„Du hier nix grillen Schwein – du woanders“

Willkommen im besten Deutschland aller Zeiten – heute live aus dem örtlichen Naherholungsgebiet, das sich pünktlich zum Sommerbeginn wieder in eine Mischung aus Müllkippe, Freiluftküche und territorialem Großexperiment verwandelt hat.

Der klassische deutsche Parkbesucher erkennt seine Heimat inzwischen vor allem daran, dass er sich vorsichtig zwischen Einweggrills, Sonnenblumenkern-Teppichen und zerfetzten Plastikverpackungen hindurchbewegt, während irgendwo im Hintergrund drei Bluetooth-Boxen gleichzeitig um die Vorherrschaft kämpfen.

Früher ging man in Parks, um sich zu entspannen. Heute braucht man eher taktische Lageeinschätzung, Gehörschutz und eventuell einen Mediator oder sogar Personenschutz.

Besonders beeindruckend ist dabei die bemerkenswerte Wandlung öffentlicher Flächen. Ein deutscher Grillplatz war einst ein Ort mit Klapptisch, Kartoffelsalat und leicht verbrannter Bratwurst.

Heute wirkt manches eher wie die Endstufe gescheiterter Integrationsromantik. Öffentliche Anlagen werden besetzt wie mittelalterliche Provinzen, Regeln gelten als unverbindliche Literatur und Müllentsorgung offenbar als kolonialistisches Unterdrückungsinstrument.

Vielleicht sollte der Staat endlich reagieren. Nicht etwa mit konsequenter Durchsetzung von Regeln — das wäre ja völlig überzogen — sondern mit neuen Warnschildern:

„Achtung, Bürger!
Sie betreten jetzt eine kulturdiverse Begegnungszone mit erweitertem Müllaufkommen.“

Oder:
„Grillen für Einheimische nur nach vorheriger moralischer Selbstprüfung.“

Vielleicht auch praktische Hinweise:
„Familien mit kleinen Kindern bitte nur in Begleitung von Sozialpädagogen.“
„Konflikte um Parkbänke werden nach internationalem Gewohnheitsrecht geregelt.“
„Betreten auf eigene Lautstärkegefahr.“

Und wehe, jemand wagt es, diesen Irrsinn anzusprechen. Dann erscheint sofort die moralische Eingreiftruppe des betreuten Denkens:
„Das hat nichts mit Herkunft zu tun!“
Natürlich nicht. Rein zufällig sehen dieselben Zustände aber jedes Wochenende gleich aus und entstehen offenbar durch spontane Selbstentzündung von Plastikmüll.

Die Politik reagiert derweil entschlossen wie immer: mit Arbeitskreisen, Dialogformaten und vermutlich bald einem „interkulturellen Grillbotschafter“. Vielleicht gibt es demnächst auch Fördermittel für resiliente Parkbesucher oder kostenlose Trauma-Seminare für Familien, die einfach nur ein ruhiges Picknick machen wollten.

Der eigentliche Witz ist aber:

Die anständigen, integrierten Migranten leiden oft selbst unter genau diesen Zuständen. Denn auch sie wollen saubere Parks, Ruhe und Sicherheit. Doch wer sich benimmt, wird am Ende genauso mit den Auswüchsen einer völlig entgleisten Migrations- und Wegsehpolitik identifiziert.

Deutschland diskutiert inzwischen nicht mehr darüber, wie Integration gelingt. Deutschland diskutiert nur noch darüber, ob man die sichtbaren Probleme überhaupt noch benennen darf, ohne öffentlich verbrannt zu werden.

Und während der Bürger den Müll im Park umkurvt, erklärt ihm irgendein Funktionär im Fernsehen weiterhin mit ernster Miene, das alles sei vor allem „eine Bereicherung“.


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