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Autor: Sascha Rauschenberger

Normalerweise schreibe ich eigentlich nichts mehr zu Corona. Es ist zwecklos Gläubige mit Sach- und Fachargumenten bekehren zu wollen, die felsenfest der Meinung sind, dass trotz aller gegenteiliger Beweise und unglaublich vielen Pannen und Fehlverhalten, gern auch gegen alle Gesetze!, die Impfung das Heilmittel unserer Zeit ist.

Heilmittel leitet sich dabei schon lange nicht mehr von HEILUNG ab, sondern orientiert sich in der Wortbedeutung eher am germanischen Wort HEIL, das eher eine von den Göttern gegebene Bedeutung hat. Also etwas, was die „Götter in Weiß“ gern für sich in Anspruch nehmen würden.

Daher fordere ich schon länger überall und immer dazu auf, dass alle Impfwilligen sich bloß weiter impfen lassen. Gern auch noch Booster 21 bis 44 an sich und ihre Schutzbefohlenen verabreichen lassen. Nicht nachzulassen und den nun immer mehr aufkommenden Zweifel niederzukämpfen und weiter zu machen. Mit der Heils- und Gralssuche nach … was auch immer.
Warum? – Weil ich es leid war und bin mit Jüngern zu diskutieren, die nach der Klima-, Feinstaub- und Genderreligion nun auch die Impfreligion als Fetisch für sich entdeckt haben.

 

Hier einer absolut vertrauenswürdige Quelle unangreifbarer Weisheit und im Glauben fest: BR5

Nach Lauterbach, Drosten & Co müssten jetzt seit Monaten alle Ungeimpften tot sein, akut im Sterben liegen und/oder mit viel Glück genesen sein. Fast zehn Millionen Erwachsene leben aber immer noch.
Warum dem so ist, und vielleicht der gelebte Impffetisch tödlich sein kann, hat der Dresdener Pathologe Michael Mörz herausgefunden. Er war so frech ein paar Tote zu obduzieren, was bekanntermaßen von Anfang an verboten war zu tun. Corona-Tote durften nicht wissenschaftlich untersucht werden. Wohl aber Post-Vac-Tote…

UNCUTNEWS.ch hat schon am 04.10.22 einen Artikel herausgebracht, den auch ich gelesen und dann nachrecherchiert hatte. Habe mir mehrmals von verschiedenen Quellen unterschiedlicher Fachdisziplinen (nochmals!) erklären lassen, wie der „Impfstoff“, der nach Definition vor 2019 nie einer war, funktioniert und auch wie das von Mörz festgestellte Ergebnis erklärbar oder auch nur herleitbar ist.

Ich war beeindruckt und verstärkte o.g. Kampagne, Gläubige zur Impfung zu treiben. SIC!

Es war und ist halt dumm Menschen nicht in Krankenhäuser behandeln oder beatmen zu lassen, weil sie ungeimpft sind. Sie gesellschaftlich zu isolieren, als Nazi zu beschimpfen und auf friedlichen Demonstrationen unter dem Beifall der Medien verprügeln zu lassen, während zwei Tage später Demonstrationen zu anderen Themen umjubelt stattfanden.

Ja, ICH bin nachtragend. Vergesse nichts und habe das Mittel der Wahl gefunden dem auch nachzukommen zu können.
Und nun klatschen die Fetischgläubigen und nennen mich einen Bekehrten und VERBREITEN meine Aufrufe!
WIE GEIL IST DAS DENN, könnte man fragen!

Eine Demo zur freien Meinungsäußerung darf nicht von Covidioten genutzt werden! – NIEMALS!

 

Zurück zum Artikel aus der Schweiz, der natürlich kleingehalten wurde.

Quelle: Der Pfizer mRNA-Impfstoff wird mit dem Tod eines 76-Jährigen in Deutschland in Verbindung gebracht – uncut-news.ch (uncutnews.ch)

Zitat:Kürzlich hat Dr. Michael Mörz vom Krankenhaus Dresden-Friedrichstadt in Deutschland eine Fallserie im akademischen Open-Access-Repository MDPI veröffentlicht. Der Patient, ein älterer Mann (76 Jahre), bei dem die Parkinson-Krankheit diagnostiziert wurde, starb drei Wochen nach der dritten COVID-19-Impfdosis. Er wurde zunächst im Mai 2021 mit dem viralen Vektorimpfstoff ChAdOx1 nCoV-19 von AstraZeneca/Oxford geimpft, gefolgt von zwei Dosen des mRNA-Impfstoffs BNT162b2 (Pfizer-BioNTech), einmal im Juli 2021 und ein weiteres Mal im Dezember 2021. Er starb nach dieser dritten Impfung, woraufhin die Familie des Verstorbenen eine Autopsie beantragte, da sie die klinischen Anzeichen vor dem Tod für unklar hielt. Eine umfassende Autopsie führt zu dem Schluss, dass Komplikationen im Kontext der Post-COVID-19-Impfung tatsächlich die Ursache sind, so Dr. Mörz.

Während bei der Obduktion die neurodegenerative Erkrankung (PD) festgestellt wurde, wies die Auswertung auf „Aspiration von Lungenentzündung und systemischer Arteriosklerose“ hin. Eine weitere Gewebeuntersuchung förderte unvermutete Befunde wie eine „akute Vaskulitis (Entzündung der Blutgefäße, meist lymphozytär) sowie eine „multifokale nekrotisierende Enzephalitis (Hirngewebeentzündung) unbekannter Ursache mit „ausgeprägter Entzündung einschließlich glialer und lymphozytärer Reaktion“ zutage.

Ferner wurden bei der Untersuchung Anzeichen für eine chronische Kardiomyopathie, eine Erkrankung des Herzmuskels, die das Pumpen von Blut erschwert, sowie eine leichte akute lympho-histiozytäre Myokarditis und Vaskulitis festgestellt. Wichtig ist, dass der Patient keine SARS-CoV-2-Infektion in der Vorgeschichte hatte, aber der Untersucher führte eine Immunhistochemie für SARS-CoV-2-Antigene (d. h. Spike- und Nukleokapsidproteine) durch.

Befund

Während kein Nukleokapsidprotein nachgewiesen wurde, ergab die Untersuchung, dass das Spike-Protein in den Entzündungsherden im Gehirn und im Herzen nachgewiesen wurde, mit einer Konzentration in den Endothelzellen der kleinen Blutgefäße.

Wird der Tod auf den Impfstoff von Pfizer-BioNTech zurückgeführt?

Ja. Dr. Mörz stellt fest: „Da kein Nukleokapsidprotein nachgewiesen werden konnte, muss das Vorhandensein des Spike-Proteins auf die Impfung und nicht auf eine Virusinfektion zurückgeführt werden.“ Der Dresdner Arzt fuhr fort, dass die Ergebnisse dieser Fallserie „frühere Berichte über Enzephalitis und Myokarditis, die durch genbasierte COVID-19-Impfstoffe verursacht wurden, bestätigen“.

Am 29.11.22 folgte dann der MDR dem Thema mit einer Nachricht im Fernsehen:
Link (10min):
Hirnschädigung nach Impfung – Wie Hinterbliebene um Aufklärung kämpfen | MDR.DE

Nachtrag: Oder nun auch das ZDF am 04.12.22:
Long Covid nach Impfung: Impfgeschädigte im Stich gelassen – ZDFheute

Hinterbliebene wollen also Aufklärung… Oder doch nur abstauben? Denn an solchen Toten hängen bekanntlich Befindlichkeiten. Oder auch Verbindlichkeiten, die allesamt einen WERT haben.
Dazu kommt, dass der Staat die Produzenten des Heilsmittels gesetzlich(!) von der Haftung für ihr „Werk“ freigestellt hat und nun selbst haftet. Ergo jeder Geschädigte selbst den BEWEIS erbringen muss, dass seine Schädigung von der „gut bekömmlichen und nebenwirkungsfreien“ Impfung stammt, wie Prof. Dr. Karl Lauterbach immer wieder öffentlich verlautbaren ließ.
Und nun taucht das Problem eben dieses Nachweises auf, den dann auch Gerichte schlussendlich akzeptieren müssen. Aber auch hier ist die Akzeptanzbarriere hoch, denn Heilgläubige gab und gibt es auch in schwarzen oder roten Gewändern. Im Zweifel FÜR den Angeklagten, ist ein Rechtsgrundsatz; und damit ist dann der Staat fein raus… Blöd gelaufen, könnte man nun sagen.

 

Das Amtsgericht „Farm der Tiere“ entscheidet…

 

Es wurde vielen Menschen absichtlich, vorsätzlich und geplant Angst gemacht. Es gab dazu sogar Studien und Konzepte der Regierung, wie wir heute wissen.
Im Rahmen einer anlaufenden Pandemie zur Bewusstseinsschärfung ein auch in meinen Augen legales Mittel, eine Seuche einzudämmen. Ich stehe zu dieser Aussage und ich war Anfang 2020 einer derjenigen, der für chinesische Isolationsversuche in meinen Artikeln eingetreten bin.
Eben WEIL ich wusste, wie schwer eine Pandemiebekämpfung in einer freien westlichen Welt machbar ist. Dabei hatte ich die schwarze Pest im Hinterkopf und Ebola vor Augen. Also wirkliche Seuchen…

Nun wissen wir aber, dass Corona weder die Pest noch Ebola war und ist. Wir wissen, dass es bestenfalls(!!) ein Laborunfall war. Bestenfalls…

Alles andere was passiert ist, ist ein wirklich böser Witz gewesen. Egal was wir hier als Thema betrachten.

Den Hinterbliebenen kann man nur das Glück wünschen, das sie nun brauchen werden, um den Nachweis zu erbringen. Justiziable Beweise finden, die seit Jahren negiert, verunglimpft und unterdrückt werden.
Richter finden, die bereit sind die Dunstglocke zu durchdringen und einfach nur ihren Job machen. Jenseits des Fetisches. Des Heilglaubens. Oder gar der Vorsehung??
Wir alle, die das bisher versucht haben, scheiterten daran es RECHTZEITIG zu schaffen. Das tut mir persönlich leid. Zumindest für all die, die nur aus purer Angst und Panik „HEIL IMPFUNG“ schrien und das Heilmittel wie eine Droge für Unsterblichkeit konsumierten.

 

Für alle anderen habe ich nun eine Botschaft, die ich nun bitte diese unbedingt an andere verantwortungsvolle(!!) Menschen weiterzugeben:

All das, was da oben steht ist #UNSINN! Wissenschaftlich nicht fundiert, von #Covidoten verbreitet, um das gute  #Impfprogramm zu diskreditieren. 
Die Impfung ist gut verträglich, nun zigmillionenfach getestet und statistisch gesehen fast nebenwirkungsfrei. Allein durch #Corona selbst, sind mehr Menschen umgekommen, als alle #Einzelfälle durch Nebenwirkungen zusammen. Das dokumentieren das #RKI, #PEI und auch das Bundesministerium für Gesundheit auf ihren Seiten sehr anschaulich, nachvollziehbar und glaubhaft.
Seit Jahren veröffentlichen dazu die öffentlich-rechtlichen #Medien anschauliche Dokumentationen. Die Hersteller wie #BionTech forschen weiter und verbessern die schon sehr guten Impfstoffe Tag für Tag. Schaffen neue Produkte, die auch #Krebs bekämpfen werden, die Geißel der Menschheit an sich.
Das Vertrauen in den #Staat, seine Organe und die #Behörden ist absolut gerechtfertigt.
Bitte gehen Sie weiter zu Auffrischungen. Lassen Sie sich, Ihre Kinder und Ihre Familien IMPFEN: Nur so können wir in #Zukunft sicher und gesund leben.

Die Impfung schützt einen selbst und andere! Erlaubt daher ein normales #Leben in #Freiheit! Der kleine #Pieks hat uns gerettet und wird auch in Zukunft seine rettende #Wirkung nicht verfehlen!

Jede Auffrischung ist wichtig und richtig. Lassen Sie sich nicht beirren. Gehen Sie zu Impfung!

#Gemeinsamstark durch #wirhabenmitgemacht !

 

Anm.: Dies ist ein mehrfach satirischer Artikel, der mehrere Meinungen zu ein und demselben Thema beinhaltet aber unter- und hintereinander abbildet.
Er soll daher alle möglichen Denkarten neutral – weil gleichgestellt –  abbilden, dem Leser eine für sich freie Entscheidung ermöglichen sowie Denk- wie auch Handlungsanreize anbieten.

SIC!

Und noch ein paar Meldungen vom MDR und anderen Covidioten, auf die nicht zu hören ist:

Kommentar: Corona-Impfung – Ungeimpfte zu Unrecht beschuldigt? | MDR.DE

Stammt das Corona-Virus aus dem Labor? Der Verdacht liegt nahe, dass namhafte Wissenschaftler die brisante These vertuschen wollten. Im Fokus: Star-Virologe Christian Drosten (weltwoche.ch)

Verursachen implantierte RFID-Chips Krebs? | Telepolis (heise.de)

Die mRNA-Impfungen schwächen das Immunsystem – Wochenblick.at

Long Covid nach Impfung: Impfgeschädigte im Stich gelassen – ZDFheute

 

Viele Menschen bemühten sich die WAHRHEIT zu verbreiten. Erinnert Euch an sie und folgt ihnen, DENN SIE WISSEN WAS SIE TUN!

Der letzte Generalsektretär der KPdSU und Staatsoberhaupt der UdSSR Michail Gorbatschow wurde gestern in Moskau beerdigt.
Gorbi, wie man ihn zur Zeit der Wende liebevoll nannte, war ein scharfer Kritiker vom regierenden Establishment in Russland und forderte für das russische Volk, seinem Charakter treu, bis zuletzt mehr Freiheiten.
Das machte ihn bei Putin nicht gerade beliebt, zumal man ihm auch vorwirft für den Niedergang Russlands als Supermacht verantwortlich zu sein. Aus diesem Grunde wurde es auch kein russisches Staatsbegräbnis.

Gorbatschow, Kohl und Genscher an dem Tag, wo die Wiedervereinigung „auf den Tisch kam“.
Wo man den Mut fand über das bis dahin Unaussprechliche tatsächlich zu reden.

 

Eigentlich alles Dinge, die ein deutsche Präsenz am Grabe nötig gemacht hätten. Denn ohne diesen Mann hätte es keine Wiedervereinigung gegeben. Schon gar nicht friedlich.

Olympische Spiele mag man boykottieren, wenn auch hier die Sportler, die dafür trainierten betrogen werden und der Sportgedanke sowie die olympische Philosophie mit Füssen immer bewusst getreten werden.  Die Olympischen Spiele waren im Altertum IMMER auch mit einem „weltweiten“ Frieden verbunden. – Darüber sollte man einmal nachdenken. Vielleicht auch etwas genauer…

Selbst wenn keiner zur Beerdigung von Gorbatschow erschienen wäre, hätte eine (1) Abordnung auf jedem Fall dort sein müssen. Nicht (nur) aus Prinzip, sondern als Ehrensache!

Das wäre die deutsche Delegation gewesen. Bestehend aus Bundespräsident, Bundeskanzler und Bundesratspräsidenten. Als klares Zeichen von einem dankbaren Volk und Staat Deutschland.

So war dann keiner da. Weil Gorbatschow ein Russe ist. Und alle Russen sind der … auch lassen wir das. Ich könnte stundenlang dazu etwas schreiben. Daher fasse ich mich kurz:

Das war UNDANKBAR und UNEHRENHAFT!

Aber es soll der Maßstab sein, der freilich zu verbessern wäre, wenn wir einst Steinmeier und Scholz zu Grabe tragen. Und das wird nicht wie das Begräbnis von Adenauer, Kohl, Erhard, Schmidt, Herzog oder v. Weizäcker werden.

Es wird mir eine persönliche Ehre sein dann Vorschläge zu machen, wie wir an diesen zwei Tagen verfahren werden. In dankbarer Erinnerung an einen Mann, dem diese beiden Politdarsteller niemals das Wasser reichen können werden.

Und ich werde sehr kreativ dabei sein sein. Versprochen!  –SIC!

 

 

 

P.S.: Am Mittwoch will man eine Gedenkfeier im Bundestag veranstalten. Aus meiner Sicht können die sich das sparen. Das reißt es nicht raus. – Ich bitte aber alle Menschen in diesem Land, die glauben Michail Gorbatschow gedenken zu wollen, am Abend eine Kerze ins Fenster zu stellen. Das ist ehrenvoller als diese verlogene Veranstaltung im Bundestag.

Ruhe in Frieden!

 

Ich hätte niemals gedacht jemals einen solchen Artikel schreiben zu müssen… Aber es war mir ein Anliegen!

 

#Gorbatschow #Gedenke #Beerdigung #Bundestag #Ehre #Widervereinigung #Deutschland #Russland #Putin

Der Adler ist gelandet – Finis Germaniae – Deutschland hat fertig!

 

Autor: Sascha Rauschenberger

Außenpolitik ist Diplomatie. Und Diplomatie ist die Kunst in Wort und Schrift exakt das formulieren zu können, was man meint OHNE die Gegenseite zu brüskieren, zu verärgern oder gar zu Handlungen zu zwingen. Es sei denn natürlich, man will die Gegenseite zu etwas bewegen. Das kann gut, oder auch schlecht sein.

Ein schönes Beispiel deutscher Diplomatie ist die historische Emscher Depesche, an deren Wortlaut kurzerhand Bismarck selbst Hand anlegte und so aus einem relativ neutral formuliertem Werk mit ein paar Federstrichen eine unverhohlene Drohung machte, die Frankreich nur noch zur sofortigen Kriegserklärung bewegen konnte. Das war dann schlecht für Frankreich und passte Bismarck ganz gut ins Kalkül. Auch dem schwächlichen und entscheidungsaversiven eigenen König gegenüber…

Jedenfalls ist Diplomatie etwas, was rein gar nichts mit lauten Tönen, Showlaufen oder Rumplappern auf offener Bühne zu tun hat. Wer den Unterschied etwas anschaulicher haben will, der muss sich einfach einmal die Diplomaten ansehen, die andere Länder so ins Feld schicken. Selbst die, die man notgedrungen schicken muss, weil sie Politiker und nicht ausgebildete Diplomaten sind.

Letzteres ist ein Beruf, der sich auch durchaus von Berufung ableitet, sehr ausbildungs- und wissensintensiv ist, und gemeinhin durch jemanden vorbildlich und auf Weltklasseniveau – wenn nicht gar historischem Niveau – agierend verkörpert wird und wurde: Elisabeth II. von England!
Die Messlatte für ruhige, beständige und verlässliche Diplomatie schlechthin. Gegenüber dem Commonwealth of Nations (HIER) aber vor allem auch gegenüber den Politikern der eigenen Regierung, die seit Winston Churchill, der selbst ein wahrer und unbestrittener Meister seines Faches war, von ihr beraten wird.

 

Princess Elizabeth II. welcomes Winston Churchill and Prime Minister Clement Atlee at Guildhall.  March 23, 1950.  Photo by Everett Collection

 

Doch das war einmal. Unsere Neigungs- und Meinungsmedien, kunst-, ökologie-  und philosophiestudiert, glauben nun an einem frischen Wind in unserer Außenpolitik, die nun an sich „werteorientiert“ zu sein hat.
Andere Länder sehen ihre Außenpolitik eher im Bereich von vorteilswahrend bis vorteilsnehmend ausgerichtet, aber diese restlichen Länder der Welt müssen das nicht unbedingt richtig machen.
Seit der Energiewende wissen wir Deutschen, dass Alternativlosigkeit durchaus möglich ist. Und seit der Vorsehung anderer Zeiten wissen wir, dass daher der Winter kalt (Gasalternative) und dunkel (Stromalternative) sein könnte und europäische Solidarität eine Einbahnstraße war, ist und sein immer wird, solange diese mit deutschem Geld gepflastert ist, auf der uns die Nachbarn, Freunde und Partner ihre nicht gewollten Facharbeiter schicken / durchreichen können, dürfen und sollen. – Ergo zu hoffen, dass da was anders zurückkommt, ist klägliches Wunschdenken.

Wer diese Formulierung nicht verstanden hat, ist durchaus auch ein Kandidat für das neue deutsche AA in Berlin, das Bewerber in Zukunft nicht mehr auf ihr Allgemeinwissen hin testen will, bevor es sie anstellt.
Wer braucht gerade in der professionellen Außenpolitik auch solches Wissen, wo Sansibar liegt,  wer der Präsident von Südafrika ist und warum Griechen und Türken ein Problem haben? – Alles Werte und Normen, die den neudeutschen Nabel der Welt kaum interessieren dürften, solange sich die Windräder nur drehen.

 

…wir machen uns die Welt, wie sie uns gefällt…

 

Halten wir fest, dass unser diplomatischer Dienst bisher immer noch Gestalten beraten konnte, die nicht über das Wissen verfügten, das sie eigentlich gebraucht hätten, aber leider nicht mitbrachten als man sie in Amt und Würden hob. Oder auch ins Amt schleuste, wie das neuerdings der Fall ist.
Früher wurde die Position des Außenministers mit Leuten besetzt, die anderswo schon als Minister oder Bundesbehördenleiter Erfahrung sammeln konnten, die dann auf der Zeitachse zu der Weisheit heranreifen konnte zu wissen, wann man das Plappermäulchen aufmacht, es geschlossen hält oder einfach nur freundlich lächelt.
Wie man all das hinbekommt, über Jahrzehnte!, zeigt immer wieder Elisabeth II. von England. Und verdammt JA, wir bewundern diese Frau dafür! sic!

Die höchste Kunst der Diplomatie war es einmal Kriege so gekonnt anzufangen, dass sie vor Volk und Götterwelt als gerecht verkauft werden konnten. Das war in Rom ein Problem. Einen gerechten Krieg zu führen war Staatsräson. Es musste ein Grund dafür vorliegen, der vom Tieropfer dann bestätigt werden musste. Gern dann auch durch Bestechung begünstigt…
Bei anderen Kriegserklärungen wurde gern mit Erbansprüchen agiert, die eine inzestöse Verwandtschaft über Jahrhunderte so hergeben konnte.
Bei wieder anderen Kriegen einigte man sich in kirchlichen Gemächern, wie es einst der Borgia-Papst mit der Aufteilung der Welt zwischen Portugal und Spanien tat.
Oder als Hinterzimmerbereicherung des Münchener Abkommens zwischen Molotow und Ribbentrop anno 39, wo man mit buntem Fettstift auf polnischen Karten Linien malte wie es einst die Kolonialmächte mit afrikanischen Landkarten machten.

 

München 1938…

 

Nun schickem wir in diese spannenden Umfelder geschichtlichen Formates unser hüpfendes Lügenlieschen Baerbock, deren mehrfach getürkte und daher hitverdächtige Vita, völlig fehlende Qualifikation und ihr unvergleichlicher fehlerbehafteter Plapperstil neue Dimensionen in die international erprobte Diplomatie bringt. Halt frischen Wind macht, wie unsere Fachpresse so euphemistisch feierte. (Anm.: kleiner Hinweis an unsere weniger geneigten und verständigen Leser: euphemistisch ist nicht euphorisch… nur mal so!)

Weder die Redaktion noch mir selbst kann man auch nur eine Spur Mitgefühl für Frau Baerbock und ihre schwierige Aufgabe unterstellen, in die sie unfreiwillig (halt nach all den Skandalen) „werteorientiert wertvoll“ abgeschoben(!) wurde.
Auch so eine neufrische Vorstellung: Die Führung des AA und der Diplomatie als Trostpreis für dauerndes Versagen!

Doch begnügen wir uns aufzuzeigen, wo Frau Baerbock nun Kriege verhindern und Konflikte beilegen kann. Wir können sicher sein, dass sie hier überall den Mund aufmachen wird, da der frische Wind im AA die Schwerpunkte des nationalen Interesses zur internationalen Schwerfläche des Unwissens aufzuwerten vermochte.

 

 

 

1.) Ukraine
Hier haben wir uns als pazifistische grüne Völkerrechtlerin mit zehn Semestern Politikerfahrung im Hamburger Studium schon frühzeitig und einseitig festgelegt. Gern auch schon weit vor der Revolution in der UKR auf dem Maidan. Also zu einem Zeitpunkt, wo es da noch keinen Experten gab, der ihr Sprechzettel schreiben konnte.
Daher auch die Putinisierung (also Verteuflung) aller Dinge, die zur rechtzeitigen und kriegsvermeidenden Lösung hätten beitragen können.
Ein Novum deutscher Verhandlungspolitik ist das Abbrechen aller möglichen Brücken die man brauchen könnte, um so etwas wie Krieg zu verhindern. Das hat selbst Merkel nicht geschafft.
Bisher war Deutschland immer in der Lage glaubwürdig als Vermittler auftreten zu können. Weltweit. Und wurde daher auch weltweit aufgefordert dies zu tun. Zu moderieren. Mit leisen Tönen und neutraler Art.
Bei der UKR konstatieren wir daher: der Drops ist gelutscht, der frische Wind weht und wir sind – ob wir es nun wahrhaben wollen oder nicht – Kriegspartei. Für alle Ungläubigen mag der Winter zur Einsicht beitragen.

 

IFOR anno 1995

 

2.) ex-Jugoslawien
Hier stehen nun Veränderungen an. Und zwar zweifach. Kleinserbien, das nicht erst seit 1914 immer wieder für Stimmung auf dem Balkan sorgte, wollte schon immer wieder so etwas wie Großserbien werden. Ein Anspruch, das Serbien gern historisch weitläufig erklärbar zu machen versucht und anders als die Ukraine dazu nicht hunderte von Jahren zurück in die Vergangenheit muss.
Nach dem Zusammenbruch des Vielvölkerstaates Jugoslawien unter Tito, der ein besserer Tyrann mit stalinistischen Neigungen war, wollte Serbien verzugslos die Herrschaft an sich reißen, was Anfang der 90er auf gewisse Widerstände der Restvölker stieß.
Slowenien und Kroatien spalteten sich kampfkräftig aus dem Völkerverbund ab, Serbien wurde zurechtgestutzt und Bosnien mit dem Abkommen von Dayton in eine Föderation gezwungen, die das komplizierteste Rechts- und Staatsgebilde der Welt geworden ist und unter internationaler Vormundschaft steht. Seit dem Bestehen dieser glorreichen Nation…
Gern hat der Westen unter Führung der NATO dieses Kunststück mit zahlreichen Missionen/Einsätzen begleitet: IFOR, SFOR, EUFOR,…

 

14.03.97 – EvakOp LIBELLE von Bosnien aus.

 

 

Und noch viel lieber hat die EU hier Geld investiert, damit alles wieder schön wird und Fortschritte, wenn schon nicht ethisch, moralisch oder völkerrechtlich, so doch wirtschaftlich sichtbar wurden.
Doch die Risse brechen nun wieder auf. Seit Jahren werden die Töne in der bosnischen Föderation wieder nationaler und Kroaten, Muslime und Serben gehen zunehmend getrennte Wege. Die Serben haben ihre Truppenverbände aus der Föderationsarmee herausgelöst. Polizeieinheiten der serbischen Kontrolle unterstellt und tun alles, damit in der Föderation nichts passiert, was Serbien nicht zumindest nützt.
Tenor unserer Außenpolitik ist, dass Putin daran schuld ist, da er Serbien ermutigt nationale Interessen zu verfolgen.
Die Fördererrolle Frankreichs für Serbien wird hier dann gern unterschlagen, was dann wieder spannend werden wird, sobald – NICHT WENN – die Föderation scheitern wird.
Denn mit der Herauslösung serbischer Truppen aus der jugoslawischen Gesamtarmee begann bekanntlich dann in den 90er der Bürgerkrieg in Bosnien…

Der andere Part ist das Kosovo, das mit seinem Amselfeld, dem Ort des „Sieges“ der Serben über die Osmanen, ein historischer Bestandteil des Selbstverständnisses Serbiens ist. Ein Bestandteil der sich von Serbien abgespaltet hat. Darum gekämpft hat unabhängig zu werden und kläglich zu scheitern drohte.
1998 verstieg sich dann der Westen darauf hier für klare Verhältnisse zu sorgen und die Unabhängigkeit des Kosovo durchzusetzen. Die daraufhin folgenden Luftangriffe klopften Serbien weich und die dann stattfindende „bodengestützte Befriedung“ des Kosovo als KFOR konnte Frieden bringen. EU-Gelder dann auch Aufschwung generieren.
Zumindest bis letzte Woche, denn nun sind die Grenzen zu Serbien geschlossen und irgendwer schießt auf irgendwen entlang der gemeinsamen Grenze. Man hört von Truppenzusammenziehungen und Parolen der Art, die man schon Mitte der 90er auf beiden Seiten hörte.

In Summe zwei nette Spielfeldern einer ausgleichenden Diplomatie, die mit genauer Wortwahl, exakter Grammatik und ganz viel Einfühlungsvermögen das Schlimmste verhindern kann. Könnte, denn es steht zu befürchten, dass das AA hier in seiner Spitzenfunktion vertreten sein wird.
Wie schon im griechisch-türkischem Missverständnis gezeigt…

 

Mustafa Kemal Pascha „Atatürk“, der Begründer der Türkei

 

3.) Griechenland vs. Türkei
Hier liegt der Grund für den griechisch-türkischen Konflikt schon etwas weiter zurück. 1453, mit der Eroberung von Byzanz, war dann ein markanter Wendepunkt in der türkisch-griechischen Geschichte eingeläutet. Byzanz und Griechenland waren fortan türkisch-osmanisches Hoheitsgebiet.
Seit diesem Tag definieren die Griechen ihre fehlende Begeisterung für den Staat und das Steuerzahlen an sich, mit ihrem traditionellen Widerstand gegen die Osmanen…
Nach dem Ersten Weltkrieg, mit dem totalen Zusammenbruch des osmanischen Sultanats glaubte Griechenland als Erbe von Leonidas II. die sich neue definierende Türkei unter Atatürk mal kurz überrennen zu können.
Das scheiterte kläglich bis katastrophal und Griechenland musste das Festland räumen. Blieb aber auf den Inseln der Ägäis präsent, die zum Teil nur ein paar hundert Meter vom türkischen Festland entfernt sind. Das macht es schwierig von nationalen Seegebieten zu reden. Zumindest für die Türkei, die noch nicht einmal bis zum halben Weg zum Horizont hin ihre Küstenlinie als ihr eigen definieren kann.
Da nun dort Gasvorkommen vermutet werden schafft das Probleme, wie gerade wir Deutschen nun im Winter zu begreife lernen.
So sieht auch Ankara nun seine Interessen bedroht und bohrt auch ohne Absprache mit Griechenland probehalber im Mittelmeer herum.
Und da die aufgemotzte türkische Armee nun etwas kampfstärker als die marode griechische Resteverwertung militärischer Machart ist, tritt die Türkei auch robust auf.
Hier darf sie Dank Merkel auch auf eine europäische Zurückhaltung hoffen, denn nach dem Desaster in Syrien und dem Nordirak hält die Türkei Millionen von Facharbeit verrichten wollenden Flüchtlingen zurück, die bisher auch mit jährlichen Milliardenzahlungen fern gehalten werden konnten.
Dass der inflationär angehauchte türkische Staat (z.Zt. ca. 80% Inflationsrate), kurz vor dem Staatsbankrott stehend, dann auch gern mal nach Außen laut hin auftritt ist bekannt. Auch noch ist es einzig noch als originär türkische Leistung anzusehen zumindest den Nationalstolz noch vor dem Kellerdasein des Restes zu bewahren. Ein verletzliches Gut…
Ergo poltert man zwar nicht unbedingt herum macht aber als Türkei klare Ansagen, auch schon im Vorfeld von Gesprächen, was man denn sich anzuhören bereit wäre.
Diplomaten wissen das und lächeln dann wenn solche Leute dann ihr nationales Pflichtprogramm abspulen. Schlürfen derzeit am Wasserglas und/oder schauen geradeaus ohne die Miene zu verziehen. Achten den Status Quo und zeigen widerwillig aber gekonnt Verständnis für die Position der anderen Seite die mediale Aufmerksamkeit zu nutzen. Denn alles wirklich Interessante und Verbindliche wurde schon im Hinterzimmer geklärt. Oder würde dort geklärt werden können.
Und hier war mit der Türkei stets viel möglich… War, denn nun kommt da frischer werteorientierter Wind ins Spiel.
Man könnte nun viel sagen, doch verweisen wir einfach mal darauf, wie die letzte gemeinsame Pressekonferenz ablief. Ohne mit dem Finger auf jemanden zu zeigen stellen wir neutral fest:
Das könnte man besser machen! Da ist noch Luft nach oben drin!

 

 

Karte China und Taiwan

 

4.) Taiwan
Taiwan ist ein Staat, den gibt es aus chinesischer Sicht gar nicht. Und das macht es schwierig hier über staatlich taiwanesische Souveränität mit China zu verhandeln. Eigentlich unmöglich, denn China spricht von Taiwan immer nur von einer abtrünnigen Provinz, was ehrlich gesagt historisch auch ableitbar ist. Wäre, wenn man denn Taiwan aufzugeben bereit wäre. Als Westen.
So war und ist Taiwan immer nur eine Handbreit von der chinesischen Invasion entfernt. Und die Gefahr wird Jahr für Jahr größer, da die Militärmacht von China stetig und fast schon exponentiell steigt.
Das schafft gewisse Probleme, denn China ist nicht mehr das vom Westen in Opiumsucht gehaltene und dahinsiechende Land von einst. Auch nicht mehr der kommunistische Selbstversuch, wie man ein Volk systematisch selbst umbringen kann, sondern eine Weltmacht.
Eine neue Weltmacht, die den USA die Stirn bietet. Wirtschaftlich und wohl auch militärisch auf der Höhe, dass die USA es angeraten sehen etwas leiser als sonst aufzutreten, zumal man bei China hoch verschuldet ist und den letzten Wirtschaftskrieg verloren hat.
Was das nun für Taiwan heißt, gerade auch in Anbetracht des zögerlichen Westens in der Ukrainefrage, kann leicht erraten werden.
Die USA würden recht allein dastehen, wenn China der Ansicht ist Taiwan „nun heim ins Reich“ zu holen. Weder das „militante Japan“ noch das „hochgerüstete Australien“ würden hier mitmachen wollen. Jenseits der Beteuerung des moralischen Beistandes und der ungebrochenen Sympathie für Taiwan, das man auf ewig im Gedächtnis behalten wird. So wie Tibet…
Leider weiß das China ganz genau. Und daher ist hier eine neue Sollbruchstelle für einen Konflikt zu sehen, der mit Sicherheit ausgetragen werden wird.
Für westliche Diplomaten ist völlig klar, dass auch frischer Wind kaum noch das Rad der Geschichte zu ändern vermag, was da auf Taiwan zurollt. Man hofft lediglich auf die sich abzeichnenden wirtschaftlichen und finanziellen Probleme Chinas im Binnenmarkt, die den Fortschritt Chinas hier eine Lösung anders herbeiführen zu können verlangsamt. Zeit schafft.
Chinesische Politiker könnten hier aber eine Chance sehen gerade von diesen inneren  Problemen abzulenken, die nationale Einheit zu beschwören und so die „Integration disparater Gruppen“ für eine finale Entscheidung zu nutzen.
Wir dürfen uns schon mal auf die Sanktionen gegen China freuen, nachdem wir das gegen Putin so schön eingeübt haben. Als neusten frischen Wird wertevernichtender oder werteorientierter Außenpolitik.

 

Karte vom kurdischen Sprachraum, der von Kurden als mögliches Staatsgebiet gesehen wird…

 

5. Kurdenfrage im religiösen Spannungsfeld
Diese Frage existiert natürlich auf genau der Ebene, wo auch schon die Zypernfrage liegt. Oder die Palästinafrage an sich, um ein einprägsames Beispiel zu nennen.
Keiner will einen kurdischen Nationalstaat, obwohl dieser für den Niedergang des IS in der Region weitgehendste verantwortlich gezeichnet hat.
Die Türkei, als Regionalmacht hat hier schon eigene Pläne. Ihre in Medien und Schulbüchern verbreitete Meinung dazu zeigt sich in Landkarten, wo gewisse Gebiete schon mal als strittig eingezeichnet sind. Als zukünftige Gebiete türkischer… Allein-Souveränität.
Dass die Türkei hier auch gern mit dem Rest-IS zusammenarbeitet ist genauso zu beobachten wie die Zusammenarbeit Erdogans mit Schiiten an sich (Iran und Katar), die beide nicht zur westlichen Achse gehören, die von den USA und Saudi-Arabien sunnitisch definiert wird.
Ebenfalls eine Sollbruchlinie, die der Region sehr schön im Irak zu beobachten ist, der als Nationalstaat auch nur noch eine Schattenexistenz an den Fäden fremder Mächte fristet.
Während die Türkei den Einmarsch in Nordsyrien und dem Nordirak monatlich mit Kleinstvorstößen verübt, versucht die Diplomatie zu retten, was kaum noch zu retten ist, da alle Akteure um das Konfliktzentrum herum schon die Messer wetzen, um etwas von dem Kuchen abzubekommen, der da Kurdistan heißt.
Da hier gerade auch arabisch-orientalische Diplomatiemuster traditioneller Art und historischer Bekanntheit bemüht werden, hatte es einst auch schon Guido Westerwelle schwer hier außenpolitisch erfolgreich zu sein.
Wie man hier mit weiblichen Spitzenvertretern ernsthaft und jenseits bloßer arabisch-orientalischer Gastfreundschaft ohne Gesichtsverlust der Gegenseite vorankommen will, bedarf der ernsthaften Erwägung. Jenseits vom frischen Wind, herzlichst-bunter Ideologie und wohlmeinenden Neigungsgruppen wissensferner Gestalten.

 

 

6. Europa
Hier hat es schon Merkel verstanden mit einem Satz die Stimmung in einem Land zu kippen, und es aus der EU zu treiben. Dass es ein Land war, das auch noch auf der Nettozahlerseite stand, war bedauerlich, aber durch allein deutsches Geld für alle anderen ausgleich- und damit auch vermittelbar.
Ein diplomatischer Witz ist der, dass es ein vereintes Europa so lange gibt bis Deutschland das Geld ausgeht. Das könnte gerade der Fall sein. Daher zeichnen sich weitere Bruchlinien für Konflikte ab.
Die EU basiert auf Einstimmigkeit, die aufgrund der osteuropäischen Staaten so nicht mehr unbedingt gegeben ist. Ungarn und Polen ziehen da nicht mit und sehen ein gemeinsames Europa engstens mit eigenen Vorteilen verknüpft.
Andere Staaten sehen ihr europäisches Engagement jenseits von zunehmend problematischen Themen im Raum stehend.
Hier wird sich eine werteorientierte Außenpolitik jenseits logischer Zwänge, historischer Fakten und nationaler Befindlichkeiten recht schwer tun. Zumindest keine Risse kitten können, wie es einst Merkel immer wieder konnte. Warum? Weil das Scheckheft leer ist.
In UK werden wir sehen, dass Schottland den Versuch 2.0 unternehmen wird aus dem Vereinigten Königreich rauszukommen, zumal der Versuch 1.0 daran scheiterte, dass die EU drohte Schottland nicht automatisch dann auch als EU-Land akzeptieren zu wollen…
In Belgien schwelt der Riss zwischen Walonen und Flamen, während Spanien ähnliche Probleme mit Basken und Katalonen hat.
Dass die migrantenaversiven Staaten der EU nicht schon eine Mauer um Deutschland gebaut haben ist ein besseres Wunder. Dänemark macht es gerade vor, wie so etwas gehen könnte, da es integrationsunwillige Gäste quasi zur Zwangsarbeit verpflichten will. So sehen es zumindest ein paar Leute hier in Deutschland, wo man mit dem bedingungslosem Grundeinkommen neue Fachkräfte anziehen will oder wird.
Ergo wird es auch hier im westlich aufgeklärten und demokratischen Vorzeigeeuropa einige Probleme geben, die eine Gemeinsamkeit bei anderen Themen vermutlich schwierig gestalten könnten.
Erdogan macht hier beispielhaft vor, wie solche Zugeständnisse zu dies und das forderungstechnisch ausgefüllt werden können. Natürlich ohne opportunistisch zu erscheinen. Gern auch mit Putin.

 

Mimik, Gestik und Haltung – gern auch öffentlich vorgeführt – gehören auch zur Diplomatie.

 

FAZIT:
Wir erleben gerade den Anfang vom Ende dessen, was die westliche Vorherrschaft in der Welt zu Stande gebracht hat. Und leider hat Deutschland hier den Kurs des Gesprächspartners verlassen und Augenhöhe gegen Ideologie getauscht. Einer Ideologie, die überall und zu jedem Thema als gescheitert anzusehen ist. In Europa bestenfalls toleriert wird, solange man noch zahlt, und weltweit belächelt wird.
Der Kniefall von Katar für Flüssiggas, für das es weder Tanker zum Transport noch LNG-Terminals zur Aufnahme gab und gibt, mag nur ein Symbol dafür sein, wohin links-grünes Wissen uns zu bringen vermag.
Hier von Deutschland eine Vermittlerrolle zu erwarten, die wir fast 60 Jahre sinnreich auszufüllen vermochten, wäre recht optimistisch bis tollkühn. Besonders dann, wenn wir das Personal ansehen, was wir bereit waren damit zu beauftragen. Oder wo wir zugesehen haben, als man es in eine Position brachte, wo es schlimmer als nur überflüssig wirken kann.

Anfangs definierten wir das, was von Diplomaten zu erwarten ist. Was man erwarten muss. Und bei der Frage nach der Möglichkeit, dass unsere neudeutsche Diplomatie zu den o.g. Krisen passt, ob man ihr hier Lösungen zutrauen kann, die dann auch greifen, die da nicht unkontrollierte Kriegsaustragung sind, darf bezweifelt werden.
Eine Gruppierung von Gestalten ohne auch nur jede Art von Berufsausbildung und/oder Lebenserfahrung, verlogen, heuchlerisch, blasiert, arrogant und völlig abgehoben soll in Regionen Konflikte lösen, deren Geschichte, Kultur, Glauben und Ansicht ihnen letztlich so egal sind wie die Befindlichkeiten des eigenen Volkes, sollen nun für Frieden sorgen!

 

Das Verständnis und die Geduld sind nicht unerschöpflich. Ein Beispiel für das, was im Internet so kursiert.

 

Eine mediengehypte Versagertruppe kläglichster Art von Schulabbrechern und CV-Gestaltern soll nun in die letzte Bastion Einzug halten, wo Sachverstand bisher der Garant dafür war, dass Deutschland international zumindest als Gesprächspartner anerkannt war. Sogar als Vermittler geschätzt wurde.
Typen, die Kobolde in Handys wissen, CO2 sehen und Strom in Kabeln speichern wollen und den Ausbau des Glasfasernetzes im Osten zur Steigerung der E-Mobilität heranziehen wollen sollen nun mit Menschen auf Augenhöhe reden, die nicht nur zwei der drei binomischen Formeln kennen (wollen)…
Diplomaten, die mit gestochen scharf formulierten Sätzen ihr Anliegen in Sekunden darlegen können, verbindlich, verständlich und nachvollziehbar, treffen auf Gestalten, die die Begrifflichkeit des sich verhaspelnden Plappermauls auf eine völlig neue Ebene gehoben haben. Deren Englisch zwar gut genug für Kauftitel z.B. in London war, aber im lebendigen Dialog die Bezeichnung Pidgin-Englisch literarisch wie lyrisch als vollkommen erscheinen lassen und eben auch Winston Churchill beschämt am Rande stehen gelassen hätten. Und der bekam immerhin den Nobelpreis für Literatur aufgrund seines englischen Sprachgefühls, wie jeder wahre Diplomat nur zu gut weiß.

 

 

Auf diplomatischen Parkett wurden Kriege gewonnen wie verhindert. Aber auch angefangen und fortgeführt. Der Krieg ist die Fortführung der Politik nur mit anderen Mitteln, sagte von Clausewitz.
Aber die Diplomatie ist der Garant der Politik auf Basis dessen was den Menschen ausmacht: Kommunikation. Hier aber auf einem Niveau, das den Beruf des Diplomaten zur Berufung macht. Machen muss. Wie die Kennedy-Brüder in der Kuba-Krise deutlich gemacht haben.
Wo Diplomatie den Nuklearschlag gegen Kuba oder Russland überflüssig gemacht hat.
Wo in der UNO durch das klare Wort des US-Botschafters die Lage gerettet wurde. Die Welt vor einem ultimativen Krieg bewahrt wurde.
Genauso wie bei der Blockade von Berlin letztlich die Diplomatie die Lösung brachte.

Wir müssen zugeben, dass wir neuerdings genau von den Gestalten immer weiter in Krisen getrieben werden, die vor ein paar Jahren noch das genaue Gegenteil vertraten. Wo Krieg bei grünen und linken Protagonisten so sexy geworden ist, dass man sich quasi überschlägt immer neue Ideen kriegstreibender Art zu präsentieren.
In Anbetracht der o.g. Sollbruchstellen im europäischen wie internationalen System zeigt sich aber, dass wir dafür gar nicht aufgestellt sind. Weder wirtschaftlich noch finanziell. Und militärisch sowieso nicht, wie die Bundeswehr eindrucksvoll bewiesen hat.

 

Quelle AA: Baerbock in New York vor der Vollversammlung der UNO

 

Eigentlich ist es eine Schande was gerade unter dem Deckmantel der sog. Diplomatie abläuft. Wo eine junge Dame von Konferenz zu Konferenz hüpft und ziel- wie passgenau jedes Fettnäpfchen trifft, was auffindbar oder auch gestaltbar ist.
Die dankbar in jede erdenkliche Falle tappt, gern auch auf offener Bühne, die ihr gestellt wird.
Eine Frau, die völlig überfordert ist auch nur ihre vorformulierten Sprechzettel laut vorzulesen.

Man stelle sich vor die wirklich freiheitlich und demokratisch denkenden Kennedys wären in der Kuba-Krise auf die Idee gekommen jemanden wie eine Frau Baerbock für die USA in der UN handeln zu lassen. Reden zu lassen… Wir wären heute atomarer Staub in einem verbrannten Europa.

 

 

Irgendwie wünscht man sich Genscher zurück. Seinen gelben Pullunder und seine ruhige Art die Eckpunkte deutscher Außenpolitik verständlich und plausibel für jedermann und stets auf diplomatischem Niveau agierend zu umreißen.
Mit einer Vita ohne Lug und Trug. Mit einer belesenen Weitsicht, wirklicher Toleranz im Herzen und dem Bestreben Deutschland zu dienen und das als alleinig wertebasierend zu sehen. Gern dann auch im europäisch-westlichen Kontext aber stets offen für die Argumente und Fakten des politischen Kontrahenten. Nicht Gegners. Denn dazu ließ er es nie kommen.

 

Hans-Dietrich Genscher (1927-2016)

 

Wenn Diplomatie rund läuft, hört man sie nicht. Sieht sie nicht. Nimmt langweilig klingende gemeinsame Statements wahr, die selbst die Presse nicht weiter kommentieren kann, weil sie selbsterklärend und auch bezeichnend sind.
Wo das Hinterzimmer das Schlachtfeld ist und Feldherrnkunst am Verhandlungstisch zur Perfektion gebracht wird.
Wo all die Machtmittel der Partner im Hintergrund stehen, aber NIEMALS angerührt werden. Bestenfalls mal gezeigt werden.

Diplomatie ist die Basis der Politik für die Krieg ein anderes Mittel ist. Wer also Krieg verhindern will, braucht demnach exzellente Diplomaten.

Wenn das stimmt, warum haben wir dann Idioten zu Diplomaten gemacht? Wollen wir diese Kriege und Konflikte? Gern nun auch gegen China? Zeitgleich mit dem Rest?  Dann wäre wirklich finis Germaniae – SIC!

 

Der Wohlstand und seine Toleranz gegenüber Schwachköpfen könnte ein Auslaufmodell sein…

 

 

Auch noch im alten NHJ verfügbar:

Bundeswehr: Afghanistan – war es das wirklich alles wert? – (nordhessen-journal.de)
Ukraine-Krieg und Bundeswehr: Sind da Lerneffekte zu sehen? – (nordhessen-journal.de)
Bundeswehr: Mali wird wie Afghanistan enden – (nordhessen-journal.de)
Bundeswehr: Regierungstruppen schießen auf Soldaten – Raus aus Mali! – (nordhessen-journal.de)
Das liebe Gas – von der blasierten Ignoranz zur Arschkriecherei (Glosse) – (nordhessen-journal.de)
Gas und Grüne: ein Bild sagt mehr als 1000 Worte – (nordhessen-journal.de)

 

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