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Autor: Sascha Rauschenberger

Social Media sind der Tummelplatz der Eitelkeiten. So mancher verbringt hier auf diversen Plattformen den Großteil seiner Zeit. Schafft es auch mitten in der Nacht noch zu kommentieren, zu posten und Content zu verbreiten.
Die Bundeswehr ist hier keine Ausnahme und so mancher General findet hier ein williges, gern auch uniformiertes Publikum.
So wurde hier auch der Kommandeur des Zentrums Innere Führung (ZIF) der Bundeswehr, Generalmajor André Bodemann, aktiv.

 

Factsheet Zentrum Innere Führung

Quelle: ZIF Bw Koblenz

Das ZIF ist die Dienststelle der Bundeswehr, die von sich selbst behauptet das zentrale Kompetenzzentrum für alle Fragen rund um die Führungskultur der deutschen Streitkräfte und die ethischen Grundlagen des Soldatenberufes“ zu sein (HIER).

Das lassen wir einmal so stehen und nehmen es als Maßstab für ein Thema, dass die Verbandszeitung LOYAL des Deutschen Reservistenverbandes e.V., der Interessenvertretung aller Reservisten, einmal kritisch hinterfragt hat.
Der Artikel von Juliane Weigelt „Krise der Inneren Führung – Mikromanagement statt Auftragstaktik, wie es um die Führungskultur der Bundeswehr steht“ (HIER).

Zeitung LOYAL vom Deutschen Reservistenverband e.V.

Durchaus ein kontrovers gesehenes Thema. Die Innere Führung war einmal so eine Art kritisch beäugter Exportschlager der Bundeswehr. Nicht nur einstige Gegner sondern auch Verbündete und Partner sahen dieses Thema durchaus mit anderen Augen als die Bundeswehr selbst.

Bei der Aufstellung der Bundeswehr im Rahmen der NATO wollte weder die politische Führung noch das Offizierskorps wieder da anschließen, wo das preußische Menschenbild aus eben diesen Menschen reine Soldaten machen wollte.
Der Soldat war nicht austauschbare Spielmasse ohne Rechte und eigene Ansichten, sondern vielmehr „der Bürger in Uniform“, der dann in extremis auch gegen unrechtmäßige und/oder kriminelle Befehle aufzustehen hatte.
Man wollte alles tun, um zu vermeiden, dass die neue Bundeswehr wieder als Spielball extremistischer Politik enden könnte. Verstrickt in Kriegsverbrechen aller Art. Oder wie die alte Reichswehr zum Staat im Staate wurde.
Man wollte den kritischen Befehlsempfänger im Gefüge fördern und motivieren auch für seine Auffassung einzutreten. Durchaus auch Befehle zu hinterfragen. – Ein Ansinnen, das in Armeen im allgemeinen nicht so gern gesehen wird und wurde. Daher auch die internationale… „Aufmerksamkeit“. Seit je her.

Ein Bild, das in vielerlei Hinsicht dem Sinn der Inneren Führung zuwiderläuft… Aber inzwischen gern und oft ver- und geteilt wird.

Was der Initiator Graf Baudissin aber nie haben wollte, war eine Armee, die am Ende dieses Prozesses nicht einsatzbereit wäre. Ihrer Kernaufgabe, der Verteidigung, nicht nachkommen kann. Eine uniformierte Lachnummer wäre, die sich bestenfalls mit sich selbst beschäftigt hält, ohne, dass sie kämpfen kann. Sich selbst im Weg steht. Im Einsatzfall den Offenbarungseid leisten muss.

Das geschah dann am 24.02.2022, als Generalleutnant Alfons Mais, der Inspekteur des Heeres, der überraschten Öffentlichkeit mitteilte, dass die Bundeswehr nicht einsatzbereit wäre. Man festgestellt hat, dass man Munition für drei Tage hat und Panzer eher kaputt als funktionsfähig angesehen werden müssten.

Das Bemühen ist individuell da, der Wille auch… Aber letztlich reicht es INSGESAMT dann doch nicht!

 

Der Bürger und Steuerzahler fragte sich an diesem Punkt, wofür er all die Jahre gezahlt hat. Folgerichtig war es auch sein Recht wahrzunehmen und nachzufragen. Nun selbst einmal all das zu hinterfragen, was die Bundeswehr als einzig Heil verkündet hatte.
In aller Regel macht das dann die Presse. Sie greift die Fragen auf, verarbeitet und konsolidiert sie und unterbereitet sie – samt Antworten – der Öffentlichkeit dann als Artikel, Interview oder Doku.

So dann auch durch Juliane Weigelt passiert. In einer Zeitung, die die Reservisten der Bundeswehr als Zielgruppe hat. Mitunter einer Gruppe, die sich zunehmend von der Bundeswehr zurückgezogen hat aber in den Plänen der Bundeswehr zur Landesverteidigung unabdingbar geworden ist. Nun auch sog. Heimatschutzregimenter stellen soll. Ergo ein Publikum, dass ein Recht darauf hat, Antworten auf Fragen zu bekommen, die die Einsatzbereitschaft und die Führungskultur der Bw betreffen.

Reservisten eines Heimatschutzregimentes treten an. – Auch hier ist die Einsatzbereitschaft… sichtbar übersichtlich. Trotz aller Hingabe des Einzelnen.

Lesen wir an dieser Stelle, was der Kommandeur des ZIF, General Bodemann (HIER) so schreibt:

 

-Anfang-

GM André Bodemann (Zentrum Innere Führung Bw) bei LinkedIn:

„Lange habe ich überlegt, mich dazu zu äußern, nicht nur als Kommandeur des Zentrums Innere Führung, sondern weil ich von der Inneren Führung überzeugt bin. Man muss diese nur richtig verstehen und dann auch leben!
Der Artikel ist lesenswert. Für mich hat die Autorin aber Innere Führung leider nicht verstanden, trifft falsche Ableitungen und hat zudem auch nicht alles korrekt wiedergegeben. Das betrifft nicht nur die Angaben zum Interview. Auch eine meiner Antworten wurde nicht zur diesbezüglichen Frage sondern in einen ganz anderen Kontext gestellt.
Trotz der leider zutreffenden Beschreibung von oftmals geschönten Meldeketten etc. ist in der Ableitung doch nicht die Innere Führung in einer Krise. Nicht die Innere Führung ist falsch oder überholt, sondern der Mensch lebt oft nicht danach.
Insofern ist der Titel der Zeitschrift Loyal weder zutreffend noch im Übrigen loyal, wenn man das bewährte Führungsprinzip der Bundeswehr in einer offiziellen Zeitschrift des Verbands der Reservisten der Bundeswehr derart kritisiert.
Als Ursache für u.a. eine schlechte Fehlerkultur, geschönte Meldungen und mangelnden Mut, die Wahrheit zu sagen, sehe ich das Verhalten von ganz oben in der Vergangenheit. Dort mussten wir Soldatinnen und Soldaten erleben, wie manche von uns für unschöne, aber wahre Äußerungen und Meldungen ebenso abgestraft wurden wie für Fehler! Aus diesem Grund trauen sich noch heute viele von uns nicht, wahrhaftig zu melden, obgleich die vorherige und auch die jetzige Ministerin dies nach meiner Auffassung und Erfahrung anders handhaben. Sie fordern wahrhaftige und kritische Beratung, auch wenn sie nicht immer entlang dieser entscheiden mögen. Dies ist deren gutes Recht. Und wir im ZInFü arbeiten seit Jahren daran, diese Melde- und Fehlerkultur wieder in die Streitkräfte zu bekommen. Aber der Stachel sitzt tief und es braucht leider Zeit.
Insofern handeln auch die Soldaten, dies sich anonym bei Frau Weigelt äußern entgegen der Inneren Führung. Baudissin formulierte diesbezüglich, dass man erst dann als Soldat und vor allem Offizier an Autorität gewinne, wenn man zur Wahrheit auch dann stehe, wenn diese etwas koste. Dies gilt für geschönte Meldeketten ebenso wie für anonyme Äußerungen.
Auch bleibe ich dabei, dass wir zwar in der Bundeswehr in der Vergangenheit viele Fehler begangen haben, heute aber mit Vielfalt doch schon ziemlich gut umgehen. Natürlich können und müssen wir noch besser werden. Die Angelegenheit Frau Oberstleutnant Biefang in Bezug auf den Verweis will und darf ich nicht kommentieren. Alle Soldatinnen und Soldaten haben sich zunächst an gültige Befehle, Vorschriften und Weisungen zu halten. Wenn man diese für überholt oder falsch hält, muss man sich dafür einsetzen, diese zu ändern. Aber man muss sich dennoch zunächst zum Beispiel an den gültigen Haar- und Barterlass halten. Wenn jede/r das für sich interpretieren und handhaben darf und dann auch noch keine Konsequenzen tragen will, funktionieren Streitkräfte nicht mehr.“

-Ende-

 

Auch ein Bürger in Uniform…

Kommen wir zu den Kernaussagen des werten Herrn General…

Der Artikel ist lesenswert. Für mich hat die Autorin aber Innere Führung leider nicht verstanden, trifft falsche Ableitungen und hat zudem auch nicht alles korrekt wiedergegeben.
(Anm.: ein Vorwurf, den er allen Kritikern in seinem Post entgegenhält…)

Nicht die Innere Führung ist falsch oder überholt, sondern der Mensch lebt oft nicht danach. (Anm.: Hört, hört…)


Insofern ist der Titel der Zeitschrift „Loyal“ weder zutreffend noch im Übrigen loyal, wenn man das bewährte Führungsprinzip der Bundeswehr in einer offiziellen Zeitschrift des Verbands der Reservisten der Bundeswehr derart kritisiert.

Und wir im ZInFü arbeiten seit Jahren daran, diese Melde- und Fehlerkultur wieder in die Streitkräfte zu bekommen. Aber der Stachel sitzt tief und es braucht leider Zeit. (Anm.: Das ZIF gibt es seit Beginn der Bundeswehr…)

Insofern handeln auch die Soldaten, dies sich anonym bei Frau Weigelt äußern entgegen der Inneren Führung
. (Anm.: Sind das schon Verräter, Nestbeschmutzer oder nur Illoyale???)

Die Angelegenheit Frau Oberstleutnant Biefang (
Anm. TransgenderFrau, die sich öffentlich dazu geäußert hat sich in Dark Rooms anonym „durchficken zu lassen“ Zitat Ende)) in Bezug auf den Verweis will und darf ich nicht kommentieren.

 

WIR – IHR -ZUSAMMEN: im Ahrtal der Leitgedanke der gemeinsamen Anstrengung.

 

Zusammengefasst:
Kritik ist nicht erwünscht, auch wenn Meldewege nicht funktionieren und kritische Soldaten bestraft wurden. Wir haben alles richtig gemacht, das Prinzip INNERE FÜHRUNG ist gut, aber der dumme Mensch ist schuld, dass es nicht funktioniert hat.
Die Presse, insbesondere die aus dem soldatischen Bereich, hat die Schnauze zu halten und das ZIF nicht zu kritisieren.
Extreme der ach so gelungenen Inneren Führung wie Frau Biefang sind zwar „unschön“  werden aber nicht thematisiert, da man nicht anecken will.



WOFÜR stand noch mal die Innere Führung???????

Die Bundeswehr lädt zum geistigen Festmahl ein…

 

Da Sie, General Bodemann die direkte Kommunikation via Social Media für Ihre Sicht der Dinge benutzen, um uns, den dummen Bürgern zu erklären, warum wir das alles falsch verstanden haben, die Bundeswehr eigentlich topmodern, en vogue und vielleicht doch nicht so ganz marode ist, hier die Antwort eines Steuerzahlers, der das alles auch nicht verstanden hat:

Während Frau Weigelt nicht gedient hat, habe ich das ausgiebig getan und durfte schon früh erleben, was das ZIF so als Leistungsumfang bereitgestellt hat. Damals funktionierte die Bundeswehr noch und jeder von uns wollte den engagierten(!!) Kameraden ihre Spielwiese in Koblenz nicht kaputtreden. Es war aber damals schon ein besserer Scherz! Es mag sein, dass wir und insbesondere ich das nicht als IF verstanden haben. OK. Kommt vor. Mea culpa!

Wie Sie allerdings Ihre Aufgabe verstehen und dann auch öffentlich noch dokumentieren ist ein Skandal! Es wirkt fast, als hätte man „den Bock zum Gärtner gemacht“.

SIE, Herr General, haben ein freies Organ der Presse, das zwar von der Bundeswehr gesponsort wird, nicht hinsichtlich der Wahrnehmung seiner Aufgaben dahingehend zu kritisieren, dass ES KRITIK ÜBT. Dass es Missstände aufzeigt. Das Versagen des ZIF heraushebt. Den gut dokumentierten Anspruch der Inneren Führung und die sichtbare Wirklichkeit gegenüberstellt. Existenzielle Verbesserungen anmahnt. Als Organ von Bürgern in Uniform. Auch und gerade für Reservisten, die sich zunehmend fragen WAS da mit der Bw passiert ist.

SIE, Herr General, sind der, der Kritik abzuwürgen versucht. SIE sind einer derjenigen, der Schuld an der von Ihnen völlig verklärten Situation der Bundeswehr hat, was inneres Gefüge, Führung und Selbstverständnis betrifft.
Und die besondere Schande dabei ist, dass u.a. SIE dafür VERANTWORTLICH sind, dass es nicht frühzeitig erkannt worden ist.
Indem SIE und Ihre… „Mitarbeiter“ rechtzeitig aufgestanden wären. Position bezogen hätten. Für all die Soldaten, die für Kritik abgestraft wurden.
SIE aber, ließen sie im Regen stehen und versuchen dafür Entschuldigungen zu finden.
NEIN, das war nicht nur unentschuldbar, Herr General. Es war FEIGE!


 

Der Dienstposten Kommandeur ZIF wurde scheinbar von Brigadegeneral auf Generalmajor angehoben. Da sollte wohl die „wachsende“ Bedeutung unterstrichen werden. Letztlich war das aus Bürgersicht aber eine Fehlinvestition. Die Bundeswehr ist weder einsatzbereit noch taugt ihre Führung etwas, die selbstverliebt, heuchlerisch, borniert, arrogant und fast schon zynisch das eigene Versagen auf ganzer Linie zu kaschieren versucht.

Kontrollfrage Herr General:
was wäre mit Vorstand und Aufsichtsrat von Daimler über Nacht passiert, wenn die Gesellschafter Anfang des Jahres festgestellt hätten, dass ihre Autos allesamt nur noch drei Räder haben und es noch nicht einmal mehr in die Auslieferung zum Kunden schaffen??? DAS, Herr General ist die Wirklichkeit und die Sichtweise des Bürgers. Auch und gerade auch ohne Uniform. Und DAS, Herr General, ist der Maßstab für IHR Handeln. Nichts sonst.

Egal, was Sie da über Jahrzehnte im ZIF getrieben haben, seit dem 24.02.2022 ist das Experiment Bundeswehr wie Innere Führung in aktueller Gestalt aus Bürgersicht BEENDET!

 

Andere machen vor, wie Einsatzbereitschaft auch aussehen könnte…

 

Ich sagte, dass Sie meiner Meinung nach feige sind. Machte es allein schon an der Tatsache fest nichts unternommen zu haben, um das innere Gefüge für sachliche und fachliche Kritik zu härten. Nicht gegen Kritik, sondern FÜR Kritik zu härten. Es eigentlich zu öffnen. Empfänglich zu machen. Um die Einsatzbereitschaft der Bundeswehr zu sichern. Auf höchstem Niveau.

Im Falle von Frau Oberstleutnant i.G. Biefang (HIER) wird diese Tendenz bloß nicht anecken zu wollen nicht nur offensichtlich, sondern offenbart auch einen Grad der Heuchelei, der für Millionen Bürger unverständlich ist.

Natürlich kann und darf Frau Biefang privat tun und lassen was sie will. Dabei hat sie aber immer und überall sich so zu verhalten, dass weder die Bundeswehr noch das Ansehen der Bundeswehr als solche, gerade auch als Generalstabsoffizier, niemals geschädigt wird. Immer. Überall. Prinzipiell.
Wenn sie das nicht (mehr) schafft, muss sie gehen. Und mit ein wenig Charakter dann auch freiwillig.
Rousseau sprach in solchen Zusammenhängen einmal vom Terror der Minderheiten, so eben diese in Hybris verfielen und schamlos den Minoritätenschutz ausnutzen. Etwas, was heute durchaus auch Thema der Inneren Führung sein sollte. Lösungen anzubieten, wie das vermieden werden könnte.

Ihnen wie mir ist es sicherlich absolut scheissegal(!!), was diese Dame privat so treibt und wie toll sie sich dabei findet. Schön, dass es für sie möglich ist. Blöd, dass es SO nicht in das Innere Gefüge passt. Nicht in die Tradition einer Armee. Und auch nicht zum Selbstbild eines Soldaten und Offiziers.
Nicht absolut gesprochen, denn das gibt es in einer Demokratie und bei Bürgern in Uniform nicht, sondern rein mehrheitlich!

Hier den Dialog zu verweigern und sich auf bürokratische Prozesse zu berufen ist FEIGE!

 

 

Das Zentrum Innere Führung ist ein Instrument, das als Werkzeug der Bundeswehr den Kurs der demokratischen Streitkräfte durch Untiefen ermöglichen soll. Dabei sind Untiefen nicht nur zu umschiffen, sondern auch anzusprechen und ggf. zu beseitigen. Am letzten Punkt ist die Innere Führung kolossal gescheitert.
SIE, Herr General, haben es wie Ihre Vorgänger versäumt soetwas wie ein Gradmesser für all das zu sein, was im Artikel kritisiert wurde.
Sie hätten Instrumente bereitstellen müssen, um von sich aus den Grad der Zielerreichung für das Innere Gefüge bereitzustellen. Als Controlling, Revision oder als bloßes Audit. Rechtzeitig, eigeninitiativ, vorbehaltslos, offen, mutig und zukunftsweisend mit klarem Blick auf das, was die Bundeswehr als Kernaufgabe schon immer hatte: einsatzfähig zu sein!

Personalwerbung der Bundeswehr…



SIE, Herr General mit samt dem ZIF haben versagt! Und das noch nicht mal knapp, sondern auf ganzer Linie!

Dass SIE es dann auch noch wagen, trotz dieser Umstände, die freie Presse als unloyal zu beschreiben, so sie denn Ihre Meinung nicht teilt und begeistert wegsieht, wenn weiter Mist gebaut wird, ist ungefähr da einzuordnen, wo sich auch Frau Biefang gern bewegt, wenn sie den Zeitgeist für sich ausnutzt.

SIE, haben NIEMALS und schon gar nicht in Ihrer Position als Leiter der Inneren Führung Bw Kritik an der Bundeswehr oder gar an Ihrem Verantwortungsbereich als „unloyal“ zu diffamieren. Nicht nach dem Offenbarungseid von Februar!

Das ZIF hat in den letzten Jahren kaum etwas ausgelassen, wo es hätte den Mund aufmachen müssen.
Zur Moralfrage im KSK, der Rückführung unserer Mitarbeiter aus AFG, zu einsatzgeschädigten Soldaten, zu Asbesterkrankungen von Soldaten, von Diffamierungen der Bundeswehr durch Minister, zur Ausrüstungsfrage,…

Das ZIF hat all diese Themen behandelt, zugegeben, aber es hat NICHTS erreicht, weil es zu lieb war. Nicht anecken wollte.
Nicht die Stimme derer war, von denen SIE SELBST sagen, dass sie nicht geschützt wurden. Ein Umstand, der für das Selbstverständnis des ZIF nicht verheerender sein könnte! Lesen Sie Ihren Post einmal unter diesem Aspekt!

Wo war die Treue zum Auftrag beim ZIF?

 

 

SIE, Herr General, waren weder Schild noch Stimme für all die Soldaten, die nach Führung in viel zu seichten Gewässern gesucht haben. Die Hilfe gebraucht hätten. Die für den Anspruch für das einzutreten was wichtig und richtig ist mutig Stellung bezogen, und dafür wirklich bezahlt haben.

Das ZIF hat nur Phrasen beigesteuert. Nichtssagende und schon gar nichts nützende Phrasen, die schön anzuhören und zu lesen waren. Politisch korrekt, letztlich bar dem eigentlichen Auftrag und daher scheinheilig.

Frau Lambrecht wollte ihren Büroleiter auf Ihre Besoldungsgruppe hochstufen, die früher einmal Divisionskommandeuren mit 20.000 Mann Personalverantwortung gebührte. Das konnte verhindert werden.
Wenn die Ministerin wieder nach Stellen sucht, die eingespart werden können, um „wichtige“ Funktionen hervorzuheben, würde ich ihr das ZIF vorschlagen wollen und dabei auf Ihre Leistung verweisen.

Und ja, ich weiß natürlich, dass ich einen so tollen General „nicht zu kritisieren habe“. Das ist natürlich unkameradschaftlich und „unloyal“ wie diese komische Zeitung LOYAL an sich.
Ich könnte mir gut vorstellen, dass es manchen Generalen gefallen würde wie zu Kaisers Zeiten mit „Exzellenz“ angeredet zu werden. Nur sind die Zeiten vorbei, Herr General Bodemann. Sie sind nicht sakrosankt. Waren es in einer Demokratie auch nie.
Und wenn Sie erst einmal pensioniert sind werden Sie innerhalb von zwei Wochen merken, wo ein deutscher General in der deutschen Gesellschaft wirklich anzusiedeln ist. Machen Sie sich besser rechtzeitig mit dem freien Fall vertraut.

Daher mache ich von meinem verfassungsmäßigem Recht Gebrauch, auch im Namen der von Ihnen scheinbar verachteten Pressefreiheit, um LAUT zu kritisieren, Verbesserungen einzufordern, Verantwortliche zu benennen und all denen Schild und Stimme zu geben, die an Ihrem System verzweifeln. Sich nur noch abducken, still, leise und zunehmend verzweifelt sind.
Schauen sie nur auf die Freiwilligenzahlen oder die Quote der Wehrdienstverweigerer. Und auf die, die innerlich gekündigt haben.

Graf Baudissin rotiert gerade in seinem Grabe, Herr Bodemann. Es ist gut, dass er es nicht mehr erleben musste, wie sein guter, richtiger und wichtiger Ansatz von einst zu soetwas verkommen konnte, für das SIE eine Zeit lang verantwortlich waren.
Sie mögen sich in der Linie all der Offiziere sehen, die seinem Weg folgten. Ich sehe da einen Bruch.
Ich vermag nicht zu sagen wann und wo, aber ich sage, dass es da eine Stelle gab, wo man falsch abgebogen ist und dann nicht mehr zum Weg des Grafen zurückfand. Wo sein Erbe … verloren wurde.
Wo Konformität zu einem Teil der Inneren Führung wurde, um berechtigte(!) Kritik abzuwehren. Organisatorisch, institutionell und systematisch. Wo der Geist rechtschaffender, loyaler und dem Staate treuer Soldaten gebrochen wurde, um eine Armee zu schaffen, die seit Februar diesen Jahres eine offizielle Lachnummer ist.

Ich will Sie nicht allein dafür verantwortlich machen, Herr „General“ Bodemann. Aber ich mache SIE persönlich dafür verantwortlich nicht selbstkritisch genug zu sein, um zu erkennen was Sie in Ihrem Post letztlich für alle Bürger völlig verständlich klargemacht haben.

Die Bundeswehr scheiterte an Offizieren wie Ihnen. Offizieren, die irgendwann und irgendwo falsch abgebogen sind, es nie wahrhaben wollten, allen Lotsen zum Trotz weitermachten und am Ende der Bundeswehr das Prädikat NICHT EINSATZBEREIT verschafften.

Kernauftrag mehrfach verfehlt. Setzen. – SECHS!

 

Mit freundlichem Gruß
Sascha Rauschenberger
Bürger

 

 

Die Redaktion des Rabenspiegel (ex-Nordhessen-Journal) trat, tritt und wird immer für die Rechte von Soldaten, Polizisten und Staatsdienern eintreten. Bekennt sich ausdrücklich zum Dienst am Staat und wir sehen unseren Auftrag darin Missstände anzusprechen, Verantwortliche zu benennen und Schäden von uns allen abzuwenden.
Gern auch an der Seite derer, die man gern beiseiteschieben will, um sie mundtot zu machen. Um Fehlentwicklungen zu vertuschen, Wahrheit zu verbiegen oder Vorteile zu wahren.
Die Aufgabe der Presse ist es kritisch all das zu hinterfragen, was dem mündigen Bürger als gegeben hingestellt wird.

Der vorliegende o.g. Fall ist ein Punkt, wo wir nie geglaubt haben, dass es nötig wäre ihn jemals anzusprechen. „Wer bewacht die Wächter“ ist auch hier ein Punkt, der Fragen aufwirft.

 

 

WIR ALLE bewachen die Wächter!

 

Auch:

Deutsche Bundeswehr: Das Personalproblem ist schlimmer als das Material. Es ist ein politisches Desaster! | Conplore Wirtschaftsmagazin

Bundeswehr: Was stimmt nicht beim KSK? – Vielleicht nur der Verdacht? – (nordhessen-journal.de)

Grendel stiftet Vorhängeschlösser für die Bundeswehr – (nordhessen-journal.de)

Ukraine-Krieg und Bundeswehr: Sind da Lerneffekte zu sehen? – (nordhessen-journal.de)

JOINT FUTURE WORK UND BUNDESWEHR Teil 1: Die Folgen des Unverständnisses der eigenen CI | Conplore Wirtschaftsmagazin

Bundeswehr: Afghanistan – war es das wirklich alles wert? – (nordhessen-journal.de)

Bundeswehr: Mali wird wie Afghanistan enden – (nordhessen-journal.de)

Bundeswehr: Die Vertuschung als neustes Mittel der IT-Security – (nordhessen-journal.de)

Bundeswehr: Fälle von asbestbedingtem Krebs – Rabenspiegel

Bundeswehr: psychisch Kranke werden geimpft – egal wie! – Rabenspiegel

 

Und dann könnte man auch auf die Opfer hinweisen, die es trotz aller Technik und Vorsorge im Militärdienst IMMER geben wird:

Als Interessenverband für alle Einsatzveteranen ist der Bund Deutscher Einsatzveteranen e.V. (HIER). Er ist Ansprechpartner und Anlaufstelle für alle Kameraden, die Hilfe brauchen. Es wird jedem, sofort und  professionell geholfen werden, der durch seinen Dienst für die Bundesrepublik Deutschland zu Schaden kam.

Wir bitten unsere Leser um Spenden für die gute Sache und hoffen auf breite Unterstützung für die Kameraden!

Spendenformular HIER

Infobroschüre:
BDV_InfoBroschuere_Febr_2020

Artikel dazu:

Keiner bleibt allein: Bund Deutscher EinsatzVeterann e.V. – (nordhessen-journal.de)e

 

Für Opfer der Radarstrahlen ist der Bund zur Unterstützung Radarstrahlengeschädigter Deutschland e.V. (HIER) jederzeit ansprechbar

Die Radarstrahlenproblematik in der Bundeswehr (bzur.de)
Radarfachgespräch 2015 (nva-radar.de)

Meinung zur Kreuzfrage
Autor: Sascha Rauschenberger

Im Friedenssaal zu Münster, einem wahrlich geschichtsträchtigen Ort, wollte unsere Ministerin für auswärtige Angelegenheiten, Annalena Baerbock, mal wieder international glänzen. Natürlich schoss sie dabei einen Bock nach dem anderen, die Erwartungshaltung war ohnehin schon gering, aber allein schon bei der Vorbereitung zu patzen ist wohl einmalig.

Der Friedenssaal im Rathaus zu Münster gehört zum Weltkulturerbe. In ihm wurde 1648 mit dem sog. Westfälischen Frieden der 30jährige Krieg beendet. Ein Krieg der um einiges verheerender war, als der Zweite Weltkrieg. Wo ganz Europa sich auf deutschem Boden austobte. Unter anderem auch die Frage klären wollte, welcher Glaube im „Heiligen Römischen Reich deutscher Nationen“ maßgeblich ist.
Nach 30 Jahren Krieg, völlig entvölkerten Landesteilen mit bis zu 70% Toten an der Gesamtbevölkerung einigte man  sich in eben diesem Saal darauf, dass der Landesfürst nun das Recht hatte den Glauben in seinem Land zu bestimmen.

1631 wurde Magdeburg belagert und erobert. Es ging unter die Bezeichnung MAGDEBURGER HOCHZEIT in die Geschichte ein. Die Stadt wurde 3 Tage zur Plünderung und Brandschatzung freigegeben. 25.000 Tote waren unter den einstigen 35.000 Einwohnern zu beklagen.
Es war ein Fanal, dass alle Beteiligten mit Grauen erfüllte. HIER

 

Der Friede war ein Meilenstein in der Geschichte, der dort allgemeines Recht schuf, wo die Römisch katholischen Kirche seit fast 1200 Jahren bemüht gewesen war ihre Sicht der Dinge durchzusetzen.
Wo ein Reformator 130 Jahre vorher, Martin Luther, von der Freiheit eines Christenmenschen predigte und es so auch meinte.

In Münster wurde 1648 der Grundstein zu dem gelegt, was die protestantische Kirche in Deutschland erst ermöglichte. Sie schuf einen Wert, von dem wir noch heute zehren und den wir in unsere Verfassung aufgenommen haben: die Religionsfreiheit! Und das abschließend für ganz Europa. Ein Erbe, das bis heute gilt.

Am Ende der Konferenz wurde gemeinsam gebetet. Vor einem kleinen Holzkreuz ohne Prunk und Pracht. Schlicht und einfach, das auch nicht hingekarrt werden musste, sondern schon länger da war. Als Inspiration und Schutz derer, die in diesem Saal über das Schicksal ihrer Stadt bestimmten. Den Ratsherren zu Münster.

Warum dieses Kreuz dort schon vor dem 30-Jährigen Krieg aufgestellt wurde, der mag einmal die Geschichte der Stadt studieren und sich über die Wiedertäuferbewegung informieren. Beides Dinge, die Baerbock mit Sicherheit niemals getan hat. Deshalb auch mal wieder mit debil-offenen Plappermäulchen unglücklich und unwissend umherblickt.
Diese Master-Studentin des Völkerrechts von einer Londoner Universität mit Kauftiteln hat vermutlich nie um die Bedeutung eben dieser Kreuzfrage gehört. Aber „Friedenssaal“ ist schon mal vom Namen her eine geile Location für ein Treffen, bei dem es auch um Frieden gehen sollte.
Und da stört dann so ein Kreuz schon enorm. Zumal eben dieses Kreuz letztlich das Symbol dafür war den Irrsinn des Krieges nach 30 Jahren zu beenden und u.a. anzuerkennen, dass man den einen Gott auch auf verschiedene Weise anbeten kann.

Diese Einsicht steht im Islam noch aus, wo sich Sunniten und Schiiten gern von jetzt auf gleich auslöschen würden, sich gegenseitig Terrororganisationen sponsern und weltweit Gläubige zum Djihad bewegen wollen.

Dass nun das Auswärtige Amt diesem Ansinnen so einfach nachgegeben hat, verwundert. Denn spätestens hier hätte ein Beamter mal ein paar IQ-Punkte mehr als das Lügenlischen haben müssen. An sich etwas, was recht leicht ist.

Immerhin ist nun klar, warum Baerbock als eine der ersten Amtshandlungen die Einstiegstests beim AA ins Bodenlose abgesenkt hat. Und der Erfolg ist wohl gerade sichtbar geworden. So eine Dumpfbacke und neueingestellter Vollidiot hat das Ansinnen umgesetzt oder sogar vorgeschlagen.

Friedenssaal um 1910

Ich für meinen Teil gehe davon aus, dass der Mist sogar auf das unterbelichtete Hirn eines ihrer mitgebrachten Grünlinge zurückzuführen ist, da ich persönlich der Meinung bin, dass Baerbock die mit Abstand dämlichste Person ist, die jemals versucht hat die deutsche Sprache zu erlernen. Die wusste von dem Kreuz noch nicht einmal etwas und hielt das später dann für eine geile Idee.

Nun, das WAR KEINE geile Idee, Frau Lügnerin Baerbock! Und das Schlimme ist, da waren Gäste, die nun davon erfahren haben, dass der Saal mit seiner Geschichte sowie der christliche Glaube an sich gerade GESCHÄNDET wurden. Dass sie unwissender maßen Teil von etwas wurden, was in ihren Ländern auch unter Strafe steht. Proteste ausgelöst hätte.
Nicht zu vergessen, dass das Ende des 30jährigen Krieges auch ihr Leid beendet hat, denn dieser Krieg war ein europäischer Gesamtkrieg. Und in Münster, in eben diesem Saal, fand dann auch der 80-jährige niederländisch-spanische Krieg 1648 sein Ende und die Republik Niederlande ihren Anfang. Mit Sicherheit wusste Baerbock das auch nicht!

Ein Galgenbaum, wo man verurteilte Marodeure richtete. Marodeur kommt von marode. Kriegsversehrte überließ man sich selbst. Sie gründeten Banden aus „maroden ex-Soldaten“ und marodierten dann. Der damalige Krieg hat sich tief in unseren heutigen Sprachgebrauch eingebrannt.

 

Und so, bekommt die G7-Konferenz in Münster, wegen der Verblödung einer ungebildeten Trampolinhüpferin, eine völlig neue Bedeutung, deren Analyse anderswo mit Sicherheit schon läuft. Durch Mitarbeiter in Ministerien, deren Qualifikation eben nicht darin besteht ihren Namen tanzen oder klatschen zu können.
Deren Weltbild nicht glaubensfeindlich und ökostalinistisch verdreht ist und mit einer Portion Marxismus unterfüttert wurde.

Wir müssen froh sein, dass es ein christliches Symbol war, das entfernt wurde. Und dass es ein christliches historisches Gebäude war, in dem der Friedensvertrag 1648 unterschrieben wurde. Man stelle sich vor, das wäre in einer Synagoge oder einer Moschee gewesen…
Ich für meinen Teil wäre gespannt, ob die sich getraut hätten den Davidstern oder das islamische Glaubensbekenntnis zu entfernen…

Doch wir wissen alle, dass diese grüne Bande von Versagern so feige wie ungebildet ist. Asoziale Gestalten, charakterloser Prägung und degeneriertem Elternhaus denen ohne eben diesen Westfälischen Friedens die Inquisition den Hof gemacht hätte.
Wo solche Ketzer – wie in manchen arabischen Ländern heute noch gern und oft gemacht – öffentlich erleuchtet worden wären. Nicht klimaneutral entsorgt aber mitunter recht volksnahe bei kleiner Flamme aus dem Verkehr gezogen wurden.

Baerbock Verblödung zu unterstellen – eher zu attestieren! – und den Vorfall zu entschuldigen erübrigt sich. Jeder Diplomat weiß, was sie da wieder angerichtet hat. Und das das unentschuldbar ist. Zumindest von ihr. Das müsste nun der Kanzler machen, wie es sich gehören würde.

Nur ist Olaf Scholz letztlich genauso ein Laiendarsteller auf politischer Bühne. Ein Kanzler der die Stiefel von Adenauer, Brandt, Schmidt und Kohl als Boot benutzen könnte.

Dass dieser Entweihung letztlich auch der Rat der Stadt und der Oberbürgermeister zugestimmt hat, zeigt, dass geistige Degeneration auch auf kommunalen Ebenen nicht unbekannt ist. Der OB Markus Lewe (HIER) ist von der CDU…

Quellbild anzeigen

Quelle: Stadt Münster – Der Empfang der Gäste durch die Stadt… Offizielle G7-Seite der Stadt HIER

Einer Partei, die offensichtlich so wenig christlich ist, wie dieser offensichtliche Heuchler, der vorgibt es zu sein. ER hätte wissen müssen, was da getan wurde. ER hätte es sich für seine erzkatholische Stadt verbieten müssen.
Stattdessen hat das kommunale Arschkriechertum in Münster mit ihrer Ratsfraktion die Chance ergriffen ein paar Bilder von sich mit diplomatischen Stümpern machen zu lassen.
Der Merkelianer Lewe ist damit beispielgebend für den Niedergang einer christlich-bürgerlichen Partei mit all ihren Werten, die vor Merkel einmal für eben diese Partei maßgeblich waren.
Wer in Münster also glaubt, dass seine bürgerlichen Werte durch diese Bande von geschichtsvergessenen CDU-Opportunisten besser geschützt werden würde, als von grünlinken Protagonisten, der sei nun darüber informiert, dass der mediengeile Vorsatz von Herrn Lewe verwerflicher ist als die bornierte Dummheit einer Frau Baerbock.

Herr Lewe, schade, dass es die Inquisition nicht mehr gibt. Ich wäre gern zu Ihrer „Erleuchtung“ angereist um ein paar Bilder zu machen, die ich dann sehr, sehr gern an meiner Wand gesehen hätte. Leider wurde eben diese Inquisition mit dem Westfälischen Frieden de facto 1648 auch abgeschafft.
Genauso wie die Möglichkeit die Käfige an Ihrer Kirche St. Lamberti mit Verrätern, Ketzern und Kriminellen zu befüllen und so die Krähen zu füttern, was in Münster auch einmal rechtens war (HIER).

Wiedertäuferkäfige am Turm von St. Lamberti in Münster, wo die verurteilten „Ketzer“ eingesperrt und den Krähen zum Fraß überlassen wurden. „Am 6. Januar 1536 verurteilte ein Inquisitionsgericht in Wolbeck die drei (maßgeblichen) Gefangenen zum Tode. Ihnen sollte „alles Fleisch mit glühenden Zangen von den Knochen abgerissen und dann Gurgel und Herz mit glühenden Eisen durchstoßen werden“. Die öffentliche Vollstreckung des Urteils erfolgte am 22. Januar 1536 auf einem Schaugerüst auf dem Prinzipalmarkt. Die Exekutionen dauerten mehrere Stunden.“

Aber warten wir es einmal ab. So wie unsere bisher verbindlichen Werte, Vorstellungen und Verhaltensweisen über Bord geworfen werden, wird sich eine weitere Veränderung kaum noch verhindern lassen. Am Ende von Epochen wird es meist erst noch einmal richtig abstrakt, bevor es dann nach einer Übergangszeit wieder besser wird.

Und daher ist es dann – und war auch immer – wichtig diese dann stattfindende Übergangszeit sinnvoll zu nutzen. Beispielsweise durch eine Art „Inquisition“, um das Vergangene aufzuarbeiten…

 

Die niederländischen Politiker Johan und Cornelis de Witt, die man für den Niedergang verantwortlich machte,  wurden von Mitgliedern der Haager Schützenkompanie  gelyncht. Ihre Leichen wurden nackt ans Schafott gehängt. Bevor die Brüder starben wurden sie aber furchtbar verstümmelt, viele Körperteile verkauft. Bis heute befinden sich ein Finger und eine Zunge im Historischen Museum von Den Haag. Ein Welt-Artikel dazu HIER

 

Manche Epochen gehen unschön zu Ende. Und manchmal frisst die Revolution auch ihre Kinder, wie selbst Maximilian Robespierre feststellen musste, der Terror zur politischen Tugend machte, weil er so Gegner einzuschüchtern vermochte. Oder sie gar los wurde.
Schlussendlich, wenn es dann zu arg wird, sind und waren es immer alte und verbindliche Werte, die dem bunten Treiben ein Ende machten. Mitunter dann auch Reue auslösten, wie nach dem Tode der Gebrüder de Witt in Den Haag.

Zu Werten, Tradition und Geschichte an sich:
Die nationale CI und ihre Bedeutung für Migration und Integration | Conplore Wirtschaftsmagazin

 

Da diese grüne Bande von Schwachköpfen all diese Werte mit Füßen tritt und sich dabei auch noch modern und aufgeklärt vorkommt, haben sie in meinen Augen und nach meiner Meinung jedes Recht verloren auf diese Werte zu ihrem Schutz zurückgreifen zu dürfen.
Sie verdienen es einfach nicht auch nur Mitleid erwarten zu dürfen.
Niemals in der Geschichte dieses Landes verstand es eine Bande von verblendeten Versagern so schnell und so gründlich ein Volk zu ruinieren. Seine Werte mit Füßen zu treten, seine Geschichte zu missbrauchen und die Fundamente unseres Zusammenlebens zu vergewaltigen. Wohlstand und Sicherheit zu verspielen sowie Freiheit zu beschneiden. – SIC!

Alles Werte, die 1648 für Europa – nicht nur für Deutschland – im Friedensaal von Münster wiederbegründet wurden. Die Reformation der Kirche legitimierten und Glaubensfreiheit schufen.
Und der kleinste gemeinsame Nenner all der Kriegsparteien im Saal wurde durch ein einziges Zeichen immer wieder erneuert. Wenn die Verhandlungen stockten, Rachegelüste hochkamen oder man erbost gehen wollte. Bei allen Gegensätzen reichte dann ein Blick auf ein kleines Kruzifix mit dem unhörbaren Satz: „Vater vergibt ihnen, denn sie wissen nicht was sie tun!“

Am Ende wussten sie es und unterzeichneten den Frieden. Nach 30 Jahren Krieg in und um deutsche Landen.

 

Es ist schon fast komisch, dass diese G7-Konferenz auch den Frieden im Blick hatte, aber bewusst auf Gottes Hilfe verzichtet hat. Oder verzichten wollte. Als Atheist ist mir das persönlich egal, aber man sollte jeden Aspekt nutzen, um am Ende Frieden zu erreichen.
1648 hat das geklappt. 2022 wurde das Symbol von damals wiederentdeckt, geschändet und ad absurdum geführt.

Das muss man erst einmal schaffen! – Respekt!

 

 

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Autor: Sascha Rauschenberger

 

 

 

Netzfund:

Ich sehe Menschen, die Morgens um halb fünf Zeitungen austragen.

Um sechs ist die Tankstelle längst bemannt und arbeitet.

Um sieben besprechen die Schlosser ihr Tagewerk.

Um acht wird der Entwickler auf seinem Sofa wach, auf dem er nachts um drei zur Seite gekippt ist.

Um neun schließt die Frisörmeisterin ihren Laden auf.

Um zehn ist Frühstückspause in der Gießerei.

Um elf bereiten sich die ersten Bäcker, die schon seit drei Uhr in der Backstube stehen, auf ihren Feierabend vor.

Um zwölf macht jeder ordentliche Germane Mittag. (Die Rebellen häufig erst um halb eins).

Um zwei ist die Kinderkrankenschwester fast mit ihrer Schicht fertig.

Um drei fängt der Verkäufer bei Mediamarkt erst mit seiner Schicht an.

Um vier ist Dienstbesprechung bei der Feuerwehr.

Um fünf leeren sich die technischen Büros.

Um sechs wechselt das Team an der Autobahnraststätte.

Um sieben bereitet sich die Nachtschicht im Galvanowerk auf ihren Arbeitstag vor.

Um acht passiert gar nichts.

Um neun ist endlich Ende der Schicht beim Automobilzulieferer.

Um zehn schließt der Werkschutz die Tore. Um elf ist an der Autobahnraststätte die Hölle los.

Um zwölf beschlagnahmen Polizisten die Leiche eines Unfallfahrers.

Um eins wacht der Bäcker auf und bringt sich in einen aufbahrungsfähigen Zustand.

Um zwei stellt der Arzt den Tod eines Kindes fest.

Um drei legt unser Bäcker los.

Um vier klingelt der Wecker beim Rezeptionisten eines Monteurhotels.

 

Und dann lese ich die Posts von der früheren Arbeiterpartei SPD, den ungelernten Grünen und vielen anderen, deren einzige Produktivität darin besteht, aus guter Luft Schlechte zu machen. Und deren Lebensinhalt scheinbar darin besteht, allen genannten Protagonisten Knüppel zwischen die Beine zu werfen. Die sich nicht wehren können, weil im Gegensatz zu den Politvögeln ihr Tag nicht aus dem Aufhalten von Händen besteht, sondern aus dem Schaffen ihres Tagewerks.

Wobei selbst das Handaufhalten vom Bäcker, der Krankenschwester, dem Monteur, dem Zusteller und dem Arzt bezahlt wurde.

 

Und dann erfinden sie noch fast im Stundentakt neue Steuern und Abgaben. Kann es sein, dass die Gesellschaft insgesamt den falschen Leuten zu viel öffentlichen Raum zugesteht?!

Wer seine Ausbildung abbricht, sein Studium hinwirft und gern ohne jede Ausbildung und Praxis in die Politik geht, der kann all das o.g. wirklich nicht nachvollziehen. Sieht es ggf. sogar als gerecht an, denn die hätten es ja auch anders machen können… Und bei diesem Gedanken werden die meisten dieser Leutchen noch nicht mal mehr rot.

Ist schon klar, warum die Politik versucht die Social Media zu regulieren… Damit solche Gedanken gar nicht erst Fuß fassen können. Zumal Demonstrationen zur Willensbekundung ja auch schon als gefährlich eingestuft wurden. –SIC!

 

 

JEDEN MONTAG…

 

 

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Quelle: www.rabenspiegel.com