat Corona hier echt für ganz neue Werte gesorgt. Man ist froh überhaupt mal ohne Maskenkostüm leben zu können. Bis auf zwei Ausnahmen: Oktoberfeste sind ausgenommen, weil Masken beim Saufen stören und natürlich Bankbesuche, weil Masken dort zusammen mit Sonnenbrillen gewisse Ängste auslösen könnten.

Dass schöne Veranstaltungen nun zunehmend deshalb schön werden, weil nichts passiert ist und alle überlebt haben, ist auch so ein „Neuer Wert“. Wenn Veranstaltungen nun mit neudeutschen Roadblocks (Merkellegos), hunderten Polizisten und privaten Sicherheitskräften wie ein Hochsicherheitstrakt abgeriegelt werden, Taschenkontrollen nötig sind und jeder sich immer über die Schulter schaut, ob nicht doch jemand Messer und Gabel an der Imbissbude zweckentfremdet, ist das die neue kulturelle Vielfalt, die einen Wert an sich darstellt. Und das ist nun normaler Alltag. Wertvoll und nutzbringend. Das hat sich seit 2017 auch nicht geändert. – OK: es ist eher schlimmer geworden!

Dass zunehmend ältere Menschen Opfer von heimtückischen und hinterhältigen Angriffen werden, so hätte man das noch vor ein paar Jahren genannt, ist inzwischen kaum noch Schlagzeilen wert. 70-, 80- und gar 90jährige werden fast täglich und beiläufig abkassiert. Eine neunzigjährige Seniorin sogar vergewaltigt und dann beraubt. Dieser neue Wert des Zusammenlebens greift um sich, kann aber mit Jubelmeldung aus den Innenministerien statistisch geglättet werden.
Dass diese Meldungen im Ausland eher in deren Presse erwähnt werden als in unserer ist ein weiterer Neuer Wert, der von Pressefreiheit gestützt, gern solche Ereignisse komplett ausblendet, marginalisiert oder bewusst unterdrückt. Es kann nicht sein was nicht sein darf – und schon gar nicht so oft!

Wer es nicht glaubt möge doch mal das Wort Messer zusammen mit der nächsten Kreisstadt googln. Man ist überrascht, was da so alles und wie oft erscheint.

 

 

Diese „Neuen Werte“ machen natürlich nachdenklich. Vor allem dann, wenn jemand das Podium betritt, um dem etwas verunsicherten Volk zu erklären, dass „unsere Werte“ verbindlich(!) sind.

Tja, denkt man, was für Werte denn und wie verbindlich??? Und für WEN denn??

Wenn sich etwas als verbindlich darzustellen scheint, dann der Umstand, dass hier jeder tun und lassen kann was er/sie/sonst will, solange er/sie/sonst das verordnete „Wohlfühlklima“ im Ländle nicht stört. Notfalls kann man auch schon einmal Scholz-like vergesslich sein.

So ist es OK, dass Imame ihre Gemeinde zu Spitzeldiensten aufrufen, Unfrieden stiften und mögliche Oppositionelle denunzieren (in bester Stasi- und Gestapo-Manier). Nicht OK ist, jetzt zu fordern diese Imame zu bestrafen und eben diesen Moscheenverband (nein: das war kein Einzelfall), zu verbieten. Das widerspricht den Neuen Werten.

Inzwischen muss man auch sagen, dass der Staat selbst Denuziantenportale in bester Stasi-Tradition anbietet, um Kritiker der Neuen Werte zu erfassen, zu verfolgen und selbst zu drangsalieren. Nancy Frazer sieht das als Fortschritt an und warnt schon jetzt vor Nazis, die gegen die Inflation und Rezession demonstrieren werden. Oder gegen Corona. Oder gegen sonstwas, was der Staat als Kritik auffassen könnte.
In diesem Zusammenhang ist auch der Maulkorberlass zu sehen, der mit dem Pandemiegesetz Einzug in das Verfahren genommen hat Demonstrationen als gefährlich oder auch nicht einzustufen.

Der gute Bürger… hält die Klappe und beschwert sich nicht!

So hat der Begriff Nazi dann auch die ereilt, die bald frieren, hungern und/oder ohne Geld dastehen, weil im besten Deutschland aller Zeiten das Licht ausgeht. Gern auch wörtlich und fern jeder Metapher.

Dass diese Neuen Werte zunehmend unsere Nachbarn befremden mag damit zusammenhängen, dass die eben nicht so multikulti oder ideologisch verbohrt sind wie wir, nicht ganz so vergesslich hinsichtlich alter Werte (oder CumEx-Vorfällen…) und darüber hinaus vielleicht auch ein paar Politiker haben, die eben näher am Wähler stehen. Es könnte aber auch sein, dass fehlende Grenzen im EU-Raum zu einer gewissen Unsicherheit führen, wohin denn all die gehen, die diese Vielfalt weitertragen wollen. Madrid, London, Paris, Nizza und andere Städte sind da Beispiele wo zu viel „Neue Werte“ auf einmal eben doch zuviel war.
Berlin war auch betroffen. Aber Berlin ist eine deutsche Stadt, sogar die Hauptstadt, und da muss man Vorreiter in Sachen „Neuer Werte“ sein. Es gibt zwar keine  no-go-Areas (neudeutsch), aber halt Parkanlagen, Plätze und Straßenzüge, wo „Neue Werte“ wesentlich offener gelebt werden. Wo das 68er-Ideal vom polizeilosen Staat der damaligen anarchistischen Utopie doch schon recht nahe kommt.

Der bisweilen etwas nörgelnde Wutbürger und Neu-Nazi bedarf hier der Zusprache und Hilfe. Daher werden dann auch gerne von Bund und Ländern Zigmillionen in Werbekampagnen gegen rechts investiert, die sich eine linke Partei gar nicht leisten könnte, wenn sie gegen unliebsame politische Opposition im Wahlkampf zu Felde zieht. Auch das ist ein „Neuer Wert“ an sich. Wahlkampf auf Staatskosten gegen die bürgerliche Opposition. Oder einfach nur gegen nicht links-gesinnte Krwallmacher.

Der Aktivist ist der neue Terrorist, nur dass er vom Staat dafür via NGOs und Stiftungen bezahlt wird.

Nur werden im demographischen Wandel die Menschen älter. Jeder, wird jeden Tag, jede Stunde, Minute und Sekunde älter. Und der ein oder andere Skeptiker wird sich fragen, was in zehn Jahren ist. Wenn er/sie dann alt ist. So alt wie das 90jährige Vergewaltigungsopfer, der 80jährige in X und Y, der hinterrücks niedergeschlagen wurde, oder all die 70- und 60jährigen die täglich und immer öfters Opfer von Gewalttaten werden.
Ältere Menschen haben häufiger Angst, eben weil sie nicht mehr so fit sind. Gebrechlich geworden durch Arbeit an und für ein Land, das „Neue Werte“ propagiert, die so von viele nicht geteilt werden. Und daher werden sie ihre Stimme erheben. Vielleicht nicht allzu laut – denn das widerspricht den Neuen Werten – sondern da, wo es etwas bewirkt. An der Urne.
Doch diese Annahme ist falsch. Ältere gehen scheinbar gar nicht mehr zur Wahl. Nutzen nicht mehr die Chance mit ihrer Stimme noch etwas zu verändern und überlassen die Wahl und damit das Votum einer kleinen Gruppe von wohlstandsverwahrlosten Spinnern, die sich lieber auf Straßen kleben als zu arbeiten. Oder auch nur zu lernen.
Hier ist der neue Wert, dass bis zu 50% der Wähler auf die Stimmabgabe verzichten und so Idioten mit 20% plus in die Parlamente einziehen ließen. – Natürlich haben sie es euch gedankt, liebe Nichtwähler. Mit Inflation, Energiekrise, Wirtschaftskrise und Facharbeiterbereicherung.

 

Auch für Nichtwähler ist nun die Pulle leer…

In einer Kindeshow hieß es einmal: „Ob du Recht hast oder nicht, sagt dir gleich das Licht!“

 

Es steht zu befürchten, dass eben dieses Licht für viele ausgehen wird. Seit 2017 wurde europaweit viel gewählt. Auch in Deutschland. Aber auch in Holland und Frankreich. Und jede Wahl, die verloren ging oder gewonnen wurde beflügelte die nächsten Termine.

Leider wurde nicht deutlich, dass man als Liebhaber alter Werte – was immer das auch für ein ach so faschistisches, konservatives und antisemitisches Zeug sein mag – nicht allein war. Aber das war es auch schon.

Gewissen Anhängern „Neuer Werte“ ging aber ein Licht auf, das Hillary Clinton auch gesehen hat. Urplötzlich und unerwartet, dafür aber deutlich. So deutlich, dass sie die ganze Nacht im Hotel geschmollt hat… Nicht jeder gehypte Protagonist Neuer Werte schaffte es.

Inzwischen hat die Welt (auch oder gerade) Trump überlebt – trotz aller Prognosen – und konnte unter Biden wieder Kriege anfangen. Gott sei Dank. Denn auch das ist ein Wert, der stabil zu sein scheint. Zumindest bis November, wenn in den USA wieder gewählt wird und die Demokraten ihre Mehrheit verlieren werden.
In Italien scheint es wohl nun auch nicht mehr links zuzugehen, so dass die EU-Kommission schon mal mahnend den Finger hob, dass man erwarte, dass richtig gewählt wird.
Wieder so ein Neuer Wert, der inzwischen normal ist. Wo Merkel schon den BREXIT anfeuerte ist die EU-Kommission noch weniger zimperlich EU-Mitgliedstaaten zu maßregeln, so sie denn unbequem sind. Ungarn steht da schon kurz vor dem Status Terrorstaat. Ein Attribut, dass anderswo auf der Welt geradezu Drohnenangriffe bei Nacht und Nebel heraufbeschwören würde. Als ultimativer Neuer Wert für angewandte Rhetorik in der Außenpolitk.

Deutschland in Not

 

Soll oder kann man sich vorstellen, dass Millionen Menschen, die hier immer älter werden, ihre Sicherheit, ihre Gesundheit und sogar ihr Leben im Alter darauf verwetten, dass diese schon jetzt sichtbaren Folgen der Neuen Werte schnell besser werden? – Ja, man kann. Es hat sich gezeigt, dass gerade die Älteren gern rein gar nichts machen!

Siebzig Jahre europäische Einigung, Dekaden von sozialem Frieden und eine vorher nie gekannte Freiheit in Wohlstand haben dazu geführt, dass all das, was Grundlage dessen war, was wir heute haben, gefährdet ist durch Werte, die nicht neu sind, aber in Summe dem zuwiderlaufen, was unser aller Leben bisher lebenswert gemacht hat.

Nichts, gar nichts von all dem, was man hier sieht wenn man sich umschaut, ist vom Himmel gefallen. Für alles wurde gearbeitet, gerungen und gekämpft. Aber diese Neuen Werte suggerieren, dass man all das wegwerfen kann, da sie „alternativlos“ sind.

Ich persönlich mag nach wie vor die alten Werte. Sie sind nicht alternativlos, aber grundlegend für das, was neu dazukommen kann, muss und auch sollte. Wenn mich das in den Augen der Neuen-Werte-Gemeinde zum Rechten, zum Nazi und Faschisten macht, wie neuerdings alle Kritiker von anderen „Politdarstellern und Medioten“ zu Nachfahren von Nazis erhoben wurden, dann bin ich oder war schon immer Nazi. Oder Italiener, Ungar oder neuerdings auch Schwede.

Ich habe keine Kinder und auch keine Enkel. Folglich ist der Gedanke daran, was ich meinem Enkel sage, wenn er mich fragt, was ich denn tat, als die „Neuen Werte“ alles verändert haben, über das ich ihm doch so gern und oft erzähle, eigentlich fremd. Doch mein Bauchgefühl sagt mir, dass da eine Antwort besser nicht kommen sollte: NICHTS mein Kind!

Ich glaube, bei allen „Neuen Werten“ an die wir uns weiter nett gewöhnen; das würde mein Enkel nicht verstehen…

 

„Immer wieder Montags, sollst Du spazieren gehen… Tralala…“

 

Auch:

Die Deutschen und ihr RECHT auf Widerstand – ein Überblick – (nordhessen-journal.de)

Homo Tyrannis – der Gutmensch: eine Analyse – (nordhessen-journal.de)

Zahl, aber halt‘s Maul (bod.de)

STRESSTEST: Altersarmut in Deutschland – wirtschaftliche, soziale und politische Faktoren | Conplore Wirtschaftsmagazin

Angela Palpatine, oder wie hieß der böse Drachen aus STAR WARS noch? | Conplore Wirtschaftsmagazin

Die nationale CI und ihre Bedeutung für Migration und Integration | Conplore Wirtschaftsmagazin

 

Hier das Programm derer, die man machen ließ mit eigenen Worten!

 

 

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