Für Deutschland ist nie Geld da – außer für alle anderen

Spanien zahlt die Renten aus EU Geldern, Ukraine erhöht Renten massiv- Wer bezahlt das wohl?

Den deutschen Bürgern erzählt man seit Jahren dieselbe Geschichte: Die Rentenkassen seien leer. Man müsse länger arbeiten. Man müsse verzichten. Die Menschen sollten privat vorsorgen, den Gürtel enger schnallen und Verständnis haben.

Für alles sei angeblich kein Geld mehr da.

Nicht für würdige Renten.
Nicht für funktionierende Infrastruktur.
Nicht für bezahlbare Energie.
Nicht für die eigene Bevölkerung.

Doch sobald irgendwo in Europa oder darüber hinaus neue Milliarden gebraucht werden, öffnet sich plötzlich wie von Zauberhand der Geldspeicher.

Deutschland ist längst zum Selbstbedienungsladen internationaler Umverteilung geworden. Der deutsche Steuerzahler arbeitet, andere verteilen. Während deutsche Rentner jeden Cent umdrehen müssen, fließen über EU-Töpfe, Hilfspakete und Kreditmechanismen gigantische Summen ins Ausland. Und jedes Mal heißt es aus Berlin: alternativlos.

Genau darin liegt die eigentliche politische Sprengkraft. Denn immer mehr Menschen fragen sich völlig zurecht, warum ausgerechnet die Bevölkerung eines Landes mit immer höherer Steuer- und Abgabenlast permanent zur Kasse gebeten wird, während die eigene Altersvorsorge zunehmend unsicher wird.

Die arbeitende Mitte dieses Landes wird regelrecht ausgepresst. Handwerker, Pflegekräfte, Angestellte, Arbeiter, kleine Selbständige — sie alle finanzieren einen Staat, der offenbar zuerst internationale Verpflichtungen bedient und erst danach an die eigenen Bürger denkt.

Besonders bitter wirkt das bei der Rentenfrage. Deutschen Arbeitnehmern wird erklärt, sie müssten bis fast zum Umfallen arbeiten, während gleichzeitig Milliardenprogramme in andere Staaten fließen, deren Regierungen Reformen oft deutlich langsamer oder gar nicht angehen. Dass das Wut erzeugt, überrascht niemanden außer offenbar der politischen Klasse selbst.

Und genau hier liegt das Kernproblem dieser Bundesregierung: Sie hat das Gefühl für die Stimmung im eigenen Land verloren. Viele Bürger empfinden die Politik längst nicht mehr als Vertretung ihrer Interessen, sondern als Dauerbelastung gegen die eigene Bevölkerung.

Die Menschen sehen jeden Tag steigende Preise, steigende Beiträge und sinkende Kaufkraft. Sie sehen eine Infrastruktur im Niedergang. Sie sehen Altersarmut wachsen. Und gleichzeitig erleben sie eine politische Führung, die Milliarden in alle Richtungen verteilt und Kritik daran moralisch abkanzelt.

Doch Solidarität hat Grenzen — spätestens dann, wenn die eigene Bevölkerung das Gefühl bekommt, nur noch Zahlmeister zu sein.

Eine Regierung, die diesen Punkt ignoriert, verliert irgendwann ihre Legitimation in den Augen vieler Bürger. Genau das passiert derzeit.


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