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Autor: Sascha Rauschenberger (Meinung)

Silvester ist bei vielen oft ein Datum, wo eine ausgelassene Feier ansteht. Gern auch etwas wild, anders als sonst und möglichst auch exklusiver Art. Man gönnt sich etwas, was man sich sonst nicht gönnen würde. Der eine mehr und der andere weniger. Manche mitunter auch so viel mehr, dass es weit jenseits dessen ist, was man sich eigentlich leisten könnte. Dann wird Silvester zum Ego-Trip.
Dagegen ist alles nichts einzuwenden, auch wenn es bei gewissen Leuten schnell die Neidkultur erweckt.
Darum soll es hier allerdings nicht gehen.

Der SOHO-Club in Berlin ist so eine Location, die als Kette weltweit vertreten ist und nur Mitgliedern offen steht. Mitgliedern, die handverlesen sind, denn allein die Mitgliedsbeiträge berappen zu können – und die sind horrend und weit jenseits dessen, was ein SPD-Mann alter Schule für „anständig“ gehalten hätte. Zumindest hätte Helmut Schmidt dieses Wort gewählt.
Nein, dieses Etablissement öffnet seine Türen nur für die, die wichtig sind oder aber auch für ihre anderen Mitglieder wichtig werden könnten. Die man gern vielleicht mal eher… privater… sehen wollen würde. Abseits von Presse und anderen Feinden wahrhaft „verbindender Art“.

Solche Clubs sind weltweit vertreten. Als Dinner-Clubs, Londoner Herrenclubs oder auch nach thematischen Gesichtspunkten gewählt. Allen gemein sind ihre exklusiven Beiträge und Aufnahmerichtlinien. Und natürlich die Möglichkeit dort dann auch exklusiv um das Business, die Politik oder andere Gelüste zu kümmern. Diskret, wohlorganisiert und in vertraulicher Atmosphäre der „oberen Zehntausend“.

So haben diese Clubs natürlich gleich das Flair eines Elitenclubs. Besonderes vielleicht für die, die allein bei der Nennung des Mitgliedbeitrags Schnappatmung bekommen. Das könnte dann bei der SPD-Normalmitgliedschaft schnell passieren.

Dass Frau Ministerin gern einmal mit „starken Signalen“ auftrumpft ist bekannt. Helme als die Waffenlieferung schlechthin anzupreisen, Flakpanzer als keine Panzer anzusehen oder auch einfach nur einmal ein paar Helirundflüge mit dem… wohlgeratenen… Sohn, sind bekannt.
Genauso wie ihre Tendenz Mitarbeitern Posten zuzuschieben und diese dann finanziell aufzuwerten, wie der Versuch bei ihrem Büroleiter zeigt.
Dass sie weder kompetent noch lernfähig ist oder auch nur in der Lage wäre ohne sich und andere zu blamieren durch die Welt zu reisen und dabei fast so blöde Auftritte hinlegt wie Baerbock, sei an dieser Stelle einmal ausgeblendet.

Dass sie es aber schafft während der übelsten Ballerei in Berlin seit 45 solch eine dämliche Rede abzuspulen und dabei direkt vor dem SOHO-House steht lässt tief blicken.
Anderswo in Berlin tobten übelste Straßenschlachten, wurden Rettungskräfte seit Stunden schon attackiert und Polizisten beschossen. Handfeuerwaffen wurden sichtbar und umfänglich eingesetzt. Autos brannten. Feuerwehrautos geplündert. Passanten mit Raketen und Phosphorstoffen beschossen.

Bunte Vielfalt im kunterbunten Berlin des Jahres 2023…

Nur Frau Ministerin, die man zu Recht als geltungssüchtig, abgehoben, naiv-trottlig bis hin zu völlig dämlich bezeichnen kann, darf und auch MUSS, dackelt mal eben aus dem Club heraus, um ihrer Fangemeinde als neues Influencer-Girl der SPD ein Neues Jahr zu wünschen. Rein privat natürlich…

Im besten Deutschland aller Zeiten, wo in Berlin der Affe die Straße hält, korrekte Wahlen unmöglich sind und die bunte Szene Stadtteile zu Ghettos degradiert hat, in denen der Staat vielleicht noch geduldet wird, lebt Frau Lamprecht abseits ihrer politischen Basis ihre Dekadenz aus.

Zeigt so ziemlich jedem Alt-SPD-Mitglied, dass sich arbeitend abgerackert hat, wie die neue SPD aussieht. Eine SPD, die ihre ultralinke Parteispitze mit noch nicht mal 50% ihrer Mitglieder gewählt hat. Wo sich Basis und Parteispitze schon so weit wie möglich voneinander entfernt haben, dass Esken und Bojans (das ist der zweite Part der Doppelspitze…der aber schon vergessen ist) eigentlich nur 25% der SPD’ler vertreten.

Doch während Esken, Kühnert und all die anderen Granden der SPD sich noch wählen lassen mussten, wurde Frau Lamprecht als Quote für was auch immer in immer neue Ämter gehoben, denen sie fachlich nie das Wasser reichen konnte.
Bei Lamprecht könnte man fast schon annehmen, dass mit ihr die Quote für geistig Behinderte in der Regierung geschlossen werden sollte. Mitunter ein Anliegen, das zu unterstützen wäre, wenn es fachlich nicht ein Ministerressort betreffen würde…

Nachdem wir nun wissen, WO Frau Lamprecht stilgerecht feierte bleibt nur noch die Frage, WER die Kamera für diesen PR-Coup führte…

Und um ehrlich zu sein, glaube ich hier, dass der dämliche Apfel nicht weit vom dekadenten Stamm zu suchen ist…

In diesem Sinne ein schönes Neues Jahr, Frau Lamprecht! Vielleicht verdienen Sie sich 2024 endlich einmal all die Annehmlichkeiten, die Sie seit Jahren unverdient für sich in Anspruch genommen haben!! – SIC!

P.S.: Da man in linken Kreisen inzwischen historisch korrekt auftreten will, man gern auch Besprechungsräume in Ministerien umbenennt, hier ein kleiner historischer Hinweis darauf, WO GENAU Frau Lamprecht gefeiert hat.

Die Immobilie des SOHO-House war früher ein Kaufhaus in jüdischem Besitz, das im 12-jährigem Reich enteignet wurde. Es wurde dort der Sitz des Reichsjugendführers der HJ eingerichtet, was dann nach 45 zwingend einen neuen Besitzer nötig machte. Das wurde dann die Kommunistische Partei…  Und daher und insofern, Frau Lamprecht, fast wieder alles richtig gemacht!! -:)))

„Den Sozialismus in seinem Lauf, hält weder Ochs noch Esel auf!“

 

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