Schlagwortarchiv für: Merkel

Die Macht der Gewohnheit – gewöhnen wir uns an „Neue Werte“, schrieb ich vor fast sieben Jahren einmal. Frage nun: Haben wir das?

Autor: Sascha Rauschenberger

 

„Richter nach Urteilsverkündung von Familie des Opfers gelyncht“, „Mob stürmt Stadtrat“ oder „Täter an Ort und Stelle getötet –  wieder kein Zeuge“ könnten auch zur Gewohnheit werden. An Schlagzeilen, an die wir uns gewöhnen, weil sie zunehmend oft zu lesen wären.

Diese Sätze von damals traten noch nicht ein. Gott sei Dank, könnte man sagen.

Natürlich war der linke Aufschrei damals groß. Allein diese drei fiktiven möglichen Schlagzeilen schufen ein unwohliges Bauchgefühl. Beim Establishment. Der Elite. Den Könnern. Den Idealisten und Ideologen. – Den Gutmenschen…
Gerade bei denen, die glauben, dass bisher doch (noch) alles OK war. Und alles andere „gar nicht geht“. Alternativlos ist… wie Merkel immer gern betont hat.
Andererseits planen diese Denker auch einen Graben um den Reichstag in Berlin herum. Zehn Meter Breit und zweieinhalb Meter tief. Untertunnelt. Als einziger Zugang für Besucher… Diese Bauplanung ist noch nicht umgesetzt. Aber sie existiert immer noch!

Unverständlich ist aber, dass eben diese Leute gar nichts sagen bzw. noch nicht mal mehr zucken wenn Schlagzeilen wie „IS-Hintergrund zu Anschlägen auf XY“, „Mädchen von X Unbekannten vergewaltigt“ und „Polizei gibt Park G auf“ zu lesen sind. Oder wie inzwischen normal, dass Freibad R und Z  alle paar Tage wieder geräumt werden mussten.
Oder Frauen und Kinder vor Züge gestoßen werden. „Junge Männer“ halt mal wieder auffällig wurden.
Das mag daran liegen, dass wirklich unschöne Bilder der Zensur anheimfallen. Oder zum Schutz der Öffentlichkeit der Pressekodex §12 greift. Und auch zum Schutz des eigenen Seelenheils? Oder der Regierung???
Letztlich ist es egal, denn wenn das die Neuen Werte sind, dann spielt es sowieso keine Rolle mehr, was noch kommt. Und es kam und kommt immer mehr. Bis dato…

Warum also erwähnen, dass die rivalisierenden Clans in Berlin vor der Ermordung von Gegnern diese auch mal kastrieren? Warum so unschöne Details publizieren wie das, was so alles in ein paar Stunden lang mit Frauen gemacht wird, die man dann tot in der Landschaft verteilt findet? Und was in Gotteshäusern unter dem Deckmantel der Religionsfreiheit gepredigt wird?
Oder auch bei Parteiversammlungen der Linken gefordert wird, wie man mit „Reichen“ umzugehen gedenkt… Immerhin: bisher wurde noch keiner erschossen oder einer „nutzbringenden Verwendung zugeführt“.

Oder, und das kam nun hinzu, was unter dem Deckmantel von Europa mit unserem Geld gemacht wurde. Oder fiel die jahrelang nicht bekämpfte Inflation auch als neuer Wert vom Himmel? So wie jetzt die Energiekrise? Und die unausweichliche Rezession?

Die #grünermist – Kampagne von 2021 – könnte man 2022 schon fast als prophetisch ansehen…

2017 erlebten wir eine beispiellose Verleumdungskampagne eines osteuropäischen Staates, der in die Diktatur abglitt und seitdem zu immer neuen Eskapaden bereit war. Er hetzte via Satelliten-TV, Twitter und Zwangsbesuch seine ausgewanderten Landsleute auf, für ihn zu stimmen. Trat und tritt unsere Souveränität mit Füssen. Täuscht unsere Behörden und Ämter nur damit Kabinettsmitglieder dieses Landes weiter öffentlich hetzen – informieren – konnten.
In Moscheen, die zum großen Teil einem Verein gehören, der vom Religionsministerium eben dieses Landes finanziert werden, wird Hetze und Propaganda ungefiltert verbreitet und die Gläubigen zur Spitzelei angeregt.
Der einstige Religionsfriede in Deutschland ist auch so ein Wert, der besser nicht zu den Neuen Werten gehören sollte, da er offensichtlich stört.

Für die Vergesslichen unter uns: die Rede war von Erdogan und seinem Bestreben das Osmanische Reich neu zu beleben und dazu Kurden, Armenier und gern auch Griechen zu unterjochen. Gerade jetzt erst hat er Aserbaidschan dabei unterstützt/beigestanden/zugeredet Armenien anzugreifen. Hier ist auch ein neuer Wert zu sehen: dem kollektiven Wegschauen anstatt, wie bei Putin Sanktionen zu verhängen. Man lernt dann sehr schnell, dass Werte wirkliche Variablen sind, wenn man von werteorientierter Außenpolitik redet.

Die Hüter Neuer Werte sagten nichts dazu. „Zurückhaltung“ war das Motto der Stunde und die Strategie der Wahl. Allen voran erst Angela Merkel und nun Scholz, Baerbock, Lindner, Habeck und Co., die gern alles aussitzen, um dann, wenn andere gehandelt haben, das als ihren Erfolg auszugeben. Alternativlos sei das – so hört man immer wieder. Feige, opportunistisch, verlogen oder heuchlerisch hat man das früher genannt.  Nun ist es aber Konsens, dass gerade grüne Politiker solche Charaktereigenschaften als „frischen Wind“ begreifen dürfen.

Alternativlos ist dann wohl auch die Zunahme von Anschlägen, Anschlagwarnungen, Übergriffen und Gewalttaten, an die wir uns momentan so gut gewöhnt haben. Gerade gestern warnte das BKA davor, dass im Zuge unsere klimaoptimierten Wirtschaftskrise samt Inflation und Niedergang der Wirtschaft  Islamisten zu Anschlägen aufrufen, um die Gunst der Stunde zu nutzen.

Inzwischen sind auch Hochzeitskorsos normal geworden. Nicht die, die wir hupender Weise durch die Straßen fahren sehen, es selbst auch so gemacht haben, sondern solche, die Autobahnen blockieren und dadurch Menschen gefährden. Oder solche, aus denen geschossen wird… Hier zucken wir noch nicht einmal mehr. 2017 war das noch ein Schockmoment.

Wie es scheint setzt Multikulti nicht nur kulturelle Vielfalt voraus, sondern auch ein neues besseres Wertesystem, dass solche Meldungen und die damit einhergehende Veränderung unserer Sicherheitslandschaft so mit sich bringt. Das Wort Integration ist schon lange umdefiniert und wenn etwas integriert wurde, dann neue Sicherheitsaspekte, Ängste und Gefahren.
Oder schlicht die Tatsache, dass es zum neuen Wert gehört selbst Taliban Asyl zu gewähren und keinen abzuschieben, egal wie verlogen und/oder kriminell er war.

Quelle: Stella Hoskin: Angela „Palpatine“ Merkel

 

Im Karneval waren Polizeikostüme nie im Trend, waren aber überall (zu) oft zu sehen. Es gab da eine Zeit, da stand alle zweihundert Meter mal ein Polizist ohne Mütze, der mit Lippenstift „maskiert“, weil abgeknutscht worden war. Heute muss eine Närrin da schon einen Klimmzug an der Maschinenpistole machen, um das zu schaffen; muss dafür aber nicht mehr allzu weit gehen, da Polizisten nun alle paar Meter in Gruppen stehen. Ein Narr, der dabei böses denkt… er hat nur ein falsches, weil altes, Wertesystem.
Was aber nicht geht, auch nicht im Karneval, ist eine Verkleidung als Indianer oder das Tragen von Rastazöpfen. Das ist „kulturelle Aneignung“. Ein Afrikaner in Lederhose im Bierzelt oder auch ein „Südländer“ mit blondiertem Haar  ist aber OK.

Sankt-Martin-Umzüge sind Lichterfeste, Weihnachtsmärkte sind Jahresendmärkte und ein Weihnachtsengel wird vermutlich bald wieder „Jahresendeabschlussfigur“ heißen, wie in der DDR. Werte verändern sich halt. Damit auch gewisse Bezeichnungen, an die sich ältere Mitbürger gewöhnt haben.
Andererseits hat Corona hier echt für ganz neue Werte gesorgt. Man ist froh überhaupt mal ohne Maskenkostüm leben zu können. Bis auf zwei Ausnahmen: Oktoberfeste sind ausgenommen, weil Masken beim Saufen stören und natürlich Bankbesuche, weil Masken dort zusammen mit Sonnenbrillen gewisse Ängste auslösen könnten.

Dass schöne Veranstaltungen nun zunehmend deshalb schön werden, weil nichts passiert ist und alle überlebt haben, ist auch so ein „Neuer Wert“. Wenn Veranstaltungen nun mit neudeutschen Roadblocks (Merkellegos), hunderten Polizisten und privaten Sicherheitskräften wie ein Hochsicherheitstrakt abgeriegelt werden, Taschenkontrollen nötig sind und jeder sich immer über die Schulter schaut, ob nicht doch jemand Messer und Gabel an der Imbissbude zweckentfremdet, ist das die neue kulturelle Vielfalt, die einen Wert an sich darstellt. Und das ist nun normaler Alltag. Wertvoll und nutzbringend. Das hat sich seit 2017 auch nicht geändert. – OK: es ist eher schlimmer geworden!

Dass zunehmend ältere Menschen Opfer von heimtückischen und hinterhältigen Angriffen werden, so hätte man das noch vor ein paar Jahren genannt, ist inzwischen kaum noch Schlagzeilen wert. 70-, 80- und gar 90jährige werden fast täglich und beiläufig abkassiert. Eine neunzigjährige Seniorin sogar vergewaltigt und dann beraubt. Dieser neue Wert des Zusammenlebens greift um sich, kann aber mit Jubelmeldung aus den Innenministerien statistisch geglättet werden.
Dass diese Meldungen im Ausland eher in deren Presse erwähnt werden als in unserer ist ein weiterer Neuer Wert, der von Pressefreiheit gestützt, gern solche Ereignisse komplett ausblendet, marginalisiert oder bewusst unterdrückt. Es kann nicht sein was nicht sein darf – und schon gar nicht so oft!

Wer es nicht glaubt möge doch mal das Wort Messer zusammen mit der nächsten Kreisstadt googln. Man ist überrascht, was da so alles und wie oft erscheint.

 

 

Diese „Neuen Werte“ machen natürlich nachdenklich. Vor allem dann, wenn jemand das Podium betritt, um dem etwas verunsicherten Volk zu erklären, dass „unsere Werte“ verbindlich(!) sind.

Tja, denkt man, was für Werte denn und wie verbindlich??? Und für WEN denn??

Wenn sich etwas als verbindlich darzustellen scheint, dann der Umstand, dass hier jeder tun und lassen kann was er/sie/sonst will, solange er/sie/sonst das verordnete „Wohlfühlklima“ im Ländle nicht stört. Notfalls kann man auch schon einmal Scholz-like vergesslich sein.

So ist es OK, dass Imame ihre Gemeinde zu Spitzeldiensten aufrufen, Unfrieden stiften und mögliche Oppositionelle denunzieren (in bester Stasi- und Gestapo-Manier). Nicht OK ist, jetzt zu fordern diese Imame zu bestrafen und eben diesen Moscheenverband (nein: das war kein Einzelfall), zu verbieten. Das widerspricht den Neuen Werten.

Inzwischen muss man auch sagen, dass der Staat selbst Denuziantenportale in bester Stasi-Tradition anbietet, um Kritiker der Neuen Werte zu erfassen, zu verfolgen und selbst zu drangsalieren. Nancy Frazer sieht das als Fortschritt an und warnt schon jetzt vor Nazis, die gegen die Inflation und Rezession demonstrieren werden. Oder gegen Corona. Oder gegen sonstwas, was der Staat als Kritik auffassen könnte.
In diesem Zusammenhang ist auch der Maulkorberlass zu sehen, der mit dem Pandemiegesetz Einzug in das Verfahren genommen hat Demonstrationen als gefährlich oder auch nicht einzustufen.

Der gute Bürger… hält die Klappe und beschwert sich nicht!

So hat der Begriff Nazi dann auch die ereilt, die bald frieren, hungern und/oder ohne Geld dastehen, weil im besten Deutschland aller Zeiten das Licht ausgeht. Gern auch wörtlich und fern jeder Metapher.

Dass diese Neuen Werte zunehmend unsere Nachbarn befremden mag damit zusammenhängen, dass die eben nicht so multikulti oder ideologisch verbohrt sind wie wir, nicht ganz so vergesslich hinsichtlich alter Werte (oder CumEx-Vorfällen…) und darüber hinaus vielleicht auch ein paar Politiker haben, die eben näher am Wähler stehen. Es könnte aber auch sein, dass fehlende Grenzen im EU-Raum zu einer gewissen Unsicherheit führen, wohin denn all die gehen, die diese Vielfalt weitertragen wollen. Madrid, London, Paris, Nizza und andere Städte sind da Beispiele wo zu viel „Neue Werte“ auf einmal eben doch zuviel war.
Berlin war auch betroffen. Aber Berlin ist eine deutsche Stadt, sogar die Hauptstadt, und da muss man Vorreiter in Sachen „Neuer Werte“ sein. Es gibt zwar keine  no-go-Areas (neudeutsch), aber halt Parkanlagen, Plätze und Straßenzüge, wo „Neue Werte“ wesentlich offener gelebt werden. Wo das 68er-Ideal vom polizeilosen Staat der damaligen anarchistischen Utopie doch schon recht nahe kommt.

Der bisweilen etwas nörgelnde Wutbürger und Neu-Nazi bedarf hier der Zusprache und Hilfe. Daher werden dann auch gerne von Bund und Ländern Zigmillionen in Werbekampagnen gegen rechts investiert, die sich eine linke Partei gar nicht leisten könnte, wenn sie gegen unliebsame politische Opposition im Wahlkampf zu Felde zieht. Auch das ist ein „Neuer Wert“ an sich. Wahlkampf auf Staatskosten gegen die bürgerliche Opposition. Oder einfach nur gegen nicht links-gesinnte Krwallmacher.

Der Aktivist ist der neue Terrorist, nur dass er vom Staat dafür via NGOs und Stiftungen bezahlt wird.

Nur werden im demographischen Wandel die Menschen älter. Jeder, wird jeden Tag, jede Stunde, Minute und Sekunde älter. Und der ein oder andere Skeptiker wird sich fragen, was in zehn Jahren ist. Wenn er/sie dann alt ist. So alt wie das 90jährige Vergewaltigungsopfer, der 80jährige in X und Y, der hinterrücks niedergeschlagen wurde, oder all die 70- und 60jährigen die täglich und immer öfters Opfer von Gewalttaten werden.
Ältere Menschen haben häufiger Angst, eben weil sie nicht mehr so fit sind. Gebrechlich geworden durch Arbeit an und für ein Land, das „Neue Werte“ propagiert, die so von viele nicht geteilt werden. Und daher werden sie ihre Stimme erheben. Vielleicht nicht allzu laut – denn das widerspricht den Neuen Werten – sondern da, wo es etwas bewirkt. An der Urne.
Doch diese Annahme ist falsch. Ältere gehen scheinbar gar nicht mehr zur Wahl. Nutzen nicht mehr die Chance mit ihrer Stimme noch etwas zu verändern und überlassen die Wahl und damit das Votum einer kleinen Gruppe von wohlstandsverwahrlosten Spinnern, die sich lieber auf Straßen kleben als zu arbeiten. Oder auch nur zu lernen.
Hier ist der neue Wert, dass bis zu 50% der Wähler auf die Stimmabgabe verzichten und so Idioten mit 20% plus in die Parlamente einziehen ließen. – Natürlich haben sie es euch gedankt, liebe Nichtwähler. Mit Inflation, Energiekrise, Wirtschaftskrise und Facharbeiterbereicherung.

 

Auch für Nichtwähler ist nun die Pulle leer…

In einer Kindeshow hieß es einmal: „Ob du Recht hast oder nicht, sagt dir gleich das Licht!“

 

Es steht zu befürchten, dass eben dieses Licht für viele ausgehen wird. Seit 2017 wurde europaweit viel gewählt. Auch in Deutschland. Aber auch in Holland und Frankreich. Und jede Wahl, die verloren ging oder gewonnen wurde beflügelte die nächsten Termine.

Leider wurde nicht deutlich, dass man als Liebhaber alter Werte – was immer das auch für ein ach so faschistisches, konservatives und antisemitisches Zeug sein mag – nicht allein war. Aber das war es auch schon.

Gewissen Anhängern „Neuer Werte“ ging aber ein Licht auf, das Hillary Clinton auch gesehen hat. Urplötzlich und unerwartet, dafür aber deutlich. So deutlich, dass sie die ganze Nacht im Hotel geschmollt hat… Nicht jeder gehypte Protagonist Neuer Werte schaffte es.

Inzwischen hat die Welt (auch oder gerade) Trump überlebt – trotz aller Prognosen – und konnte unter Biden wieder Kriege anfangen. Gott sei Dank. Denn auch das ist ein Wert, der stabil zu sein scheint. Zumindest bis November, wenn in den USA wieder gewählt wird und die Demokraten ihre Mehrheit verlieren werden.
In Italien scheint es wohl nun auch nicht mehr links zuzugehen, so dass die EU-Kommission schon mal mahnend den Finger hob, dass man erwarte, dass richtig gewählt wird.
Wieder so ein Neuer Wert, der inzwischen normal ist. Wo Merkel schon den BREXIT anfeuerte ist die EU-Kommission noch weniger zimperlich EU-Mitgliedstaaten zu maßregeln, so sie denn unbequem sind. Ungarn steht da schon kurz vor dem Status Terrorstaat. Ein Attribut, dass anderswo auf der Welt geradezu Drohnenangriffe bei Nacht und Nebel heraufbeschwören würde. Als ultimativer Neuer Wert für angewandte Rhetorik in der Außenpolitk.

Deutschland in Not

 

Soll oder kann man sich vorstellen, dass Millionen Menschen, die hier immer älter werden, ihre Sicherheit, ihre Gesundheit und sogar ihr Leben im Alter darauf verwetten, dass diese schon jetzt sichtbaren Folgen der Neuen Werte schnell besser werden? – Ja, man kann. Es hat sich gezeigt, dass gerade die Älteren gern rein gar nichts machen!

Siebzig Jahre europäische Einigung, Dekaden von sozialem Frieden und eine vorher nie gekannte Freiheit in Wohlstand haben dazu geführt, dass all das, was Grundlage dessen war, was wir heute haben, gefährdet ist durch Werte, die nicht neu sind, aber in Summe dem zuwiderlaufen, was unser aller Leben bisher lebenswert gemacht hat.

Nichts, gar nichts von all dem, was man hier sieht wenn man sich umschaut, ist vom Himmel gefallen. Für alles wurde gearbeitet, gerungen und gekämpft. Aber diese Neuen Werte suggerieren, dass man all das wegwerfen kann, da sie „alternativlos“ sind.

Ich persönlich mag nach wie vor die alten Werte. Sie sind nicht alternativlos, aber grundlegend für das, was neu dazukommen kann, muss und auch sollte. Wenn mich das in den Augen der Neuen-Werte-Gemeinde zum Rechten, zum Nazi und Faschisten macht, wie neuerdings alle Kritiker von anderen „Politdarstellern und Medioten“ zu Nachfahren von Nazis erhoben wurden, dann bin ich oder war schon immer Nazi. Oder Italiener, Ungar oder neuerdings auch Schwede.

Ich habe keine Kinder und auch keine Enkel. Folglich ist der Gedanke daran, was ich meinem Enkel sage, wenn er mich fragt, was ich denn tat, als die „Neuen Werte“ alles verändert haben, über das ich ihm doch so gern und oft erzähle, eigentlich fremd. Doch mein Bauchgefühl sagt mir, dass da eine Antwort besser nicht kommen sollte: NICHTS mein Kind!

Ich glaube, bei allen „Neuen Werten“ an die wir uns weiter nett gewöhnen; das würde mein Enkel nicht verstehen…

 

„Immer wieder Montags, sollst Du spazieren gehen… Tralala…“

 

Auch:

Die Deutschen und ihr RECHT auf Widerstand – ein Überblick – (nordhessen-journal.de)

Homo Tyrannis – der Gutmensch: eine Analyse – (nordhessen-journal.de)

Zahl, aber halt‘s Maul (bod.de)

STRESSTEST: Altersarmut in Deutschland – wirtschaftliche, soziale und politische Faktoren | Conplore Wirtschaftsmagazin

Angela Palpatine, oder wie hieß der böse Drachen aus STAR WARS noch? | Conplore Wirtschaftsmagazin

Die nationale CI und ihre Bedeutung für Migration und Integration | Conplore Wirtschaftsmagazin

 

Hier das Programm derer, die man machen ließ mit eigenen Worten!

 

 

#Sozialismus #Deutschland #Politik #Grüne #Europa #Demokratie #Geld #Armut #Gesellschaft #Recht #Wahlen #Gutmensch

Der Adler ist gelandet – Finis Germaniae – Deutschland hat fertig!

 

Autor: Sascha Rauschenberger

Außenpolitik ist Diplomatie. Und Diplomatie ist die Kunst in Wort und Schrift exakt das formulieren zu können, was man meint OHNE die Gegenseite zu brüskieren, zu verärgern oder gar zu Handlungen zu zwingen. Es sei denn natürlich, man will die Gegenseite zu etwas bewegen. Das kann gut, oder auch schlecht sein.

Ein schönes Beispiel deutscher Diplomatie ist die historische Emscher Depesche, an deren Wortlaut kurzerhand Bismarck selbst Hand anlegte und so aus einem relativ neutral formuliertem Werk mit ein paar Federstrichen eine unverhohlene Drohung machte, die Frankreich nur noch zur sofortigen Kriegserklärung bewegen konnte. Das war dann schlecht für Frankreich und passte Bismarck ganz gut ins Kalkül. Auch dem schwächlichen und entscheidungsaversiven eigenen König gegenüber…

Jedenfalls ist Diplomatie etwas, was rein gar nichts mit lauten Tönen, Showlaufen oder Rumplappern auf offener Bühne zu tun hat. Wer den Unterschied etwas anschaulicher haben will, der muss sich einfach einmal die Diplomaten ansehen, die andere Länder so ins Feld schicken. Selbst die, die man notgedrungen schicken muss, weil sie Politiker und nicht ausgebildete Diplomaten sind.

Letzteres ist ein Beruf, der sich auch durchaus von Berufung ableitet, sehr ausbildungs- und wissensintensiv ist, und gemeinhin durch jemanden vorbildlich und auf Weltklasseniveau – wenn nicht gar historischem Niveau – agierend verkörpert wird und wurde: Elisabeth II. von England!
Die Messlatte für ruhige, beständige und verlässliche Diplomatie schlechthin. Gegenüber dem Commonwealth of Nations (HIER) aber vor allem auch gegenüber den Politikern der eigenen Regierung, die seit Winston Churchill, der selbst ein wahrer und unbestrittener Meister seines Faches war, von ihr beraten wird.

 

Princess Elizabeth II. welcomes Winston Churchill and Prime Minister Clement Atlee at Guildhall.  March 23, 1950.  Photo by Everett Collection

 

Doch das war einmal. Unsere Neigungs- und Meinungsmedien, kunst-, ökologie-  und philosophiestudiert, glauben nun an einem frischen Wind in unserer Außenpolitik, die nun an sich „werteorientiert“ zu sein hat.
Andere Länder sehen ihre Außenpolitik eher im Bereich von vorteilswahrend bis vorteilsnehmend ausgerichtet, aber diese restlichen Länder der Welt müssen das nicht unbedingt richtig machen.
Seit der Energiewende wissen wir Deutschen, dass Alternativlosigkeit durchaus möglich ist. Und seit der Vorsehung anderer Zeiten wissen wir, dass daher der Winter kalt (Gasalternative) und dunkel (Stromalternative) sein könnte und europäische Solidarität eine Einbahnstraße war, ist und sein immer wird, solange diese mit deutschem Geld gepflastert ist, auf der uns die Nachbarn, Freunde und Partner ihre nicht gewollten Facharbeiter schicken / durchreichen können, dürfen und sollen. – Ergo zu hoffen, dass da was anders zurückkommt, ist klägliches Wunschdenken.

Wer diese Formulierung nicht verstanden hat, ist durchaus auch ein Kandidat für das neue deutsche AA in Berlin, das Bewerber in Zukunft nicht mehr auf ihr Allgemeinwissen hin testen will, bevor es sie anstellt.
Wer braucht gerade in der professionellen Außenpolitik auch solches Wissen, wo Sansibar liegt,  wer der Präsident von Südafrika ist und warum Griechen und Türken ein Problem haben? – Alles Werte und Normen, die den neudeutschen Nabel der Welt kaum interessieren dürften, solange sich die Windräder nur drehen.

 

…wir machen uns die Welt, wie sie uns gefällt…

 

Halten wir fest, dass unser diplomatischer Dienst bisher immer noch Gestalten beraten konnte, die nicht über das Wissen verfügten, das sie eigentlich gebraucht hätten, aber leider nicht mitbrachten als man sie in Amt und Würden hob. Oder auch ins Amt schleuste, wie das neuerdings der Fall ist.
Früher wurde die Position des Außenministers mit Leuten besetzt, die anderswo schon als Minister oder Bundesbehördenleiter Erfahrung sammeln konnten, die dann auf der Zeitachse zu der Weisheit heranreifen konnte zu wissen, wann man das Plappermäulchen aufmacht, es geschlossen hält oder einfach nur freundlich lächelt.
Wie man all das hinbekommt, über Jahrzehnte!, zeigt immer wieder Elisabeth II. von England. Und verdammt JA, wir bewundern diese Frau dafür! sic!

Die höchste Kunst der Diplomatie war es einmal Kriege so gekonnt anzufangen, dass sie vor Volk und Götterwelt als gerecht verkauft werden konnten. Das war in Rom ein Problem. Einen gerechten Krieg zu führen war Staatsräson. Es musste ein Grund dafür vorliegen, der vom Tieropfer dann bestätigt werden musste. Gern dann auch durch Bestechung begünstigt…
Bei anderen Kriegserklärungen wurde gern mit Erbansprüchen agiert, die eine inzestöse Verwandtschaft über Jahrhunderte so hergeben konnte.
Bei wieder anderen Kriegen einigte man sich in kirchlichen Gemächern, wie es einst der Borgia-Papst mit der Aufteilung der Welt zwischen Portugal und Spanien tat.
Oder als Hinterzimmerbereicherung des Münchener Abkommens zwischen Molotow und Ribbentrop anno 39, wo man mit buntem Fettstift auf polnischen Karten Linien malte wie es einst die Kolonialmächte mit afrikanischen Landkarten machten.

 

München 1938…

 

Nun schickem wir in diese spannenden Umfelder geschichtlichen Formates unser hüpfendes Lügenlieschen Baerbock, deren mehrfach getürkte und daher hitverdächtige Vita, völlig fehlende Qualifikation und ihr unvergleichlicher fehlerbehafteter Plapperstil neue Dimensionen in die international erprobte Diplomatie bringt. Halt frischen Wind macht, wie unsere Fachpresse so euphemistisch feierte. (Anm.: kleiner Hinweis an unsere weniger geneigten und verständigen Leser: euphemistisch ist nicht euphorisch… nur mal so!)

Weder die Redaktion noch mir selbst kann man auch nur eine Spur Mitgefühl für Frau Baerbock und ihre schwierige Aufgabe unterstellen, in die sie unfreiwillig (halt nach all den Skandalen) „werteorientiert wertvoll“ abgeschoben(!) wurde.
Auch so eine neufrische Vorstellung: Die Führung des AA und der Diplomatie als Trostpreis für dauerndes Versagen!

Doch begnügen wir uns aufzuzeigen, wo Frau Baerbock nun Kriege verhindern und Konflikte beilegen kann. Wir können sicher sein, dass sie hier überall den Mund aufmachen wird, da der frische Wind im AA die Schwerpunkte des nationalen Interesses zur internationalen Schwerfläche des Unwissens aufzuwerten vermochte.

 

 

 

1.) Ukraine
Hier haben wir uns als pazifistische grüne Völkerrechtlerin mit zehn Semestern Politikerfahrung im Hamburger Studium schon frühzeitig und einseitig festgelegt. Gern auch schon weit vor der Revolution in der UKR auf dem Maidan. Also zu einem Zeitpunkt, wo es da noch keinen Experten gab, der ihr Sprechzettel schreiben konnte.
Daher auch die Putinisierung (also Verteuflung) aller Dinge, die zur rechtzeitigen und kriegsvermeidenden Lösung hätten beitragen können.
Ein Novum deutscher Verhandlungspolitik ist das Abbrechen aller möglichen Brücken die man brauchen könnte, um so etwas wie Krieg zu verhindern. Das hat selbst Merkel nicht geschafft.
Bisher war Deutschland immer in der Lage glaubwürdig als Vermittler auftreten zu können. Weltweit. Und wurde daher auch weltweit aufgefordert dies zu tun. Zu moderieren. Mit leisen Tönen und neutraler Art.
Bei der UKR konstatieren wir daher: der Drops ist gelutscht, der frische Wind weht und wir sind – ob wir es nun wahrhaben wollen oder nicht – Kriegspartei. Für alle Ungläubigen mag der Winter zur Einsicht beitragen.

 

IFOR anno 1995

 

2.) ex-Jugoslawien
Hier stehen nun Veränderungen an. Und zwar zweifach. Kleinserbien, das nicht erst seit 1914 immer wieder für Stimmung auf dem Balkan sorgte, wollte schon immer wieder so etwas wie Großserbien werden. Ein Anspruch, das Serbien gern historisch weitläufig erklärbar zu machen versucht und anders als die Ukraine dazu nicht hunderte von Jahren zurück in die Vergangenheit muss.
Nach dem Zusammenbruch des Vielvölkerstaates Jugoslawien unter Tito, der ein besserer Tyrann mit stalinistischen Neigungen war, wollte Serbien verzugslos die Herrschaft an sich reißen, was Anfang der 90er auf gewisse Widerstände der Restvölker stieß.
Slowenien und Kroatien spalteten sich kampfkräftig aus dem Völkerverbund ab, Serbien wurde zurechtgestutzt und Bosnien mit dem Abkommen von Dayton in eine Föderation gezwungen, die das komplizierteste Rechts- und Staatsgebilde der Welt geworden ist und unter internationaler Vormundschaft steht. Seit dem Bestehen dieser glorreichen Nation…
Gern hat der Westen unter Führung der NATO dieses Kunststück mit zahlreichen Missionen/Einsätzen begleitet: IFOR, SFOR, EUFOR,…

 

14.03.97 – EvakOp LIBELLE von Bosnien aus.

 

 

Und noch viel lieber hat die EU hier Geld investiert, damit alles wieder schön wird und Fortschritte, wenn schon nicht ethisch, moralisch oder völkerrechtlich, so doch wirtschaftlich sichtbar wurden.
Doch die Risse brechen nun wieder auf. Seit Jahren werden die Töne in der bosnischen Föderation wieder nationaler und Kroaten, Muslime und Serben gehen zunehmend getrennte Wege. Die Serben haben ihre Truppenverbände aus der Föderationsarmee herausgelöst. Polizeieinheiten der serbischen Kontrolle unterstellt und tun alles, damit in der Föderation nichts passiert, was Serbien nicht zumindest nützt.
Tenor unserer Außenpolitik ist, dass Putin daran schuld ist, da er Serbien ermutigt nationale Interessen zu verfolgen.
Die Fördererrolle Frankreichs für Serbien wird hier dann gern unterschlagen, was dann wieder spannend werden wird, sobald – NICHT WENN – die Föderation scheitern wird.
Denn mit der Herauslösung serbischer Truppen aus der jugoslawischen Gesamtarmee begann bekanntlich dann in den 90er der Bürgerkrieg in Bosnien…

Der andere Part ist das Kosovo, das mit seinem Amselfeld, dem Ort des „Sieges“ der Serben über die Osmanen, ein historischer Bestandteil des Selbstverständnisses Serbiens ist. Ein Bestandteil der sich von Serbien abgespaltet hat. Darum gekämpft hat unabhängig zu werden und kläglich zu scheitern drohte.
1998 verstieg sich dann der Westen darauf hier für klare Verhältnisse zu sorgen und die Unabhängigkeit des Kosovo durchzusetzen. Die daraufhin folgenden Luftangriffe klopften Serbien weich und die dann stattfindende „bodengestützte Befriedung“ des Kosovo als KFOR konnte Frieden bringen. EU-Gelder dann auch Aufschwung generieren.
Zumindest bis letzte Woche, denn nun sind die Grenzen zu Serbien geschlossen und irgendwer schießt auf irgendwen entlang der gemeinsamen Grenze. Man hört von Truppenzusammenziehungen und Parolen der Art, die man schon Mitte der 90er auf beiden Seiten hörte.

In Summe zwei nette Spielfeldern einer ausgleichenden Diplomatie, die mit genauer Wortwahl, exakter Grammatik und ganz viel Einfühlungsvermögen das Schlimmste verhindern kann. Könnte, denn es steht zu befürchten, dass das AA hier in seiner Spitzenfunktion vertreten sein wird.
Wie schon im griechisch-türkischem Missverständnis gezeigt…

 

Mustafa Kemal Pascha „Atatürk“, der Begründer der Türkei

 

3.) Griechenland vs. Türkei
Hier liegt der Grund für den griechisch-türkischen Konflikt schon etwas weiter zurück. 1453, mit der Eroberung von Byzanz, war dann ein markanter Wendepunkt in der türkisch-griechischen Geschichte eingeläutet. Byzanz und Griechenland waren fortan türkisch-osmanisches Hoheitsgebiet.
Seit diesem Tag definieren die Griechen ihre fehlende Begeisterung für den Staat und das Steuerzahlen an sich, mit ihrem traditionellen Widerstand gegen die Osmanen…
Nach dem Ersten Weltkrieg, mit dem totalen Zusammenbruch des osmanischen Sultanats glaubte Griechenland als Erbe von Leonidas II. die sich neue definierende Türkei unter Atatürk mal kurz überrennen zu können.
Das scheiterte kläglich bis katastrophal und Griechenland musste das Festland räumen. Blieb aber auf den Inseln der Ägäis präsent, die zum Teil nur ein paar hundert Meter vom türkischen Festland entfernt sind. Das macht es schwierig von nationalen Seegebieten zu reden. Zumindest für die Türkei, die noch nicht einmal bis zum halben Weg zum Horizont hin ihre Küstenlinie als ihr eigen definieren kann.
Da nun dort Gasvorkommen vermutet werden schafft das Probleme, wie gerade wir Deutschen nun im Winter zu begreife lernen.
So sieht auch Ankara nun seine Interessen bedroht und bohrt auch ohne Absprache mit Griechenland probehalber im Mittelmeer herum.
Und da die aufgemotzte türkische Armee nun etwas kampfstärker als die marode griechische Resteverwertung militärischer Machart ist, tritt die Türkei auch robust auf.
Hier darf sie Dank Merkel auch auf eine europäische Zurückhaltung hoffen, denn nach dem Desaster in Syrien und dem Nordirak hält die Türkei Millionen von Facharbeit verrichten wollenden Flüchtlingen zurück, die bisher auch mit jährlichen Milliardenzahlungen fern gehalten werden konnten.
Dass der inflationär angehauchte türkische Staat (z.Zt. ca. 80% Inflationsrate), kurz vor dem Staatsbankrott stehend, dann auch gern mal nach Außen laut hin auftritt ist bekannt. Auch noch ist es einzig noch als originär türkische Leistung anzusehen zumindest den Nationalstolz noch vor dem Kellerdasein des Restes zu bewahren. Ein verletzliches Gut…
Ergo poltert man zwar nicht unbedingt herum macht aber als Türkei klare Ansagen, auch schon im Vorfeld von Gesprächen, was man denn sich anzuhören bereit wäre.
Diplomaten wissen das und lächeln dann wenn solche Leute dann ihr nationales Pflichtprogramm abspulen. Schlürfen derzeit am Wasserglas und/oder schauen geradeaus ohne die Miene zu verziehen. Achten den Status Quo und zeigen widerwillig aber gekonnt Verständnis für die Position der anderen Seite die mediale Aufmerksamkeit zu nutzen. Denn alles wirklich Interessante und Verbindliche wurde schon im Hinterzimmer geklärt. Oder würde dort geklärt werden können.
Und hier war mit der Türkei stets viel möglich… War, denn nun kommt da frischer werteorientierter Wind ins Spiel.
Man könnte nun viel sagen, doch verweisen wir einfach mal darauf, wie die letzte gemeinsame Pressekonferenz ablief. Ohne mit dem Finger auf jemanden zu zeigen stellen wir neutral fest:
Das könnte man besser machen! Da ist noch Luft nach oben drin!

 

 

Karte China und Taiwan

 

4.) Taiwan
Taiwan ist ein Staat, den gibt es aus chinesischer Sicht gar nicht. Und das macht es schwierig hier über staatlich taiwanesische Souveränität mit China zu verhandeln. Eigentlich unmöglich, denn China spricht von Taiwan immer nur von einer abtrünnigen Provinz, was ehrlich gesagt historisch auch ableitbar ist. Wäre, wenn man denn Taiwan aufzugeben bereit wäre. Als Westen.
So war und ist Taiwan immer nur eine Handbreit von der chinesischen Invasion entfernt. Und die Gefahr wird Jahr für Jahr größer, da die Militärmacht von China stetig und fast schon exponentiell steigt.
Das schafft gewisse Probleme, denn China ist nicht mehr das vom Westen in Opiumsucht gehaltene und dahinsiechende Land von einst. Auch nicht mehr der kommunistische Selbstversuch, wie man ein Volk systematisch selbst umbringen kann, sondern eine Weltmacht.
Eine neue Weltmacht, die den USA die Stirn bietet. Wirtschaftlich und wohl auch militärisch auf der Höhe, dass die USA es angeraten sehen etwas leiser als sonst aufzutreten, zumal man bei China hoch verschuldet ist und den letzten Wirtschaftskrieg verloren hat.
Was das nun für Taiwan heißt, gerade auch in Anbetracht des zögerlichen Westens in der Ukrainefrage, kann leicht erraten werden.
Die USA würden recht allein dastehen, wenn China der Ansicht ist Taiwan „nun heim ins Reich“ zu holen. Weder das „militante Japan“ noch das „hochgerüstete Australien“ würden hier mitmachen wollen. Jenseits der Beteuerung des moralischen Beistandes und der ungebrochenen Sympathie für Taiwan, das man auf ewig im Gedächtnis behalten wird. So wie Tibet…
Leider weiß das China ganz genau. Und daher ist hier eine neue Sollbruchstelle für einen Konflikt zu sehen, der mit Sicherheit ausgetragen werden wird.
Für westliche Diplomaten ist völlig klar, dass auch frischer Wind kaum noch das Rad der Geschichte zu ändern vermag, was da auf Taiwan zurollt. Man hofft lediglich auf die sich abzeichnenden wirtschaftlichen und finanziellen Probleme Chinas im Binnenmarkt, die den Fortschritt Chinas hier eine Lösung anders herbeiführen zu können verlangsamt. Zeit schafft.
Chinesische Politiker könnten hier aber eine Chance sehen gerade von diesen inneren  Problemen abzulenken, die nationale Einheit zu beschwören und so die „Integration disparater Gruppen“ für eine finale Entscheidung zu nutzen.
Wir dürfen uns schon mal auf die Sanktionen gegen China freuen, nachdem wir das gegen Putin so schön eingeübt haben. Als neusten frischen Wird wertevernichtender oder werteorientierter Außenpolitik.

 

Karte vom kurdischen Sprachraum, der von Kurden als mögliches Staatsgebiet gesehen wird…

 

5. Kurdenfrage im religiösen Spannungsfeld
Diese Frage existiert natürlich auf genau der Ebene, wo auch schon die Zypernfrage liegt. Oder die Palästinafrage an sich, um ein einprägsames Beispiel zu nennen.
Keiner will einen kurdischen Nationalstaat, obwohl dieser für den Niedergang des IS in der Region weitgehendste verantwortlich gezeichnet hat.
Die Türkei, als Regionalmacht hat hier schon eigene Pläne. Ihre in Medien und Schulbüchern verbreitete Meinung dazu zeigt sich in Landkarten, wo gewisse Gebiete schon mal als strittig eingezeichnet sind. Als zukünftige Gebiete türkischer… Allein-Souveränität.
Dass die Türkei hier auch gern mit dem Rest-IS zusammenarbeitet ist genauso zu beobachten wie die Zusammenarbeit Erdogans mit Schiiten an sich (Iran und Katar), die beide nicht zur westlichen Achse gehören, die von den USA und Saudi-Arabien sunnitisch definiert wird.
Ebenfalls eine Sollbruchlinie, die der Region sehr schön im Irak zu beobachten ist, der als Nationalstaat auch nur noch eine Schattenexistenz an den Fäden fremder Mächte fristet.
Während die Türkei den Einmarsch in Nordsyrien und dem Nordirak monatlich mit Kleinstvorstößen verübt, versucht die Diplomatie zu retten, was kaum noch zu retten ist, da alle Akteure um das Konfliktzentrum herum schon die Messer wetzen, um etwas von dem Kuchen abzubekommen, der da Kurdistan heißt.
Da hier gerade auch arabisch-orientalische Diplomatiemuster traditioneller Art und historischer Bekanntheit bemüht werden, hatte es einst auch schon Guido Westerwelle schwer hier außenpolitisch erfolgreich zu sein.
Wie man hier mit weiblichen Spitzenvertretern ernsthaft und jenseits bloßer arabisch-orientalischer Gastfreundschaft ohne Gesichtsverlust der Gegenseite vorankommen will, bedarf der ernsthaften Erwägung. Jenseits vom frischen Wind, herzlichst-bunter Ideologie und wohlmeinenden Neigungsgruppen wissensferner Gestalten.

 

 

6. Europa
Hier hat es schon Merkel verstanden mit einem Satz die Stimmung in einem Land zu kippen, und es aus der EU zu treiben. Dass es ein Land war, das auch noch auf der Nettozahlerseite stand, war bedauerlich, aber durch allein deutsches Geld für alle anderen ausgleich- und damit auch vermittelbar.
Ein diplomatischer Witz ist der, dass es ein vereintes Europa so lange gibt bis Deutschland das Geld ausgeht. Das könnte gerade der Fall sein. Daher zeichnen sich weitere Bruchlinien für Konflikte ab.
Die EU basiert auf Einstimmigkeit, die aufgrund der osteuropäischen Staaten so nicht mehr unbedingt gegeben ist. Ungarn und Polen ziehen da nicht mit und sehen ein gemeinsames Europa engstens mit eigenen Vorteilen verknüpft.
Andere Staaten sehen ihr europäisches Engagement jenseits von zunehmend problematischen Themen im Raum stehend.
Hier wird sich eine werteorientierte Außenpolitik jenseits logischer Zwänge, historischer Fakten und nationaler Befindlichkeiten recht schwer tun. Zumindest keine Risse kitten können, wie es einst Merkel immer wieder konnte. Warum? Weil das Scheckheft leer ist.
In UK werden wir sehen, dass Schottland den Versuch 2.0 unternehmen wird aus dem Vereinigten Königreich rauszukommen, zumal der Versuch 1.0 daran scheiterte, dass die EU drohte Schottland nicht automatisch dann auch als EU-Land akzeptieren zu wollen…
In Belgien schwelt der Riss zwischen Walonen und Flamen, während Spanien ähnliche Probleme mit Basken und Katalonen hat.
Dass die migrantenaversiven Staaten der EU nicht schon eine Mauer um Deutschland gebaut haben ist ein besseres Wunder. Dänemark macht es gerade vor, wie so etwas gehen könnte, da es integrationsunwillige Gäste quasi zur Zwangsarbeit verpflichten will. So sehen es zumindest ein paar Leute hier in Deutschland, wo man mit dem bedingungslosem Grundeinkommen neue Fachkräfte anziehen will oder wird.
Ergo wird es auch hier im westlich aufgeklärten und demokratischen Vorzeigeeuropa einige Probleme geben, die eine Gemeinsamkeit bei anderen Themen vermutlich schwierig gestalten könnten.
Erdogan macht hier beispielhaft vor, wie solche Zugeständnisse zu dies und das forderungstechnisch ausgefüllt werden können. Natürlich ohne opportunistisch zu erscheinen. Gern auch mit Putin.

 

Mimik, Gestik und Haltung – gern auch öffentlich vorgeführt – gehören auch zur Diplomatie.

 

FAZIT:
Wir erleben gerade den Anfang vom Ende dessen, was die westliche Vorherrschaft in der Welt zu Stande gebracht hat. Und leider hat Deutschland hier den Kurs des Gesprächspartners verlassen und Augenhöhe gegen Ideologie getauscht. Einer Ideologie, die überall und zu jedem Thema als gescheitert anzusehen ist. In Europa bestenfalls toleriert wird, solange man noch zahlt, und weltweit belächelt wird.
Der Kniefall von Katar für Flüssiggas, für das es weder Tanker zum Transport noch LNG-Terminals zur Aufnahme gab und gibt, mag nur ein Symbol dafür sein, wohin links-grünes Wissen uns zu bringen vermag.
Hier von Deutschland eine Vermittlerrolle zu erwarten, die wir fast 60 Jahre sinnreich auszufüllen vermochten, wäre recht optimistisch bis tollkühn. Besonders dann, wenn wir das Personal ansehen, was wir bereit waren damit zu beauftragen. Oder wo wir zugesehen haben, als man es in eine Position brachte, wo es schlimmer als nur überflüssig wirken kann.

Anfangs definierten wir das, was von Diplomaten zu erwarten ist. Was man erwarten muss. Und bei der Frage nach der Möglichkeit, dass unsere neudeutsche Diplomatie zu den o.g. Krisen passt, ob man ihr hier Lösungen zutrauen kann, die dann auch greifen, die da nicht unkontrollierte Kriegsaustragung sind, darf bezweifelt werden.
Eine Gruppierung von Gestalten ohne auch nur jede Art von Berufsausbildung und/oder Lebenserfahrung, verlogen, heuchlerisch, blasiert, arrogant und völlig abgehoben soll in Regionen Konflikte lösen, deren Geschichte, Kultur, Glauben und Ansicht ihnen letztlich so egal sind wie die Befindlichkeiten des eigenen Volkes, sollen nun für Frieden sorgen!

 

Das Verständnis und die Geduld sind nicht unerschöpflich. Ein Beispiel für das, was im Internet so kursiert.

 

Eine mediengehypte Versagertruppe kläglichster Art von Schulabbrechern und CV-Gestaltern soll nun in die letzte Bastion Einzug halten, wo Sachverstand bisher der Garant dafür war, dass Deutschland international zumindest als Gesprächspartner anerkannt war. Sogar als Vermittler geschätzt wurde.
Typen, die Kobolde in Handys wissen, CO2 sehen und Strom in Kabeln speichern wollen und den Ausbau des Glasfasernetzes im Osten zur Steigerung der E-Mobilität heranziehen wollen sollen nun mit Menschen auf Augenhöhe reden, die nicht nur zwei der drei binomischen Formeln kennen (wollen)…
Diplomaten, die mit gestochen scharf formulierten Sätzen ihr Anliegen in Sekunden darlegen können, verbindlich, verständlich und nachvollziehbar, treffen auf Gestalten, die die Begrifflichkeit des sich verhaspelnden Plappermauls auf eine völlig neue Ebene gehoben haben. Deren Englisch zwar gut genug für Kauftitel z.B. in London war, aber im lebendigen Dialog die Bezeichnung Pidgin-Englisch literarisch wie lyrisch als vollkommen erscheinen lassen und eben auch Winston Churchill beschämt am Rande stehen gelassen hätten. Und der bekam immerhin den Nobelpreis für Literatur aufgrund seines englischen Sprachgefühls, wie jeder wahre Diplomat nur zu gut weiß.

 

 

Auf diplomatischen Parkett wurden Kriege gewonnen wie verhindert. Aber auch angefangen und fortgeführt. Der Krieg ist die Fortführung der Politik nur mit anderen Mitteln, sagte von Clausewitz.
Aber die Diplomatie ist der Garant der Politik auf Basis dessen was den Menschen ausmacht: Kommunikation. Hier aber auf einem Niveau, das den Beruf des Diplomaten zur Berufung macht. Machen muss. Wie die Kennedy-Brüder in der Kuba-Krise deutlich gemacht haben.
Wo Diplomatie den Nuklearschlag gegen Kuba oder Russland überflüssig gemacht hat.
Wo in der UNO durch das klare Wort des US-Botschafters die Lage gerettet wurde. Die Welt vor einem ultimativen Krieg bewahrt wurde.
Genauso wie bei der Blockade von Berlin letztlich die Diplomatie die Lösung brachte.

Wir müssen zugeben, dass wir neuerdings genau von den Gestalten immer weiter in Krisen getrieben werden, die vor ein paar Jahren noch das genaue Gegenteil vertraten. Wo Krieg bei grünen und linken Protagonisten so sexy geworden ist, dass man sich quasi überschlägt immer neue Ideen kriegstreibender Art zu präsentieren.
In Anbetracht der o.g. Sollbruchstellen im europäischen wie internationalen System zeigt sich aber, dass wir dafür gar nicht aufgestellt sind. Weder wirtschaftlich noch finanziell. Und militärisch sowieso nicht, wie die Bundeswehr eindrucksvoll bewiesen hat.

 

Quelle AA: Baerbock in New York vor der Vollversammlung der UNO

 

Eigentlich ist es eine Schande was gerade unter dem Deckmantel der sog. Diplomatie abläuft. Wo eine junge Dame von Konferenz zu Konferenz hüpft und ziel- wie passgenau jedes Fettnäpfchen trifft, was auffindbar oder auch gestaltbar ist.
Die dankbar in jede erdenkliche Falle tappt, gern auch auf offener Bühne, die ihr gestellt wird.
Eine Frau, die völlig überfordert ist auch nur ihre vorformulierten Sprechzettel laut vorzulesen.

Man stelle sich vor die wirklich freiheitlich und demokratisch denkenden Kennedys wären in der Kuba-Krise auf die Idee gekommen jemanden wie eine Frau Baerbock für die USA in der UN handeln zu lassen. Reden zu lassen… Wir wären heute atomarer Staub in einem verbrannten Europa.

 

 

Irgendwie wünscht man sich Genscher zurück. Seinen gelben Pullunder und seine ruhige Art die Eckpunkte deutscher Außenpolitik verständlich und plausibel für jedermann und stets auf diplomatischem Niveau agierend zu umreißen.
Mit einer Vita ohne Lug und Trug. Mit einer belesenen Weitsicht, wirklicher Toleranz im Herzen und dem Bestreben Deutschland zu dienen und das als alleinig wertebasierend zu sehen. Gern dann auch im europäisch-westlichen Kontext aber stets offen für die Argumente und Fakten des politischen Kontrahenten. Nicht Gegners. Denn dazu ließ er es nie kommen.

 

Hans-Dietrich Genscher (1927-2016)

 

Wenn Diplomatie rund läuft, hört man sie nicht. Sieht sie nicht. Nimmt langweilig klingende gemeinsame Statements wahr, die selbst die Presse nicht weiter kommentieren kann, weil sie selbsterklärend und auch bezeichnend sind.
Wo das Hinterzimmer das Schlachtfeld ist und Feldherrnkunst am Verhandlungstisch zur Perfektion gebracht wird.
Wo all die Machtmittel der Partner im Hintergrund stehen, aber NIEMALS angerührt werden. Bestenfalls mal gezeigt werden.

Diplomatie ist die Basis der Politik für die Krieg ein anderes Mittel ist. Wer also Krieg verhindern will, braucht demnach exzellente Diplomaten.

Wenn das stimmt, warum haben wir dann Idioten zu Diplomaten gemacht? Wollen wir diese Kriege und Konflikte? Gern nun auch gegen China? Zeitgleich mit dem Rest?  Dann wäre wirklich finis Germaniae – SIC!

 

Der Wohlstand und seine Toleranz gegenüber Schwachköpfen könnte ein Auslaufmodell sein…

 

 

Auch noch im alten NHJ verfügbar:

Bundeswehr: Afghanistan – war es das wirklich alles wert? – (nordhessen-journal.de)
Ukraine-Krieg und Bundeswehr: Sind da Lerneffekte zu sehen? – (nordhessen-journal.de)
Bundeswehr: Mali wird wie Afghanistan enden – (nordhessen-journal.de)
Bundeswehr: Regierungstruppen schießen auf Soldaten – Raus aus Mali! – (nordhessen-journal.de)
Das liebe Gas – von der blasierten Ignoranz zur Arschkriecherei (Glosse) – (nordhessen-journal.de)
Gas und Grüne: ein Bild sagt mehr als 1000 Worte – (nordhessen-journal.de)

 

#Politik #Diplomatie #Deutschland #Europa #Bundeswehr #Baerbock #Habeck #Taiwan #China #Russland #Türkei #Iran #Bosnien #Konflikt #Krieg #Dayton #Serbien #Ukraine #Russland #Völkerrecht #Öl #Religion #Bürgerkrieg #Zukunft #USA

 

Die Wahrheit: Merkel prägte einst das Momentum der „Alternativlosigkeit“ und eine Horde von geistig weniger beglückten Lemmingen folgte ihr bis zur überfälligen Abwahl in die Bedeutungslosigkeit politisch, medial wie auch rechtlich.

Das Recht:
Letzteres war und ist besonders bedenklich, da ihre alternativlose Bereicherung des Bundesverfassungsgerichts mit einem Präsidenten ihres Geisteszuschnitts wohl nicht nur beim Abendessen abgeloost hat – was immerhin nun gerichtlich bestätigt ist; ein einmaliger Vorgang in der deutschen Rechtsgeschichte! – sondern wohl auch eine „giffey- wie baerbockhaft aufgehübschte“ Professur besitzt.

Wer also an den deutschen Rechtsstaat glaubte, wurde nicht nur durch die Urteile dieses „Honorarprofessors“ eines Besseren belehrt. Es verwundert nun auch nicht mehr, wie ein Merkel-Lemming und ex-Wahlkampfmanager als gewöhnlicher Anwalt zum Präsident des Bundesverfassungsgerichts werden konnte. Simples Ignorieren von Fakten reicht schon zum Karrieresprung!

Bundeskanzlerin, Angela Merkel von der Christlich Demokratischen Union (R, CDU) schüttelt die Hand von dem für den Präsidenten des Bundesverfassungsgerichtes nominierten Stephan Harbarth (CDU) während der CDU/CSU Fraktionssitzung am 19.11.2018 in Berlin, Deutschland. (Quelle: journalistenwatch)

 

Wir dürfen uns alternativlos sicher sein, dass auch der hier wusste, wie Dankbarkeit aussieht, nachdem er schon in der Konferenz am Wannsee zu Berlin mit Expertise glänzen konnte.

 

Nein, das ist nicht der alternativlose Harbarth…

Die Inflation:

Seit Jahren warnen Experten davor, und im jedem Schulbuch war es nachzulesen, dass die wundersame Geldvermehrung der EZB gewisse Folgen haben würde, die gemeinhin in der Volkswirtschaftslehre „Inflation“ heißt. Immerhin wurde gerade uns Deutschen mit der stahlharten Deutschen Mark in der Tasche versprochen, dass der neue Euro genauso hart werden würde und die Geldwertstabilität sicher sei. Genauso, wie der Umstand, dass mit der gemeinsamen Währung auch keine Schuldenunion verbunden wäre…
Zwei Euro-Krisen und nur 22 Jahre später sehen wir nun, dass die Mahnungen der alten AfD von Professor Lucke (der habilitiert hat…) alternativlos richtig waren und die Inflation dort angekommen ist wo sie auch hingehört: spürbar beim Bürger!
Der wurde seit über 12 Jahren ohnehin durch die Nullzinspolitik der EZB schleichend um sein Vermögen gebracht, doch nun merkt er es endlich.

Was zum Monatsende bleibt…

 

Natürlich ist es wahr – ausschließlich wahr, so die Horde der Wahrheitsliebenden in Politik und der geneigten Presse – dass allein Putin wieder Schuld ist.
Nur war schon vor dem 24. Februar die Inflation auf Rekordkurs. Im Juli 2021 schon bei 5%. Inzwischen halt auf 8,6%, was gar nicht so schlecht ist, denn in der Türkei – als neuer Maßstab für Inflationswahrheit ist die Inflation schon lange zweistellig und tendiert zu dreistellig – ist alles schlechter.
Wahrheitsliebende und alte Menschen erinnern sich an die italienische Lira vor dem Euro, wo die 1000-Lire-Scheine keine Mark mehr wert waren und Münzgeld in Italien fast schon unbekannt geworden war…

Halten wir fest: Die AfD hatte damals Recht. Bevor sie von Nazis übernommen wurde. Oder auch nicht. Denn wer heute nach alternativloser Wahrheit alles ein Nazi ist, ist eh schon erstaunlich.

Die Wahrheit ist, dass jeder schnell zum Nazi wird, der nicht kritiklos die alternativlose Ansicht unserer Regierung teilt, deren Kurs stramm links-ökologisch bis hin zu ökofaschistisch ist.
Wo jeder Verbrecher, solange er links genug ist, als Aktivist durchgeht und Korruption, Plagiate, Lug&Trug sowie Vetternwirtschaft an der Tagesordnung sind.
All das wissen wir nicht seit Neuspahnstein, Giffey und Baerbock, sondern auch aus dem Umfeld dessen, was da die Maskenbeschaffung allein schon bei an sich namenlosen Politikern hergab.

 

Corona:

Die Wahrheit ist wohl auch, dass all die Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie bestenfalls eher ein Witz waren, die zum Teil (oder sogar insgesamt) auf einer völlig untauglichen wissenschaftlichen und statistischen Basis standen.
Die dazu eingesetzte Kommission befand den deutschen Datenbestand als insgesamt unbrauchbar, um die getroffenen Maßnahmen  wissenschaftlich bewerten zu können. Hört sich nicht schlimm an, ist aber für das RKI ein Armutszeugnis, denn nichts anderes wäre seine Kernaufgabe gewesen.
Allein schon deshalb, weil von Anfang an zahlreiche Medien, Experten und Politiker hier explizit darauf hingewiesen haben, dass das Reporting, die Aufbereitung und die Aussagefähigkeit der so gesammelten Daten schlicht Schwachsinn ist und war und sich daraus letztlich keine Maßnahmen ableiten lassen dürfen, die unsere Grundrechte berühren.
Da das RKI all das ignorierte leiten sich hier auch strafrechtliche und haftungstechnische Konsequenzen ab, da Vorsatz nicht mehr ausgeschlossen werden kann.

Das RKI und der Datentransfer…

 

 

 

Das sah der Tierarzt Dr. vet. Wieler und sein Mit-Professor beim Bundesverfassungsgericht anders. Für sie war stets bei der Beurteilung der Lage alles stimmig und datentechnisch abgesichert.
Und diese Lage sah so aus: Querdenkerdemos waren Pandemietreiber und zwei Tage später jede andere Demo an gleicher Stelle ein demokratische Pflichtveranstaltung und ein Glücksfall in der Pandemiebekämpfung.

„Wieviel verdient man eigentlich als Honorarprofessor“, muss man da fragen, um hier in verfassungsrechtlichen Angelegenheiten stets regierungskonform zu bleiben, Herr Präsident?? – SIC!

 

 

All die Fragen, die nun die 18köpfige Expertenkommission am Donnerstag formulierte haben wir vom NHJ schon vor 26 Monaten aufgeworfen. Im Mai 2020…

Covid-19: Das RKI in Zugzwang – stimmt die Datengrundlage nicht? – (nordhessen-journal.de)

Führten dann auch folgerichtig zu der Frage, WER für WAS im RKI verantwortlich zeichnet.

Covid-19: Prof. Wieler und seine Forschungslemminge im RKI – (nordhessen-journal.de)

 

Die Wahrheit ist, dass wir vom NHJ anfangs schon für harte Maßnahmen waren, gerade auch bei Bekanntwerden der Pandemie(möglichkeit), um eben diese frühzeitig richtig einzudämmen.
Doch gerade durch diese schon frühzeitig erkennbaren Defizite – allein schon bei der Datenbeschaffung – konnten wir nicht mehr so tun, als wenn das alles wahr sein konnte. Oder durfte! Ergo wurde dann ALLES hinterfragt.

Nun sehen wir Impfnebenwirkungen, deren Anzahl und Qualität ständig steigt, eine Übersterblichkeit, die mit der Impfung korreliert, einen Rückgang an neugeboren Lebendgeburten und eine tiefe Spaltung des Landes hinsichtlich dessen, was wir noch glauben, glauben wollen oder gar glauben sollen.

Auch eine Wahrheit, die seit Donnerstag nicht besser wurde.

Und dass wir bei all dem im besten Deutschland aller Zeiten leben, ist bestenfalls eine alternativlose Lüge derer, die mit Wahrheit nie viel am Hut hatten und eine Menge unter dem Teppich kehrten und dort hielten. Bis es halt auffiel…

So auch am 24. Februar für die Bundeswehr der Tag kam, wo man Farbe sowie fehlende Einsatzbereitschaft, Lücken im Munitionsbestand und planerische Mängel bekennen musste. – Natürlich völlig überraschend!

 

Ukraine

Zur lupenreinen Demokratie in der Ukraine sagen wir besser auch nichts. Weder über deren Anfänge noch über die Geschichte der Ukraine an sich. Wo die Lügen des großmäuligen Botschafters erst kürzlich selbst im öffentlichen Fernsehen auffällig wurden, da sprechen vier aus Ukrainern aufgestellte SS-Divisionen im Zweiten Weltkrieg eine eigene Sprache.
Keine Nation oder Volksgruppe beteiligte sich so intensiv und freudig an der NS-Vernichtungspolitik und dem Völkermord wie eben diese ukrainischen Freiwilligen im schwarzen Gewand der arischen Vorsehung.
Was das für den Patrioten Stepan Bandera (Wiki deutsch: HIER) und die geschichtliche wie auch rechtliche Bewertung bedeutet, mag jeder selbst entscheiden. Wir vom NHJ haben uns entschieden und betrachten die, die ihn in der UKR immer noch begeistert verehren.

Wenn man Nationalflagge und NS-Kriegsflagge fotogen kombiniert…

Manche Wahrheiten sind sogar recht anschaulich, wenn man denn hinsehen will. – SIC!

Auch was nun nach und nach zu den Aussichten herauskommt, dass die UKR den völkerrechtswidrigen Angriff Russlands von sich oder auch mit Hilfe anderer abwehren kann, ist recht aufschlussreich, wenn man nun das urdeutsche Wort „Frontbegradigung“ liest und von der „Rückeroberung der Schlangeninsel“ hört, auf der bis dato kein einziger ukrainischer Soldat angelandet ist. Noch nicht mal, um dort medienwirksam eine Flagge hinzustellen.

Die Wahrheit: Hier eine schon ältere Luftaufnahme besagter Insel (400x500m groß) 40 Kilometer vor dem Festland.

 

Quelle: MAXAR Tech.: Schlangeninsel unter Beschuss

 

Inzwischen ist dieses in jeder Hinsicht völlig unbedeutende Island wohl ein Trichterfeld, das wohl auch so vermint und munitionsbelastet sein dürfte, dass jeder Schritt darauf einer Heldentat gleichkommt.
Auf der Insel befindet sich das antike Heiligtum des Archilles. Und der muss man auch sein, um da noch freiwillig hinzugehen. So als Eroberer von Fels und Sand und Schutt…

 

 

Die UKR als Industrienation und EU-Beitrittskandidat

Hier die UKR als NATO- und EU-Beitrittskandidaten zu sehen ist auch so ein alternativloser Gedanke, der an Lächerlichkeit kaum zu überbieten ist. Die UKR war vor der Separation der industriell geprägten Ostgebiete schon das ärmste Land Europas. Mit einem durchschnittlichen Einkommen von 3700 Dollars/Jahr.
Also durchaus einer Industrienation auf Augenhöhe zum EU-Durchschnitt würdig…

Die Wahrheit ist, dass das nur stimmen wird, wenn Wieler und das RKI an den Daten arbeiten und „Prof“ Harbarth hier sein Recht bemüht!SIC!

Jeder sieht nun, dass der Krieg für die UKR nur zu führen  – wohlgemerkt: nicht zu gewinnen! – ist, wenn der Westen hier langfristig gewillt ist Waffen, Munition und Durchhalteparolen zu liefern, während die UKR langsam aber sicher ausblutet.
Wie heißt es so schön: es macht Sinn den Krieg zu beenden, wenn die Anzahl der Toten die der Lebenden übersteigt. – Nun denn: man ist gerade dabei hier alternativlos viel zu leisten.

Wie sagte Anke Engelke einmal in ihrer letzten Sendung, die gefloppt hatte: „Man sollte aufhören, wenn es am Schönsten ist. Nur hatten wir nicht den Mut nach der ersten Sendung aufzuhören…“

Unser Fachpersonal beim Besuch der Ukraine (rechts Baerbock)

 


Das trifft es wohl auch hier: für Russland aber auch für die Ukraine. Beide hätten nach der ersten Woche aufhören sollen… Nun wird es wie in Afghanistan, dem Irak, Syrien oder wie in Vietnam enden.

Klar, dass unter solchen Vorzeichen, und dem Vorkriegseinkommen von 3700 Dollar pro Kopf und Jahr, man nun gewillt ist zu flüchten. Knapp 700.000 haben den Weg nach Deutschland geschafft, wo der Wohnungsbau auch schon wieder stockt. Eine finanzielle Zinsdelle erhalten hat. Oder den Gnadenstoß. Je nach dem, wie man es denn zu sehen bereit ist, zumal auch gewisse Baumaterialien genauso knapp werden, wie weltweit Getreide, Öl (in jeder Hinsicht) oder Gas…

Yusuf Simsek: Ein Platz an der Sonne

Im alternativlos guten und schönsten Deutschland unserer Zeit kommt der alternativlos herannahende Winter näher. Und mit ihm die Aussagen zur Versorgungssicherheit.
Auffallend die Töne aus Staat und Behörden, die den 10-Tage-Vorrat als Notreserve immer mehr in den Vordergrund rücken. Dass Stromsparen zum neuen geilen Geiz wird, der propagandistisch in Szene gesetzt wird, während wir das eAuto favorisieren, ohne zu wissen, ob der Strom für alle zur Beleuchtung der kalten Wohnung reichen wird.

Dem Genie Habeck trauen wir solch alternativlosen Gedanken ohne „WENN und ABER“ zu und bedauern schon jetzt, nicht auch hier das kompetente Händchen von Frau Baerbock zu spüren. Aber immerhin besser eine stotternde Gesamt-Außenpolitik als eine stotternde Wirtschaft in den Rest-Teilen, die das alles überstehen konnte.

Ja, die alternativlosen Wahrheiten werden nun immer offensichtlicher, weil spürbarer. Die Verdopplung der Preise im Grundnahrungsmittelsortiment traf zwar nur Geringverdiener und Senioren, aber der Benzin- und Energiepreis schlug dann doch zur Mitte der Gesellschaft durch.
Manchmal lernt man durch Schmerz am besten. Das wird pädagogisch zwar bestritten, aber dummen Menschen mit komplexen Zusammenhängen zu kommen war schon immer die Paradedisziplin eines jeden Lehrers.

 

 

Nun lehrt uns die Realität, als natürlicher Professor für angewandte Wahrheitsliebe:

– Naturgesetzte gelten für wirklich alle und daher auch in Deutschland.
– Ressourcen sind endlich, und das betrifft auch Geld.
– Wissensbasierte, vorausschauende und ganzheitliche Planung ist keine Hexerei.
– Elfenbeintürme stehen auf tönernen Füßen.
– Die Toleranz eines Volkes ist kein Datum, sondern abhängig von persönlichem Wohlstand und Sicherheit!
– Man kann viele für eine gewisse Zeit, aber niemals alle für immer täuschen!
– Lügen haben kalte Beine – oder kalte Füße… Letztere dann auch bei den Verantwortlichen!

Yusuf Simsek: Das Ende der Spiele!

 

Schlimm ist, wenn der Bürger merkt, dass all diese Idioten, Esoteriker, Querdenker, Verschwörungstheoretiker und gar Nazis am Ende Recht hatten. Nicht in allem, aber doch so weit, dass man nicht umhin kommt zu sagen: hätte ich / hätten wir mal auf sie gehört. – Diese Einsicht reift gerade bei immer mehr Menschen.

Besonders bei denen, die Mathematik nicht als Herausforderung begreifen, auf ihr Sparbuchguthaben sehen und es mit den aktuellen Preisen abgleichen. Oder besser: den Preissprüngen!
Dann hochrechnen, wie lange ihre vormalige und vollversteuerte – und damit stark reduzierte –  Ruhestandsplanung (noch) reichen wird. So rein zeitlich und monetär betrachtet.
Bei all den sichtbaren Herausforderungen (gottlob nicht Problemen oder Desastern!!) die noch auf uns zukommen. Ohne natürlich skeptisch oder kritisch sein zu wollen. – Klar!

Yusuf Simsek: Das Ende der Kuschelzeit

 

 

In 26 Monaten werden wir DIESEN Kommentar noch einmal in Erinnerung rufen. In aller Liebe, Fürsorge und Alternativlosigkeit unserem Anspruch genügend das zu sagen, was man sieht, hört und so mitbekommt. Außerhalb der rosaroten Blase.

Gott sei Dank sind wir dafür nicht auf Papier angewiesen, denn das könnte selbst für Neuwahlen noch knapper werden, wie es in Berlin ohnehin schon ist, so denn eine Neuwahl erforderlich sein wird.
Weil im besten Deutschland aller Zeiten selbst Wahlen (und der Papiervorrat an sich…) zur Herausforderung geworden sind, so denn wahre Genies von Schulabbrechern und Berufsverweigerern an den Hebeln der Macht sitzen.

Solange es also Strom gibt, kann eine „alternative Wahrheit“ zur „alternativlosen Realität“ gefunden werden. So denn gewollt… oder nicht zensiert!

SIC!

 

 

Idee: Gesund leben und in Bewegung bleiben! Einmal pro Woche. Bis zur Gesundung…

 

Auch der Zeit voraus gewesen:

STRESSTEST: Altersarmut in Deutschland – wirtschaftliche, soziale und politische Faktoren | Conplore Wirtschaftsmagazin

Der SPIEGEL-Sündenfall Claas Relotius – Der Märchenprinz und die sog. Lügenpresse | Conplore Wirtschaftsmagazin

Das Fanal der Demographie: Zusammenhang von Bildung, Handwerk, Facharbeit und Politik für die Zukunft | Conplore Wirtschaftsmagazin

Demographischer Wandel und Auswanderer – das Versagen des “National” Employer Branding und seine Folgen | Conplore Wirtschaftsmagazin

Ein deutsches Märchen: der abgesicherte und verdiente Ruhestand | Conplore Wirtschaftsmagazin

Angela Palpatine, oder wie hieß der böse Drachen aus STAR WARS noch? | Conplore Wirtschaftsmagazin

Die Borgia in Kiel (Glosse) – (nordhessen-journal.de)

 

 

– Rette sich wer es merkt…

 

#Energie #wahrheit #Presse #gas #Geld #Inflation #Politik #Versorgung #Armut #Staat #Wirtschaft #kapital #Immobilie #Staat #Verfassung #Recht #Euro #EZB #Senioren #Ruhestand #Rente #Vorsorge