Es ist inzwischen ein bemerkenswertes Ritual geworden.
Kiew braucht Geld. Berlin zahlt. Kiew braucht mehr Geld. Berlin zahlt mehr.
Und wer finanziert dieses politische Dauerabo?
Natürlich der deutsche Steuerzahler.
Der Mensch, dem man gleichzeitig erklärt, dass für seine Rente leider gerechnet werden müsse, die Krankenkassen teurer werden, die Kommunen kein Geld haben, Straßen und Brücken verrotten und der Sozialstaat dringend „reformiert“ werden müsse.
Aber sobald es um die Ukraine geht, verwandelt sich die angeblich leere Staatskasse auf wundersame Weise in ein Füllhorn.
Deutschland hat seit 2022 bereits Unterstützung in einer Größenordnung von rund 41 Milliarden Euro ziviler und 55,5 Milliarden Euro militärischer Hilfe bereitgestellt.
Und trotzdem lautet die Botschaft aus Kiew weiterhin:
Mehr.
Nicht irgendwann. Nicht vielleicht. Sondern immer weiter.
Ein Staat am Tropf des Auslandes
Für 2026 wird der externe Finanzierungsbedarf der Ukraine auf rund 52 Milliarden Dollar beziffert.
Man sollte diese Zahl einen Moment wirken lassen.
Ein Staat benötigt innerhalb eines einzigen Jahres zig Milliarden Dollar von außen, um seine Finanzierung zu sichern.
Und Deutschland?
Deutschland ist nach eigener Darstellung inzwischen der größte bilaterale Unterstützer der Ukraine.
Das ist offenbar die neue deutsche Staatsräson:
Für die eigenen Bürger Kassensturz, für Kiew Kreditkarte ohne Limit.
Und dann wäre da noch dieses lästige Thema namens Korruption
Besonders grotesk wird die Sache angesichts der politischen Zustände in der Ukraine.
Gerade erst haben ukrainische Antikorruptionsbehörden erneut Ermittlungen bekannt gemacht, die bis in das Umfeld des Präsidentenamtes reichen.
Bereits zuvor erschütterten Korruptionsaffären das Land.
Und Berlin reagiert darauf offenbar nach dem bewährten Prinzip:
Mehr Milliarden werden das Problem schon lösen.
Jeder normale Bankkunde müsste für einen Kredit Einkommen, Sicherheiten und Verwendungszweck offenlegen.
Bei Milliardenhilfen an die Ukraine scheint dagegen bisweilen ein wesentlich einfacheres Verfahren zu genügen:
Kiew sagt, dass Geld gebraucht wird.
Berlin nickt.
Der Steuerzahler zahlt.
🇺🇦 Der Staatshaushalt der von Korruption vollständig verseuchten Ukraine beträgt 143 Milliarden US-Dollar. Davon kommen – so Christoph #Wanner – ca. 80 Milliarden aus dem Ausland; und das meiste davon aus Deutschland.
Nun sagte dieser ruchlose Nichtsnutz Selenskyj gestern in… pic.twitter.com/aaQTTws2Lh— Kristian_B 🇷🇺 ❤️ 🇩🇪 (@Dr_C_Becker) August 21, 2026
Friedrich Merz sollte endlich erklären, wem er eigentlich verpflichtet ist
Die entscheidende Frage richtet sich deshalb nicht einmal zuerst an Selenskyj.
Natürlich fordert eine Regierung Geld, wenn andere Regierungen bereit sind, es zu geben. Man kann dem Kellner schwer vorwerfen, dass er immer wieder Wein bringt, wenn der Gast ständig nachbestellt.
Die eigentliche Frage lautet:
Warum bestellt Friedrich Merz immer weiter und lässt den deutschen Bürger die Rechnung bezahlen?
Warum soll Deutschland immer neue Milliarden mobilisieren, während im eigenen Land über Einsparungen, höhere Beiträge und zusätzliche Belastungen diskutiert wird?
Warum gibt es offenbar für fast jede deutsche Ausgabe eine finanzpolitische Schmerzgrenze, nur bei der Ukraine nicht?
Und vor allem:
Wann ist Schluss?
- 100 Milliarden?
- 150 Milliarden?
- 200 Milliarden?
Welche Summe müsste erreicht werden, bevor irgendein Bundeskanzler einmal den geradezu revolutionären Satz ausspricht:
„Mehr gibt es nicht.“
Der deutsche Steuerzahler ist kein Selbstbedienungsladen
Es geht längst nicht mehr darum, ob man der Ukraine helfen durfte.
Es geht darum, ob aus Hilfe inzwischen ein finanzieller Automatismus ohne erkennbare Ausstiegsstrategie geworden ist.
Wer Milliarden deutscher Steuergelder ausgibt, hat Rechenschaft abzulegen.
- Nicht mit Sonntagsreden.
- Nicht mit moralischen Floskeln.
- Sondern mit Zahlen.
- Was kostet uns das noch?
- Wie lange zahlen wir noch?
- Welche Bedingungen werden gestellt?
- Wie wird Korruption verhindert?
- Und welches konkrete politische Ziel soll mit der nächsten Milliarde erreicht werden, das mit den vorherigen Milliarden offenbar nicht erreicht wurde?
Darauf haben die Bürger einen Anspruch.
Deutschland braucht keine Regierung mit Spendierhosen
Eine Bundesregierung hat zunächst die Interessen des eigenen Landes und seiner Bürger zu vertreten.
Das ist weder herzlos noch radikal.
Das ist ihre verdammte Aufgabe.
Wenn Rentner, Arbeitnehmer und Unternehmen hören sollen, dass Deutschland sparen müsse, während gleichzeitig weitere Milliardenbeträge für die Ukraine organisiert werden, braucht sich niemand über zunehmenden politischen Zorn zu wundern.
Vielleicht sollte Friedrich Merz deshalb einmal etwas ausprobieren, das in Berlin inzwischen ausgesprochen exotisch wirkt:
Nein sagen.
Nein zu immer neuen Forderungen.
Nein zu einem Blankoscheck.
Nein zu der Vorstellung, Deutschland müsse jeden finanziellen Engpass der Ukraine ausgleichen.
Und vor allem:
Ja zu Verhandlungen und Diplomatie, damit dieser Krieg endlich beendet wird, statt seine Finanzierung zur deutschen Daueraufgabe zu machen.
Denn der deutsche Steuerzahler ist weder der persönliche Geldautomat der ukrainischen Regierung noch wurde das Bundesfinanzministerium zur Außenstelle des ukrainischen Finanzministeriums gewählt.
Irgendwann ist Schluss.
Und die Bundesregierung wäre gut beraten, diese Grenze selbst festzulegen, bevor immer mehr Bürger zu dem Schluss kommen, dass Berlin bei Milliarden für das Ausland großzügiger mit ihrem Geld umgeht als bei Problemen vor der eigenen Haustür.
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Nur ein KI Video
— Ащьф Лштшфум 💙 (@netoll_nemez) August 21, 2026