Schlagwortarchiv für: Baerbock

Autor: Sascha Rauschenberger

Komplizierte Dinge einfach darzustellen ist mitunter eine Kunst. Oft reichen Metaphern aus Bereichen, die jeder kennt, um komplexe Zusammenhänge auf ein für jedermann verständliches Maß zu reduzieren.
Hier ein Netzfund zum Thema Energiewende und Wirtschaft:

Das Dreigestirn der Narren unter sich!

— Anfang —

Heute möchte ich Ihnen eine Geschichte erzählen: von einem Bäcker in einem saarländischen Dorf, direkt an der französischen Grenze.

Auf geht’s.

In unserem kleinen Dorf arbeitet genau ein Bäcker, der jeden Morgen Brötchen für das Dorf backt. Die Nachfrage liegt gleichbleibend bei 100 Brötchen pro Tag. Die Versorgung könnte man also sicherstellen, wenn unser Bäcker auch 100 Brötchen pro Tag backen würde.

Unser Bäcker ist aber ein grüner Bäcker. Er besteht darauf, dass der Strom für seine Bäckerei von dem Windrad in seinem Garten geliefert wird. Er backt genau so viele Brötchen, wie er eben Strom an dem entsprechenden Tag hat.

Natürlich hat man im Ortsrat schon versucht, mit ihm hierüber zu reden, aber da war nichts zu machen. Er ist überzeugt davon, dass von dem kleinen Dorf aus unsere Welt gerettet wird. Und viele Ortsratsmitglieder und der Herausgeber der kleinen Ortszeitung kleben an seinen Lippen.

Und so ist es dann eben so, dass er am ersten Tag 200 Brötchen backt, am zweiten Tag 50 und am dritten Tag bleibt die Backstube geschlossen, weil er keinen Strom hat. Für den Ortsrat bedeutet dies nicht wenig Aufwand, um die Versorgung mit 100 Brötchen sicherzustellen.

Am ersten Tag ist dies natürlich problemlos möglich. Man hat statt 100 Brötchen sogar 200 und die Unterstützer des Bäckers im Ortsrat und der Herausgeber der Ortszeitung jubeln an diesen Tagen, wie toll das Dorf durch den Bäcker versorgt werden kann.
Dass an diesem Tag 100 Brötchen weggeworfen werden müssen, sagt man eher ungern. Auch für den Bäcker ist dies kein Problem, denn seine Unterstützer im Ortsrat haben durchgesetzt, dass er diese bezahlt bekommt, als hätte er sie verkauft.
An den Tagen 2 und 3 fehlen dem Ort dann 50 bzw. 100 Brötchen, also macht sich ein Vertreter des Ortsrats, Herr Vernunft, immer früh auf den Weg zu einer Bäckerei im frz. Nachbardorf – in der Hoffnung, dass diese ihm die fehlenden Brötchen verkaufen können.

Früher hatte die frz. Bäckerei immer genug Brötchen für ihn gehabt. In diesem Jahr kam er aber oft mit leeren Händen zurück, weil man dort keine mehr übrig hatte. Dann haben die Freunde des Bäckers laut auf die Franzosen geschimpft, weil man sich auf sie nicht verlassen könne.

 

Natürlich hat Herr Vernunft öfter versucht, im Ortsrat zu diskutieren, dass man selbst eine tägliche Produktion von 100 Brötchen sicherstellen muss, aber er wurde immer wieder von den Freunden des Bäckers niedergebrüllt und …

In der Dorfzeitung kamen dann am Folgetag immer sehr unangenehme Berichte über ihn, dass er sich der historischen Rettung der Welt durch das Dorf entgegenstellen würde. Um nicht stets als Schurke dazustehen, nahm sich Herr Vernunft deshalb vor, das Thema nicht mehr anzusprechen.

So einigte man sich im Ortsrat darauf, ein zusätzliches Windrad in den Garten des Bäckers hinter das erste aufzustellen. Der Dorfkämmerer rümpfte hierüber zwar die Nase, schließlich sind Windräder in der Zwischenzeit sehr teuer geworden und die Stromausbeute war enttäuschend…

Aber was sind schon wirtschaftliche Bedenken, wenn das Dorf eine historische Mission zu erfüllen hat. So setzten die Freunde des Bäckers auch durch, dass den Ortsbewohnern alle Einspruchsmöglichkeiten genommen wurden, sodass das Windrad möglichst schnell aufgestellt werden konnte.

Als Folge des neuen Windrads konnte unser Bäcker seine Produktion um 40% steigern. So waren es nun am ersten Tag 280 statt 200 Brötchen. Die Dorfzeitung jubelte umso lauter, aber für das Dorf nahmen die Belastungen zu, da man dem Bäcker nun 180 statt 100 Brötchen ersetzen musste.
Am Tag 2 produzierte der Bäcker 70 statt 50 Brötchen und am windstillen dritten Tag blieb die Backstube weiter geschlossen. Und nach wie vor musste Herr Vernunft morgens nach Frankreich fahren, um die fehlenden Brötchen einzukaufen. Ein wenig bemitleidete man ihn dort inzwischen.
Besonders traurig wurde er aber immer dann, wenn er mit seinem Auto durch das Neubaugebiet fuhr, wo auch viele junge Leute aus dem Dorf ein neues Zuhause gefunden hatten, während sein Dorf vergreiste und zerfiel.

Herr Vernunft hatte es inzwischen aufgegeben, die Missstände im Dorf anzusprechen. Es war schon lange keine Diskussion mehr möglich, die Freunde des Bäckers fielen ihm sofort ins Wort und gifteten ihn an, dass Ewiggestrige wie er sowohl bei dem Brötchenthema als auch bei vielen anderen Energiewende-Initiativen des Dorfes stets die boshaften Verhinderer gewesen seien und so die epochale Rettung der Welt durch das Dorf verhindert hätten.

Herrn Vernunft wurden die ständigen Angriffe zu viel und so beschloss er, auch zu seinen Kindern und Enkeln in das französische Nachbardorf zu ziehen, welches weiter aufblühte und wo er sich fortan wohlfühlte.

Sein altes Dorf hingegen ächzte immer mehr unter den finanziellen Belastungen – es vergreiste und zerfiel immer mehr.
Die verbliebenen alten grünen Männer dort blieben aber bis zu ihrem letzten Atemzug überzeugt, auf der richtigen Seite der Geschichte gestanden zu haben, aber boshaft von üblen Mächten ausgebremst worden zu sein.

Hier endet nun meine Geschichte.

Natürlich sind jedwede Ähnlichkeiten zu Vorgängen im realen Leben rein zufällig.

— Ende —

 

Das Objekt der Begierde…

 

Was natürlich noch fehlt ist der ungenannte Umstand, dass die Brötchen immer teurer und daher auch immer weniger nachgefragt wurden. Das machte aber nichts, da man den Bäcker ja eh alles an Ware abkaufen musste.

Dass das natürlich andere Investitionen im Dorf unmöglich machte, ist klar, da das Dorf schon lange keine Überschüsse mehr erzielen konnte.

So musste man die Gewerbesteuersätze im Dorf anpassen, aber dafür wurde dann das Windrad auch noch subventioniert, damit die grüne Backidee weiterbestehen konnte, während Dorfschänke, Tante-Emma-Laden und die Apotheke schließen mussten.

Dass auch der einzige Betrieb vor Ort aufgrund der Energieschwankungen nicht mehr produzieren konnte und wollte, war dann auch nur für die interessant, die da arbeiteten und nun wegziehen mussten.

Das führte zu Unmut im Dorf, aber alle, die das grüne Ideal geistig nicht zu erreichen vermochten. wurden von dem ebenfalls subventionierten Dorfblatt als Nazis dargestellt und durch die Nachbarschaftsblockdienste überwacht.

Dazu schaffte es der Bäcker seine Mitbürger davon zu überzeugen, dass der Schwund an arbeitenden Bevölkerungsteilen durch eine Willkommenskultur ersetzt werden könnte, die dann durch „kostenlos“ zur Verfügung gestellten Brötchen von der neuen grünen Welt begeistert werden könnte.

Hier wurde in der Dorfschule dann auch der Unterricht angepasst, um auch der nächsten Generation die Vorteilhaftigkeit des Gesellschaftsmodells „grüne Brötchen“ einzutrichtern.

Und während der fleißige Bäcker und seine Getreuen BMW, Mercedes und Porsche fuhren, war ansonsten der umweltfreundliche Rollator im Dorf zur Normalität geworden.

All das war alternativlos für die Errettung der Welt!

Blockade von Brötchenklebern, um die Lieferung der franz. Brötchen zu verhindern…

 

Hier ein paar Fachartikel dazu:

Das Fanal der Demographie: Zusammenhang von Bildung, Handwerk, Facharbeit und Politik für die Zukunft | Conplore Wirtschaftsmagazin

Demographischer Wandel und Auswanderer – das Versagen des “National” Employer Branding und seine Folgen | Conplore Wirtschaftsmagazin

Future Work und die vernachlässigten Ressourcen im Arbeitsmarkt der Zukunft | Conplore Wirtschaftsmagazin

STRESSTEST: Altersarmut in Deutschland – wirtschaftliche, soziale und politische Faktoren | Conplore Wirtschaftsmagazin

Ein deutsches Märchen: der abgesicherte und verdiente Ruhestand | Conplore Wirtschaftsmagazin

 

oder auch:

 

 

 

 

Und hier noch eine Weisheit, die sich leider so bestätigt…

#grünermist

Ukraine und Russland: die neuen Kriegsentwicklungen machen nachdenklich und sorgen zunehmend für Unwohlsein. Der Krieg erreicht ein neues Niveau und keinem scheint aufzufallen wie sehr das alles zunehmend ins Chaos abgleitet. Und die, die es sagen werden von Leuten angefeindet, die bisher jeden Waffeneinsatz ablehnten.

Autor: Sascha Rauschenberger

 

Als Elon Musk  seinen Friedensplan veröffentlichte, mitunter wohl auch aus Angst vor einem möglichen Atomkrieg, fiel die westliche Presse über sein Ansinnen her. Stellte ihn sofort in die rechte Ecke – gleich neben Putin –  und feindete ihn an.
Blöd dabei war natürlich, dass man eines vergaß: es war Elon Musk, der der Ukraine das für ihre Verteidigung lebensnotwendige Starlink-Netz stellte. Samt verbilligten oder geschenkten Endgeräten und Zugängen.
Diese Fähigkeit live, omnipräsent, sicher und simpel kommunizieren und Daten austauschen zu können ist das Schlüsselelement der bisher erfolgreichen Verteidigung. Und NUR das.

Und diesen Mann nun als Nazi hinzustellen, nur weil er etwas versuchte, was eigentlich kaum ehrenrührig sein kann, hatte dann auch schnell mal Folgen. Das Starlink-Netz samt Zugängen war von jetzt auf gleich nicht verfügbar. Und das hatte dann Folgen für die UKR-Streitkräfte im Feld. Nichts ging mehr. Game over. Panik… Und sofortige Zurückhaltung bei den Medien.

Hier zeigt sich, dass die Abhängigkeit von zivilen und kommerziellen Anbietern bei einer vernetzten Kriegsführung kaum von Vorteil ist, so man nicht absolut sicher sein kann, den Eigentümer des Anbieters auf seiner Seite zu haben.
Und dass Konzerninteressen, gerade auch von weltweit agierenden Konzernen, nicht mit Staatsinteressen deckungsgleich sein müssen und auch nicht sein dürften, ist die ausschließliche Nutzung ziviler und fremder Angebote kaum opportun.

Sollte so einem Konzern vom Gegner, Dritten oder gar aus eigenen Partnernetzwerken andere – bessere! – Angebote unterbreitet werden, könnten diese die Oberhand gewinnen.
Dann könnten auf Lagekarten urplötzlich Dinge fehlen, bestimmte Sensoren keine Aufklärungsergebnisse mehr einspielen oder Befehle verloren gehen. Vielleicht auch andere Befehle rausgehen. Gern auch unter den IDs von Kommandeuren, die selbst nichts mehr machen können außer fassungslos zuzusehen.
Besonders dann, wenn der Anbieter Datentransfer UND Kommunikation in Tateinheit anbietet. Allein das ist schon militärisch gesehen ein fragwürdiges Verhalten bei Streitkräften, da hier getrennte aber kompatible Systeme anzustreben wären.
Aber Bequemlichkeit und Routine sind der ärgste Feind des Soldaten. Und was bisher tadellos funktioniert, muss auch weiter funktionieren.
Das tat es aber nicht. Elon Musk war beleidigt, das Netz fiel kurzfristig aus und war dann plötzlich auch wieder da. Zufall, sagt Musk.

Natürlich ist damit auch klar, dass Zivilanbieter von militärischer Schnittstellenkommunikation mit ihrer eigenen Infrastruktur zu Kombattanten werden, die bekämpft werden können. Besonders auch in Räumen, die niemandem gehören. So denn zum Beispiel im Weltraum.
Satelliten sind nicht unangreifbar. Können abgeschossen, geblendet oder gehackt werden. Alles nur eine Frage der Mittel und des zeitlichen Aufwandes.
Und dass kritische zivile Infrastruktur ein Ziel moderner Kriegsführung sein kann, sehen wir an der Northstream -Pipeline.
Die Gewinnerwartung von Konzernen in Kriegsgebieten ist endlich geworden. Mitunter auch negativ in der Bilanz auszuweisen.

Ein anderes nettes Beispiel sind Drohnen. Die müssen nicht hunderte von Millionen kosten, in fünfzehn Kilometern Höhe kreisen und sauteure Waffen zum Einsatz bringen.
Es geht auch billiger. Viel billiger. Besonders dann, wenn der Gegner so nett war und ist seine Flug- und Fliegerabwehr auszudünnen, um die Front zu beschützen. In einer Entweder-oder-Lage zu sein. Einer Zwickmühle, wo die Flugabwehr aus dem Westen der UKR in ihren Osten verlegt wurde, um dort Infrastruktur und Front zu decken.
Ein Gedanke, der fataler kaum sein konnte und der Auffassung geschuldet war, dass Putin die Raketen und Flugzeuge ausgegangen sind, die diese westlichen Ziele erreichen könnten. Eine dieser sich häufenden Fehleinschätzungen westlicher Nachrichtendienste, die sich in diesem Konflikt zunehmend auch pressetechnisch verwirklichen… profilieren wollen. Wann war schon jemals der britische MI6 eine Art Presseagentur? Nur 007 James Bond als Nachrichtensprecher fehlt noch.

Tatsache ist, Putin hat bis zum Anschlag auf die Krimbrücke eben diese kritische Infrastruktur bewusst außer Acht gelassen. Aus welchen Gründe auch immer. Unsere Quellen berichten fast übereinstimmend, dass man auf russischer Seite die Bevölkerung der UKR als Brudervolk ansieht, die vom sog. „Nazi-Regime“ in Kiew nur missbraucht wird. – Eine dümmlich klingende Auffassung, die aber vieles erklären könnte. Auch den Umstand, dass gewisse verheerende Waffen, wie der TOS-Raketenwerfer, bisher nicht zum Einsatz gekommen sind. Doch auch das hat sich geändert. Er scheint bei Liman zum Einsatz gekommen sein, um der Wagner Gruppe einen Durchbruch zu ermöglichen.

TOS-1 Mehrfachraketenwerfer mit thermobarer Munition, der selbst von Beton nur verbranntes Pulver übrig lässt…

So hat Putin auch bei den Drohnenangriffen umgedacht und auf das Prinzip gesetzt, dass auch die UKR zu Kriegsanfang angewandt hatte: der Einsatz billiger Drohnen gegen hochwertige Ziele.

Jetzt setzt Putin diese Waffen auch verstärkt gegen die Luftverteidigung ein, die mit Schwarm- und Wellenangriffen gezielt ausgeschaltet wird und dann im zweiten Schritt gegen die kritische Infrastruktur des Gegners. Hier dann auch bewusst in Kauf nehmend (durch Versorgungsausfälle) die Zivilbevölkerung zu schädigen.
Am Mittwoch waren 30% der Kraftwerke in der UKR zerstört oder vom Netz, das landesweite Stromnetz in sieben versorgungstechnische Inseln zerschlagen sowie über 1100 Städte, Ortschaften und Dörfer waren ohne Strom.
Dazu waren Wärmekraftwerke, Umspannwerke, Treibstofflager, Gasleitungen und Versorgungsknoten das Ziel.
Die versorgungstechnisch wichtige Eisenbahn ist zum großen Teil entstromt und muss mit Dieselloks betrieben werden, die aber kaum verfügbar sind uns selbst auf Diesel angewiesen sind. Und der wird knapp, zumal die Raffinerien zerstört oder stark beschädigt wurden.
Alles ganz schlechte Vorzeichen für den Winter, der in zwei bis drei Wochen pünktlich erwartet wird. Und dieser Winter ist anders, als der in Mitteleuropa und kennt dauerhafte Normaltemperaturen bis minus 25 Grad.

Die nun billig im Iran eingekauften Drohnen werden aus Startgestellen von Lkw-Anhängern (in Salven) gestartet. Sie steuern GPS-geleitet im Tiefflug ihre Ziele an und sind durch den Elektroantrieb wärmetechnisch nicht zu erfassen, was Flugabwehrraketen fast immer sinnlos macht.
Allein sie rechtzeitig radartechnisch rechtzeitig zu erfassen ist schon ein Kunststück.
Und sollten das ukrainische Flugabwehrstellungen versuchen, werden ihre Radargeräte erfasst und weit hinter den Drohnen operierende Flugzeuge bekämpfen dann die Flugabwehrstellungen mit radargesteuerten Raketen oder Marschflugkörpern.
Sollte die Flugabwehr (AD) darauf verzichten die Drohnen bekämpfen zu wollen, was inzwischen auch ein Munitionsproblem ist, dann werden die AD-Stellungen von eben diesen Drohnen bekämpft. Für die UKR eine Lost-Lost-Situation. Daher auch das Betteln um westliche Luftabwehr.

S-300 Luftabwehrsystem

 

Patriot-Luftabwehrsystem, das auch Raketen und Drohnen bekämpfen kann. Es hat im Irak-Krieg schon Israel gegen die SCUD-Raketen beschützt.

Leider ist diese Luftabwehr zahlenmäßig und auch munitionstechnisch nicht in dem Maße zu liefern, die die UKR nun braucht. Auch ist es eine Ausbildungsfrage, denn die Bedienungen der Geräte sowie die Wartung und Pflege der Systeme erfordert eine mehrmonatige Ausbildung.

Anm.: In der Redaktion stellt sich seit Wochen die Frage, die auch durch Presseanfragen unbeantwortet geblieben ist, ob schon Rüstungslieferanten oder NATO-Streitkräfte hier mit (beurlaubten, freigestellten oder sonstwie verfügbar gemachten) Personal aushelfen. Ähnlich, wie es die USA seit Jahrzehnten tun, um nicht offiziell in Konflikte involviert zu erscheinen.
Allein in AFG und im IRK waren zehntausende von modernen Söldnern im Einsatz. Die russische WAGNER Gruppe ist eine Kopie dessen, was im Westen schon immer gängige Praxis war.
Im Anbetracht der Dringlichkeit und dem schnellen Verfallsdatum ukrainischer Luftverteidigung erscheint es hier dann wohl als Tatsache, dass der Westen mit seinem Personal die Lücken füllt, bis die UKR eigenes Personal verfügbar hat.
Dass hier auch ein internationales Sammelsurium an Systemen geliefert wird oder geliefert werden soll, unterstreicht diese Vermutung nur noch.

Dazu kommt, dass die altertümliche Flak hier eine neure Bedeutung gewinnt. Eine Bedeutung, die die Bundeswehr so nicht sah, als sie 2012 ihre GESAMTE Heeresflugabwehr (z.B.: Flak-Panzer Gepard) abgeschafft hat.
Es wird gegen diese Drohnenangriffe absolut notwendig Truppe, Hinterland und Infrastruktur mit eben auch Flak-Waffen zu schützen. Flugabwehrkanonen und Fliegerabwehrmaschinenwaffen müssen auch Flugabwehrraketenstellungen schützen. Gerade gegen tief anfliegende Drohnen und Hubschrauber.

Russland hat hier alte und aus dem zweiten Weltkrieg stammende 40mm-S60-Geschütze reaktiviert, was in der westlichen Presse wieder einmal nur belächelt wurde.
Die Ukraine hat diese Waffen nach dem Zerfall der UdSSR alle meistbietend in Konfliktgebiete verhökert oder aber in Pick-ups verbaut, die nun an der Front als hochbewegliche Geschützplattformen agieren und mitunter auch für die Erfolge an der Front mitverantwortlich sind.
Nur fallen die so eingesetzten 23mm-, 14,5mm- und 12,7mm-Geschütze für die stationäre Flugabwehr aus. Hier dürfte es dann bald die nächsten Bettelorgien gen Westen geben.

All das ist natürlich ein Major Change für die ukrainische Bevölkerung an sich, die nun aktiv – wenn auch als hingenommener Kollateralschaden – in die Zielplanung mit eingebunden wird. Ähnlich dem, was im Irak, Serbien oder AFG zu beobachten war, als westliche Streitkräfte die Infrastruktur des Gegners einebneten. Vermutlich eine Lehre, die Russland nicht erst seit Syrien für seine Kriegsführung (wieder)entdeckt hat.

Und der Einsatz billiger und en masse verfügbarer Drohnen, die immer weniger von einer zusammengeschossenen Luftabwehr behelligt werden, ist für Russland nun die Chance ohne große eigene Verluste den Gegner weich zu klopfen und seine Infrastruktur so zu schwächen, dass ein Kollaps des Systems sehr wahrscheinlich wird. Eine Versorgungskrise der Gesamtukraine als sicher anzunehmen ist. Gerade im nun aufziehenden Winter und ohne Zugang zu Ersatzteilen und kurzfristigen Alternativen.

Iranische Drohnentypen, die wie im Supermarkt zur Auswahl stehen. Sie wurden zum Exportschlager weltweit und sind fast unabhängig von westlicher Technik, um Sanktionen leicht umgehen zu können.

Damit sind dann als erkennbare Kollateralschäden weitere Fluchtbewegungen nach Europa und eine zusätzlich nötige Versorgung durch Europa anzunehmen, die beide in Putin’s Hände spielen werden, zumal auch die europäische Versorgung an gewissen Prämissen und zunehmend Glück hängen wird. Beides Aspekte, die den Bevölkerungen hier kaum mehr mitzuteilen sind.

Ein weiterer Aspekt sind die USA, die im November wählen müssen. Hier ist zu erwarten, dass die Demokraten die Mehrheit in beiden Häusern verlieren werden und der Präsident dann nur noch via Dekreten regiert. Auch wäre die Zustimmung zum zu erwartenden Nachtragshaushalt von gewissen Prämissen abhängig, die die Republikaner nur zu gern dirigieren werden.
Weiterhin ist die Verschärfung der Taiwan-Frage im pazifischen Raum zunehmend von Interesse für die USA, die dann den ohnehin nicht (kurz- bis mittelfristig) gewinnbaren UKR-Konflikt hinsichtlich einer weiteren ungehemmten Unterstützung mit Sicherheit anders bewerten werden. Im pazifischen Raum könnten sie gerade wesentlich mehr verlieren, als mit der UKR zu gewinnen wäre. Eine ungute Situation für ein Europa, das praktisch alleinig unter den Sanktionen massiv leidet, während die USA in fast allen Bereichen die großen Gewinner sind.
Hier sei besonders der Wegfall von gewissen Rohstoffen, Kunstdünger, Bauholz, Uran und Lebensmittel erwähnt. Neben Gas und Öl an sich, worunter auf Flüssiggas zählt, zumal Russland weltweit der drittgrößte Anbieter von LNG ist und viele der weltweit 428 LNG-Tanker unter russischer Flagge laufen.

In Summe alles Dinge, die bis dato keiner so richtig im Vorfeld bedacht zu haben scheint. Zumindest nicht in Europa und schon gar nicht in Deutschland, wo Außenpolitik ohnehin werteorientiert anstatt wie üblich wirtschafts- und hegemoniepolitisch orientiert ist.
Etwas, was die USA par exellence beherrschen, Großbritannien einmal beherrscht hat und Frankreich gern beherrschen möchte, während China zeigt, dass es das auch kann und Russland nun offen versucht solche Ideen in der Ukraine durchzusetzen.
Am Rande versucht die Türkei die griechische Grenze zu destabilisieren und stiftet Aserbaidschan an Armenien zu Leibe zu rücken, was unsere deutsche Werteorientierung bisher nicht stört. Genauso wenig wie das Bestreben Serbiens die bosnische Föderation zu unterminieren und den Traum von Großserbien nun erneut anzugehen.
Unterdessen planen die NATO eine provokante Winterübung und der Russe einen Atomwaffentest im Eismeer. Hier wurden diese Woche schon einmal vorsorglich ganze See- und Luftgebiete gesperrt.

Vielleicht war die Idee von Elon Musk gar nicht so verkehrt einmal etwas zu versuchen, was gesunder Menschenverstand in Anbetracht all dessen, was zu beobachten ist, auch anders lösen könnte.

Doch wer gerne Krieg spielt, dem empfehle ich dringend der Bundeswehr beizutreten. Schöner kann man nicht vormachen, wie desolat das ist, was wir zum Krieg beisteuern könnten. Zumindest zu einem Krieg, der nicht länger als drei Tage dauert, denn dann würde dieser Truppe die Munition fehlen, soweit denn alles fahr- / flugbereit und einsatztauglich ist. Mitunter ein kleineres Problemchen, dass schon seit Jahren der Lösung harrt.
Eine Herausforderung, die auch Frankreich so für sich entdeckt hat und daher der Ukraine sagen musste, dass sie leider kein schweres Gerät mehr liefern kann.

Man hofft hier einmal die Kinder von Grünen und Linken stehen zu sehen, aber… na ja: die kleben ja schon an Straßen.

So sind wir nicht allein so schlecht dran. Doch wenn wir ernsthaft daran denken, jemanden das Ukraineproblem lösen zu lassen, dann würde ich eher Musk als Baerbock vertrauen. Bei Musk kann vermutet werden, dass da nicht alles Gold ist, was glänzt, aber bei Baerbock wissen wir definitiv, dass diese Dame bestenfalls ein Brandbeschleuniger ist.

Wer aber auf Joe Biden setzen will, der sollte einmal kritisch hinterfragen, wer ihm seine Spickzettel schreibt…

 

Auch:

Deutsche Außenpolitik in Not: überall mögliche Kriege in Sicht – Rabenspiegel

 

 

Warum weit wegsehen, wo es auch schon vor der eigenen Tür brennt:

Bundeswehr: psychisch Kranke werden geimpft – egal wie! – Rabenspiegel

Bundeswehr: Fälle von asbestbedingtem Krebs – Rabenspiegel

Gehen der Bundeswehr die Waffen für die Ukraine aus? – Rabenspiegel

Bundeswehr Community lehnt Spendenaufruf für geschädigte Veteranen ab… – Rabenspiegel

Bundeswehr: 100 Milliarden aber das Personal fehlt… – Rabenspiegel

Im Rabenspiegel: General Alfons Mais, der Clown der Bundeswehr – Rabenspiegel

 

Die Bundeswehr in einem Bild: die Bemühungen sind offensichtlich vereinzelt und SICHTBAR da, aber es reicht halt nicht…

 

P.S.: Drum prüfe wer sich kämpfend bindet, ob sich nicht was wirklich Besseres findet… SIC!

Wehrpflicht???

 

#Bundeswehr #ElonMusk #Luftabwehr #Drohne #Angriff #Versorgung #Atomkrieg #Sanktionen #Deutschland #Europa #China #Außenpolitik

Wenn die Kettensäge zum Symbol der werteorientierten Außenpolitik wird – eine Glosse!

Autor: Sascha Rauschenberger

 

Heute erlebten wir eine ungeschönte und wohltuende neue deutsche Außenpolitik, die so auch von anderen Ländern seit jeher angewandt wird: die werterhaltende Außenpolitik. Eine Liga, aus der sich Deutschland, der Moralexportweltmeister, seit Jahrzehnten zurückgezogen hat.

Fünf auch mal wieder gerade sein zu lassen, gern auch mit handfesten wirtschaftlichen Vorteilen einhergehend, war schon lange nicht mehr unsere Disziplin.
Schon gar nicht seit Annalena „Lügenmaul“ Baerbock die werteorientierte Außenpolitik verkündet hatte.
Da ging ein Zittern durch die deutschen Chefetagen. Was könnte die Vitafälscherin und Plagiatsbestsellerin damit gemeint haben?
Ein neues Feld von Frauenpower bereichern, wo schon Angela „Erika“ Merkel und Ursula „Eraser“ von der Leyen so stilvoll glänzen konnten?

Ein schönes Beispiel wie das diplomatisch aussieht, wenn eine Stotterliese und Plappermäulchen, auf offener Bühne tätig wird, haben wir erst bei ihrem letzten Türkeibesuch gesehen, wo die Trampolinkünstlerin vor versammelter Presse abgekanzelt wurde.
Auch der Energiekünstler Habeck schaffte es schon auf Anraten seiner selbst ins Ministerium mitgebrachen grünen Elite zu einem schönen Auftritt in Katar, wo er den telefonierenden Scheich gern auch noch – nach dem Handkuss selbstverständlich – auch noch den Arsch verplombt hätte (HIER).

In Anbetracht der wirtschaftlichen, energetischen und finanziellen Lage der Nation mitunter ein Bild, was selbst den klimaarschkriechenden VW-Vorstand in Panik versetzt haben dürfte.

Nein, es kam der Mann nach Riad, der durchaus das Vertrauen der Wirtschaft genießt. Ein Mann, der nun auch wieder selbst anpacken wollte.  Alte Hamburger Qualitäten aufs neue bemüht. Qualitäten, die auch schon die Cosa Nostra hatte. Machen und – ganz wichtig – dann schweigen!

So ging dann Olaf „the empty Brain“ Scholz nun persönlich nach Saudi-Arabien und schaffte den Amigo-Handschlag mit dem Mann, dessen Hand ein wenig glitschig war und ist. Etwas blutig könnte man sagen.
Auch ein außenpolitischer Machtpolitiker, der auch im Jemen schon vorgemacht hat, wie werterhaltende saudische Außenpolitik seit Jahren aussieht. Zumal auch von dort islamistische Horden den Westen bedrohen und er bereit ist den Kampf gegen den Terror zu führen.
Der letzte Satz sollte böse klingen, aber er enthält leider auch viel Wahrheit… Die Huthi-Rebellen sind die schwächlichen aber genauso geistig unterbemittelten Freunde der Taliban aus AFG. Die in Stücke zu sägen, wie er es auch mit Kritikern macht, könnte da… opportun sein.

Dazu hat Scholzen, wie Werner ihn nennen würde, auch einen Vorteil, der ihm dann später auch aus jeder Patsche helfen könnte, in der er sich nun Stihl-voll hinein manövrieren könnte: er ist auf Knopfdruck völlig glaubhaft vergesslich.
So vergesslich, dass Mediziner schon Wetten abschließen, dass da nicht auch schon Alzheimer im Spiel sein könnte. Das namensgebende „empty brain“  mitunter wirklich problematisch werden könnte, wie Joe „You are the President!!“ Biden täglich vormacht.

Nun denn: unsere Regierung hat gezeigt, dass sie auch anders kann, wenn es denn mal sein muss. Als Ausnahme von der Regel, die nach wie vor nur aus idiotischen Beschlüssen von völlig bescheuerten wie borniert-arroganten Flachzangen anzusehen ist. Von wissensfreien Typen, die bei der Befolgung von Gesetzen und Vorschriften an Burnout erkranken und lieber zu Hause bleiben und geisteskrankfeiern.

Auch war es gut, dass Scholz nicht das Lieschen zu der Kaftanrunde mitgenommen hat, da die Gefahr bestanden hätte, dass sie doch noch den kunden Mund aufmacht. Solche Sätze  wie „Schaun‘ Sie mal Herr Scheich, Sei tragen ihr Kopftuch ja freiwillig, aber Frauen tun das nicht immer auch freiwillig“, wären zwar passend, aber auch unpassend gewesen. Hier wollte Scholz nun wirklich einmal glänzen und ganz sicher gehen, dass nicht wieder Mist passiert.

Wir wissen nicht, was für ein Geschenk er mitgebracht hat, aber da Saudis selbst auf goldenen Klobrillen residieren wäre das Spitzemodell von Stihl (HIER) in Massivgold angebracht gewesen. Gern dann auch elektrisch. Als Spitzenprodukt deutscher Fertigung und gewolltem Understatement werteorientierter Außenpolitik. SIC!

 

Quelle: Internetfund – werterhaltende Außenpolitik: täglich wieder Wandel durch Handel…

 

P.S.: Wären diese Affen, die wir so gern wählen, früher schon in der Lage gewesen gewissen internationale Herangehensweisen in der Außénpolitik wie auch jeder anderen Politik zu beherrschen, hätten wir nie eine Krise gehabt, deren Auswirkungen jetzt zu solchen Kapriolen nötigen. – Ist aber nur so ein Gedanke.

Die Fremen auf dem Wüstenplaneten DUNE würden jetzt sagen: das Gas muss fließen…

Die Macht der Gewohnheit – gewöhnen wir uns an „Neue Werte“, schrieb ich vor fast sieben Jahren einmal. Frage nun: Haben wir das?

Autor: Sascha Rauschenberger

 

„Richter nach Urteilsverkündung von Familie des Opfers gelyncht“, „Mob stürmt Stadtrat“ oder „Täter an Ort und Stelle getötet –  wieder kein Zeuge“ könnten auch zur Gewohnheit werden. An Schlagzeilen, an die wir uns gewöhnen, weil sie zunehmend oft zu lesen wären.

Diese Sätze von damals traten noch nicht ein. Gott sei Dank, könnte man sagen.

Natürlich war der linke Aufschrei damals groß. Allein diese drei fiktiven möglichen Schlagzeilen schufen ein unwohliges Bauchgefühl. Beim Establishment. Der Elite. Den Könnern. Den Idealisten und Ideologen. – Den Gutmenschen…
Gerade bei denen, die glauben, dass bisher doch (noch) alles OK war. Und alles andere „gar nicht geht“. Alternativlos ist… wie Merkel immer gern betont hat.
Andererseits planen diese Denker auch einen Graben um den Reichstag in Berlin herum. Zehn Meter Breit und zweieinhalb Meter tief. Untertunnelt. Als einziger Zugang für Besucher… Diese Bauplanung ist noch nicht umgesetzt. Aber sie existiert immer noch!

Unverständlich ist aber, dass eben diese Leute gar nichts sagen bzw. noch nicht mal mehr zucken wenn Schlagzeilen wie „IS-Hintergrund zu Anschlägen auf XY“, „Mädchen von X Unbekannten vergewaltigt“ und „Polizei gibt Park G auf“ zu lesen sind. Oder wie inzwischen normal, dass Freibad R und Z  alle paar Tage wieder geräumt werden mussten.
Oder Frauen und Kinder vor Züge gestoßen werden. „Junge Männer“ halt mal wieder auffällig wurden.
Das mag daran liegen, dass wirklich unschöne Bilder der Zensur anheimfallen. Oder zum Schutz der Öffentlichkeit der Pressekodex §12 greift. Und auch zum Schutz des eigenen Seelenheils? Oder der Regierung???
Letztlich ist es egal, denn wenn das die Neuen Werte sind, dann spielt es sowieso keine Rolle mehr, was noch kommt. Und es kam und kommt immer mehr. Bis dato…

Warum also erwähnen, dass die rivalisierenden Clans in Berlin vor der Ermordung von Gegnern diese auch mal kastrieren? Warum so unschöne Details publizieren wie das, was so alles in ein paar Stunden lang mit Frauen gemacht wird, die man dann tot in der Landschaft verteilt findet? Und was in Gotteshäusern unter dem Deckmantel der Religionsfreiheit gepredigt wird?
Oder auch bei Parteiversammlungen der Linken gefordert wird, wie man mit „Reichen“ umzugehen gedenkt… Immerhin: bisher wurde noch keiner erschossen oder einer „nutzbringenden Verwendung zugeführt“.

Oder, und das kam nun hinzu, was unter dem Deckmantel von Europa mit unserem Geld gemacht wurde. Oder fiel die jahrelang nicht bekämpfte Inflation auch als neuer Wert vom Himmel? So wie jetzt die Energiekrise? Und die unausweichliche Rezession?

Die #grünermist – Kampagne von 2021 – könnte man 2022 schon fast als prophetisch ansehen…

2017 erlebten wir eine beispiellose Verleumdungskampagne eines osteuropäischen Staates, der in die Diktatur abglitt und seitdem zu immer neuen Eskapaden bereit war. Er hetzte via Satelliten-TV, Twitter und Zwangsbesuch seine ausgewanderten Landsleute auf, für ihn zu stimmen. Trat und tritt unsere Souveränität mit Füssen. Täuscht unsere Behörden und Ämter nur damit Kabinettsmitglieder dieses Landes weiter öffentlich hetzen – informieren – konnten.
In Moscheen, die zum großen Teil einem Verein gehören, der vom Religionsministerium eben dieses Landes finanziert werden, wird Hetze und Propaganda ungefiltert verbreitet und die Gläubigen zur Spitzelei angeregt.
Der einstige Religionsfriede in Deutschland ist auch so ein Wert, der besser nicht zu den Neuen Werten gehören sollte, da er offensichtlich stört.

Für die Vergesslichen unter uns: die Rede war von Erdogan und seinem Bestreben das Osmanische Reich neu zu beleben und dazu Kurden, Armenier und gern auch Griechen zu unterjochen. Gerade jetzt erst hat er Aserbaidschan dabei unterstützt/beigestanden/zugeredet Armenien anzugreifen. Hier ist auch ein neuer Wert zu sehen: dem kollektiven Wegschauen anstatt, wie bei Putin Sanktionen zu verhängen. Man lernt dann sehr schnell, dass Werte wirkliche Variablen sind, wenn man von werteorientierter Außenpolitik redet.

Die Hüter Neuer Werte sagten nichts dazu. „Zurückhaltung“ war das Motto der Stunde und die Strategie der Wahl. Allen voran erst Angela Merkel und nun Scholz, Baerbock, Lindner, Habeck und Co., die gern alles aussitzen, um dann, wenn andere gehandelt haben, das als ihren Erfolg auszugeben. Alternativlos sei das – so hört man immer wieder. Feige, opportunistisch, verlogen oder heuchlerisch hat man das früher genannt.  Nun ist es aber Konsens, dass gerade grüne Politiker solche Charaktereigenschaften als „frischen Wind“ begreifen dürfen.

Alternativlos ist dann wohl auch die Zunahme von Anschlägen, Anschlagwarnungen, Übergriffen und Gewalttaten, an die wir uns momentan so gut gewöhnt haben. Gerade gestern warnte das BKA davor, dass im Zuge unsere klimaoptimierten Wirtschaftskrise samt Inflation und Niedergang der Wirtschaft  Islamisten zu Anschlägen aufrufen, um die Gunst der Stunde zu nutzen.

Inzwischen sind auch Hochzeitskorsos normal geworden. Nicht die, die wir hupender Weise durch die Straßen fahren sehen, es selbst auch so gemacht haben, sondern solche, die Autobahnen blockieren und dadurch Menschen gefährden. Oder solche, aus denen geschossen wird… Hier zucken wir noch nicht einmal mehr. 2017 war das noch ein Schockmoment.

Wie es scheint setzt Multikulti nicht nur kulturelle Vielfalt voraus, sondern auch ein neues besseres Wertesystem, dass solche Meldungen und die damit einhergehende Veränderung unserer Sicherheitslandschaft so mit sich bringt. Das Wort Integration ist schon lange umdefiniert und wenn etwas integriert wurde, dann neue Sicherheitsaspekte, Ängste und Gefahren.
Oder schlicht die Tatsache, dass es zum neuen Wert gehört selbst Taliban Asyl zu gewähren und keinen abzuschieben, egal wie verlogen und/oder kriminell er war.

Quelle: Stella Hoskin: Angela „Palpatine“ Merkel

 

Im Karneval waren Polizeikostüme nie im Trend, waren aber überall (zu) oft zu sehen. Es gab da eine Zeit, da stand alle zweihundert Meter mal ein Polizist ohne Mütze, der mit Lippenstift „maskiert“, weil abgeknutscht worden war. Heute muss eine Närrin da schon einen Klimmzug an der Maschinenpistole machen, um das zu schaffen; muss dafür aber nicht mehr allzu weit gehen, da Polizisten nun alle paar Meter in Gruppen stehen. Ein Narr, der dabei böses denkt… er hat nur ein falsches, weil altes, Wertesystem.
Was aber nicht geht, auch nicht im Karneval, ist eine Verkleidung als Indianer oder das Tragen von Rastazöpfen. Das ist „kulturelle Aneignung“. Ein Afrikaner in Lederhose im Bierzelt oder auch ein „Südländer“ mit blondiertem Haar  ist aber OK.

Sankt-Martin-Umzüge sind Lichterfeste, Weihnachtsmärkte sind Jahresendmärkte und ein Weihnachtsengel wird vermutlich bald wieder „Jahresendeabschlussfigur“ heißen, wie in der DDR. Werte verändern sich halt. Damit auch gewisse Bezeichnungen, an die sich ältere Mitbürger gewöhnt haben.
Andererseits hat Corona hier echt für ganz neue Werte gesorgt. Man ist froh überhaupt mal ohne Maskenkostüm leben zu können. Bis auf zwei Ausnahmen: Oktoberfeste sind ausgenommen, weil Masken beim Saufen stören und natürlich Bankbesuche, weil Masken dort zusammen mit Sonnenbrillen gewisse Ängste auslösen könnten.

Dass schöne Veranstaltungen nun zunehmend deshalb schön werden, weil nichts passiert ist und alle überlebt haben, ist auch so ein „Neuer Wert“. Wenn Veranstaltungen nun mit neudeutschen Roadblocks (Merkellegos), hunderten Polizisten und privaten Sicherheitskräften wie ein Hochsicherheitstrakt abgeriegelt werden, Taschenkontrollen nötig sind und jeder sich immer über die Schulter schaut, ob nicht doch jemand Messer und Gabel an der Imbissbude zweckentfremdet, ist das die neue kulturelle Vielfalt, die einen Wert an sich darstellt. Und das ist nun normaler Alltag. Wertvoll und nutzbringend. Das hat sich seit 2017 auch nicht geändert. – OK: es ist eher schlimmer geworden!

Dass zunehmend ältere Menschen Opfer von heimtückischen und hinterhältigen Angriffen werden, so hätte man das noch vor ein paar Jahren genannt, ist inzwischen kaum noch Schlagzeilen wert. 70-, 80- und gar 90jährige werden fast täglich und beiläufig abkassiert. Eine neunzigjährige Seniorin sogar vergewaltigt und dann beraubt. Dieser neue Wert des Zusammenlebens greift um sich, kann aber mit Jubelmeldung aus den Innenministerien statistisch geglättet werden.
Dass diese Meldungen im Ausland eher in deren Presse erwähnt werden als in unserer ist ein weiterer Neuer Wert, der von Pressefreiheit gestützt, gern solche Ereignisse komplett ausblendet, marginalisiert oder bewusst unterdrückt. Es kann nicht sein was nicht sein darf – und schon gar nicht so oft!

Wer es nicht glaubt möge doch mal das Wort Messer zusammen mit der nächsten Kreisstadt googln. Man ist überrascht, was da so alles und wie oft erscheint.

 

 

Diese „Neuen Werte“ machen natürlich nachdenklich. Vor allem dann, wenn jemand das Podium betritt, um dem etwas verunsicherten Volk zu erklären, dass „unsere Werte“ verbindlich(!) sind.

Tja, denkt man, was für Werte denn und wie verbindlich??? Und für WEN denn??

Wenn sich etwas als verbindlich darzustellen scheint, dann der Umstand, dass hier jeder tun und lassen kann was er/sie/sonst will, solange er/sie/sonst das verordnete „Wohlfühlklima“ im Ländle nicht stört. Notfalls kann man auch schon einmal Scholz-like vergesslich sein.

So ist es OK, dass Imame ihre Gemeinde zu Spitzeldiensten aufrufen, Unfrieden stiften und mögliche Oppositionelle denunzieren (in bester Stasi- und Gestapo-Manier). Nicht OK ist, jetzt zu fordern diese Imame zu bestrafen und eben diesen Moscheenverband (nein: das war kein Einzelfall), zu verbieten. Das widerspricht den Neuen Werten.

Inzwischen muss man auch sagen, dass der Staat selbst Denuziantenportale in bester Stasi-Tradition anbietet, um Kritiker der Neuen Werte zu erfassen, zu verfolgen und selbst zu drangsalieren. Nancy Frazer sieht das als Fortschritt an und warnt schon jetzt vor Nazis, die gegen die Inflation und Rezession demonstrieren werden. Oder gegen Corona. Oder gegen sonstwas, was der Staat als Kritik auffassen könnte.
In diesem Zusammenhang ist auch der Maulkorberlass zu sehen, der mit dem Pandemiegesetz Einzug in das Verfahren genommen hat Demonstrationen als gefährlich oder auch nicht einzustufen.

Der gute Bürger… hält die Klappe und beschwert sich nicht!

So hat der Begriff Nazi dann auch die ereilt, die bald frieren, hungern und/oder ohne Geld dastehen, weil im besten Deutschland aller Zeiten das Licht ausgeht. Gern auch wörtlich und fern jeder Metapher.

Dass diese Neuen Werte zunehmend unsere Nachbarn befremden mag damit zusammenhängen, dass die eben nicht so multikulti oder ideologisch verbohrt sind wie wir, nicht ganz so vergesslich hinsichtlich alter Werte (oder CumEx-Vorfällen…) und darüber hinaus vielleicht auch ein paar Politiker haben, die eben näher am Wähler stehen. Es könnte aber auch sein, dass fehlende Grenzen im EU-Raum zu einer gewissen Unsicherheit führen, wohin denn all die gehen, die diese Vielfalt weitertragen wollen. Madrid, London, Paris, Nizza und andere Städte sind da Beispiele wo zu viel „Neue Werte“ auf einmal eben doch zuviel war.
Berlin war auch betroffen. Aber Berlin ist eine deutsche Stadt, sogar die Hauptstadt, und da muss man Vorreiter in Sachen „Neuer Werte“ sein. Es gibt zwar keine  no-go-Areas (neudeutsch), aber halt Parkanlagen, Plätze und Straßenzüge, wo „Neue Werte“ wesentlich offener gelebt werden. Wo das 68er-Ideal vom polizeilosen Staat der damaligen anarchistischen Utopie doch schon recht nahe kommt.

Der bisweilen etwas nörgelnde Wutbürger und Neu-Nazi bedarf hier der Zusprache und Hilfe. Daher werden dann auch gerne von Bund und Ländern Zigmillionen in Werbekampagnen gegen rechts investiert, die sich eine linke Partei gar nicht leisten könnte, wenn sie gegen unliebsame politische Opposition im Wahlkampf zu Felde zieht. Auch das ist ein „Neuer Wert“ an sich. Wahlkampf auf Staatskosten gegen die bürgerliche Opposition. Oder einfach nur gegen nicht links-gesinnte Krwallmacher.

Der Aktivist ist der neue Terrorist, nur dass er vom Staat dafür via NGOs und Stiftungen bezahlt wird.

Nur werden im demographischen Wandel die Menschen älter. Jeder, wird jeden Tag, jede Stunde, Minute und Sekunde älter. Und der ein oder andere Skeptiker wird sich fragen, was in zehn Jahren ist. Wenn er/sie dann alt ist. So alt wie das 90jährige Vergewaltigungsopfer, der 80jährige in X und Y, der hinterrücks niedergeschlagen wurde, oder all die 70- und 60jährigen die täglich und immer öfters Opfer von Gewalttaten werden.
Ältere Menschen haben häufiger Angst, eben weil sie nicht mehr so fit sind. Gebrechlich geworden durch Arbeit an und für ein Land, das „Neue Werte“ propagiert, die so von viele nicht geteilt werden. Und daher werden sie ihre Stimme erheben. Vielleicht nicht allzu laut – denn das widerspricht den Neuen Werten – sondern da, wo es etwas bewirkt. An der Urne.
Doch diese Annahme ist falsch. Ältere gehen scheinbar gar nicht mehr zur Wahl. Nutzen nicht mehr die Chance mit ihrer Stimme noch etwas zu verändern und überlassen die Wahl und damit das Votum einer kleinen Gruppe von wohlstandsverwahrlosten Spinnern, die sich lieber auf Straßen kleben als zu arbeiten. Oder auch nur zu lernen.
Hier ist der neue Wert, dass bis zu 50% der Wähler auf die Stimmabgabe verzichten und so Idioten mit 20% plus in die Parlamente einziehen ließen. – Natürlich haben sie es euch gedankt, liebe Nichtwähler. Mit Inflation, Energiekrise, Wirtschaftskrise und Facharbeiterbereicherung.

 

Auch für Nichtwähler ist nun die Pulle leer…

In einer Kindeshow hieß es einmal: „Ob du Recht hast oder nicht, sagt dir gleich das Licht!“

 

Es steht zu befürchten, dass eben dieses Licht für viele ausgehen wird. Seit 2017 wurde europaweit viel gewählt. Auch in Deutschland. Aber auch in Holland und Frankreich. Und jede Wahl, die verloren ging oder gewonnen wurde beflügelte die nächsten Termine.

Leider wurde nicht deutlich, dass man als Liebhaber alter Werte – was immer das auch für ein ach so faschistisches, konservatives und antisemitisches Zeug sein mag – nicht allein war. Aber das war es auch schon.

Gewissen Anhängern „Neuer Werte“ ging aber ein Licht auf, das Hillary Clinton auch gesehen hat. Urplötzlich und unerwartet, dafür aber deutlich. So deutlich, dass sie die ganze Nacht im Hotel geschmollt hat… Nicht jeder gehypte Protagonist Neuer Werte schaffte es.

Inzwischen hat die Welt (auch oder gerade) Trump überlebt – trotz aller Prognosen – und konnte unter Biden wieder Kriege anfangen. Gott sei Dank. Denn auch das ist ein Wert, der stabil zu sein scheint. Zumindest bis November, wenn in den USA wieder gewählt wird und die Demokraten ihre Mehrheit verlieren werden.
In Italien scheint es wohl nun auch nicht mehr links zuzugehen, so dass die EU-Kommission schon mal mahnend den Finger hob, dass man erwarte, dass richtig gewählt wird.
Wieder so ein Neuer Wert, der inzwischen normal ist. Wo Merkel schon den BREXIT anfeuerte ist die EU-Kommission noch weniger zimperlich EU-Mitgliedstaaten zu maßregeln, so sie denn unbequem sind. Ungarn steht da schon kurz vor dem Status Terrorstaat. Ein Attribut, dass anderswo auf der Welt geradezu Drohnenangriffe bei Nacht und Nebel heraufbeschwören würde. Als ultimativer Neuer Wert für angewandte Rhetorik in der Außenpolitk.

Deutschland in Not

 

Soll oder kann man sich vorstellen, dass Millionen Menschen, die hier immer älter werden, ihre Sicherheit, ihre Gesundheit und sogar ihr Leben im Alter darauf verwetten, dass diese schon jetzt sichtbaren Folgen der Neuen Werte schnell besser werden? – Ja, man kann. Es hat sich gezeigt, dass gerade die Älteren gern rein gar nichts machen!

Siebzig Jahre europäische Einigung, Dekaden von sozialem Frieden und eine vorher nie gekannte Freiheit in Wohlstand haben dazu geführt, dass all das, was Grundlage dessen war, was wir heute haben, gefährdet ist durch Werte, die nicht neu sind, aber in Summe dem zuwiderlaufen, was unser aller Leben bisher lebenswert gemacht hat.

Nichts, gar nichts von all dem, was man hier sieht wenn man sich umschaut, ist vom Himmel gefallen. Für alles wurde gearbeitet, gerungen und gekämpft. Aber diese Neuen Werte suggerieren, dass man all das wegwerfen kann, da sie „alternativlos“ sind.

Ich persönlich mag nach wie vor die alten Werte. Sie sind nicht alternativlos, aber grundlegend für das, was neu dazukommen kann, muss und auch sollte. Wenn mich das in den Augen der Neuen-Werte-Gemeinde zum Rechten, zum Nazi und Faschisten macht, wie neuerdings alle Kritiker von anderen „Politdarstellern und Medioten“ zu Nachfahren von Nazis erhoben wurden, dann bin ich oder war schon immer Nazi. Oder Italiener, Ungar oder neuerdings auch Schwede.

Ich habe keine Kinder und auch keine Enkel. Folglich ist der Gedanke daran, was ich meinem Enkel sage, wenn er mich fragt, was ich denn tat, als die „Neuen Werte“ alles verändert haben, über das ich ihm doch so gern und oft erzähle, eigentlich fremd. Doch mein Bauchgefühl sagt mir, dass da eine Antwort besser nicht kommen sollte: NICHTS mein Kind!

Ich glaube, bei allen „Neuen Werten“ an die wir uns weiter nett gewöhnen; das würde mein Enkel nicht verstehen…

 

„Immer wieder Montags, sollst Du spazieren gehen… Tralala…“

 

Auch:

Die Deutschen und ihr RECHT auf Widerstand – ein Überblick – (nordhessen-journal.de)

Homo Tyrannis – der Gutmensch: eine Analyse – (nordhessen-journal.de)

Zahl, aber halt‘s Maul (bod.de)

STRESSTEST: Altersarmut in Deutschland – wirtschaftliche, soziale und politische Faktoren | Conplore Wirtschaftsmagazin

Angela Palpatine, oder wie hieß der böse Drachen aus STAR WARS noch? | Conplore Wirtschaftsmagazin

Die nationale CI und ihre Bedeutung für Migration und Integration | Conplore Wirtschaftsmagazin

 

Hier das Programm derer, die man machen ließ mit eigenen Worten!

 

 

#Sozialismus #Deutschland #Politik #Grüne #Europa #Demokratie #Geld #Armut #Gesellschaft #Recht #Wahlen #Gutmensch

Ukraine hat vermutlich erneut AKW Saporischschja mit Truppen angegriffen

Autor: Sascha Rauschenberger

Am 01.09.22 führten die ukrainischen Streitkräfte im Vorfeld der UN-Inspektion ein Kommandounternehmen gegen das AKW Saporischschja durch.

Wir haben dazu berichtet:

Ukraine hat Kommandounternehmen auf AKW durchgeführt – Rabenspiegel

 

Aus russischer Quelle übermittelte Prinzipskizze des Angriffs auf das AKW am 01.09.22

Auf einer Pressekonferenz im Zuge der Inspektion des AKW durch die IAEO bestätigte der dort anwesende Vertreter der IAEO auf Frage eines Reporters mit russischem Akzent indirekt, dass es Kämpfe auf dem Gelände/in dem Bereich gegeben hätte, es Beschuss gab und die Russen (sowie eigene Sicherheitskräfte) das Team in dieser Angelegenheit „beschützt“ hätten, wofür er sich bedankte. Gleichzeitig wies er auch darauf hin, dass es Auftrag der vor Ort befindlichen Macht wäre, die UN bei ihrer Aufgabenerledigung zu schützen.

Das ist hinsichtlich einer neutralen Verifizierung des Angriffs so vage, wie es nur geht. Andererseits hat die UN damit aber eben auch nicht ausdrücklich der Version des Reporters widersprochen. Mit keinem Wort NICHT gesagt, dass das so nicht stimmt, wie der Fragesteller postulierte.

Der Vertreter bemühte sich also die Neutralität des Inspektionsteams unter allen Umständen zu wahren.

Anm.: Es ist immer wieder darauf hinzuweisen, dass ein Informationskrieg herrscht, wo beide Seiten mit Falschinformationen, Verdrehungen und gezielter Agitation versuchen den Gegner zu beeinflussen. So ist es schwer herauszufinden, wer wo wann und wie die Wahrheit meldet, oder nicht.
Man darf also davon ausgehen, dass grundsätzlich Verlustzahlen des Gegner übertrieben und eigene Verluste untertrieben werden. Beide Seiten versuchen ausschließlich Siege zu kommunizieren.
All das macht es schwierig die Lage vor Ort einzuschätzen. 

Die Bedeutung dieses möglichen Angriffs kann für die internationale Gemeinschaft nicht hoch genug angesehen werden. Es wäre der erste Angriff auf ein AKW, um zumindest Teile davon in die wieder Hand zu bekommen.

Da die IAEO nun dauerhaft mit zwei Inspektoren auf dem Gelände verbleiben will, setzt die Ukraine unter Zugzwang, zumal der wiederholte Beschuss des Geländes zunehmend auf internationales Unverständnis stößt, da die Ukraine behauptet das die Russen, das vollumfänglich von ihnen selbst besetzte Kraftwerk beschießen würden. Somit Feuer auf eigene Truppen richten, die alleinig und ohne Feindkontakt auf dem Gelände stationiert sind.

Diese Behauptung ist nicht nur unlogisch, sie ist schlicht irrsinnig!

 

 

Beschussschaden am Reaktorkomplex AKW Saporischschja

 

Dass natürlich der Westen ungern der Behauptung der UKR widerspricht, ist nachvollziehbar. Wie will man der nun immer widerwilliger reagierenden Bevölkerungen neue Härten vermitteln oder zumuten, wenn die Ukraine ein AKW mit Artillerie beschießt und dann auch noch lügt?
Das würde die Frage aufwerfen, wo sie noch überall gelogen hat oder lügen könnte. Und derer Punkte gibt es viele, wie wir inzwischen wissen, vermuten oder unterstellen können.

 

Lage beim AKW Saporischschja

Das AKW liegt de facto direkt an der Frontlinie und ist nur durch den aufgestauten Fluss Dnjepr von der ukrainischen Front getrennt. Der aufgestaute Dnjepr selbst ist an dieser Stelle zwischen 5 und 10 km breit, was eine unentdeckte Annährung via Schiff unmöglich macht.
Durch die starke Luftabwehr um das Kraftwerk herum – es wurde auch wiederholt mit Drohnen angegriffen – ist eine Luftlandung ausgeschlossen.
Daher ist jeder Überfall auf das Kraftwerksgelände, das mit allen Anlagen, Bereichen und dem Kühlbecken auch eine Ausdehnung von 3×5 km hat, auf sehr schnelle Boote angewiesen. Allein schon deshalb, um den Verteidigern keine Möglichkeit zu geben schnell zusätzliche Kräfte zu alarmieren, zuzuführen und so die Verteidigung zu verstärken.

Genau dieses Problem tauchte beim Angriff am 01.09. 22 auf, als eine Sturmgruppe an einem wohl nicht so gut bewachten Flussstreifen anlandete und versuchte dicht und zeitnah folgenden Verstärkungskräften auf langsamen Flusskähnen den Weg zu ebnen.
Diese Flusskähne mit zwei weiteren Kompanien hätten die 64 Commandos auf sieben Sturmbooten dann auch mit schweren Infanteriewaffen, Munition und Versorgungsgütern nachversorgt, um eine dauerhafte Besetzung des Kraftwerks (oder Teilen davon) zu gewährleisten.

Link zu Google Maps

Der Ansatz scheiterte vermutlich – trotz Überraschungseffekt und Unterstützungsfeuer – an der großen Entfernung (ca. 6 km) zwischen Landungsabschnitt und den Kaianlagen des Kraftwerks, zumal auch breite Kanäle für die Kühlwasserzuführung das Gelände durchschneiden und Bewegungen kanalisieren.

Nun berichten auch andere Medien, dass es einen zweiten Angriff mit Bodentruppen über den Fluss hinweg auf den Kraftwerkskomplex gegeben haben soll, wie auch der Focus berichtet.

Die Meldung vom russischen Verteidigungsministerium konnte soweit nicht durch andere Quellen verifiziert werden, aber das vor Ort befindliche UN-Inspektionsteam sollte es wissen…

Am 03.09.22 wurde ein abgestimmter Landungsversuch von insgesamt 42 Booten und Motorbooten mit geschätzten 250 Mann in den Bereichen Energodar und Dnipropetrowsk durch russische Kräfte abgewiesen.
Die ukrainischen Kräfte wurden noch auf dem Fluss von 4 Su-30 Kampfflugzeugen (HIER) und 2 Ka-52 Kampfhubschraubern (HIER) abgefangen und bekämpft. Letztere waren auch schon am 01.09 für die Versenkung der Verstärkungskräfte verantwortlich.
Es sollen dabei 20 Boote versenkt worden sein.

Russischer Kampfhubschrauber Kamov Ka-52 Beltyukov-2

 

Waffenzuladung des KA-52 Kampfhubschraubers an mascinenwaffen, ungelenkten und gelenkten Raketen

 

Sollte diese Meldung stimmen, dürfte dieses Manöver, gerade auch in Anbetracht des abgeschlagenen ersten Versuchs zwei Tage vorher, als Verzweiflungstat eingestuft werden. Besonders deshalb, da der Russe nun über „das besondere Interesse“ des Gegners vorgewarnt war und seine Abwehr mit Sicherheit  im gesamten Bereich optimiet hat.

Der Versuch mit schnellen, kleinen und wendigen (vermutlich zivilen) Booten den Fluss zu überqueren ist die einzig Erfolg versprechende Option, die die Ukraine hat. Dennoch ist bei einer Flussbreite von 5 bis 10 Kilometern, die zudem mit Sicherheit auch radarüberwacht ist, und der benötigten Übersetzzeit selbst mit schnellen Bootskräfte kein Erfolg zu erwarten.
Auch wenige Sicherungskräfte entlang der Uferzone mit Maschinenwaffen könnten solche Angriffe abschlagen.
Ohne eigene Lufthoheit, oder zumindest ein lokales und zeitliches Patt, ist so ein Angriff Selbstmord und hatte keinerlei Erfolgsaussichten.

Die Bedeutung dieses Angriffs ist darin zu sehen, dass nun die Mainstreampresse selbst nicht mehr umhin kommt, zumindest die einseitig russische Meldung an sich zu bringen, da UN-Vertreter jederzeit selbst davon berichten könnten, so sie es gesehen und erkannt haben.
Es ist nicht davon auszugehen, dass die Inspektoren fortgesetzte und die Sicherheit der Reaktoren gefährdende Angriffe stillschweigend ignorieren werden, und selbst berichten könnten.
Letzteres wäre dann schlecht für die Reputation westlicher Medienvertreter hinsichtlich ihrer Objektivität. Eine Diskussion, die gerade bei uns im öffentlich-rechtlichen Bereich entbrannt ist.

Das Team der IAEO, mit dem es gem. Verlautbarungen des ukrainischen Präsidialbüros „Absprachen“ geben soll, hatte sich im Vorfeld schon geweigert ukrainische Journalisten unter Schutz der UN mit ins Kraftwerk zu nehmen.

Der Leiter der Delegation und Chef der IAEO setzte den Status des Geländes aufgrund vorhandener russischer Sicherheitskräfte auf „tiefrot“ (O-Ton).
Gleichzeitig listete er exakt auf, was alles als beschädigt und als gefährdet eingestuft wurde, zumal beim Besuch ein Reaktor aufgrund einer vorher getroffenen Stromleitung heruntergefahren werden musste. Das Gelände lag im Vorfeld des Besuchs unter Beschuss, wie er zugeben musste.
Zu dem Angriff auf den Komplex kurz vorher durch Commandos äußerte er sich nicht!

Beispielbild: 155mm-PzArt im Einsatz

Bewertung:

Mit diesem russischerseits zweiten gemeldeten aber erfolglosen Angriff auf den Reaktorkomplex Saporischschja hat die UKR nun jede Möglichkeit verspielt die Verteidiger des Komplexes nochmals zu überraschen.
Weiterhin haben die zwei fehlgeschlagenen Angriffe die ukrainischen Spezialkräfte ausbluten lassen. Commandos sind hochspezialisierte und hervorragend trainierte Soldaten, deren Ausbildung lange dauert. Diese Kräfte dürften nun mit Masse verloren sein.
Auch werden die Russen nun im weiteren Umfeld des Kraftwerkes ein besonderes Auge auf schnelle Motorboote haben und deren Bewegungen im Auge behalten, wenn sie diese nicht bei Sichtung schon proaktiv zerstören.
Durch die nun andauernde Präsenz von UN-Inspektoren auf dem Gelände, ist auch ein weiterer Beschuss ohne neutrale Bewertung und internationale Kommunikation nicht mehr möglich. Zumindest nicht, wenn der Angreifer international nicht geächtet werden will. – Aus logischen Gründen hat hier die UKR mehr zu verlieren.
Auch die Hinzuziehung von Experten zu den festgestellten Beschussschäden am Kraftwerk selbst durch das Inspektorenteam, wird zwangsläufig zur Aufklärung beitragen, wer das Kraftwerk beschossen hat, da die Abschussrichtung aufgrund des Einschlagbildes relativ leicht ermittelbar ist. Letzteres könnte die UKR „in Verlegenheit bringen“…

PzH2000 mit 155mm-Kanone

Es ist daher zu vermuten, dass zunehmend Ergebnisse zu dem wiederholten Beschuss des AKW-Geländes durchsickern werden, was der UKR nicht genehm sein dürfte, so sie denn für den Beschuss verantwortlich wäre.
Schlecht wäre es auch, wenn 155mm-Granaten- oder westliche Raketenfragmente gefunden werden würden. Der westlichen Öffentlichkeit dürfte es schwer zu vermitteln sein, dass ein AKW mit Munition und Waffen angegriffen worden ist, die eigentlich zur Verteidigung zur Verfügung gestellt wurden. Besonders wenn es um mögliche nukleare Folgeeffekte geht.

Besonders erschwerend käme hinzu, dass es niemals vorher in der Kriegsgeschichte bewusste Beschießungen von in Betrieb befindlichen AKWs gab. Einzig die israelische Luftwaffe griff einmal ein im Bau befindliches AKW an.
Weltweit würde ein solches Vorgehen von fast allen Atomkraftgegnern unisono verurteilt werden; unabhängig davon, dass das Kraftwerk von Russen widerrechtlich erobert und besetzt wurde.
Somit ist nun das Zeitfenster für mögliche – auch weitere – ukrainische Angriffe auf das Kraftwerk oder Versuche es (teilweise) zurückzugewinnen geschlossen.
Eine Faustpfandfunktion, auch hinsichtlich der Einschränkung von UN-Untersuchungen vor Ort, ist damit ausgeschlossen.

Quelle: russisches MVtg / dpa: AKW Saporischschja im Süden der Ukraine

Fazit:

Egal, ob nun wirklich diese Kommandoangriffe so stattgefunden haben oder nicht, für die Ukraine ist nun möglicherweise der peinliche Moment der Wahrheit gekommen. Das UN-Expertenteam wird herausfinden wer mit was den Reaktorkomplex wie beschädigt hat. Technische Analysen vor Ort sowie die Beschussschäden werden das hinreichend dokumentieren.
Sollte die UKR entgegen allen eigenen und stets wiederholten Beteuerungen das Kraftwerk direkt beschossen haben, um beispielsweise das Kappen der Stromversorgung zu unterbinden, wäre das ein Super-GAU hinsichtlich weiterer  – auch moralischer – Unterstützung für die UKR, die in fast allen Bereichen auf westliche Hilfe angewiesen ist.

In Deutschland wäre das dann auch unter der Diskussion zu sehen, die Baerbock leichtfertig lanciert hat. In diesem Fall verdiente nämlich die UKR eben nicht mehr die volle Unterstützung. Und das würde dann auch der Wähler so sehen und durchsetzen. Egal, „was Baerbock so denkt…“

Der Fall Saporischschja wird so oder so zum Final dessen werden, was Propaganda und Manipulation in diesem Krieg ausgemacht haben. – SIC!

 

 

 

 

Auch:

Ukraine hat Kommandounternehmen auf AKW durchgeführt – Rabenspiegel

Ukraine: die Sache mit der Artillerie… – Rabenspiegel

Ukraine: Traumwelten vs. Logik – Rabenspiegel

Deutsche Außenpolitik in Not: überall mögliche Kriege in Sicht – Rabenspiegel

 

 

#Politik #Diplomatie #Deutschland #Europa #Bundeswehr #Baerbock #Habeck #Offensive #Cherson #Südfront #Türkei #Marine #Verteidigung #Konflikt #Krieg #Krim #Angriff #Ukraine #Russland #Völkerrecht #Getreide #Religion #Bürgerkrieg #Zukunft #USA #Bundeswehr #AKW #Beschuss #IAEO #GAU #Atomkrieg #Propaganda #Saporischschja

 

Die Ukraine hat heute ein Kommandounternehmen auf das AKW Saporischschja durchgeführt

Autor: Sascha Rauschenberger

Eine der beim Angriff genutzten Lastenkähne. Vermutlich die der zweiten Welle der Verstärkungskräfte am nördlichen Flussufer.

Am 01.09.39 überfielen deutsche Kommandotruppen den Sender  Gleiwitz, gaben eine polnische Fake-Erklärung ab und zogen sich unter Zurücklassung von erschossenen KZ-Insassen in polnischen Uniformen zurück.
Mitunter war das dann auch in der NS-Propaganda ein Grund für die Kriegserklärung. „Seit 5.45h wird nun zurückgeschossen…“, so die Formulierung, die in Europa 40 Millionen Tote kostete.

Ein geschichtsträchtiges Datum. 83 Jahre später könnte es wiederbelebt worden sein. Aus verschiedenen Quellen erreichten mich Berichte und Informationen, dass im Vorfeld der internationalen Atomkontrollkommission (IAEO), die das russisch besetzte AKWs Energodar inspizieren sollten, eben dieses Kernkraftwerk von ukrainischen Commandos am Morgen des 01.09.22 angegriffen worden ist.

 

Die Wolfsangel: das Divisionszeichen der SS-Division „das Reich“ und der ukrainischen ASOV-Verbände.

 

Maßgeblich könnte für diese Operation sein, dass die IAEO erst vor ein paar Tagen bekannt gab, die Anlage nicht nur besichtigen, sondern darüber hinaus auch eine ständige Repräsentanz auf dem Gelände des Kraftwerks unterhalten zu wollen.

Am 01.09.22 sollen gegen 0500h(?) ukrainische Fallschirmjäger (eher Special Forces mit Geheimdiensteinheiten) in bisher unbekannter Stärke (vermutlich kompaniestark) nordostwärts des Kraftwerkkomplexes an das Flussufer angelandet worden sein.
Unterstützt wurde die Landung durch Artilleriefeuer (ab 0520h) vom ukrainisch gehaltenen Nordufer des Dnjepr.
Wie die Landung erfolgte, ob luft- oder seegestützt, ist unklar. Das AKW Saporischschja ist durch Luftabwehrbatterien außerordentlich gut geschützt. Der Landepunkt am Flussufer könnte auf eine Seelandung mit schnellen Booten hinweisen. Die hier eingesetzten Kräfte wurden russischerseits am Abend mit 64 beziffert.

Quelle: russisches Internet: Prinzipskizze des Angriffs auf das AKW

Man geht auf russischer Seite davon aus, dass es sich dabei um ein Vorauskommando handelte, dass das AKW-Gelände im Handstreich nehmen und so lange halten sollte, bis Verstärkungskräfte herangeführt werden konnten.
Ein Indiz für die Annahme sind zwei Lastkähne aus Nikopol, die sich dem Komplex später nährten aber von der alarmierten russischen Verteidigung abgefangen und versenkt werden konnten. Die Ankunftszeit am Kai des AKW wäre auf Grund der Entfernung und der Geschwindigkeit der Kähne 0730h gewesen, wie russischerseits geschätzt wurde.

Gegen 0600h – also dann nach artilleristischer Vorbereitung – griffen die Fallschirmjäger das AKW-Gelände an, das selbst nur von schwachen Sicherungs- und Wacheinheiten besetzt ist.

 

 

 

Hintergrund für die schwache Garnison auf dem Gelände ist der Umstand das AKW nicht durch militärische Nutzung zum legitimen Angriffsziel zu machen. Daher auch ein weiter Sicherungsring um das Kraftwerk und keine direkten Stellungen im AKW-Bereich selbst.
Selbst die Flugabwehr ist zum Teil weit außerhalb des AKW-Bereichs disloziert, um das Kraftwerk vor ukrainischen Fehlschüssen auf sie selbst zu schützen.
Das auf dem Gelände eingesetzte militärische Personal ist als reine Wachmannschaft anzusehen, das neben der Abwehr von Sabotageakten auch allg. Wachaufgaben wahrnimmt wie zum Beispiel Zutrittskontrollen und Gebäudesicherung.

Somit sind die Fallschirmjäger sehr wahrscheinlich zwischen dem äußeren Sicherungsring um das AKW und dem Wachkontingent angelandet worden, was man als Schwachstelle der Verteidigung ansehen kann.

Von hier aus sollten sie das Gelände im Handstreich nehmen, während das Artilleriefeuer die Verteidiger niederhalten und stören sollte. Ggf. auch die Annährung der Commandos decken sollte.
Ziel war wohl die Sicherung der Kaianlage des Kraftwerks am Kühlbecken / Hafen, den die Lastkähne mit den Verstärkungskräften ansteuerten.

Gegen 0700h wurden diese Lastenkähne von russischen Kräften aufgeklärt, angegriffen und versenkt. Hierbei soll es sich um Kampfhubschrauber gehandelt haben, die ortsnah für solche Abwehr- und Aufklärungsmissionen bereitgehalten wurden und nach Alarmierung durch die Wacheinheit wohl sofort gestartet sind.

 

russischer MilMi 24 „Hind“ Kampfhubschrauber

Zu diesem Zeitpunkt brach dort die Dämmerung schon an, was letztlich keinen großen Unterschied macht, da Nachtsichtgeräte die unbemerkte Annährung bei Dunkelheit ohnehin unmöglich gemacht haben.
Warum der Angriff nicht bei völliger Dunkelheit erfolgte und die Nacht ausnutze ist vermutlich mit dem geplanten Eintreffen der Kontrollkommission des IAEO zu sehen, dessen geplanter Grenzübertritt um 0800h durch Artilleriefeuer auf den Grenzübergang verzögert wurde.
Sollte es geplant gewesen sein die Operation mit dem  Eintreffen der Kommission auf dem Kraftwerksgelände zu „koordinieren“, dann macht der operationstechnisch verspätete Angriff bei Dämmerung (alleinig) Sinn.

Die angedachten Verstärkungskräfte werden russischerseits auf zwei Kompanieäquivalente geschätzt (ca. 200-300 Mann). Sie hätten ausgereicht den Komplex zumindest zum Teil zu besetzen und zu halten. Auch in Anbetracht, dass gegen die sich so verschanzenden Kräfte keine schweren Waffen hätten eingesetzt werden können, da sie das KKW gefährdet hätten. Ein Umstand, der auch bei der russischen Einnahme im Frühjahr ausschlaggebend war, als die UKR darauf verzichtete hier nachhaltig zu kämpfen.

Es ist ausdrücklich darauf hinzuweisen, dass bisher beide Seiten versucht haben ein direktes Feuer auf AKW- Reaktorgebäude zu unterlassen!



Im Falle eines ukrainischen Erfolges hätten sich die so eingesetzten Kräfte im Kraftwerk einnisten und selbst relativ sicher agieren können.
Mitunter auch Sprengladungen anbringen können, um russische Rückeroberungsversuche zu „verhindern“.
Dass die UKR dazu fähig wäre, hat sie hinreichend durch den Dauerbeschuss mit Störfeuer in den letzten Wochen bewiesen, um zu verhindern, dass die Russen das Kraftwerk vom ukrainischen Reststromnetz trennen.
Damit wäre dann auch die Option machbar gewesen Teile des Kraftwerks wieder vor Wintereinbruch (i.d.R. Mitte Oktober / Anfang November ) an das ukrainische Netz anzuschließen. Notfalls auch mit genug internationalem Druck anschließen zu lassen!
Die Fallschirmjäger wurden aber auch aufgehalten, auf das Ufer zurück gedrängt und einzeln vorgebrachte „Sabotagetrupps“ (russische Bezeichnung!) wurden vor Erreichen des AKW-Komplexes ausgeschaltet.
Die so am Ufer gestrandeten Fallschirmjäger wurden eingeschlossen und vernichtet.
Weiterhin sollen später zwei weitere (unbestätigt) Kähne in Nikopol versenkt worden sein, die wohl Kräfte einer zweiten Verstärkungswelle an Bord hatten.

Weiter wird gesagt, dass die Russen den Angriff erwartet haben und sie Kenntnis von solchen Ideen hatten.
Westliche Kreise sollen an der Planung beteiligt gewesen sein, und westliche Expertise für solche Einsätze soll hier genutzt worden sein. Man spricht in Russland propagandistisch vom britischen MI6, doch sollte hier eher der SAS (HIER) oder der SBS (HIER) gemeint sein.
In Kiew sollen zur Zeit die Schuldigen gesucht werden, die am Durchsickern der Pläne beteiligt waren.

Weiterhin sagen die Russen, dass es ein ähnlich fehlgeleitetes Unternehmen gewesen wäre, wie ihr eigener(!!) Angriff auf den Flughafen Gostomel zu Anfang des Krieges, wo LL-Einheiten angelandet, dann nicht nachversorgt werden konnten und schlussendlich zerschlagen wurden.

 

 

 

Bewertung:

In Anbetracht der Gesamtsituation an der Front, dem völligen Ausbleiben signifikanter Teilsiege und dem Scheitern der eigenen (Gross)Offensive hat Kiew auch im Hinblick auf den nahenden Winter wohl die günstige Option nutzen wollen den AKW-Komplex teilweise wieder unter Kontrolle zu bekommen. Ggf. auch als Faustpfand gegenüber Russland aber auch gegenüber dem zunehmend zögerlichen Westen an sich!

Ein AKW als Faustpfand zu nehmen und eine Zerstörung oder auch nur Beschädigung in Kauf zu nehmen, zeigt sowohl eine Eskalation des Konfliktes als auch die wachsende Verzweiflung der ukrainischen Regierung.
Diese propagiert seit Monaten den möglichen Sieg, die Rückeroberung des Donbass und der Krim sowohl eines Diktatfriedens gegenüber Russlands. – All das blieb aber aus und selbst wohlmeinende westliche Experten gehen nicht mehr von einem ukrainischen Sieg aus.
Im Gegenteil: wirtschaftlich, ressourcentechnisch und finanziell ist die Ukraine nicht mehr als kriegsfähig zu bezeichnen. Alles, was zur Kriegführung notwendig ist, muss im Ausland beschafft oder erbettelt werden.

Daher würde ein Erfolg durch diese Verzweiflungstat in das aktuelle politische Kalkül der UKR passen, das AKW, gern auch mit (der wohlwollenden) Unterstützung durch Anwesenheit des IAEO auf dem Gelände, als billiges Druckmittel zu nutzen.
Allein schon der Dauerbeschuss des AKW-Komplexes zur Verhinderung der Abkopplung vom ukrainischen Stromnetz spricht Bände. Zumal niemand wirklich glaubt, dass der Russe sein durch eigene Truppen bisher unangefochten gehaltenes Kraftwerk selbst beschießt…

 

BM21 – GRAT Mehrfachraketenwerfer

 

Fazit:

Eine Verzweiflungstat, die an der russischen Gesamtabwehr vor Ort scheitern musste. Besonders in Anbetracht der zur Verfügung stehenden Mittel, die Luftunterstützung und schnelle Annährung von Verstärkungskräften ausgeschlossen hat.
Militärgeschichtlich eine Fußnote und als Lehrstück für alle Commando-Kräfte weltweit, wie man es besser nicht macht. Niemals machen sollte.

Soldatisch gesehen eine mehr als nur achtbare Leistung ein solches Vorhaben – mit solch bescheidenen Mitteln – dennoch gegen einen überlegenen Feind vorgetragen zu haben. Der Mut und die Opferbereitschaft dieser Truppen ist beispielgebend und steht in der Tradition aller je eingesetzten Kommandotruppen. sic!

Auch wenn die Absicht der politischen wie auch militärischen Führung der UKR nachvollziehbar ist, so war das Unternehmen sinnlos, verzweifelt und auch verbrecherisch.
AKWs werden nicht angegriffen. Geschweige denn als Faustpfand eingeplant oder womöglich auch noch vermint/zur Sprengung vorbereitet.

 

 

 

Der Autor ist sich sehr sicher, dass die miesen Erfolgsaussichten des Angriffs die UKR-Führung in keinster Weise davon abhalten konnte gute, mutige und loyale Soldaten für dieses verbrecherische Ziel zu opfern.

Der Welt sollte nun klarer geworden sein WIE VERZWEIFELT das Regime in Kiew ist, wenn es solch eine Operation nicht nur in Erwägung zieht, sondern auch noch durchführt.

Den ukrainischen Kommandotruppen zollen wir unseren tiefsten Respekt für den Einsatz und  sprechen ihnen unsere vollumfängliche Anerkennung aus. – Wir betrauern die gefallenen Kameraden beider Seiten.

semper fidelis!

 

 

Garten der Erinnerung in MeS während ISAF, AFG

 

 

 

#IAEO #AKW #Russland #Krieg #Ukraine #Angriff #Saporischschja #Energodar #USA #NATO #baerbock #SAS #MI6 #CIA #Bundeswehr #KSK 

Autor: Sascha Rauschenberger

Fast täglich werden wir darüber jubelmäßig informiert, dass die Ukraine wieder einmal irgendwo, irgendwas und irgendwie getroffen hat. Dazu ein paar nette Bilder von Rauchwolken oder Explosionen.

Doch hinterfragen wir Anzahl und Art der diversen Artilleriesysteme und schauen auf die 1500km lange Frontlinie, dann relativiert sich das alles recht schnell auf ein Maß, das man schlichtweg als desaströs bezeichnen kann.
Und wenn wir dann auch noch die Munitionsfrage ins Spiel bringen, wird es militärisch zappenduster für die stets siegreiche Ukraine.

Immer wieder betonen wir an dieser Stelle, dass keiner wirklich weiß, was dort passiert. Die Propaganda beider Seiten ist recht fleißig Desinformationen zu streuen und ein jeweils genehmes Bild der Kampfhandlungen zu vermitteln.
Neutrale Staaten samt neutraler Presse versuchen das dann  in ein Bild zu bringen, um der Wahrheit auf die Spur zu kommen.
Da man den Westen samt ideologischem Anhang und Mitläufern kaum noch als neutral bezeichnen kann – eher sogar als Kriegsteilnehmer – ist das, was da durch unsere Medienlandschaft flimmert bestenfalls Propagandateilhabe und schlimmstenfalls bewusste Desinformation der Bevölkerung.

Betrachten wir also die Hurra-Meldungen der Ukraine hinsichtlich ihrer Artillerie einmal kritisch…

Ukraine wie Russland haben nach dem Fall der UdSSR unglaubliche Berge an Artilleriemunition geerbt. Mengen, die im Westen niemals so vorgehalten worden waren.
Es handelte sich hier nicht um Millionen von Granaten und Raketen sondern insgesamt um Millionen Tonnen von Munition.
Allein die NVA der DDR hatte hunderttausende Tonnen von Artilleriemunition aller Art in ihren Beständen, die Deutschland teuer sonderentsorgen musste.
Andere Staaten waren da gewinnorientierter aufgestellt und verkauften diese Bestände überall dorthin, wo östliche Waffensysteme hin verkauft worden waren. Afrika war da ein beliebter Markt.
So verkauften zum Beispiel alle neuen NATO-Mitglieder des ehemaligen Warschauer Pakts ihre alte Munition zu Schleuderpreisen und rüsteten auf NATO-Standards um.

D-30 Haubitze 122mm – ein weltweiter Exportschlager der ex-UdSSR

 

Der Standard an Artillerie hatte im WP die Kaliber 122 und 152mm während die NATO 105 und 155mm hatte.
Bei Panzerkanonen waren das 115 und 125mm gegen 105 und 120mm im Westen.
Selbst bei Handwaffen gab es unterschiedliche Kaliber und damit auch unterschiedliche Munitionsanforderungen.

Das hat nun ernsthafte Folgen…
Der Russe hortete seine Bestände offensichtlich in einem Ausmaß, das im Westen unterschätzt wurde. In unterirdischen und zum Teil atombombensicheren Depots lagerte vermutlich all die Munition, die seit Ende des alten(!) kalten Krieges nicht mehr gebraucht wurde.
Und die Bevorratungsrichtlinien dürfen hier durchaus als fast schon paranoid angesehen werden, da es eine russische Urangst war und ist wieder vom Westen her überfallen zu werden… Napoleon und Hitler waren hier gute Lehrmeister.

 

Dazu kommt, dass Russland seine Waffensysteme auf Basis der alten Munition weiterentwickelt hat. So dann auch in der Lage ist alte Munition zu nutzen und sie weiter zu produzieren.

Die Ukraine allerdings wurde 2014 bekanntlich durch eine bewusst herbeigeführte „Revolution“ zum Westen hin geöffnet. Gern auch als Waffenmarkt, der dann auch durch Militärberater ausgiebig marketingtechnisch optimiert wurde. Kurz: man begann sich technisch an den Westen zu orientieren und eigene Munitionsproduktionskapazitäten anzupassen.

 

russische 2S19 M2 152mm PzH

 

Leider wussten die Russen sehr gut, wo diese Munition produziert wurde und ebneten diese Produktionsstätten gleich zu Anfang des Krieges ein.
Selbstverständlich kann Munition fast überall hergestellt werden, soweit man dorthin Rohstoffe liefern kann und Strom da ist.
Das hat Albert Speer im III. Reich sehr schön vorgemacht, wie eine dezentralisierte und verbunkerte Rüstungsindustrie auch Mitte 45 noch Mengen zu produzieren vermochte, von der die UKR heute nur noch träumen kann. Von dazugehörigen Waffensystemen aller Art bis hin zu Düsenjägern und ballistischen Raketen ganz zu schweigen.
Kurz: die Ukraine produziert so gut wie nichts mehr selbst. Kann sie auch gar nicht, da sie keine Rohstoffe mehr hat, die Industriekapazität zu 80% in Händen der Russen ist, ihr Facharbeiter fehlen und die Verkehrsinfrastruktur nur noch ein zerbombter Flickenteppich ist. Und Strom gibt es auch nicht mehr überall. Hier sei auf die nun dauerhaft vom Netz genommenen Atomkraftwerke verwiesen.

So besitzt die UKR zwar noch tausende von Artilleriesystemen aller Art (Haubitzen, MRW und Mörser) und Kaliber, aber die Munition für alte östliche Waffensysteme fehlt zunehmend. Ergo ist der Großteil der UKR-Artillerie zum bloßen Anschauen da.

BM21 – GRAT Mehrfachraketenwerfer – Hier unterliegt der Treibsatz der Raketen gewissen Haltbarkeitsgrenzen, wie man auch bei den alten der UKR überlassenen NVA-Fliegerfäusten recht spät bemerkte…

 

Auf der anderen Seite hat der Westen natürlich Waffen geliefert. 120 M777 Haubitzen und ein paar PzH2000 und M109 Paladin mit 155mm-Kaliber.
Dazu ein paar Raketenwerfer, deren Munition leider auch nur im Westen zu bekommen ist.

Jüngst haben die USA ein neues Hilfspaket geschnürt in dem dann auch 245.000 Schuss 155mm-Munition und 65.000 Schuss 120mm-Mörsermunition sind.
Dazu Puma-Drohnen und U24-Batterieabwehrradar sowie Vampire Anti-Drohnenradar als Möglichkeit russische Artillerie aufzuklären und mit Gegenfeuer zu bekämpfen. Oder besser: russische Artillerie am Gegenfeuer zu hindern…
Wir reden hier über ca. 35.000 Tonnen Munition. Das ist leider auch die Menge, die ukrainischen Berichten zu Folge Russland innerhalb von knapp einer Woche verschießt…
Und auch die Menge, die die USA innerhalb von einem Jahr produziert. Ergo ist diese Munition nicht sofort verfügbar, zumal die USA vor ein paar Wochen verlautbaren ließen, dass die UKR innerhalb von Wochen die Jahresproduktion an 155mm verschossen hätte. Das führte dann auch zu Abnutzungen der westlichen Waffen, da sie dafür nie konzipiert wurden. Wir berichten…

Ukraine: westliche Waffen, fehlende Munition und der Endsieg… – Rabenspiegel

 

Gern verweist unsere fachkundige Presse auf das Verhältnis von Waffensystemen an der Front oder in Abschnitten wo gekämpft wird.
Viel wichtiger ist aber die Menge der Munition, die jeweils zur Verfügung steht. Geschütze ohne Munition zählen da wenig. Und auf Seiten der UKR ist diese Munitionsmenge… begrenzt. Sehr begrenzt.

Auch wenn der Russe nach nun 6 Monaten selbst an Kapazitätsgrenzen kommt, so ist seine Feuerkraft weit jenseits allem, was die UKR noch an Feuer an den Gegner bringen kann.

 

TOS-1 Raketenwerfer mit thermobarer Munition…

Ukrainekrieg: TOS-1 Sonnenfeuer – der russische Panzer des Schreckens – (nordhessen-journal.de)

 

Dazu kommt, dass Aufklärungsdrohnen kein Privileg der UKR sind. Auch der Russe hat diese Waffen – gern auch handelsüblich – für sich entdeckt. Alles, was nicht nach oben gegen Aufklärung abgeschirmt ist, auch wärmetechnisch(!), ist innerhalb kurzer Zeit ein Ziel für die russische Artillerie. So haben kurzreichweitige Mörser an der Front nur einen begrenzten Nutzen und eine recht kurze Lebensdauer. Genauso wie nicht gehärtete Vorposten, Feldposten, Gefechtsstände, Versorgungsräume und Depots.
Weiterhin besteht für die UKR eine krasse Benachteiligung in der Versorgung an sich, da Wege und fahrendes Material für den Transport fehlen oder stark eingeschränkt sind.
Eine 155mm-Granate wiegt um die 60kg. Selbst mit „requirierten“ Pkw lassen sich damit nicht viele Schuss transportieren, zumal auch die Treibladungen noch dazu kommen. Selbstverständlich hat der Russe gelernt, dass Zivilfahrzeuge gern Versorgungsfahrzeuge sind. Mitunter auch ein Grund, warum die gern beschossen werden.

 

Kinzhal – Hypersonic Missile an einer MIG-31; mit diesen mehreren tausend km/h schnellen Abstandswaffen zerstört Russland verbunkerte Depots überall in der UKR. Zum Teil solche, die tief und atombombensicher unterirdisch angelegt wurden.

 

 

FAZIT:
Der Westen liefert zwar Waffen und Munition, aber der Umfang ist ein besserer Witz. Reine Augenwischerei. Und selbst wenn er die Mengen liefern würde – oder auch nur könnte(!) – dann gibt es ein Transportproblem zur Front. Die UKR ist nicht mehr in der Lage die Massen an Versorgungsgütern an die Front zu bringen, die da benötigt werden.
Jede Brücke, die sie jubelnd zerstört oder beschädigt, ist eine Brücke weniger für ihre zukünftige Versorgung.
Und anders als im Westen, gibt es in der UKR ein nur sehr rudimentäres Verkehrssystem mit wenig alternativen Parallelrouten. Mitunter auch ein Grund, warum Vorstöße und Offensiven an das Straßennetz gebunden sind.
Das schafft gute Verteidigungsmöglichkeiten, aber leider auch nur sehr begrenzte Optionen für Gegenangriffe oder eigene Offensiven.
Wie die, die seit Wochen im Süden stattfinden soll. Auch hier berichteten wir.

Ukraine: Traumwelten vs. Logik – Rabenspiegel

Wie es scheint ist diese Offensive nun nicht nur beendet, sondern hat sich totgelaufen. So totgelaufen, dass die UKR den Kontakt zum eingegrabenen Russen vermeidet.
Dieser hat daher Anfang der Woche drei Aufklärungsangriffe entlang wichtiger Straßen lanciert. Vermutlich um die Abwehr zu testen sowie Lücken zu finden, aber auch um wieder Fühlung mit dem ausgewichenem Angreifer aufzunehmen, der wieder zur Verteidigung übergegangen ist.
Alle drei Angriffe sollen vom russischen Generalstab als erfolgreich eingestuft worden sein. Der Gegner wurde als unterdurchschnittlich verteidigungsfähig definiert. Eine Einstufung, die am Standard der Truppen vorgenommen wurde, die im Donbass eingesetzt sind.
Gestern zeigen im Westen veröffentlichte Bilder nun Vorstöße russischer Kräfte an der südlichen Cherson-Front. Exakt im Rahmen dessen, wo aufgeklärt wurde.

 

Symbolbild eines Panzerverbandes, der sich zum Angriff bereit macht.

 

Wie sich dort russische Angriffsoperationen auf ukrainische Verteidiger auswirken werden, die kaum über eigene Artillerie verfügen und sich über offene Flächen ohne ausreichende gepanzerte Kräfte bewegen müssen, ist kein Geheimnis.
Dazu kommt, dass die an der sog. Südfront eingesetzten Kräfte mit Masse Brigaden der Territorialverteidigung sind. Kaum oder schlecht ausgebildete Freiwillige und Wehrpflichtige, die zum Teil mit alter überzähliger Ausrüstung – also ohne Reflexvisire und Zielfernrohre für Gewehre, ohne Körperpanzerung und ohne Nachtsichtfähigkeit – ins Gefecht geworden wurden.

Gerade auf solche Truppen wirkt Artillerie psychologisch verheerend. Wenig bis gar nicht ausgebildet, schlecht ausgerüstet und unzulänglich versorgt ist der Kampfwert übersichtlich. Lädt die Russen geradezu ein, ihre neue Taktik der „halben Umfassung“ weiter anzuwenden.
Hierbei werden erkannte Stellungsabschnitte der Verteidiger an den Flanken umgangen und angegriffen, ohne sie wirklich umzingeln zu wollen.
Da die Stellungen solcher Einheiten meist nur in eine Richtung zeigen – zum Feind hin – und nach hinten schlecht ausgebaut sind, bleibt nur ein aussichtsloser Kampf oder der Rückzug. Gerade dann, wenn keine mobilen Reserven im Hinterland verfügbar sind und die eigene Versorgungslage vor Ort unzureichend ist.
Dann müssen die Verteidiger weichen. Mitunter über offenes Gelände und am Tag. Eine Einladung für die russische Artillerie…
So schafft es der Russe gerade die ukrainische Front scheibchenweise und mit geringen eigenen Verlusten aufzubrechen.

 

HIND – Kampfhubschrauber

 

 

Ein geleaktes Dokument des UKR-Oberkommandos beziffert die eigenen Verluste seit Anfang Juli auf insgesamt 131014 Personen. Davon 76640 Tote und 42.704 Verwundete…
Ob das so stimmt, oder das Dokument ein russisches Propagandapapier ist, kann so nicht von hier bewertet werden.
Wenn aber die Offensive der UKR mit einer Million Mann – wie die ukrainische Regierung(!) proklamierte – gestartet wurde, dann sind Verluste von minimal 10% in zwei Monaten auch in Anbetracht der Ausbildung der Truppen, ihrer Ausrüstung und der artilleristischen Unterlegenheit bei fehlender Lufthoheit anzunehmen.
Entsprechen dem, was zu erwarten wäre und anderswo schon unter ähnlichen Bedingungen gesehen wurde. Syrien, Irak und Afghanistan zeigen es.

Unter diesen Gesichtspunkten sind all die netten Erfolgsbilder zu sehen, die wir täglich vorgesetzt bekommen.
Unter diesen Prämissen müssen wir die Parolen bewerten, die man aus Kiew hört.
Und unter diesen Voraussetzungen müssen wir langsam einsehen, dass hier sinnlos Menschen verheizt werden.

 

Das Blut von einem Soldaten im Einsatz…

 

Die UKR hat mit der gezeigten militärischen Hilfe aus dem Westen, ihrer zerschlagenen oder gänzlich eroberten Industriekapazität, mit Millionen Flüchtlingen im Land, ohne funktionierendes Wegenetz und nun auch ohne Energie KEINE Möglichkeit diesen Krieg noch lange durchzustehen.
Dazu ist die UKR völlig pleite und kann all das nicht mehr bezahlen, was sie auch nur brauchen würde die Bevölkerung zu versorgen. Besonders im aufkommenden Herbst und Winter. Und hier fließen versprochene Hilfsgelder aus dem Westen auch nicht mehr. Es sind nur noch Lippenbekenntnisse, wie Kiew selbst sagt.
Dazu ist die UKR ohne Gas und nun auch ohne Strom.

Ukraine: Das marode Gastransportsystem und der Winter – Rabenspiegel

Und ohne funktionierende und ausreichend nachversorgte Artillerie wird die UKR auch ihre aktuellen Stellungen nicht mehr halten können.
Der Russe wird bis zur Schlammperiode seine Stellungen strategisch optimiert verschieben, sich rechtzeitig(!!) eingraben und den Winter verteidigend abwarten.

Im Frühjahr wird sich dann zeigen, welche Armee und welcher Staat unter solchen Gesichtspunkten besser abschneiden konnte.
Beide Seiten werden ihre Versorgung über den Winter optimierten, Nachschub ranschaffen und neue Truppen ausbilden.

Ob das das Munitionsproblem der ukrainische Artillerie lösen werden wird, darf bezweifelt werden. Denn dazu müsste der Westen alte WP-Kaliber produzieren. Davon ist aber rein gar nichts zu hören!
Ergo wird das Problem bestehen bleiben.

Und ganz nebenbei wird der Westen bis dahin ganz andere Problemchen – neudeutsch Herausforderungen – haben, die dann vordergründig werden. – SIC!

 

Schafe im Winter…

 

 

Daher möchte ich mit der alten geramischen Floskel schließen, die schon immer im Vorfeld des Winters bemüht wurde und zum damaligen Überleben beitrug:

Möge der Winter kurz und mild sein!

 

 

 

 

Auch noch andere sicherheitspolitische Probleme  sind absehbar:

Deutsche Außenpolitik in Not: überall mögliche Kriege in Sicht – Rabenspiegel

 

#Politik #Diplomatie #Deutschland #Europa #Bundeswehr #Baerbock #Habeck #Offensive #Cherson #Südfront #Türkei #Marine #Verteidigung #Konflikt #Krieg #Krim #Angriff #Ukraine #Russland #Völkerrecht #Getreide #Religion #Bürgerkrieg #Zukunft #USA #Bundeswehr

Der Adler ist gelandet – Finis Germaniae – Deutschland hat fertig!

 

Autor: Sascha Rauschenberger

Außenpolitik ist Diplomatie. Und Diplomatie ist die Kunst in Wort und Schrift exakt das formulieren zu können, was man meint OHNE die Gegenseite zu brüskieren, zu verärgern oder gar zu Handlungen zu zwingen. Es sei denn natürlich, man will die Gegenseite zu etwas bewegen. Das kann gut, oder auch schlecht sein.

Ein schönes Beispiel deutscher Diplomatie ist die historische Emscher Depesche, an deren Wortlaut kurzerhand Bismarck selbst Hand anlegte und so aus einem relativ neutral formuliertem Werk mit ein paar Federstrichen eine unverhohlene Drohung machte, die Frankreich nur noch zur sofortigen Kriegserklärung bewegen konnte. Das war dann schlecht für Frankreich und passte Bismarck ganz gut ins Kalkül. Auch dem schwächlichen und entscheidungsaversiven eigenen König gegenüber…

Jedenfalls ist Diplomatie etwas, was rein gar nichts mit lauten Tönen, Showlaufen oder Rumplappern auf offener Bühne zu tun hat. Wer den Unterschied etwas anschaulicher haben will, der muss sich einfach einmal die Diplomaten ansehen, die andere Länder so ins Feld schicken. Selbst die, die man notgedrungen schicken muss, weil sie Politiker und nicht ausgebildete Diplomaten sind.

Letzteres ist ein Beruf, der sich auch durchaus von Berufung ableitet, sehr ausbildungs- und wissensintensiv ist, und gemeinhin durch jemanden vorbildlich und auf Weltklasseniveau – wenn nicht gar historischem Niveau – agierend verkörpert wird und wurde: Elisabeth II. von England!
Die Messlatte für ruhige, beständige und verlässliche Diplomatie schlechthin. Gegenüber dem Commonwealth of Nations (HIER) aber vor allem auch gegenüber den Politikern der eigenen Regierung, die seit Winston Churchill, der selbst ein wahrer und unbestrittener Meister seines Faches war, von ihr beraten wird.

 

Princess Elizabeth II. welcomes Winston Churchill and Prime Minister Clement Atlee at Guildhall.  March 23, 1950.  Photo by Everett Collection

 

Doch das war einmal. Unsere Neigungs- und Meinungsmedien, kunst-, ökologie-  und philosophiestudiert, glauben nun an einem frischen Wind in unserer Außenpolitik, die nun an sich „werteorientiert“ zu sein hat.
Andere Länder sehen ihre Außenpolitik eher im Bereich von vorteilswahrend bis vorteilsnehmend ausgerichtet, aber diese restlichen Länder der Welt müssen das nicht unbedingt richtig machen.
Seit der Energiewende wissen wir Deutschen, dass Alternativlosigkeit durchaus möglich ist. Und seit der Vorsehung anderer Zeiten wissen wir, dass daher der Winter kalt (Gasalternative) und dunkel (Stromalternative) sein könnte und europäische Solidarität eine Einbahnstraße war, ist und sein immer wird, solange diese mit deutschem Geld gepflastert ist, auf der uns die Nachbarn, Freunde und Partner ihre nicht gewollten Facharbeiter schicken / durchreichen können, dürfen und sollen. – Ergo zu hoffen, dass da was anders zurückkommt, ist klägliches Wunschdenken.

Wer diese Formulierung nicht verstanden hat, ist durchaus auch ein Kandidat für das neue deutsche AA in Berlin, das Bewerber in Zukunft nicht mehr auf ihr Allgemeinwissen hin testen will, bevor es sie anstellt.
Wer braucht gerade in der professionellen Außenpolitik auch solches Wissen, wo Sansibar liegt,  wer der Präsident von Südafrika ist und warum Griechen und Türken ein Problem haben? – Alles Werte und Normen, die den neudeutschen Nabel der Welt kaum interessieren dürften, solange sich die Windräder nur drehen.

 

…wir machen uns die Welt, wie sie uns gefällt…

 

Halten wir fest, dass unser diplomatischer Dienst bisher immer noch Gestalten beraten konnte, die nicht über das Wissen verfügten, das sie eigentlich gebraucht hätten, aber leider nicht mitbrachten als man sie in Amt und Würden hob. Oder auch ins Amt schleuste, wie das neuerdings der Fall ist.
Früher wurde die Position des Außenministers mit Leuten besetzt, die anderswo schon als Minister oder Bundesbehördenleiter Erfahrung sammeln konnten, die dann auf der Zeitachse zu der Weisheit heranreifen konnte zu wissen, wann man das Plappermäulchen aufmacht, es geschlossen hält oder einfach nur freundlich lächelt.
Wie man all das hinbekommt, über Jahrzehnte!, zeigt immer wieder Elisabeth II. von England. Und verdammt JA, wir bewundern diese Frau dafür! sic!

Die höchste Kunst der Diplomatie war es einmal Kriege so gekonnt anzufangen, dass sie vor Volk und Götterwelt als gerecht verkauft werden konnten. Das war in Rom ein Problem. Einen gerechten Krieg zu führen war Staatsräson. Es musste ein Grund dafür vorliegen, der vom Tieropfer dann bestätigt werden musste. Gern dann auch durch Bestechung begünstigt…
Bei anderen Kriegserklärungen wurde gern mit Erbansprüchen agiert, die eine inzestöse Verwandtschaft über Jahrhunderte so hergeben konnte.
Bei wieder anderen Kriegen einigte man sich in kirchlichen Gemächern, wie es einst der Borgia-Papst mit der Aufteilung der Welt zwischen Portugal und Spanien tat.
Oder als Hinterzimmerbereicherung des Münchener Abkommens zwischen Molotow und Ribbentrop anno 39, wo man mit buntem Fettstift auf polnischen Karten Linien malte wie es einst die Kolonialmächte mit afrikanischen Landkarten machten.

 

München 1938…

 

Nun schickem wir in diese spannenden Umfelder geschichtlichen Formates unser hüpfendes Lügenlieschen Baerbock, deren mehrfach getürkte und daher hitverdächtige Vita, völlig fehlende Qualifikation und ihr unvergleichlicher fehlerbehafteter Plapperstil neue Dimensionen in die international erprobte Diplomatie bringt. Halt frischen Wind macht, wie unsere Fachpresse so euphemistisch feierte. (Anm.: kleiner Hinweis an unsere weniger geneigten und verständigen Leser: euphemistisch ist nicht euphorisch… nur mal so!)

Weder die Redaktion noch mir selbst kann man auch nur eine Spur Mitgefühl für Frau Baerbock und ihre schwierige Aufgabe unterstellen, in die sie unfreiwillig (halt nach all den Skandalen) „werteorientiert wertvoll“ abgeschoben(!) wurde.
Auch so eine neufrische Vorstellung: Die Führung des AA und der Diplomatie als Trostpreis für dauerndes Versagen!

Doch begnügen wir uns aufzuzeigen, wo Frau Baerbock nun Kriege verhindern und Konflikte beilegen kann. Wir können sicher sein, dass sie hier überall den Mund aufmachen wird, da der frische Wind im AA die Schwerpunkte des nationalen Interesses zur internationalen Schwerfläche des Unwissens aufzuwerten vermochte.

 

 

 

1.) Ukraine
Hier haben wir uns als pazifistische grüne Völkerrechtlerin mit zehn Semestern Politikerfahrung im Hamburger Studium schon frühzeitig und einseitig festgelegt. Gern auch schon weit vor der Revolution in der UKR auf dem Maidan. Also zu einem Zeitpunkt, wo es da noch keinen Experten gab, der ihr Sprechzettel schreiben konnte.
Daher auch die Putinisierung (also Verteuflung) aller Dinge, die zur rechtzeitigen und kriegsvermeidenden Lösung hätten beitragen können.
Ein Novum deutscher Verhandlungspolitik ist das Abbrechen aller möglichen Brücken die man brauchen könnte, um so etwas wie Krieg zu verhindern. Das hat selbst Merkel nicht geschafft.
Bisher war Deutschland immer in der Lage glaubwürdig als Vermittler auftreten zu können. Weltweit. Und wurde daher auch weltweit aufgefordert dies zu tun. Zu moderieren. Mit leisen Tönen und neutraler Art.
Bei der UKR konstatieren wir daher: der Drops ist gelutscht, der frische Wind weht und wir sind – ob wir es nun wahrhaben wollen oder nicht – Kriegspartei. Für alle Ungläubigen mag der Winter zur Einsicht beitragen.

 

IFOR anno 1995

 

2.) ex-Jugoslawien
Hier stehen nun Veränderungen an. Und zwar zweifach. Kleinserbien, das nicht erst seit 1914 immer wieder für Stimmung auf dem Balkan sorgte, wollte schon immer wieder so etwas wie Großserbien werden. Ein Anspruch, das Serbien gern historisch weitläufig erklärbar zu machen versucht und anders als die Ukraine dazu nicht hunderte von Jahren zurück in die Vergangenheit muss.
Nach dem Zusammenbruch des Vielvölkerstaates Jugoslawien unter Tito, der ein besserer Tyrann mit stalinistischen Neigungen war, wollte Serbien verzugslos die Herrschaft an sich reißen, was Anfang der 90er auf gewisse Widerstände der Restvölker stieß.
Slowenien und Kroatien spalteten sich kampfkräftig aus dem Völkerverbund ab, Serbien wurde zurechtgestutzt und Bosnien mit dem Abkommen von Dayton in eine Föderation gezwungen, die das komplizierteste Rechts- und Staatsgebilde der Welt geworden ist und unter internationaler Vormundschaft steht. Seit dem Bestehen dieser glorreichen Nation…
Gern hat der Westen unter Führung der NATO dieses Kunststück mit zahlreichen Missionen/Einsätzen begleitet: IFOR, SFOR, EUFOR,…

 

14.03.97 – EvakOp LIBELLE von Bosnien aus.

 

 

Und noch viel lieber hat die EU hier Geld investiert, damit alles wieder schön wird und Fortschritte, wenn schon nicht ethisch, moralisch oder völkerrechtlich, so doch wirtschaftlich sichtbar wurden.
Doch die Risse brechen nun wieder auf. Seit Jahren werden die Töne in der bosnischen Föderation wieder nationaler und Kroaten, Muslime und Serben gehen zunehmend getrennte Wege. Die Serben haben ihre Truppenverbände aus der Föderationsarmee herausgelöst. Polizeieinheiten der serbischen Kontrolle unterstellt und tun alles, damit in der Föderation nichts passiert, was Serbien nicht zumindest nützt.
Tenor unserer Außenpolitik ist, dass Putin daran schuld ist, da er Serbien ermutigt nationale Interessen zu verfolgen.
Die Fördererrolle Frankreichs für Serbien wird hier dann gern unterschlagen, was dann wieder spannend werden wird, sobald – NICHT WENN – die Föderation scheitern wird.
Denn mit der Herauslösung serbischer Truppen aus der jugoslawischen Gesamtarmee begann bekanntlich dann in den 90er der Bürgerkrieg in Bosnien…

Der andere Part ist das Kosovo, das mit seinem Amselfeld, dem Ort des „Sieges“ der Serben über die Osmanen, ein historischer Bestandteil des Selbstverständnisses Serbiens ist. Ein Bestandteil der sich von Serbien abgespaltet hat. Darum gekämpft hat unabhängig zu werden und kläglich zu scheitern drohte.
1998 verstieg sich dann der Westen darauf hier für klare Verhältnisse zu sorgen und die Unabhängigkeit des Kosovo durchzusetzen. Die daraufhin folgenden Luftangriffe klopften Serbien weich und die dann stattfindende „bodengestützte Befriedung“ des Kosovo als KFOR konnte Frieden bringen. EU-Gelder dann auch Aufschwung generieren.
Zumindest bis letzte Woche, denn nun sind die Grenzen zu Serbien geschlossen und irgendwer schießt auf irgendwen entlang der gemeinsamen Grenze. Man hört von Truppenzusammenziehungen und Parolen der Art, die man schon Mitte der 90er auf beiden Seiten hörte.

In Summe zwei nette Spielfeldern einer ausgleichenden Diplomatie, die mit genauer Wortwahl, exakter Grammatik und ganz viel Einfühlungsvermögen das Schlimmste verhindern kann. Könnte, denn es steht zu befürchten, dass das AA hier in seiner Spitzenfunktion vertreten sein wird.
Wie schon im griechisch-türkischem Missverständnis gezeigt…

 

Mustafa Kemal Pascha „Atatürk“, der Begründer der Türkei

 

3.) Griechenland vs. Türkei
Hier liegt der Grund für den griechisch-türkischen Konflikt schon etwas weiter zurück. 1453, mit der Eroberung von Byzanz, war dann ein markanter Wendepunkt in der türkisch-griechischen Geschichte eingeläutet. Byzanz und Griechenland waren fortan türkisch-osmanisches Hoheitsgebiet.
Seit diesem Tag definieren die Griechen ihre fehlende Begeisterung für den Staat und das Steuerzahlen an sich, mit ihrem traditionellen Widerstand gegen die Osmanen…
Nach dem Ersten Weltkrieg, mit dem totalen Zusammenbruch des osmanischen Sultanats glaubte Griechenland als Erbe von Leonidas II. die sich neue definierende Türkei unter Atatürk mal kurz überrennen zu können.
Das scheiterte kläglich bis katastrophal und Griechenland musste das Festland räumen. Blieb aber auf den Inseln der Ägäis präsent, die zum Teil nur ein paar hundert Meter vom türkischen Festland entfernt sind. Das macht es schwierig von nationalen Seegebieten zu reden. Zumindest für die Türkei, die noch nicht einmal bis zum halben Weg zum Horizont hin ihre Küstenlinie als ihr eigen definieren kann.
Da nun dort Gasvorkommen vermutet werden schafft das Probleme, wie gerade wir Deutschen nun im Winter zu begreife lernen.
So sieht auch Ankara nun seine Interessen bedroht und bohrt auch ohne Absprache mit Griechenland probehalber im Mittelmeer herum.
Und da die aufgemotzte türkische Armee nun etwas kampfstärker als die marode griechische Resteverwertung militärischer Machart ist, tritt die Türkei auch robust auf.
Hier darf sie Dank Merkel auch auf eine europäische Zurückhaltung hoffen, denn nach dem Desaster in Syrien und dem Nordirak hält die Türkei Millionen von Facharbeit verrichten wollenden Flüchtlingen zurück, die bisher auch mit jährlichen Milliardenzahlungen fern gehalten werden konnten.
Dass der inflationär angehauchte türkische Staat (z.Zt. ca. 80% Inflationsrate), kurz vor dem Staatsbankrott stehend, dann auch gern mal nach Außen laut hin auftritt ist bekannt. Auch noch ist es einzig noch als originär türkische Leistung anzusehen zumindest den Nationalstolz noch vor dem Kellerdasein des Restes zu bewahren. Ein verletzliches Gut…
Ergo poltert man zwar nicht unbedingt herum macht aber als Türkei klare Ansagen, auch schon im Vorfeld von Gesprächen, was man denn sich anzuhören bereit wäre.
Diplomaten wissen das und lächeln dann wenn solche Leute dann ihr nationales Pflichtprogramm abspulen. Schlürfen derzeit am Wasserglas und/oder schauen geradeaus ohne die Miene zu verziehen. Achten den Status Quo und zeigen widerwillig aber gekonnt Verständnis für die Position der anderen Seite die mediale Aufmerksamkeit zu nutzen. Denn alles wirklich Interessante und Verbindliche wurde schon im Hinterzimmer geklärt. Oder würde dort geklärt werden können.
Und hier war mit der Türkei stets viel möglich… War, denn nun kommt da frischer werteorientierter Wind ins Spiel.
Man könnte nun viel sagen, doch verweisen wir einfach mal darauf, wie die letzte gemeinsame Pressekonferenz ablief. Ohne mit dem Finger auf jemanden zu zeigen stellen wir neutral fest:
Das könnte man besser machen! Da ist noch Luft nach oben drin!

 

 

Karte China und Taiwan

 

4.) Taiwan
Taiwan ist ein Staat, den gibt es aus chinesischer Sicht gar nicht. Und das macht es schwierig hier über staatlich taiwanesische Souveränität mit China zu verhandeln. Eigentlich unmöglich, denn China spricht von Taiwan immer nur von einer abtrünnigen Provinz, was ehrlich gesagt historisch auch ableitbar ist. Wäre, wenn man denn Taiwan aufzugeben bereit wäre. Als Westen.
So war und ist Taiwan immer nur eine Handbreit von der chinesischen Invasion entfernt. Und die Gefahr wird Jahr für Jahr größer, da die Militärmacht von China stetig und fast schon exponentiell steigt.
Das schafft gewisse Probleme, denn China ist nicht mehr das vom Westen in Opiumsucht gehaltene und dahinsiechende Land von einst. Auch nicht mehr der kommunistische Selbstversuch, wie man ein Volk systematisch selbst umbringen kann, sondern eine Weltmacht.
Eine neue Weltmacht, die den USA die Stirn bietet. Wirtschaftlich und wohl auch militärisch auf der Höhe, dass die USA es angeraten sehen etwas leiser als sonst aufzutreten, zumal man bei China hoch verschuldet ist und den letzten Wirtschaftskrieg verloren hat.
Was das nun für Taiwan heißt, gerade auch in Anbetracht des zögerlichen Westens in der Ukrainefrage, kann leicht erraten werden.
Die USA würden recht allein dastehen, wenn China der Ansicht ist Taiwan „nun heim ins Reich“ zu holen. Weder das „militante Japan“ noch das „hochgerüstete Australien“ würden hier mitmachen wollen. Jenseits der Beteuerung des moralischen Beistandes und der ungebrochenen Sympathie für Taiwan, das man auf ewig im Gedächtnis behalten wird. So wie Tibet…
Leider weiß das China ganz genau. Und daher ist hier eine neue Sollbruchstelle für einen Konflikt zu sehen, der mit Sicherheit ausgetragen werden wird.
Für westliche Diplomaten ist völlig klar, dass auch frischer Wind kaum noch das Rad der Geschichte zu ändern vermag, was da auf Taiwan zurollt. Man hofft lediglich auf die sich abzeichnenden wirtschaftlichen und finanziellen Probleme Chinas im Binnenmarkt, die den Fortschritt Chinas hier eine Lösung anders herbeiführen zu können verlangsamt. Zeit schafft.
Chinesische Politiker könnten hier aber eine Chance sehen gerade von diesen inneren  Problemen abzulenken, die nationale Einheit zu beschwören und so die „Integration disparater Gruppen“ für eine finale Entscheidung zu nutzen.
Wir dürfen uns schon mal auf die Sanktionen gegen China freuen, nachdem wir das gegen Putin so schön eingeübt haben. Als neusten frischen Wird wertevernichtender oder werteorientierter Außenpolitik.

 

Karte vom kurdischen Sprachraum, der von Kurden als mögliches Staatsgebiet gesehen wird…

 

5. Kurdenfrage im religiösen Spannungsfeld
Diese Frage existiert natürlich auf genau der Ebene, wo auch schon die Zypernfrage liegt. Oder die Palästinafrage an sich, um ein einprägsames Beispiel zu nennen.
Keiner will einen kurdischen Nationalstaat, obwohl dieser für den Niedergang des IS in der Region weitgehendste verantwortlich gezeichnet hat.
Die Türkei, als Regionalmacht hat hier schon eigene Pläne. Ihre in Medien und Schulbüchern verbreitete Meinung dazu zeigt sich in Landkarten, wo gewisse Gebiete schon mal als strittig eingezeichnet sind. Als zukünftige Gebiete türkischer… Allein-Souveränität.
Dass die Türkei hier auch gern mit dem Rest-IS zusammenarbeitet ist genauso zu beobachten wie die Zusammenarbeit Erdogans mit Schiiten an sich (Iran und Katar), die beide nicht zur westlichen Achse gehören, die von den USA und Saudi-Arabien sunnitisch definiert wird.
Ebenfalls eine Sollbruchlinie, die der Region sehr schön im Irak zu beobachten ist, der als Nationalstaat auch nur noch eine Schattenexistenz an den Fäden fremder Mächte fristet.
Während die Türkei den Einmarsch in Nordsyrien und dem Nordirak monatlich mit Kleinstvorstößen verübt, versucht die Diplomatie zu retten, was kaum noch zu retten ist, da alle Akteure um das Konfliktzentrum herum schon die Messer wetzen, um etwas von dem Kuchen abzubekommen, der da Kurdistan heißt.
Da hier gerade auch arabisch-orientalische Diplomatiemuster traditioneller Art und historischer Bekanntheit bemüht werden, hatte es einst auch schon Guido Westerwelle schwer hier außenpolitisch erfolgreich zu sein.
Wie man hier mit weiblichen Spitzenvertretern ernsthaft und jenseits bloßer arabisch-orientalischer Gastfreundschaft ohne Gesichtsverlust der Gegenseite vorankommen will, bedarf der ernsthaften Erwägung. Jenseits vom frischen Wind, herzlichst-bunter Ideologie und wohlmeinenden Neigungsgruppen wissensferner Gestalten.

 

 

6. Europa
Hier hat es schon Merkel verstanden mit einem Satz die Stimmung in einem Land zu kippen, und es aus der EU zu treiben. Dass es ein Land war, das auch noch auf der Nettozahlerseite stand, war bedauerlich, aber durch allein deutsches Geld für alle anderen ausgleich- und damit auch vermittelbar.
Ein diplomatischer Witz ist der, dass es ein vereintes Europa so lange gibt bis Deutschland das Geld ausgeht. Das könnte gerade der Fall sein. Daher zeichnen sich weitere Bruchlinien für Konflikte ab.
Die EU basiert auf Einstimmigkeit, die aufgrund der osteuropäischen Staaten so nicht mehr unbedingt gegeben ist. Ungarn und Polen ziehen da nicht mit und sehen ein gemeinsames Europa engstens mit eigenen Vorteilen verknüpft.
Andere Staaten sehen ihr europäisches Engagement jenseits von zunehmend problematischen Themen im Raum stehend.
Hier wird sich eine werteorientierte Außenpolitik jenseits logischer Zwänge, historischer Fakten und nationaler Befindlichkeiten recht schwer tun. Zumindest keine Risse kitten können, wie es einst Merkel immer wieder konnte. Warum? Weil das Scheckheft leer ist.
In UK werden wir sehen, dass Schottland den Versuch 2.0 unternehmen wird aus dem Vereinigten Königreich rauszukommen, zumal der Versuch 1.0 daran scheiterte, dass die EU drohte Schottland nicht automatisch dann auch als EU-Land akzeptieren zu wollen…
In Belgien schwelt der Riss zwischen Walonen und Flamen, während Spanien ähnliche Probleme mit Basken und Katalonen hat.
Dass die migrantenaversiven Staaten der EU nicht schon eine Mauer um Deutschland gebaut haben ist ein besseres Wunder. Dänemark macht es gerade vor, wie so etwas gehen könnte, da es integrationsunwillige Gäste quasi zur Zwangsarbeit verpflichten will. So sehen es zumindest ein paar Leute hier in Deutschland, wo man mit dem bedingungslosem Grundeinkommen neue Fachkräfte anziehen will oder wird.
Ergo wird es auch hier im westlich aufgeklärten und demokratischen Vorzeigeeuropa einige Probleme geben, die eine Gemeinsamkeit bei anderen Themen vermutlich schwierig gestalten könnten.
Erdogan macht hier beispielhaft vor, wie solche Zugeständnisse zu dies und das forderungstechnisch ausgefüllt werden können. Natürlich ohne opportunistisch zu erscheinen. Gern auch mit Putin.

 

Mimik, Gestik und Haltung – gern auch öffentlich vorgeführt – gehören auch zur Diplomatie.

 

FAZIT:
Wir erleben gerade den Anfang vom Ende dessen, was die westliche Vorherrschaft in der Welt zu Stande gebracht hat. Und leider hat Deutschland hier den Kurs des Gesprächspartners verlassen und Augenhöhe gegen Ideologie getauscht. Einer Ideologie, die überall und zu jedem Thema als gescheitert anzusehen ist. In Europa bestenfalls toleriert wird, solange man noch zahlt, und weltweit belächelt wird.
Der Kniefall von Katar für Flüssiggas, für das es weder Tanker zum Transport noch LNG-Terminals zur Aufnahme gab und gibt, mag nur ein Symbol dafür sein, wohin links-grünes Wissen uns zu bringen vermag.
Hier von Deutschland eine Vermittlerrolle zu erwarten, die wir fast 60 Jahre sinnreich auszufüllen vermochten, wäre recht optimistisch bis tollkühn. Besonders dann, wenn wir das Personal ansehen, was wir bereit waren damit zu beauftragen. Oder wo wir zugesehen haben, als man es in eine Position brachte, wo es schlimmer als nur überflüssig wirken kann.

Anfangs definierten wir das, was von Diplomaten zu erwarten ist. Was man erwarten muss. Und bei der Frage nach der Möglichkeit, dass unsere neudeutsche Diplomatie zu den o.g. Krisen passt, ob man ihr hier Lösungen zutrauen kann, die dann auch greifen, die da nicht unkontrollierte Kriegsaustragung sind, darf bezweifelt werden.
Eine Gruppierung von Gestalten ohne auch nur jede Art von Berufsausbildung und/oder Lebenserfahrung, verlogen, heuchlerisch, blasiert, arrogant und völlig abgehoben soll in Regionen Konflikte lösen, deren Geschichte, Kultur, Glauben und Ansicht ihnen letztlich so egal sind wie die Befindlichkeiten des eigenen Volkes, sollen nun für Frieden sorgen!

 

Das Verständnis und die Geduld sind nicht unerschöpflich. Ein Beispiel für das, was im Internet so kursiert.

 

Eine mediengehypte Versagertruppe kläglichster Art von Schulabbrechern und CV-Gestaltern soll nun in die letzte Bastion Einzug halten, wo Sachverstand bisher der Garant dafür war, dass Deutschland international zumindest als Gesprächspartner anerkannt war. Sogar als Vermittler geschätzt wurde.
Typen, die Kobolde in Handys wissen, CO2 sehen und Strom in Kabeln speichern wollen und den Ausbau des Glasfasernetzes im Osten zur Steigerung der E-Mobilität heranziehen wollen sollen nun mit Menschen auf Augenhöhe reden, die nicht nur zwei der drei binomischen Formeln kennen (wollen)…
Diplomaten, die mit gestochen scharf formulierten Sätzen ihr Anliegen in Sekunden darlegen können, verbindlich, verständlich und nachvollziehbar, treffen auf Gestalten, die die Begrifflichkeit des sich verhaspelnden Plappermauls auf eine völlig neue Ebene gehoben haben. Deren Englisch zwar gut genug für Kauftitel z.B. in London war, aber im lebendigen Dialog die Bezeichnung Pidgin-Englisch literarisch wie lyrisch als vollkommen erscheinen lassen und eben auch Winston Churchill beschämt am Rande stehen gelassen hätten. Und der bekam immerhin den Nobelpreis für Literatur aufgrund seines englischen Sprachgefühls, wie jeder wahre Diplomat nur zu gut weiß.

 

 

Auf diplomatischen Parkett wurden Kriege gewonnen wie verhindert. Aber auch angefangen und fortgeführt. Der Krieg ist die Fortführung der Politik nur mit anderen Mitteln, sagte von Clausewitz.
Aber die Diplomatie ist der Garant der Politik auf Basis dessen was den Menschen ausmacht: Kommunikation. Hier aber auf einem Niveau, das den Beruf des Diplomaten zur Berufung macht. Machen muss. Wie die Kennedy-Brüder in der Kuba-Krise deutlich gemacht haben.
Wo Diplomatie den Nuklearschlag gegen Kuba oder Russland überflüssig gemacht hat.
Wo in der UNO durch das klare Wort des US-Botschafters die Lage gerettet wurde. Die Welt vor einem ultimativen Krieg bewahrt wurde.
Genauso wie bei der Blockade von Berlin letztlich die Diplomatie die Lösung brachte.

Wir müssen zugeben, dass wir neuerdings genau von den Gestalten immer weiter in Krisen getrieben werden, die vor ein paar Jahren noch das genaue Gegenteil vertraten. Wo Krieg bei grünen und linken Protagonisten so sexy geworden ist, dass man sich quasi überschlägt immer neue Ideen kriegstreibender Art zu präsentieren.
In Anbetracht der o.g. Sollbruchstellen im europäischen wie internationalen System zeigt sich aber, dass wir dafür gar nicht aufgestellt sind. Weder wirtschaftlich noch finanziell. Und militärisch sowieso nicht, wie die Bundeswehr eindrucksvoll bewiesen hat.

 

Quelle AA: Baerbock in New York vor der Vollversammlung der UNO

 

Eigentlich ist es eine Schande was gerade unter dem Deckmantel der sog. Diplomatie abläuft. Wo eine junge Dame von Konferenz zu Konferenz hüpft und ziel- wie passgenau jedes Fettnäpfchen trifft, was auffindbar oder auch gestaltbar ist.
Die dankbar in jede erdenkliche Falle tappt, gern auch auf offener Bühne, die ihr gestellt wird.
Eine Frau, die völlig überfordert ist auch nur ihre vorformulierten Sprechzettel laut vorzulesen.

Man stelle sich vor die wirklich freiheitlich und demokratisch denkenden Kennedys wären in der Kuba-Krise auf die Idee gekommen jemanden wie eine Frau Baerbock für die USA in der UN handeln zu lassen. Reden zu lassen… Wir wären heute atomarer Staub in einem verbrannten Europa.

 

 

Irgendwie wünscht man sich Genscher zurück. Seinen gelben Pullunder und seine ruhige Art die Eckpunkte deutscher Außenpolitik verständlich und plausibel für jedermann und stets auf diplomatischem Niveau agierend zu umreißen.
Mit einer Vita ohne Lug und Trug. Mit einer belesenen Weitsicht, wirklicher Toleranz im Herzen und dem Bestreben Deutschland zu dienen und das als alleinig wertebasierend zu sehen. Gern dann auch im europäisch-westlichen Kontext aber stets offen für die Argumente und Fakten des politischen Kontrahenten. Nicht Gegners. Denn dazu ließ er es nie kommen.

 

Hans-Dietrich Genscher (1927-2016)

 

Wenn Diplomatie rund läuft, hört man sie nicht. Sieht sie nicht. Nimmt langweilig klingende gemeinsame Statements wahr, die selbst die Presse nicht weiter kommentieren kann, weil sie selbsterklärend und auch bezeichnend sind.
Wo das Hinterzimmer das Schlachtfeld ist und Feldherrnkunst am Verhandlungstisch zur Perfektion gebracht wird.
Wo all die Machtmittel der Partner im Hintergrund stehen, aber NIEMALS angerührt werden. Bestenfalls mal gezeigt werden.

Diplomatie ist die Basis der Politik für die Krieg ein anderes Mittel ist. Wer also Krieg verhindern will, braucht demnach exzellente Diplomaten.

Wenn das stimmt, warum haben wir dann Idioten zu Diplomaten gemacht? Wollen wir diese Kriege und Konflikte? Gern nun auch gegen China? Zeitgleich mit dem Rest?  Dann wäre wirklich finis Germaniae – SIC!

 

Der Wohlstand und seine Toleranz gegenüber Schwachköpfen könnte ein Auslaufmodell sein…

 

 

Auch noch im alten NHJ verfügbar:

Bundeswehr: Afghanistan – war es das wirklich alles wert? – (nordhessen-journal.de)
Ukraine-Krieg und Bundeswehr: Sind da Lerneffekte zu sehen? – (nordhessen-journal.de)
Bundeswehr: Mali wird wie Afghanistan enden – (nordhessen-journal.de)
Bundeswehr: Regierungstruppen schießen auf Soldaten – Raus aus Mali! – (nordhessen-journal.de)
Das liebe Gas – von der blasierten Ignoranz zur Arschkriecherei (Glosse) – (nordhessen-journal.de)
Gas und Grüne: ein Bild sagt mehr als 1000 Worte – (nordhessen-journal.de)

 

#Politik #Diplomatie #Deutschland #Europa #Bundeswehr #Baerbock #Habeck #Taiwan #China #Russland #Türkei #Iran #Bosnien #Konflikt #Krieg #Dayton #Serbien #Ukraine #Russland #Völkerrecht #Öl #Religion #Bürgerkrieg #Zukunft #USA

 

Die Wahrheit: Merkel prägte einst das Momentum der „Alternativlosigkeit“ und eine Horde von geistig weniger beglückten Lemmingen folgte ihr bis zur überfälligen Abwahl in die Bedeutungslosigkeit politisch, medial wie auch rechtlich.

Das Recht:
Letzteres war und ist besonders bedenklich, da ihre alternativlose Bereicherung des Bundesverfassungsgerichts mit einem Präsidenten ihres Geisteszuschnitts wohl nicht nur beim Abendessen abgeloost hat – was immerhin nun gerichtlich bestätigt ist; ein einmaliger Vorgang in der deutschen Rechtsgeschichte! – sondern wohl auch eine „giffey- wie baerbockhaft aufgehübschte“ Professur besitzt.

Wer also an den deutschen Rechtsstaat glaubte, wurde nicht nur durch die Urteile dieses „Honorarprofessors“ eines Besseren belehrt. Es verwundert nun auch nicht mehr, wie ein Merkel-Lemming und ex-Wahlkampfmanager als gewöhnlicher Anwalt zum Präsident des Bundesverfassungsgerichts werden konnte. Simples Ignorieren von Fakten reicht schon zum Karrieresprung!

Bundeskanzlerin, Angela Merkel von der Christlich Demokratischen Union (R, CDU) schüttelt die Hand von dem für den Präsidenten des Bundesverfassungsgerichtes nominierten Stephan Harbarth (CDU) während der CDU/CSU Fraktionssitzung am 19.11.2018 in Berlin, Deutschland. (Quelle: journalistenwatch)

 

Wir dürfen uns alternativlos sicher sein, dass auch der hier wusste, wie Dankbarkeit aussieht, nachdem er schon in der Konferenz am Wannsee zu Berlin mit Expertise glänzen konnte.

 

Nein, das ist nicht der alternativlose Harbarth…

Die Inflation:

Seit Jahren warnen Experten davor, und im jedem Schulbuch war es nachzulesen, dass die wundersame Geldvermehrung der EZB gewisse Folgen haben würde, die gemeinhin in der Volkswirtschaftslehre „Inflation“ heißt. Immerhin wurde gerade uns Deutschen mit der stahlharten Deutschen Mark in der Tasche versprochen, dass der neue Euro genauso hart werden würde und die Geldwertstabilität sicher sei. Genauso, wie der Umstand, dass mit der gemeinsamen Währung auch keine Schuldenunion verbunden wäre…
Zwei Euro-Krisen und nur 22 Jahre später sehen wir nun, dass die Mahnungen der alten AfD von Professor Lucke (der habilitiert hat…) alternativlos richtig waren und die Inflation dort angekommen ist wo sie auch hingehört: spürbar beim Bürger!
Der wurde seit über 12 Jahren ohnehin durch die Nullzinspolitik der EZB schleichend um sein Vermögen gebracht, doch nun merkt er es endlich.

Was zum Monatsende bleibt…

 

Natürlich ist es wahr – ausschließlich wahr, so die Horde der Wahrheitsliebenden in Politik und der geneigten Presse – dass allein Putin wieder Schuld ist.
Nur war schon vor dem 24. Februar die Inflation auf Rekordkurs. Im Juli 2021 schon bei 5%. Inzwischen halt auf 8,6%, was gar nicht so schlecht ist, denn in der Türkei – als neuer Maßstab für Inflationswahrheit ist die Inflation schon lange zweistellig und tendiert zu dreistellig – ist alles schlechter.
Wahrheitsliebende und alte Menschen erinnern sich an die italienische Lira vor dem Euro, wo die 1000-Lire-Scheine keine Mark mehr wert waren und Münzgeld in Italien fast schon unbekannt geworden war…

Halten wir fest: Die AfD hatte damals Recht. Bevor sie von Nazis übernommen wurde. Oder auch nicht. Denn wer heute nach alternativloser Wahrheit alles ein Nazi ist, ist eh schon erstaunlich.

Die Wahrheit ist, dass jeder schnell zum Nazi wird, der nicht kritiklos die alternativlose Ansicht unserer Regierung teilt, deren Kurs stramm links-ökologisch bis hin zu ökofaschistisch ist.
Wo jeder Verbrecher, solange er links genug ist, als Aktivist durchgeht und Korruption, Plagiate, Lug&Trug sowie Vetternwirtschaft an der Tagesordnung sind.
All das wissen wir nicht seit Neuspahnstein, Giffey und Baerbock, sondern auch aus dem Umfeld dessen, was da die Maskenbeschaffung allein schon bei an sich namenlosen Politikern hergab.

 

Corona:

Die Wahrheit ist wohl auch, dass all die Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie bestenfalls eher ein Witz waren, die zum Teil (oder sogar insgesamt) auf einer völlig untauglichen wissenschaftlichen und statistischen Basis standen.
Die dazu eingesetzte Kommission befand den deutschen Datenbestand als insgesamt unbrauchbar, um die getroffenen Maßnahmen  wissenschaftlich bewerten zu können. Hört sich nicht schlimm an, ist aber für das RKI ein Armutszeugnis, denn nichts anderes wäre seine Kernaufgabe gewesen.
Allein schon deshalb, weil von Anfang an zahlreiche Medien, Experten und Politiker hier explizit darauf hingewiesen haben, dass das Reporting, die Aufbereitung und die Aussagefähigkeit der so gesammelten Daten schlicht Schwachsinn ist und war und sich daraus letztlich keine Maßnahmen ableiten lassen dürfen, die unsere Grundrechte berühren.
Da das RKI all das ignorierte leiten sich hier auch strafrechtliche und haftungstechnische Konsequenzen ab, da Vorsatz nicht mehr ausgeschlossen werden kann.

Das RKI und der Datentransfer…

 

 

 

Das sah der Tierarzt Dr. vet. Wieler und sein Mit-Professor beim Bundesverfassungsgericht anders. Für sie war stets bei der Beurteilung der Lage alles stimmig und datentechnisch abgesichert.
Und diese Lage sah so aus: Querdenkerdemos waren Pandemietreiber und zwei Tage später jede andere Demo an gleicher Stelle ein demokratische Pflichtveranstaltung und ein Glücksfall in der Pandemiebekämpfung.

„Wieviel verdient man eigentlich als Honorarprofessor“, muss man da fragen, um hier in verfassungsrechtlichen Angelegenheiten stets regierungskonform zu bleiben, Herr Präsident?? – SIC!

 

 

All die Fragen, die nun die 18köpfige Expertenkommission am Donnerstag formulierte haben wir vom NHJ schon vor 26 Monaten aufgeworfen. Im Mai 2020…

Covid-19: Das RKI in Zugzwang – stimmt die Datengrundlage nicht? – (nordhessen-journal.de)

Führten dann auch folgerichtig zu der Frage, WER für WAS im RKI verantwortlich zeichnet.

Covid-19: Prof. Wieler und seine Forschungslemminge im RKI – (nordhessen-journal.de)

 

Die Wahrheit ist, dass wir vom NHJ anfangs schon für harte Maßnahmen waren, gerade auch bei Bekanntwerden der Pandemie(möglichkeit), um eben diese frühzeitig richtig einzudämmen.
Doch gerade durch diese schon frühzeitig erkennbaren Defizite – allein schon bei der Datenbeschaffung – konnten wir nicht mehr so tun, als wenn das alles wahr sein konnte. Oder durfte! Ergo wurde dann ALLES hinterfragt.

Nun sehen wir Impfnebenwirkungen, deren Anzahl und Qualität ständig steigt, eine Übersterblichkeit, die mit der Impfung korreliert, einen Rückgang an neugeboren Lebendgeburten und eine tiefe Spaltung des Landes hinsichtlich dessen, was wir noch glauben, glauben wollen oder gar glauben sollen.

Auch eine Wahrheit, die seit Donnerstag nicht besser wurde.

Und dass wir bei all dem im besten Deutschland aller Zeiten leben, ist bestenfalls eine alternativlose Lüge derer, die mit Wahrheit nie viel am Hut hatten und eine Menge unter dem Teppich kehrten und dort hielten. Bis es halt auffiel…

So auch am 24. Februar für die Bundeswehr der Tag kam, wo man Farbe sowie fehlende Einsatzbereitschaft, Lücken im Munitionsbestand und planerische Mängel bekennen musste. – Natürlich völlig überraschend!

 

Ukraine

Zur lupenreinen Demokratie in der Ukraine sagen wir besser auch nichts. Weder über deren Anfänge noch über die Geschichte der Ukraine an sich. Wo die Lügen des großmäuligen Botschafters erst kürzlich selbst im öffentlichen Fernsehen auffällig wurden, da sprechen vier aus Ukrainern aufgestellte SS-Divisionen im Zweiten Weltkrieg eine eigene Sprache.
Keine Nation oder Volksgruppe beteiligte sich so intensiv und freudig an der NS-Vernichtungspolitik und dem Völkermord wie eben diese ukrainischen Freiwilligen im schwarzen Gewand der arischen Vorsehung.
Was das für den Patrioten Stepan Bandera (Wiki deutsch: HIER) und die geschichtliche wie auch rechtliche Bewertung bedeutet, mag jeder selbst entscheiden. Wir vom NHJ haben uns entschieden und betrachten die, die ihn in der UKR immer noch begeistert verehren.

Wenn man Nationalflagge und NS-Kriegsflagge fotogen kombiniert…

Manche Wahrheiten sind sogar recht anschaulich, wenn man denn hinsehen will. – SIC!

Auch was nun nach und nach zu den Aussichten herauskommt, dass die UKR den völkerrechtswidrigen Angriff Russlands von sich oder auch mit Hilfe anderer abwehren kann, ist recht aufschlussreich, wenn man nun das urdeutsche Wort „Frontbegradigung“ liest und von der „Rückeroberung der Schlangeninsel“ hört, auf der bis dato kein einziger ukrainischer Soldat angelandet ist. Noch nicht mal, um dort medienwirksam eine Flagge hinzustellen.

Die Wahrheit: Hier eine schon ältere Luftaufnahme besagter Insel (400x500m groß) 40 Kilometer vor dem Festland.

 

Quelle: MAXAR Tech.: Schlangeninsel unter Beschuss

 

Inzwischen ist dieses in jeder Hinsicht völlig unbedeutende Island wohl ein Trichterfeld, das wohl auch so vermint und munitionsbelastet sein dürfte, dass jeder Schritt darauf einer Heldentat gleichkommt.
Auf der Insel befindet sich das antike Heiligtum des Archilles. Und der muss man auch sein, um da noch freiwillig hinzugehen. So als Eroberer von Fels und Sand und Schutt…

 

 

Die UKR als Industrienation und EU-Beitrittskandidat

Hier die UKR als NATO- und EU-Beitrittskandidaten zu sehen ist auch so ein alternativloser Gedanke, der an Lächerlichkeit kaum zu überbieten ist. Die UKR war vor der Separation der industriell geprägten Ostgebiete schon das ärmste Land Europas. Mit einem durchschnittlichen Einkommen von 3700 Dollars/Jahr.
Also durchaus einer Industrienation auf Augenhöhe zum EU-Durchschnitt würdig…

Die Wahrheit ist, dass das nur stimmen wird, wenn Wieler und das RKI an den Daten arbeiten und „Prof“ Harbarth hier sein Recht bemüht!SIC!

Jeder sieht nun, dass der Krieg für die UKR nur zu führen  – wohlgemerkt: nicht zu gewinnen! – ist, wenn der Westen hier langfristig gewillt ist Waffen, Munition und Durchhalteparolen zu liefern, während die UKR langsam aber sicher ausblutet.
Wie heißt es so schön: es macht Sinn den Krieg zu beenden, wenn die Anzahl der Toten die der Lebenden übersteigt. – Nun denn: man ist gerade dabei hier alternativlos viel zu leisten.

Wie sagte Anke Engelke einmal in ihrer letzten Sendung, die gefloppt hatte: „Man sollte aufhören, wenn es am Schönsten ist. Nur hatten wir nicht den Mut nach der ersten Sendung aufzuhören…“

Unser Fachpersonal beim Besuch der Ukraine (rechts Baerbock)

 


Das trifft es wohl auch hier: für Russland aber auch für die Ukraine. Beide hätten nach der ersten Woche aufhören sollen… Nun wird es wie in Afghanistan, dem Irak, Syrien oder wie in Vietnam enden.

Klar, dass unter solchen Vorzeichen, und dem Vorkriegseinkommen von 3700 Dollar pro Kopf und Jahr, man nun gewillt ist zu flüchten. Knapp 700.000 haben den Weg nach Deutschland geschafft, wo der Wohnungsbau auch schon wieder stockt. Eine finanzielle Zinsdelle erhalten hat. Oder den Gnadenstoß. Je nach dem, wie man es denn zu sehen bereit ist, zumal auch gewisse Baumaterialien genauso knapp werden, wie weltweit Getreide, Öl (in jeder Hinsicht) oder Gas…

Yusuf Simsek: Ein Platz an der Sonne

Im alternativlos guten und schönsten Deutschland unserer Zeit kommt der alternativlos herannahende Winter näher. Und mit ihm die Aussagen zur Versorgungssicherheit.
Auffallend die Töne aus Staat und Behörden, die den 10-Tage-Vorrat als Notreserve immer mehr in den Vordergrund rücken. Dass Stromsparen zum neuen geilen Geiz wird, der propagandistisch in Szene gesetzt wird, während wir das eAuto favorisieren, ohne zu wissen, ob der Strom für alle zur Beleuchtung der kalten Wohnung reichen wird.

Dem Genie Habeck trauen wir solch alternativlosen Gedanken ohne „WENN und ABER“ zu und bedauern schon jetzt, nicht auch hier das kompetente Händchen von Frau Baerbock zu spüren. Aber immerhin besser eine stotternde Gesamt-Außenpolitik als eine stotternde Wirtschaft in den Rest-Teilen, die das alles überstehen konnte.

Ja, die alternativlosen Wahrheiten werden nun immer offensichtlicher, weil spürbarer. Die Verdopplung der Preise im Grundnahrungsmittelsortiment traf zwar nur Geringverdiener und Senioren, aber der Benzin- und Energiepreis schlug dann doch zur Mitte der Gesellschaft durch.
Manchmal lernt man durch Schmerz am besten. Das wird pädagogisch zwar bestritten, aber dummen Menschen mit komplexen Zusammenhängen zu kommen war schon immer die Paradedisziplin eines jeden Lehrers.

 

 

Nun lehrt uns die Realität, als natürlicher Professor für angewandte Wahrheitsliebe:

– Naturgesetzte gelten für wirklich alle und daher auch in Deutschland.
– Ressourcen sind endlich, und das betrifft auch Geld.
– Wissensbasierte, vorausschauende und ganzheitliche Planung ist keine Hexerei.
– Elfenbeintürme stehen auf tönernen Füßen.
– Die Toleranz eines Volkes ist kein Datum, sondern abhängig von persönlichem Wohlstand und Sicherheit!
– Man kann viele für eine gewisse Zeit, aber niemals alle für immer täuschen!
– Lügen haben kalte Beine – oder kalte Füße… Letztere dann auch bei den Verantwortlichen!

Yusuf Simsek: Das Ende der Spiele!

 

Schlimm ist, wenn der Bürger merkt, dass all diese Idioten, Esoteriker, Querdenker, Verschwörungstheoretiker und gar Nazis am Ende Recht hatten. Nicht in allem, aber doch so weit, dass man nicht umhin kommt zu sagen: hätte ich / hätten wir mal auf sie gehört. – Diese Einsicht reift gerade bei immer mehr Menschen.

Besonders bei denen, die Mathematik nicht als Herausforderung begreifen, auf ihr Sparbuchguthaben sehen und es mit den aktuellen Preisen abgleichen. Oder besser: den Preissprüngen!
Dann hochrechnen, wie lange ihre vormalige und vollversteuerte – und damit stark reduzierte –  Ruhestandsplanung (noch) reichen wird. So rein zeitlich und monetär betrachtet.
Bei all den sichtbaren Herausforderungen (gottlob nicht Problemen oder Desastern!!) die noch auf uns zukommen. Ohne natürlich skeptisch oder kritisch sein zu wollen. – Klar!

Yusuf Simsek: Das Ende der Kuschelzeit

 

 

In 26 Monaten werden wir DIESEN Kommentar noch einmal in Erinnerung rufen. In aller Liebe, Fürsorge und Alternativlosigkeit unserem Anspruch genügend das zu sagen, was man sieht, hört und so mitbekommt. Außerhalb der rosaroten Blase.

Gott sei Dank sind wir dafür nicht auf Papier angewiesen, denn das könnte selbst für Neuwahlen noch knapper werden, wie es in Berlin ohnehin schon ist, so denn eine Neuwahl erforderlich sein wird.
Weil im besten Deutschland aller Zeiten selbst Wahlen (und der Papiervorrat an sich…) zur Herausforderung geworden sind, so denn wahre Genies von Schulabbrechern und Berufsverweigerern an den Hebeln der Macht sitzen.

Solange es also Strom gibt, kann eine „alternative Wahrheit“ zur „alternativlosen Realität“ gefunden werden. So denn gewollt… oder nicht zensiert!

SIC!

 

 

Idee: Gesund leben und in Bewegung bleiben! Einmal pro Woche. Bis zur Gesundung…

 

Auch der Zeit voraus gewesen:

STRESSTEST: Altersarmut in Deutschland – wirtschaftliche, soziale und politische Faktoren | Conplore Wirtschaftsmagazin

Der SPIEGEL-Sündenfall Claas Relotius – Der Märchenprinz und die sog. Lügenpresse | Conplore Wirtschaftsmagazin

Das Fanal der Demographie: Zusammenhang von Bildung, Handwerk, Facharbeit und Politik für die Zukunft | Conplore Wirtschaftsmagazin

Demographischer Wandel und Auswanderer – das Versagen des “National” Employer Branding und seine Folgen | Conplore Wirtschaftsmagazin

Ein deutsches Märchen: der abgesicherte und verdiente Ruhestand | Conplore Wirtschaftsmagazin

Angela Palpatine, oder wie hieß der böse Drachen aus STAR WARS noch? | Conplore Wirtschaftsmagazin

Die Borgia in Kiel (Glosse) – (nordhessen-journal.de)

 

 

– Rette sich wer es merkt…

 

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