Schlagwortarchiv für: Strom

Autor: Sascha Rauschenberger

Komplizierte Dinge einfach darzustellen ist mitunter eine Kunst. Oft reichen Metaphern aus Bereichen, die jeder kennt, um komplexe Zusammenhänge auf ein für jedermann verständliches Maß zu reduzieren.
Hier ein Netzfund zum Thema Energiewende und Wirtschaft:

Das Dreigestirn der Narren unter sich!

— Anfang —

Heute möchte ich Ihnen eine Geschichte erzählen: von einem Bäcker in einem saarländischen Dorf, direkt an der französischen Grenze.

Auf geht’s.

In unserem kleinen Dorf arbeitet genau ein Bäcker, der jeden Morgen Brötchen für das Dorf backt. Die Nachfrage liegt gleichbleibend bei 100 Brötchen pro Tag. Die Versorgung könnte man also sicherstellen, wenn unser Bäcker auch 100 Brötchen pro Tag backen würde.

Unser Bäcker ist aber ein grüner Bäcker. Er besteht darauf, dass der Strom für seine Bäckerei von dem Windrad in seinem Garten geliefert wird. Er backt genau so viele Brötchen, wie er eben Strom an dem entsprechenden Tag hat.

Natürlich hat man im Ortsrat schon versucht, mit ihm hierüber zu reden, aber da war nichts zu machen. Er ist überzeugt davon, dass von dem kleinen Dorf aus unsere Welt gerettet wird. Und viele Ortsratsmitglieder und der Herausgeber der kleinen Ortszeitung kleben an seinen Lippen.

Und so ist es dann eben so, dass er am ersten Tag 200 Brötchen backt, am zweiten Tag 50 und am dritten Tag bleibt die Backstube geschlossen, weil er keinen Strom hat. Für den Ortsrat bedeutet dies nicht wenig Aufwand, um die Versorgung mit 100 Brötchen sicherzustellen.

Am ersten Tag ist dies natürlich problemlos möglich. Man hat statt 100 Brötchen sogar 200 und die Unterstützer des Bäckers im Ortsrat und der Herausgeber der Ortszeitung jubeln an diesen Tagen, wie toll das Dorf durch den Bäcker versorgt werden kann.
Dass an diesem Tag 100 Brötchen weggeworfen werden müssen, sagt man eher ungern. Auch für den Bäcker ist dies kein Problem, denn seine Unterstützer im Ortsrat haben durchgesetzt, dass er diese bezahlt bekommt, als hätte er sie verkauft.
An den Tagen 2 und 3 fehlen dem Ort dann 50 bzw. 100 Brötchen, also macht sich ein Vertreter des Ortsrats, Herr Vernunft, immer früh auf den Weg zu einer Bäckerei im frz. Nachbardorf – in der Hoffnung, dass diese ihm die fehlenden Brötchen verkaufen können.

Früher hatte die frz. Bäckerei immer genug Brötchen für ihn gehabt. In diesem Jahr kam er aber oft mit leeren Händen zurück, weil man dort keine mehr übrig hatte. Dann haben die Freunde des Bäckers laut auf die Franzosen geschimpft, weil man sich auf sie nicht verlassen könne.

 

Natürlich hat Herr Vernunft öfter versucht, im Ortsrat zu diskutieren, dass man selbst eine tägliche Produktion von 100 Brötchen sicherstellen muss, aber er wurde immer wieder von den Freunden des Bäckers niedergebrüllt und …

In der Dorfzeitung kamen dann am Folgetag immer sehr unangenehme Berichte über ihn, dass er sich der historischen Rettung der Welt durch das Dorf entgegenstellen würde. Um nicht stets als Schurke dazustehen, nahm sich Herr Vernunft deshalb vor, das Thema nicht mehr anzusprechen.

So einigte man sich im Ortsrat darauf, ein zusätzliches Windrad in den Garten des Bäckers hinter das erste aufzustellen. Der Dorfkämmerer rümpfte hierüber zwar die Nase, schließlich sind Windräder in der Zwischenzeit sehr teuer geworden und die Stromausbeute war enttäuschend…

Aber was sind schon wirtschaftliche Bedenken, wenn das Dorf eine historische Mission zu erfüllen hat. So setzten die Freunde des Bäckers auch durch, dass den Ortsbewohnern alle Einspruchsmöglichkeiten genommen wurden, sodass das Windrad möglichst schnell aufgestellt werden konnte.

Als Folge des neuen Windrads konnte unser Bäcker seine Produktion um 40% steigern. So waren es nun am ersten Tag 280 statt 200 Brötchen. Die Dorfzeitung jubelte umso lauter, aber für das Dorf nahmen die Belastungen zu, da man dem Bäcker nun 180 statt 100 Brötchen ersetzen musste.
Am Tag 2 produzierte der Bäcker 70 statt 50 Brötchen und am windstillen dritten Tag blieb die Backstube weiter geschlossen. Und nach wie vor musste Herr Vernunft morgens nach Frankreich fahren, um die fehlenden Brötchen einzukaufen. Ein wenig bemitleidete man ihn dort inzwischen.
Besonders traurig wurde er aber immer dann, wenn er mit seinem Auto durch das Neubaugebiet fuhr, wo auch viele junge Leute aus dem Dorf ein neues Zuhause gefunden hatten, während sein Dorf vergreiste und zerfiel.

Herr Vernunft hatte es inzwischen aufgegeben, die Missstände im Dorf anzusprechen. Es war schon lange keine Diskussion mehr möglich, die Freunde des Bäckers fielen ihm sofort ins Wort und gifteten ihn an, dass Ewiggestrige wie er sowohl bei dem Brötchenthema als auch bei vielen anderen Energiewende-Initiativen des Dorfes stets die boshaften Verhinderer gewesen seien und so die epochale Rettung der Welt durch das Dorf verhindert hätten.

Herrn Vernunft wurden die ständigen Angriffe zu viel und so beschloss er, auch zu seinen Kindern und Enkeln in das französische Nachbardorf zu ziehen, welches weiter aufblühte und wo er sich fortan wohlfühlte.

Sein altes Dorf hingegen ächzte immer mehr unter den finanziellen Belastungen – es vergreiste und zerfiel immer mehr.
Die verbliebenen alten grünen Männer dort blieben aber bis zu ihrem letzten Atemzug überzeugt, auf der richtigen Seite der Geschichte gestanden zu haben, aber boshaft von üblen Mächten ausgebremst worden zu sein.

Hier endet nun meine Geschichte.

Natürlich sind jedwede Ähnlichkeiten zu Vorgängen im realen Leben rein zufällig.

— Ende —

 

Das Objekt der Begierde…

 

Was natürlich noch fehlt ist der ungenannte Umstand, dass die Brötchen immer teurer und daher auch immer weniger nachgefragt wurden. Das machte aber nichts, da man den Bäcker ja eh alles an Ware abkaufen musste.

Dass das natürlich andere Investitionen im Dorf unmöglich machte, ist klar, da das Dorf schon lange keine Überschüsse mehr erzielen konnte.

So musste man die Gewerbesteuersätze im Dorf anpassen, aber dafür wurde dann das Windrad auch noch subventioniert, damit die grüne Backidee weiterbestehen konnte, während Dorfschänke, Tante-Emma-Laden und die Apotheke schließen mussten.

Dass auch der einzige Betrieb vor Ort aufgrund der Energieschwankungen nicht mehr produzieren konnte und wollte, war dann auch nur für die interessant, die da arbeiteten und nun wegziehen mussten.

Das führte zu Unmut im Dorf, aber alle, die das grüne Ideal geistig nicht zu erreichen vermochten. wurden von dem ebenfalls subventionierten Dorfblatt als Nazis dargestellt und durch die Nachbarschaftsblockdienste überwacht.

Dazu schaffte es der Bäcker seine Mitbürger davon zu überzeugen, dass der Schwund an arbeitenden Bevölkerungsteilen durch eine Willkommenskultur ersetzt werden könnte, die dann durch „kostenlos“ zur Verfügung gestellten Brötchen von der neuen grünen Welt begeistert werden könnte.

Hier wurde in der Dorfschule dann auch der Unterricht angepasst, um auch der nächsten Generation die Vorteilhaftigkeit des Gesellschaftsmodells „grüne Brötchen“ einzutrichtern.

Und während der fleißige Bäcker und seine Getreuen BMW, Mercedes und Porsche fuhren, war ansonsten der umweltfreundliche Rollator im Dorf zur Normalität geworden.

All das war alternativlos für die Errettung der Welt!

Blockade von Brötchenklebern, um die Lieferung der franz. Brötchen zu verhindern…

 

Hier ein paar Fachartikel dazu:

Das Fanal der Demographie: Zusammenhang von Bildung, Handwerk, Facharbeit und Politik für die Zukunft | Conplore Wirtschaftsmagazin

Demographischer Wandel und Auswanderer – das Versagen des “National” Employer Branding und seine Folgen | Conplore Wirtschaftsmagazin

Future Work und die vernachlässigten Ressourcen im Arbeitsmarkt der Zukunft | Conplore Wirtschaftsmagazin

STRESSTEST: Altersarmut in Deutschland – wirtschaftliche, soziale und politische Faktoren | Conplore Wirtschaftsmagazin

Ein deutsches Märchen: der abgesicherte und verdiente Ruhestand | Conplore Wirtschaftsmagazin

 

oder auch:

 

 

 

 

Und hier noch eine Weisheit, die sich leider so bestätigt…

#grünermist

Pressemitteilung: FDP Freie Demokraten Kreisverband Stralsund geht auf Distanz zur Bundespolitik.
(Internetfund / Sascha Rauschenberger)

„Nach einem Jahr Ampel-Koalitionist das bittere Ergebnis eine katastrophale Wirtschaftspolitik. Kleine und mittlere Unternehmen haben Zukunftsängste und denken darüber nach, ob sie sich in Zukunft überhaupt noch dem einheimischen Markt stellen können. In größeren Unternehmen beginnen bereits erste Planungen über Abwanderungen. In dieser Situation zeigt sich, dass Wirtschaftsminister #Habeck die einfachsten wirtschaftlichen Zusammenhänge nicht versteht und sich die Auswirkungen seines Handelns nicht ansatzweise vorstellen kann.

Explodierende Energiekosten, eine bereits einsetzende Insolvenzwelle und eine dramatische Ausweitung der Armut zeigt, dass es bereits 5 nach 12 ist. Der FDP KV Stralsund fordert eine kompetente Umstrukturierung im Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz. Das Thema gehört aus Sicht der Freien Demokraten direkt ins Kanzleramt.

Darüber hinaus geht die Stralsunder FDP auch mit dem eigenen Justizminister Dr. Marco Buschmann hart ins Gericht, dem sie die Absegnung willkürlich beschlossener Freiheitseinschränkungen vorwerfen, um einen narzisstisch wirkenden Gesundheitsminister #Lauterbach zu befriedigen.

Mecklenburg-Vorpommern ist vor allem von kleinen und mittleren Unternehmen geprägt. Die Fortführung der Wirtschaftspolitik würde deshalb innerhalb sehr kurzer Zeit gerade in unserem Land dramatische Auswirkungen auf das gesamte gesellschaftliche Leben haben. Wir fordern daher eine sofortige Änderung der Strompreisbildung, eine steuerliche Erleichterung des Eigenverbrauchs, eine Änderung der Energiepolitik, die verstärkte Förderung für den Ausbau alternativer Energien und einer langfristigen Unterstützung der Kernfusionsforschung mit Zielsetzungen für eine Energiewende, die den Realitäten entspricht.

Der Kreisverband distanziert sich von der derzeitigen Regierungsarbeit der Ampel-Koalition und setzt sich für eine Rückkehr zu den liberalen Werten ein. Im Zentrum jeden politischen Handelns sollte das Wohl der Bürger stehen. An dieser Aufgabe sind wesentliche Teile der Bundesregierung bereits jetzt katastrophal gescheitert.

FDP Kreisverband Stralsund“

 

Hat da jemand Angst wieder die 5%-Hürde zu überschreiten????

 

Bundesadler in Not

Ukraine der Dammbruch bei Krywyj Rih ist fatal

Autor: Sascha Rauschenberger

Am 14.09.22 führten die russischen Luftstreitkräfte mit  Marschflugkörpern einen Angriff auf den ukrainischen Damm bei Krywyj Rih durch.
Dabei wurde die Staumauer mehrfach im Bereich des Pumpenhauses und unterhalb der Wasserlinie getroffen. Die Staumauer wurde stark beschädigt und es kam zu einem unkontrollierten Abfluss großer Wassermassen in den Fluss Inhulez.

MIG 31 mit Hypersonic Marschflugkörper Kinzhal

Seit der Abschaltung des AKW Saporischschja und seiner endgültigen Abtrennung vom ukrainischem Stromnetz greift die Ukraine vermehrt Kraftwerke, Umspannwerke, Trafostationen und Wärmekraftwerke im Donbass gezielt an.
Vermutlich aus der Absicht heraus die nun russischen Fabrikationsanlagen in den besetzten oder nach Unabhängigkeit strebenden Gebieten im Donbass für den Winter stromlos zu machen. Russische Quellen unterstellen reine Willkür und Rachegelüste, da mit dem Wegfall des AKW Saporischschja 40% der Stromerzeugung und 20% der Wärmekraft in der Ukraine weggefallen sind.

Präsident Wolodymyr Selenskyj (HIER) sprach medienwirksam von dem Versuch seine Heimatstadt unter Wasser zu setzen. Er wurde in der Stadt Krywyj Rih, die unterhalb des Damms gelegen ist, geboren…

Der Damm mit dem dahinter befindlichen Stausee diente als Wasserspeicher für die Landwirtschaft und war nicht zur Energiegewinnung gedacht. Er regulierte den Wasserstand im Unterlauf des Flusses, an dessen Ufern große und tiefe Steinbrücke liegen, deren Tiefe fast an die deutscher Braunkohlegruben herankommen.

Die knapp 1000 Meter südlich des Dammes verlaufende Eisenbahnlinie samt der das Tal überspannende Eisenbahnbrücke wurde nicht getroffen.

 

Staumauer bei Krywyj Rih

 

Bei genauer Betrachtung gibt muss es also andere Gründe für den Angriff geben, der den Damm mittelfristig so stark beschädigt hat, dass er große Wassermengen zusätzlich und unkontrollierbar abgibt.
Der Fluss Inhulez selbst ist stark angestiegen und nun sehr reißend.

Weiter im Süden ist er aber der Fluss, den die Ukrainer mit Ponton- und Behelfsbrücken überqueren mussten, um ihre Cherson-Offensive starten zu können. Über diese Brücken fließt der gesamte Nachschub der ukrainischen Streitkräfte und hier werden auch Reserven herangeführt.
Ohne diese Brücken sind die südostwärts agierenden Truppen, die gerade die sog. Gegenoffensive führen, abgeschnitten.

Der Fluss Inhulez ist in diesem Bereich eigentlich ein Fluss, der am Ende des Sommers Niedrigwasser mit kaum erkennbarer Strömung führt. Die Wassertiefe ist zwischen einem und zwei Metern bei schlammigen Untergrund, was Ponton- und Behelfsbrüchen notwendig macht. Er ist ein Panzerhindernis und erlaubt auch keinen Fahrzeugverkehr durch das Flussbett. Auch nicht in Furtbereichen, wo die Ukraine ihre Brückenköpfe geschlagen haben.

Wichtig in solchen Flussübergängen sind nicht nur die Brücken selbst, sondern auch der zu befestigende Untergrund als Zu- und Abfahrt von den Brücken. Das war gut im Ahrtal zu sehen.

Diese Uferbereiche könnten nun überflutet werde und durchweicht werden.

 

 

Diese wichtigen aber behelfsmäßigen Flussübergänge lagen schon seit Beginn der Gegenoffensive unter russischem Feuer. Unzählige Pontonbrückenelemente wurden beschädigt und mussten ausgebaut, abtransportiert und repariert werden. Der Bestand an Brückenbaugerät ist ein kritischer Faktor, den Deutschland auch durch die Lieferung von 16 Biber-Brückenlegepanzern auszugleichen versucht.

 

Tatsache ist, dass mit Voranschreiten der Flutwelle vom Damm diese Idylle nun dauerhaft beendet ist. Der Fluss dürfte nun bis zur Reparatur des Damms deutlich mehr Wasser führen und auch seine Fließgeschwindigkeit sollte drastisch zunehmen, was die Operationsführung über den Fluss erschwert. Und das vor der Regenzeit in vier Wochen, wo sich sowieso alles drastisch verändern wird, bevor dann Mitte November der Dauerfrost bis März einsetzen wird.

Damit hat die vorher ohnehin schleppend anlaufende und sehr verlustreiche Gegenoffensive nach Cherson einen Dämpfer erlitten und es besteht die Gefahr, dass die dort eingesetzten Streitkräfte nun abgeschnitten werden, zumal alle (!) Reserven der UKR aktuell im Norden stehen, wo ihnen der Durchbruch gelang.

T-72

Dieser Durchbruch war unseren Quellen zur Folge auf schnelle leichte ukrainische Einheiten zurückzuführen, die durch Zwischenräume in der Verteidigung tief in den hinteren Frontbereich vorstießen und so zu der falschen russischen Annahme führten, dass dort starken Verbänden der Durchbruch gelungen war.
Der Abschnitt wurde von einer Milizbrigade verteidigt, die daraufhin in Panik geriet und ohne Befehl zurückging; damit die gesamte Verteidigung – auch die der Nachbarn – mitriss.
Aufgrund des Wege- und Straßennetzes gelang es nicht rechtzeitig andere Kräfte heranzuführen. Die Verstärkung durch Luftlandekräfte war nicht rechtzeitig noch hinreichend genug , um den Sturmlauf der leichten ukrainischen Verbände im Rücken der Front aufzuhalten.
Dazu meldeten diese Kräfte auch noch alle Räume und Punkte rückwärtiger russischer Versorgungsdienste an ihre Artillerie, die diese mit westlichen Waffen innerhalb von Minuten gezielt ausschalten und somit die Panik vergrößern konnte.
Die Rücknahme der Front bis hinter den nächsten Fluss war folgerichtig. Das so gewonnene 6-8000 km² Territorium war für den Russen eine schmerzhafte Niederlage.

 

155mm-PzH2000 der Bundeswehr

 

Angemerkt sei hier, dass dieser Erfolg ausschließlich auf die Überlassung satellitengestützter Aufklärungsergebnisse aus dem Westen beruhte. Diese westlichen Analysten fanden die Lücke in der Verteidigung und unterstützten die ukrainische Artillerie nicht nur mit der Datenüberlassung sondern erstmals bis hin zur direkten livegestalteten Zielübermittlung!
Man könnte auch sagen, dass die Ukrainer nur noch ihre Geschütze / Werfer bedient haben.

Das bedeutet eine Verschärfung des ohnehin schon festgefahrenen Konflikts.

 

Brückenlegepanzer BIBER beim Auslegen einer Panzerschnellbrücke

 

Tatsache ist, dass mit diesem Angriff nun die Cherson-Front in Schieflage geraten wird und die Ukraine Pionier-Reserven im Norden abziehen muss, um die Übergänge zu sichern.
Ein nicht zu unterschätzendes Handicap ist hier der Umstand, dass auch die nördliche Erfolgsoffensive an Ponton- und Behelfsbrücken gebunden ist.
Hier müssen nun Brückenelemente abgezogen werden, um die mit Sicherheit Schaden nehmenden Brücken im Süden zu ersetzen.
Das wird die Operationsführung im Norden der Front nun begrenzen, zumal die eigene Logistik in diesen neu eroberten Bereich hinein ohnehin hinterherhinkt.

Es ist auch anzumerken, dass trotz der immensen eigenen Anfangsbestände an schweren Waffen und Gerät die Ukrainer fast ausschließlich ihre neue Offensive mit westlichem Gerät gefahren sind. Die gesamte Artillerieunterstützung erfolgte mit westlichen Waffen und westlichen Munitionskalibern.
Ergo hat die Ukraine seit Anfang des Krieges ihr ehemaliges östliches Gerät vollkommen verloren und/oder es ist nicht mehr einsatzbereit. Beispielsweise auch aus Munitionsmangel, wie wir schon vorhergesagt hatten.

Artikel:

Ukraine: westliche Waffen, fehlende Munition und der Endsieg… – Rabenspiegel

 

 

Egal was nun noch unternommen wird, das Zeitfenster schließt sich rapide, da die Schlammperiode (Starkregen) in drei bis vier Wochen beginnt und dann einen Monat bis zum Wintereinbruch anhalten wird.
In dieser Zeit sind Operationen abseits befestigter Straßen fast unmöglich und das Wetter begünstigt den Verteidiger, so er denn wetterfeste Stellungen hat.

Daher ist dann nicht mehr mit größeren Offensiven bis zum Frühjahr zu rechnen. Beide Seiten werden weitere Truppen ausbilden, Vorräte anlegen und neue Waffen heranführen.
Hier wird Russland stark begünstigt sein, da es über eigene Produktionskapazitäten verfügt und weiter Bestände anderswo aufkaufen kann.
Ob die UKR weiterhin westliche Unterstützung im hinreichenden (oder auch nur ausreichenden) Maßstab erhält, wird auch an der wirtschaftlichen, sozialen und politischen Entwicklung in Westeuropa hängen. Und das nicht unwesentlich.
Ansonsten sind die US-Wahlen im November anzusprechen, wo die Demokraten vermutlich ihre Mehrheit verlieren werden, was Hilfslieferungen erschweren sollte.

Auch der wieder aufgebrochene Konflikt im Kaukasus zwischen Aserbaidschan (Türkei) und Armenien (Russland) ist hier anzusprechen, da das kaukasische Öl und Gas aus Baku wichtig sind.

 

Der Angriff auf den Damm könnte also viele Flutwellen ausgelöst haben… SIC!

Autor: Sascha Rauschenberger

Fast täglich werden wir darüber jubelmäßig informiert, dass die Ukraine wieder einmal irgendwo, irgendwas und irgendwie getroffen hat. Dazu ein paar nette Bilder von Rauchwolken oder Explosionen.

Doch hinterfragen wir Anzahl und Art der diversen Artilleriesysteme und schauen auf die 1500km lange Frontlinie, dann relativiert sich das alles recht schnell auf ein Maß, das man schlichtweg als desaströs bezeichnen kann.
Und wenn wir dann auch noch die Munitionsfrage ins Spiel bringen, wird es militärisch zappenduster für die stets siegreiche Ukraine.

Immer wieder betonen wir an dieser Stelle, dass keiner wirklich weiß, was dort passiert. Die Propaganda beider Seiten ist recht fleißig Desinformationen zu streuen und ein jeweils genehmes Bild der Kampfhandlungen zu vermitteln.
Neutrale Staaten samt neutraler Presse versuchen das dann  in ein Bild zu bringen, um der Wahrheit auf die Spur zu kommen.
Da man den Westen samt ideologischem Anhang und Mitläufern kaum noch als neutral bezeichnen kann – eher sogar als Kriegsteilnehmer – ist das, was da durch unsere Medienlandschaft flimmert bestenfalls Propagandateilhabe und schlimmstenfalls bewusste Desinformation der Bevölkerung.

Betrachten wir also die Hurra-Meldungen der Ukraine hinsichtlich ihrer Artillerie einmal kritisch…

Ukraine wie Russland haben nach dem Fall der UdSSR unglaubliche Berge an Artilleriemunition geerbt. Mengen, die im Westen niemals so vorgehalten worden waren.
Es handelte sich hier nicht um Millionen von Granaten und Raketen sondern insgesamt um Millionen Tonnen von Munition.
Allein die NVA der DDR hatte hunderttausende Tonnen von Artilleriemunition aller Art in ihren Beständen, die Deutschland teuer sonderentsorgen musste.
Andere Staaten waren da gewinnorientierter aufgestellt und verkauften diese Bestände überall dorthin, wo östliche Waffensysteme hin verkauft worden waren. Afrika war da ein beliebter Markt.
So verkauften zum Beispiel alle neuen NATO-Mitglieder des ehemaligen Warschauer Pakts ihre alte Munition zu Schleuderpreisen und rüsteten auf NATO-Standards um.

D-30 Haubitze 122mm – ein weltweiter Exportschlager der ex-UdSSR

 

Der Standard an Artillerie hatte im WP die Kaliber 122 und 152mm während die NATO 105 und 155mm hatte.
Bei Panzerkanonen waren das 115 und 125mm gegen 105 und 120mm im Westen.
Selbst bei Handwaffen gab es unterschiedliche Kaliber und damit auch unterschiedliche Munitionsanforderungen.

Das hat nun ernsthafte Folgen…
Der Russe hortete seine Bestände offensichtlich in einem Ausmaß, das im Westen unterschätzt wurde. In unterirdischen und zum Teil atombombensicheren Depots lagerte vermutlich all die Munition, die seit Ende des alten(!) kalten Krieges nicht mehr gebraucht wurde.
Und die Bevorratungsrichtlinien dürfen hier durchaus als fast schon paranoid angesehen werden, da es eine russische Urangst war und ist wieder vom Westen her überfallen zu werden… Napoleon und Hitler waren hier gute Lehrmeister.

 

Dazu kommt, dass Russland seine Waffensysteme auf Basis der alten Munition weiterentwickelt hat. So dann auch in der Lage ist alte Munition zu nutzen und sie weiter zu produzieren.

Die Ukraine allerdings wurde 2014 bekanntlich durch eine bewusst herbeigeführte „Revolution“ zum Westen hin geöffnet. Gern auch als Waffenmarkt, der dann auch durch Militärberater ausgiebig marketingtechnisch optimiert wurde. Kurz: man begann sich technisch an den Westen zu orientieren und eigene Munitionsproduktionskapazitäten anzupassen.

 

russische 2S19 M2 152mm PzH

 

Leider wussten die Russen sehr gut, wo diese Munition produziert wurde und ebneten diese Produktionsstätten gleich zu Anfang des Krieges ein.
Selbstverständlich kann Munition fast überall hergestellt werden, soweit man dorthin Rohstoffe liefern kann und Strom da ist.
Das hat Albert Speer im III. Reich sehr schön vorgemacht, wie eine dezentralisierte und verbunkerte Rüstungsindustrie auch Mitte 45 noch Mengen zu produzieren vermochte, von der die UKR heute nur noch träumen kann. Von dazugehörigen Waffensystemen aller Art bis hin zu Düsenjägern und ballistischen Raketen ganz zu schweigen.
Kurz: die Ukraine produziert so gut wie nichts mehr selbst. Kann sie auch gar nicht, da sie keine Rohstoffe mehr hat, die Industriekapazität zu 80% in Händen der Russen ist, ihr Facharbeiter fehlen und die Verkehrsinfrastruktur nur noch ein zerbombter Flickenteppich ist. Und Strom gibt es auch nicht mehr überall. Hier sei auf die nun dauerhaft vom Netz genommenen Atomkraftwerke verwiesen.

So besitzt die UKR zwar noch tausende von Artilleriesystemen aller Art (Haubitzen, MRW und Mörser) und Kaliber, aber die Munition für alte östliche Waffensysteme fehlt zunehmend. Ergo ist der Großteil der UKR-Artillerie zum bloßen Anschauen da.

BM21 – GRAT Mehrfachraketenwerfer – Hier unterliegt der Treibsatz der Raketen gewissen Haltbarkeitsgrenzen, wie man auch bei den alten der UKR überlassenen NVA-Fliegerfäusten recht spät bemerkte…

 

Auf der anderen Seite hat der Westen natürlich Waffen geliefert. 120 M777 Haubitzen und ein paar PzH2000 und M109 Paladin mit 155mm-Kaliber.
Dazu ein paar Raketenwerfer, deren Munition leider auch nur im Westen zu bekommen ist.

Jüngst haben die USA ein neues Hilfspaket geschnürt in dem dann auch 245.000 Schuss 155mm-Munition und 65.000 Schuss 120mm-Mörsermunition sind.
Dazu Puma-Drohnen und U24-Batterieabwehrradar sowie Vampire Anti-Drohnenradar als Möglichkeit russische Artillerie aufzuklären und mit Gegenfeuer zu bekämpfen. Oder besser: russische Artillerie am Gegenfeuer zu hindern…
Wir reden hier über ca. 35.000 Tonnen Munition. Das ist leider auch die Menge, die ukrainischen Berichten zu Folge Russland innerhalb von knapp einer Woche verschießt…
Und auch die Menge, die die USA innerhalb von einem Jahr produziert. Ergo ist diese Munition nicht sofort verfügbar, zumal die USA vor ein paar Wochen verlautbaren ließen, dass die UKR innerhalb von Wochen die Jahresproduktion an 155mm verschossen hätte. Das führte dann auch zu Abnutzungen der westlichen Waffen, da sie dafür nie konzipiert wurden. Wir berichten…

Ukraine: westliche Waffen, fehlende Munition und der Endsieg… – Rabenspiegel

 

Gern verweist unsere fachkundige Presse auf das Verhältnis von Waffensystemen an der Front oder in Abschnitten wo gekämpft wird.
Viel wichtiger ist aber die Menge der Munition, die jeweils zur Verfügung steht. Geschütze ohne Munition zählen da wenig. Und auf Seiten der UKR ist diese Munitionsmenge… begrenzt. Sehr begrenzt.

Auch wenn der Russe nach nun 6 Monaten selbst an Kapazitätsgrenzen kommt, so ist seine Feuerkraft weit jenseits allem, was die UKR noch an Feuer an den Gegner bringen kann.

 

TOS-1 Raketenwerfer mit thermobarer Munition…

Ukrainekrieg: TOS-1 Sonnenfeuer – der russische Panzer des Schreckens – (nordhessen-journal.de)

 

Dazu kommt, dass Aufklärungsdrohnen kein Privileg der UKR sind. Auch der Russe hat diese Waffen – gern auch handelsüblich – für sich entdeckt. Alles, was nicht nach oben gegen Aufklärung abgeschirmt ist, auch wärmetechnisch(!), ist innerhalb kurzer Zeit ein Ziel für die russische Artillerie. So haben kurzreichweitige Mörser an der Front nur einen begrenzten Nutzen und eine recht kurze Lebensdauer. Genauso wie nicht gehärtete Vorposten, Feldposten, Gefechtsstände, Versorgungsräume und Depots.
Weiterhin besteht für die UKR eine krasse Benachteiligung in der Versorgung an sich, da Wege und fahrendes Material für den Transport fehlen oder stark eingeschränkt sind.
Eine 155mm-Granate wiegt um die 60kg. Selbst mit „requirierten“ Pkw lassen sich damit nicht viele Schuss transportieren, zumal auch die Treibladungen noch dazu kommen. Selbstverständlich hat der Russe gelernt, dass Zivilfahrzeuge gern Versorgungsfahrzeuge sind. Mitunter auch ein Grund, warum die gern beschossen werden.

 

Kinzhal – Hypersonic Missile an einer MIG-31; mit diesen mehreren tausend km/h schnellen Abstandswaffen zerstört Russland verbunkerte Depots überall in der UKR. Zum Teil solche, die tief und atombombensicher unterirdisch angelegt wurden.

 

 

FAZIT:
Der Westen liefert zwar Waffen und Munition, aber der Umfang ist ein besserer Witz. Reine Augenwischerei. Und selbst wenn er die Mengen liefern würde – oder auch nur könnte(!) – dann gibt es ein Transportproblem zur Front. Die UKR ist nicht mehr in der Lage die Massen an Versorgungsgütern an die Front zu bringen, die da benötigt werden.
Jede Brücke, die sie jubelnd zerstört oder beschädigt, ist eine Brücke weniger für ihre zukünftige Versorgung.
Und anders als im Westen, gibt es in der UKR ein nur sehr rudimentäres Verkehrssystem mit wenig alternativen Parallelrouten. Mitunter auch ein Grund, warum Vorstöße und Offensiven an das Straßennetz gebunden sind.
Das schafft gute Verteidigungsmöglichkeiten, aber leider auch nur sehr begrenzte Optionen für Gegenangriffe oder eigene Offensiven.
Wie die, die seit Wochen im Süden stattfinden soll. Auch hier berichteten wir.

Ukraine: Traumwelten vs. Logik – Rabenspiegel

Wie es scheint ist diese Offensive nun nicht nur beendet, sondern hat sich totgelaufen. So totgelaufen, dass die UKR den Kontakt zum eingegrabenen Russen vermeidet.
Dieser hat daher Anfang der Woche drei Aufklärungsangriffe entlang wichtiger Straßen lanciert. Vermutlich um die Abwehr zu testen sowie Lücken zu finden, aber auch um wieder Fühlung mit dem ausgewichenem Angreifer aufzunehmen, der wieder zur Verteidigung übergegangen ist.
Alle drei Angriffe sollen vom russischen Generalstab als erfolgreich eingestuft worden sein. Der Gegner wurde als unterdurchschnittlich verteidigungsfähig definiert. Eine Einstufung, die am Standard der Truppen vorgenommen wurde, die im Donbass eingesetzt sind.
Gestern zeigen im Westen veröffentlichte Bilder nun Vorstöße russischer Kräfte an der südlichen Cherson-Front. Exakt im Rahmen dessen, wo aufgeklärt wurde.

 

Symbolbild eines Panzerverbandes, der sich zum Angriff bereit macht.

 

Wie sich dort russische Angriffsoperationen auf ukrainische Verteidiger auswirken werden, die kaum über eigene Artillerie verfügen und sich über offene Flächen ohne ausreichende gepanzerte Kräfte bewegen müssen, ist kein Geheimnis.
Dazu kommt, dass die an der sog. Südfront eingesetzten Kräfte mit Masse Brigaden der Territorialverteidigung sind. Kaum oder schlecht ausgebildete Freiwillige und Wehrpflichtige, die zum Teil mit alter überzähliger Ausrüstung – also ohne Reflexvisire und Zielfernrohre für Gewehre, ohne Körperpanzerung und ohne Nachtsichtfähigkeit – ins Gefecht geworden wurden.

Gerade auf solche Truppen wirkt Artillerie psychologisch verheerend. Wenig bis gar nicht ausgebildet, schlecht ausgerüstet und unzulänglich versorgt ist der Kampfwert übersichtlich. Lädt die Russen geradezu ein, ihre neue Taktik der „halben Umfassung“ weiter anzuwenden.
Hierbei werden erkannte Stellungsabschnitte der Verteidiger an den Flanken umgangen und angegriffen, ohne sie wirklich umzingeln zu wollen.
Da die Stellungen solcher Einheiten meist nur in eine Richtung zeigen – zum Feind hin – und nach hinten schlecht ausgebaut sind, bleibt nur ein aussichtsloser Kampf oder der Rückzug. Gerade dann, wenn keine mobilen Reserven im Hinterland verfügbar sind und die eigene Versorgungslage vor Ort unzureichend ist.
Dann müssen die Verteidiger weichen. Mitunter über offenes Gelände und am Tag. Eine Einladung für die russische Artillerie…
So schafft es der Russe gerade die ukrainische Front scheibchenweise und mit geringen eigenen Verlusten aufzubrechen.

 

HIND – Kampfhubschrauber

 

 

Ein geleaktes Dokument des UKR-Oberkommandos beziffert die eigenen Verluste seit Anfang Juli auf insgesamt 131014 Personen. Davon 76640 Tote und 42.704 Verwundete…
Ob das so stimmt, oder das Dokument ein russisches Propagandapapier ist, kann so nicht von hier bewertet werden.
Wenn aber die Offensive der UKR mit einer Million Mann – wie die ukrainische Regierung(!) proklamierte – gestartet wurde, dann sind Verluste von minimal 10% in zwei Monaten auch in Anbetracht der Ausbildung der Truppen, ihrer Ausrüstung und der artilleristischen Unterlegenheit bei fehlender Lufthoheit anzunehmen.
Entsprechen dem, was zu erwarten wäre und anderswo schon unter ähnlichen Bedingungen gesehen wurde. Syrien, Irak und Afghanistan zeigen es.

Unter diesen Gesichtspunkten sind all die netten Erfolgsbilder zu sehen, die wir täglich vorgesetzt bekommen.
Unter diesen Prämissen müssen wir die Parolen bewerten, die man aus Kiew hört.
Und unter diesen Voraussetzungen müssen wir langsam einsehen, dass hier sinnlos Menschen verheizt werden.

 

Das Blut von einem Soldaten im Einsatz…

 

Die UKR hat mit der gezeigten militärischen Hilfe aus dem Westen, ihrer zerschlagenen oder gänzlich eroberten Industriekapazität, mit Millionen Flüchtlingen im Land, ohne funktionierendes Wegenetz und nun auch ohne Energie KEINE Möglichkeit diesen Krieg noch lange durchzustehen.
Dazu ist die UKR völlig pleite und kann all das nicht mehr bezahlen, was sie auch nur brauchen würde die Bevölkerung zu versorgen. Besonders im aufkommenden Herbst und Winter. Und hier fließen versprochene Hilfsgelder aus dem Westen auch nicht mehr. Es sind nur noch Lippenbekenntnisse, wie Kiew selbst sagt.
Dazu ist die UKR ohne Gas und nun auch ohne Strom.

Ukraine: Das marode Gastransportsystem und der Winter – Rabenspiegel

Und ohne funktionierende und ausreichend nachversorgte Artillerie wird die UKR auch ihre aktuellen Stellungen nicht mehr halten können.
Der Russe wird bis zur Schlammperiode seine Stellungen strategisch optimiert verschieben, sich rechtzeitig(!!) eingraben und den Winter verteidigend abwarten.

Im Frühjahr wird sich dann zeigen, welche Armee und welcher Staat unter solchen Gesichtspunkten besser abschneiden konnte.
Beide Seiten werden ihre Versorgung über den Winter optimierten, Nachschub ranschaffen und neue Truppen ausbilden.

Ob das das Munitionsproblem der ukrainische Artillerie lösen werden wird, darf bezweifelt werden. Denn dazu müsste der Westen alte WP-Kaliber produzieren. Davon ist aber rein gar nichts zu hören!
Ergo wird das Problem bestehen bleiben.

Und ganz nebenbei wird der Westen bis dahin ganz andere Problemchen – neudeutsch Herausforderungen – haben, die dann vordergründig werden. – SIC!

 

Schafe im Winter…

 

 

Daher möchte ich mit der alten geramischen Floskel schließen, die schon immer im Vorfeld des Winters bemüht wurde und zum damaligen Überleben beitrug:

Möge der Winter kurz und mild sein!

 

 

 

 

Auch noch andere sicherheitspolitische Probleme  sind absehbar:

Deutsche Außenpolitik in Not: überall mögliche Kriege in Sicht – Rabenspiegel

 

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Autor: Sascha Rauschenberger

 

 

Wir alle wissen, dass die Ukraine ein Transitland für die Gaslieferungen aus Russland nach Europa war. Was viele nicht wissen ist die Tatsache, dass von eben diesen Gasleitungen Abzweigungen abgingen, die die UKR selbst mit Gas versorgt haben. Zu 100%.

Die Entnahmen an Gas waren preislich und mengenmäßig exakt vertraglich festgelegt und immer, wenn die UKR kein Geld hatte, entnahm sie dennoch Gas. Dass der Gaspreis von Russland subventioniert war ist eigentlich auch kein Geheimnis. Genauso wenig, wie der Umstand, dass die UKR von Russland Geld für die Wartung und Durchleitung bekam.

Karte: UKR Gastransportsystem (GTS)

 

Wenn die UKR mal kein Geld hatte, Russland aber Geld sehen wollte, wurde die Leitung blockiert, der Westen vom Gas abgeschnitten und es begannen diplomatische Spielchen, die nichts anderes als Erpressung waren. Westeuropa wurde immer wieder in Geiselhaft genommen.

Allein deshalb wurde Nord Stream 1 und dann 2 gebaut: um der ständigen sich wiederholenden Erpressung die Stirn zu bieten!
Auch und besonders unter dem Gesichtspunkt, dass Russland die Gasverluste durch undichte Rohre und Pumpen nicht mehr hinnehmen wollte, die durch illegale Entnahmen der Ukraine von Jahr zu Jahr auch noch vergrößert wurden.
Man könnte hier auch von staatlich organisierter Kriminalität reden. Einerseits Gelder zu kassieren und die Rohre nicht zu warten und dann auch noch Gas vom Kunden zu stehlen.

Karte europäisch-russischer Gasleitungen

All das ist bekannt, wurde aber seit Jahren nicht medial an die große Glocke gehangen. Doch nun endet das Kapitel und es kam zum offenen Krieg. Nicht wegen dem Gas, aber auch dieser Umstand war wohl nicht ganz vom Tisch zu weisen. Es war wohl ein weiterer Bestandteil „tabula rasa“ zu machen.

 

Die Langwierigkeit der sog. speziellen  Militäroperationen hat die Ukraine nicht nur in eine wirtschaftliche und soziale Krise geführt, sondern es kann nun auch zu einer Unterbrechung der Heizperiode durch Gasmangel führen.
Das Problem ist, dass das ukrainische Gastransportsystem (GTS) derzeit nicht ordnungsgemäß repariert wird und die Gefahr besteht, dass es den Winter nicht „überlebt“.

Es sei darauf hingewiesen, dass das ukrainische GTS mit einer Länge von mehr als 37.000 Kilometer eines der größten der Welt ist. Nach verschiedenen Schätzungen liegt der Verschleiß des Gastransportsystems aktuell bei 70-80 %.

Gasleitungen bei einem Verteilerpunkt

 

Der beklagenswerte Zustand des GTS ist aber schon seit etwa einem Jahrzehnt bekannt. „Heute sind etwa 70 Prozent der gesamten Gasleitungen und etwa 80 Prozent der Verdichterstationen seit mehr als zwanzig Jahren in Betrieb.
Der technische Zustand der unterirdischen Gasspeicher (UGS), die seit Beginn der Gaseinspeisung zwischen 20 und 44 Jahren in Betrieb sind, entspricht nicht den Anforderungen an ihren Betrieb“,
heißt es im Konzept für die Entwicklung, Modernisierung und Neuausrüstung des ukrainischen GTS für 2009-2015.

Im selben Jahr 2015 führten die Briten eine Prüfung des „Rohrs“ durch und befanden seinen Zustand für katastrophal. In den folgenden sechs Jahren haben sich dann weder die vorherige noch die aktuelle Regierung um das Problem gekümmert. – ‚Irgendwie funktioniert es, es ist gut so wie es ist‘, könnte das Motto gelautet haben.

„Unser Gas kommt aus der Leitung!“ – wie der Strom aus der Steckdose…

 

Gleichzeitig werden etwa 2 Mrd. US Dollar für die laufende Instandhaltung des GTS und ein Mehrfaches davon für eine vollständige Überholung des gesamten Gastransportsystems benötigt.

Natürlich gibt es im ukrainischen Haushalt kein Geld für diese Aufgabe (mehr noch – es gibt ein „Loch“, das bis Ende 2022 auf 50 Milliarden Dollar anwachsen kann), was das Problem jeden Tag verschärft.

Die ukrainischen Behörden können also nur hoffen, dass mit dem „Rohr“ in diesem Winter alles in Ordnung sein wird. Andernfalls könnten die ukrainischen Städte erfrieren. Viele haben den eisigen Winter in Alchevsk bereits vergessen.

Winter in Chernihiv (Ukraine) by Alex Arendar

 

Dazu kommt, dass in Kriegszeiten mit Sicherheit noch zusätzliche Schäden am GTS entstehen bzw. schon entstanden sind, die zusätzliche Engpässe im System generieren und das ohnehin marode Netz nun über die technische Grenze hinweg belasten werden.
Auch macht der Krieg, selbst wenn Wartungen vorgesehen wären, eben diese durch Kampfhandlungen und sonstige Gefährdungen (z.B.: Minen) unmöglich.

Mit dem Beginn der Kälteperiode und dem Gefrieren des Bodens sind viele Arbeiten unmöglich durchzuführen und auch die Ersatzteilfrage ist brisant: viele Ersatzteile kamen aus Russland, da die verbaute Technik russisch ist.

Dass undichte Gasleitungen, gerade in Städten, alles andere als gut sind, ist hier schon fast nebensächlich, da für große Teile der Ukraine in diesem Winter nicht nur Gasknappheit sondern auch Stromknappheit droht, so die gewaltigen AKW-Blöcke entlang des Dnjepr in russischer Hand sind.

Quelle: Russische Föderation – Stromnetz Ukraine

 

Zu der ohnehin schon schwierigen Lage in der UKR könnte also auch eine zunehmend humanitäre Katastrophe hinzukommen, die in ihrem Ausmaß durchaus russischerseits gestaltbar wäre, so Russland gewillt ist Verdichter- und Verteilerstationen sowie das Hauptrohr zu zerstören, durch das ohnehin kaum noch Gas strömt.

Momentan wird die UKR vom Westen mit Gas versorgt. Zu Preisen, die weit unter Marktpreis liegen. Und aus den Vorräten heraus, die wir auch nicht haben… Ein Punkt, den Habeck nicht gern anspricht, wenn er zum Verzicht aufruft.

 

Beispielbild für zu Eis erstarrte Menschen: Das Unglueck am Djatlow-Pass vor 63 Jahren… So wird der ungeklärte Tod von neun Skiwanderern im nördlichen Ural in der Sowjetunion, im Gebiet zwischen der Republik Komi und der Oblast Swerdlowsk, im Jahr 1959 bezeichnet. Sie starben in der Nacht vom 1. auf den 2. Februar 1959 am nordöstlichen Hang des Berges Cholat Sjachl.

 

Der Winter kommt… und der ist in der UKR in aller Regel dem sibirischem Kontinentalklima unterworfen.

 

P.S.: Und nein jetzt bloß nicht auf Leute reinfallen, die das mit Spenden ändern wollen. Das können die gar nicht, da das ein staatliches Problem ist. Es wird schon genug im Zuge des Ukrainikrieges abgezockt. – SIC!

 

Auch:

Gas und Grüne: ein Bild sagt mehr als 1000 Worte – (nordhessen-journal.de)

Das liebe Gas – von der blasierten Ignoranz zur Arschkriecherei (Glosse) – (nordhessen-journal.de)

Warum das Stromausfall-Risiko bis 2035 stetig steigt – (nordhessen-journal.de)

 

Der US-amerikanische Multimilliardär Bonner warnt eindringlich vor einem Stromausfall und zeigt die Folgen auf. Deutschland wird hier ausdrücklich – als Negativbeispiel –  behandelt…

 

HIER zu sehen

 

Das Video ist auf englisch aber sehr gut zu verstehen. Es ist gut auf das zu übertragen, was uns hier in Europa droht.
Es erklärt auch, warum die Energiewende hier nicht funktionieren kann und wird. Warum unsere Politiker nun Panik haben, dass es auffällt. Es der Dümmste noch merkt. Indem er … friert und nichts mehr hat, was er braucht.

So schön einfach habe ich noch kein Video gesehen, das unser kommendes – weltweites – Desaster erklärt.

 

 

Auch:

Warum das Stromausfall-Risiko bis 2035 stetig steigt – (nordhessen-journal.de)
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STRESSTEST: Altersarmut in Deutschland – wirtschaftliche, soziale und politische Faktoren | Conplore Wirtschaftsmagazin
Der SPIEGEL-Sündenfall Claas Relotius – Der Märchenprinz und die sog. Lügenpresse | Conplore Wirtschaftsmagazin
Die Deutschen und ihr RECHT auf Widerstand – ein Überblick – (nordhessen-journal.de)

 

Die Wahrheit: Merkel prägte einst das Momentum der „Alternativlosigkeit“ und eine Horde von geistig weniger beglückten Lemmingen folgte ihr bis zur überfälligen Abwahl in die Bedeutungslosigkeit politisch, medial wie auch rechtlich.

Das Recht:
Letzteres war und ist besonders bedenklich, da ihre alternativlose Bereicherung des Bundesverfassungsgerichts mit einem Präsidenten ihres Geisteszuschnitts wohl nicht nur beim Abendessen abgeloost hat – was immerhin nun gerichtlich bestätigt ist; ein einmaliger Vorgang in der deutschen Rechtsgeschichte! – sondern wohl auch eine „giffey- wie baerbockhaft aufgehübschte“ Professur besitzt.

Wer also an den deutschen Rechtsstaat glaubte, wurde nicht nur durch die Urteile dieses „Honorarprofessors“ eines Besseren belehrt. Es verwundert nun auch nicht mehr, wie ein Merkel-Lemming und ex-Wahlkampfmanager als gewöhnlicher Anwalt zum Präsident des Bundesverfassungsgerichts werden konnte. Simples Ignorieren von Fakten reicht schon zum Karrieresprung!

Bundeskanzlerin, Angela Merkel von der Christlich Demokratischen Union (R, CDU) schüttelt die Hand von dem für den Präsidenten des Bundesverfassungsgerichtes nominierten Stephan Harbarth (CDU) während der CDU/CSU Fraktionssitzung am 19.11.2018 in Berlin, Deutschland. (Quelle: journalistenwatch)

 

Wir dürfen uns alternativlos sicher sein, dass auch der hier wusste, wie Dankbarkeit aussieht, nachdem er schon in der Konferenz am Wannsee zu Berlin mit Expertise glänzen konnte.

 

Nein, das ist nicht der alternativlose Harbarth…

Die Inflation:

Seit Jahren warnen Experten davor, und im jedem Schulbuch war es nachzulesen, dass die wundersame Geldvermehrung der EZB gewisse Folgen haben würde, die gemeinhin in der Volkswirtschaftslehre „Inflation“ heißt. Immerhin wurde gerade uns Deutschen mit der stahlharten Deutschen Mark in der Tasche versprochen, dass der neue Euro genauso hart werden würde und die Geldwertstabilität sicher sei. Genauso, wie der Umstand, dass mit der gemeinsamen Währung auch keine Schuldenunion verbunden wäre…
Zwei Euro-Krisen und nur 22 Jahre später sehen wir nun, dass die Mahnungen der alten AfD von Professor Lucke (der habilitiert hat…) alternativlos richtig waren und die Inflation dort angekommen ist wo sie auch hingehört: spürbar beim Bürger!
Der wurde seit über 12 Jahren ohnehin durch die Nullzinspolitik der EZB schleichend um sein Vermögen gebracht, doch nun merkt er es endlich.

Was zum Monatsende bleibt…

 

Natürlich ist es wahr – ausschließlich wahr, so die Horde der Wahrheitsliebenden in Politik und der geneigten Presse – dass allein Putin wieder Schuld ist.
Nur war schon vor dem 24. Februar die Inflation auf Rekordkurs. Im Juli 2021 schon bei 5%. Inzwischen halt auf 8,6%, was gar nicht so schlecht ist, denn in der Türkei – als neuer Maßstab für Inflationswahrheit ist die Inflation schon lange zweistellig und tendiert zu dreistellig – ist alles schlechter.
Wahrheitsliebende und alte Menschen erinnern sich an die italienische Lira vor dem Euro, wo die 1000-Lire-Scheine keine Mark mehr wert waren und Münzgeld in Italien fast schon unbekannt geworden war…

Halten wir fest: Die AfD hatte damals Recht. Bevor sie von Nazis übernommen wurde. Oder auch nicht. Denn wer heute nach alternativloser Wahrheit alles ein Nazi ist, ist eh schon erstaunlich.

Die Wahrheit ist, dass jeder schnell zum Nazi wird, der nicht kritiklos die alternativlose Ansicht unserer Regierung teilt, deren Kurs stramm links-ökologisch bis hin zu ökofaschistisch ist.
Wo jeder Verbrecher, solange er links genug ist, als Aktivist durchgeht und Korruption, Plagiate, Lug&Trug sowie Vetternwirtschaft an der Tagesordnung sind.
All das wissen wir nicht seit Neuspahnstein, Giffey und Baerbock, sondern auch aus dem Umfeld dessen, was da die Maskenbeschaffung allein schon bei an sich namenlosen Politikern hergab.

 

Corona:

Die Wahrheit ist wohl auch, dass all die Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie bestenfalls eher ein Witz waren, die zum Teil (oder sogar insgesamt) auf einer völlig untauglichen wissenschaftlichen und statistischen Basis standen.
Die dazu eingesetzte Kommission befand den deutschen Datenbestand als insgesamt unbrauchbar, um die getroffenen Maßnahmen  wissenschaftlich bewerten zu können. Hört sich nicht schlimm an, ist aber für das RKI ein Armutszeugnis, denn nichts anderes wäre seine Kernaufgabe gewesen.
Allein schon deshalb, weil von Anfang an zahlreiche Medien, Experten und Politiker hier explizit darauf hingewiesen haben, dass das Reporting, die Aufbereitung und die Aussagefähigkeit der so gesammelten Daten schlicht Schwachsinn ist und war und sich daraus letztlich keine Maßnahmen ableiten lassen dürfen, die unsere Grundrechte berühren.
Da das RKI all das ignorierte leiten sich hier auch strafrechtliche und haftungstechnische Konsequenzen ab, da Vorsatz nicht mehr ausgeschlossen werden kann.

Das RKI und der Datentransfer…

 

 

 

Das sah der Tierarzt Dr. vet. Wieler und sein Mit-Professor beim Bundesverfassungsgericht anders. Für sie war stets bei der Beurteilung der Lage alles stimmig und datentechnisch abgesichert.
Und diese Lage sah so aus: Querdenkerdemos waren Pandemietreiber und zwei Tage später jede andere Demo an gleicher Stelle ein demokratische Pflichtveranstaltung und ein Glücksfall in der Pandemiebekämpfung.

„Wieviel verdient man eigentlich als Honorarprofessor“, muss man da fragen, um hier in verfassungsrechtlichen Angelegenheiten stets regierungskonform zu bleiben, Herr Präsident?? – SIC!

 

 

All die Fragen, die nun die 18köpfige Expertenkommission am Donnerstag formulierte haben wir vom NHJ schon vor 26 Monaten aufgeworfen. Im Mai 2020…

Covid-19: Das RKI in Zugzwang – stimmt die Datengrundlage nicht? – (nordhessen-journal.de)

Führten dann auch folgerichtig zu der Frage, WER für WAS im RKI verantwortlich zeichnet.

Covid-19: Prof. Wieler und seine Forschungslemminge im RKI – (nordhessen-journal.de)

 

Die Wahrheit ist, dass wir vom NHJ anfangs schon für harte Maßnahmen waren, gerade auch bei Bekanntwerden der Pandemie(möglichkeit), um eben diese frühzeitig richtig einzudämmen.
Doch gerade durch diese schon frühzeitig erkennbaren Defizite – allein schon bei der Datenbeschaffung – konnten wir nicht mehr so tun, als wenn das alles wahr sein konnte. Oder durfte! Ergo wurde dann ALLES hinterfragt.

Nun sehen wir Impfnebenwirkungen, deren Anzahl und Qualität ständig steigt, eine Übersterblichkeit, die mit der Impfung korreliert, einen Rückgang an neugeboren Lebendgeburten und eine tiefe Spaltung des Landes hinsichtlich dessen, was wir noch glauben, glauben wollen oder gar glauben sollen.

Auch eine Wahrheit, die seit Donnerstag nicht besser wurde.

Und dass wir bei all dem im besten Deutschland aller Zeiten leben, ist bestenfalls eine alternativlose Lüge derer, die mit Wahrheit nie viel am Hut hatten und eine Menge unter dem Teppich kehrten und dort hielten. Bis es halt auffiel…

So auch am 24. Februar für die Bundeswehr der Tag kam, wo man Farbe sowie fehlende Einsatzbereitschaft, Lücken im Munitionsbestand und planerische Mängel bekennen musste. – Natürlich völlig überraschend!

 

Ukraine

Zur lupenreinen Demokratie in der Ukraine sagen wir besser auch nichts. Weder über deren Anfänge noch über die Geschichte der Ukraine an sich. Wo die Lügen des großmäuligen Botschafters erst kürzlich selbst im öffentlichen Fernsehen auffällig wurden, da sprechen vier aus Ukrainern aufgestellte SS-Divisionen im Zweiten Weltkrieg eine eigene Sprache.
Keine Nation oder Volksgruppe beteiligte sich so intensiv und freudig an der NS-Vernichtungspolitik und dem Völkermord wie eben diese ukrainischen Freiwilligen im schwarzen Gewand der arischen Vorsehung.
Was das für den Patrioten Stepan Bandera (Wiki deutsch: HIER) und die geschichtliche wie auch rechtliche Bewertung bedeutet, mag jeder selbst entscheiden. Wir vom NHJ haben uns entschieden und betrachten die, die ihn in der UKR immer noch begeistert verehren.

Wenn man Nationalflagge und NS-Kriegsflagge fotogen kombiniert…

Manche Wahrheiten sind sogar recht anschaulich, wenn man denn hinsehen will. – SIC!

Auch was nun nach und nach zu den Aussichten herauskommt, dass die UKR den völkerrechtswidrigen Angriff Russlands von sich oder auch mit Hilfe anderer abwehren kann, ist recht aufschlussreich, wenn man nun das urdeutsche Wort „Frontbegradigung“ liest und von der „Rückeroberung der Schlangeninsel“ hört, auf der bis dato kein einziger ukrainischer Soldat angelandet ist. Noch nicht mal, um dort medienwirksam eine Flagge hinzustellen.

Die Wahrheit: Hier eine schon ältere Luftaufnahme besagter Insel (400x500m groß) 40 Kilometer vor dem Festland.

 

Quelle: MAXAR Tech.: Schlangeninsel unter Beschuss

 

Inzwischen ist dieses in jeder Hinsicht völlig unbedeutende Island wohl ein Trichterfeld, das wohl auch so vermint und munitionsbelastet sein dürfte, dass jeder Schritt darauf einer Heldentat gleichkommt.
Auf der Insel befindet sich das antike Heiligtum des Archilles. Und der muss man auch sein, um da noch freiwillig hinzugehen. So als Eroberer von Fels und Sand und Schutt…

 

 

Die UKR als Industrienation und EU-Beitrittskandidat

Hier die UKR als NATO- und EU-Beitrittskandidaten zu sehen ist auch so ein alternativloser Gedanke, der an Lächerlichkeit kaum zu überbieten ist. Die UKR war vor der Separation der industriell geprägten Ostgebiete schon das ärmste Land Europas. Mit einem durchschnittlichen Einkommen von 3700 Dollars/Jahr.
Also durchaus einer Industrienation auf Augenhöhe zum EU-Durchschnitt würdig…

Die Wahrheit ist, dass das nur stimmen wird, wenn Wieler und das RKI an den Daten arbeiten und „Prof“ Harbarth hier sein Recht bemüht!SIC!

Jeder sieht nun, dass der Krieg für die UKR nur zu führen  – wohlgemerkt: nicht zu gewinnen! – ist, wenn der Westen hier langfristig gewillt ist Waffen, Munition und Durchhalteparolen zu liefern, während die UKR langsam aber sicher ausblutet.
Wie heißt es so schön: es macht Sinn den Krieg zu beenden, wenn die Anzahl der Toten die der Lebenden übersteigt. – Nun denn: man ist gerade dabei hier alternativlos viel zu leisten.

Wie sagte Anke Engelke einmal in ihrer letzten Sendung, die gefloppt hatte: „Man sollte aufhören, wenn es am Schönsten ist. Nur hatten wir nicht den Mut nach der ersten Sendung aufzuhören…“

Unser Fachpersonal beim Besuch der Ukraine (rechts Baerbock)

 


Das trifft es wohl auch hier: für Russland aber auch für die Ukraine. Beide hätten nach der ersten Woche aufhören sollen… Nun wird es wie in Afghanistan, dem Irak, Syrien oder wie in Vietnam enden.

Klar, dass unter solchen Vorzeichen, und dem Vorkriegseinkommen von 3700 Dollar pro Kopf und Jahr, man nun gewillt ist zu flüchten. Knapp 700.000 haben den Weg nach Deutschland geschafft, wo der Wohnungsbau auch schon wieder stockt. Eine finanzielle Zinsdelle erhalten hat. Oder den Gnadenstoß. Je nach dem, wie man es denn zu sehen bereit ist, zumal auch gewisse Baumaterialien genauso knapp werden, wie weltweit Getreide, Öl (in jeder Hinsicht) oder Gas…

Yusuf Simsek: Ein Platz an der Sonne

Im alternativlos guten und schönsten Deutschland unserer Zeit kommt der alternativlos herannahende Winter näher. Und mit ihm die Aussagen zur Versorgungssicherheit.
Auffallend die Töne aus Staat und Behörden, die den 10-Tage-Vorrat als Notreserve immer mehr in den Vordergrund rücken. Dass Stromsparen zum neuen geilen Geiz wird, der propagandistisch in Szene gesetzt wird, während wir das eAuto favorisieren, ohne zu wissen, ob der Strom für alle zur Beleuchtung der kalten Wohnung reichen wird.

Dem Genie Habeck trauen wir solch alternativlosen Gedanken ohne „WENN und ABER“ zu und bedauern schon jetzt, nicht auch hier das kompetente Händchen von Frau Baerbock zu spüren. Aber immerhin besser eine stotternde Gesamt-Außenpolitik als eine stotternde Wirtschaft in den Rest-Teilen, die das alles überstehen konnte.

Ja, die alternativlosen Wahrheiten werden nun immer offensichtlicher, weil spürbarer. Die Verdopplung der Preise im Grundnahrungsmittelsortiment traf zwar nur Geringverdiener und Senioren, aber der Benzin- und Energiepreis schlug dann doch zur Mitte der Gesellschaft durch.
Manchmal lernt man durch Schmerz am besten. Das wird pädagogisch zwar bestritten, aber dummen Menschen mit komplexen Zusammenhängen zu kommen war schon immer die Paradedisziplin eines jeden Lehrers.

 

 

Nun lehrt uns die Realität, als natürlicher Professor für angewandte Wahrheitsliebe:

– Naturgesetzte gelten für wirklich alle und daher auch in Deutschland.
– Ressourcen sind endlich, und das betrifft auch Geld.
– Wissensbasierte, vorausschauende und ganzheitliche Planung ist keine Hexerei.
– Elfenbeintürme stehen auf tönernen Füßen.
– Die Toleranz eines Volkes ist kein Datum, sondern abhängig von persönlichem Wohlstand und Sicherheit!
– Man kann viele für eine gewisse Zeit, aber niemals alle für immer täuschen!
– Lügen haben kalte Beine – oder kalte Füße… Letztere dann auch bei den Verantwortlichen!

Yusuf Simsek: Das Ende der Spiele!

 

Schlimm ist, wenn der Bürger merkt, dass all diese Idioten, Esoteriker, Querdenker, Verschwörungstheoretiker und gar Nazis am Ende Recht hatten. Nicht in allem, aber doch so weit, dass man nicht umhin kommt zu sagen: hätte ich / hätten wir mal auf sie gehört. – Diese Einsicht reift gerade bei immer mehr Menschen.

Besonders bei denen, die Mathematik nicht als Herausforderung begreifen, auf ihr Sparbuchguthaben sehen und es mit den aktuellen Preisen abgleichen. Oder besser: den Preissprüngen!
Dann hochrechnen, wie lange ihre vormalige und vollversteuerte – und damit stark reduzierte –  Ruhestandsplanung (noch) reichen wird. So rein zeitlich und monetär betrachtet.
Bei all den sichtbaren Herausforderungen (gottlob nicht Problemen oder Desastern!!) die noch auf uns zukommen. Ohne natürlich skeptisch oder kritisch sein zu wollen. – Klar!

Yusuf Simsek: Das Ende der Kuschelzeit

 

 

In 26 Monaten werden wir DIESEN Kommentar noch einmal in Erinnerung rufen. In aller Liebe, Fürsorge und Alternativlosigkeit unserem Anspruch genügend das zu sagen, was man sieht, hört und so mitbekommt. Außerhalb der rosaroten Blase.

Gott sei Dank sind wir dafür nicht auf Papier angewiesen, denn das könnte selbst für Neuwahlen noch knapper werden, wie es in Berlin ohnehin schon ist, so denn eine Neuwahl erforderlich sein wird.
Weil im besten Deutschland aller Zeiten selbst Wahlen (und der Papiervorrat an sich…) zur Herausforderung geworden sind, so denn wahre Genies von Schulabbrechern und Berufsverweigerern an den Hebeln der Macht sitzen.

Solange es also Strom gibt, kann eine „alternative Wahrheit“ zur „alternativlosen Realität“ gefunden werden. So denn gewollt… oder nicht zensiert!

SIC!

 

 

Idee: Gesund leben und in Bewegung bleiben! Einmal pro Woche. Bis zur Gesundung…

 

Auch der Zeit voraus gewesen:

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Das Fanal der Demographie: Zusammenhang von Bildung, Handwerk, Facharbeit und Politik für die Zukunft | Conplore Wirtschaftsmagazin

Demographischer Wandel und Auswanderer – das Versagen des “National” Employer Branding und seine Folgen | Conplore Wirtschaftsmagazin

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Die Borgia in Kiel (Glosse) – (nordhessen-journal.de)

 

 

– Rette sich wer es merkt…

 

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