Muss es immer tiefer, schneller, breiter und teurer sein? Citroën erinnert daran, dass ein Auto auch einfach sympathisch sein kann.
Auf dem Pariser Autosalon zeigt Citroën das 2CV Concept: eine elektrische Neuinterpretation der legendären Ente. Die runden Scheinwerfer, die vertrauten Rundungen und das große Stofffaltdach wecken Erinnerungen an das Original – ohne bloß eine alte Form zu kopieren. Mit 3,76 Metern bleibt der Entwurf kompakt; das Dach lässt sich weit öffnen und bringt ein Stück Sommer in den Alltag.
Gerade darin liegt der Reiz: Während Autos immer größer, schwerer und komplizierter werden, setzt Citroën auf eine andere Idee. Ein übersichtlicher Wagen für alltägliche Wege, mit Charakter statt Statusgehabe und mit Technik, die nützlich sein soll. Das Konzept ist elektrisch und soll laut Citroën weniger als eine Tonne wiegen – ein Ansatz, der auch bei Batteriegröße und Kosten helfen könnte.
Noch ist die neue Ente ein Konzeptfahrzeug. Ein Serienmodell soll bis 2028 vorgestellt werden, in Europa entstehen und einen Einstiegspreis von rund 15.000 Euro anvisieren. Das sind Zielmarken, keine fertigen Verkaufsdaten. Aber die Richtung stimmt: Elektromobilität muss nicht nach Luxus aussehen und nicht jedes Bedürfnis mit noch mehr Leistung beantworten.


Da der Citroën 2CV bislang ein Konzeptfahrzeug ist und die endgültige Serienversion noch nicht feststeht, zeigen die beiden Bilder zwei mögliche Interpretationen.
Vielleicht ist genau das die angenehmste Nachricht vom Autosalon: Ein kleines Auto darf wieder ein Lächeln auslösen. Und manchmal ist weniger tatsächlich mehr – besonders, wenn oben das Dach offen ist.
Quellen
https://www.media.stellantis.com/de-de/citroen/press/citroen-2cv-concept-zeit-fuer-ein-wiedersehen-mit-der-ente
https://2cv-concept.citroen.com/de/concept/
Schlagworte: Citroën, 2CV, Ente, Elektroauto, Elektromobilität
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