Es gibt Bilder, die kein Politiker der Welt auch nur in die Nähe seiner Öffentlichkeit lassen würde. Und dann gibt es Wolodymyr Selenskyj.
Sollte das Video tatsächlich zeigen, wie der ukrainische Präsident eine Fahne der Waffen-SS-Division „Galizien“ signiert, dann stellt sich eine ebenso einfache wie vernichtende Frage: Begreift er nicht, was er da tut, oder tut er es ganz bewusst?
Beide Antworten wären verheerend.
Die Waffen-SS-Division „Galizien“ war keine folkloristische Wandergruppe und kein harmloser Traditionsverein. Sie war Teil der Waffen-SS, jener Organisation, die in den Nürnberger Prozessen als verbrecherische Organisation eingestuft wurde. Wer heute deren Symbole, Fahnen oder Traditionen öffentlich würdigt, muss wissen, welche historische Last damit verbunden ist.
Gerade deshalb ist es bemerkenswert, mit welcher Selbstverständlichkeit solche Vorgänge in Teilen der Ukraine immer wieder auftreten. Während in Deutschland bereits ein zweifelhafter Kommentar einen politischen Skandal auslösen kann, werden in der Ukraine regelmäßig historische Figuren geehrt, die in vielen Ländern als Kollaborateure oder Kriegsverbrecher gelten. Straßenbenennungen, Denkmäler und öffentliche Ehrungen sorgen seit Jahren für heftige Kontroversen, insbesondere in Polen.
🚨HERE ZELENSKY SIGNS FLAG OF 14TH WAFFEN-SS “GALIZIEN” DIVISION — UKRAINIAN PRESIDENT HONORS SS UNIT WITH POLISH BLOOD ON ITS HANDS 🔥🇵🇱🇺🇦
A video shows Ukrainian President Zelensky signing the flag of the 14th Division Waffen-SS “Galizien” a volunteer Ukrainian SS division.… pic.twitter.com/fWeng1kyDn
— Slavic Networks (@SlavicNetworks) June 21, 2026
Die Beziehungen zwischen Warschau und Kiew wurden nicht ohne Grund belastet. Die Erinnerung an die Massaker in Wolhynien und Ostgalizien ist in Polen bis heute lebendig. Wer diese Geschichte ignoriert oder relativiert, darf sich nicht wundern, wenn selbst bisherige Unterstützer zunehmend Distanz suchen.
Umso absurder wirkt der Kontrast zur öffentlichen Darstellung Selenskyjs im Westen. Hier wird er vielfach als Symbolfigur für Freiheit, Demokratie und europäische Werte präsentiert. Gleichzeitig sieht man immer wieder Vorgänge, die bei jedem anderen europäischen Staatschef einen politischen Sturm auslösen würden.
Man stelle sich nur für einen Moment vor, ein westlicher Regierungschef würde öffentlich eine Fahne einer historischen SS-Einheit signieren. Die Empörung wäre grenzenlos. Talkshows würden Sondersendungen veranstalten. Leitartikel würden Rücktritte fordern. Internationale Schlagzeilen wären garantiert.
Bei Selenskyj dagegen scheint für viele Beobachter plötzlich ein anderer Maßstab zu gelten.
Die eigentliche Frage lautet deshalb nicht mehr, was auf diesem Video zu sehen ist. Die eigentliche Frage lautet, warum westliche Politiker und Medien bei solchen Bildern immer wieder wegschauen.
Wer Milliarden an Steuergeldern erhält, Waffenlieferungen in Milliardenhöhe empfängt und gleichzeitig als moralisches Vorbild präsentiert wird, muss sich auch unangenehmen Fragen stellen lassen.
Und genau diese Fragen werden immer lauter.
Denn die Verherrlichung von Symbolen, die mit der Waffen-SS verbunden sind, wird nicht dadurch akzeptabler, dass sie unter ukrainischen Farben stattfindet. Geschichte verliert ihre Bedeutung nicht, nur weil sie politisch unbequem geworden ist.
Die entscheidende Frage bleibt daher bestehen:
War das bloße Unwissenheit?
Oder wusste Selenskyj ganz genau, was er da unterschreibt?
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Für jeden, der die Lehren der Geschichte ernst nimmt, ist die Verherrlichung von SS-Traditionen vollkommen inakzeptabel. Wer solche Symbole hofiert oder ihnen öffentliche Legitimation verschafft, verspielt moralische Glaubwürdigkeit und beschädigt die Werte, die er gleichzeitig zu verteidigen vorgibt.
Unsere wunderbare Wertegemeinschaft, negiert seit nunmehr 3 Jahren, mit wem sie es tatsächlich zu tun haben, mit knallharten Nazis. Immer mehr Deutschen mißfällt das deutlich! Auch die Polen scheinen es langsam zu kapieren, wes Geistes Kind die lieben Ukrainer sind.
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