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Autor: Sascha Rauschenberger

Der ehemalige Chef des griechischen Heeres Generalleutnant a.D. Konstantinos Loukopoulos, ein Panzeroffizier, analysiert und bewertet die Euphorie und den Hype um die Waffenlieferungen an die Ukraine.

Der Artikel erschien zuerst im „Liberal“ (HIER).

Generalleutnant a.D. Konstantinos Loukopoulos

Fotos wurden von der Redaktion hinzugefügt. Der Artikel wurde toolgestützt aus dem Griechischen übersetzt.

—Anfang—

„In unserem einschlägigen Artikel wurde oft darauf hingewiesen, dass es im Krieg in der Ukraine, der nicht zu vergessen durch die militärische Invasion Russlands verursacht wurde, jetzt einen „Sumpf“ (international allgemein als Patt bezeichnet) gibt, und in dieser Einschätzung treffen sich eine große Anzahl von Analysten auf beiden Seiten des Atlantiks.

Die beiden Hauptmerkmale dieser aktuellen Situation sind einerseits seitens der Russen die Fortsetzung des Zermürbungskrieges mit periodischen Raketen- und anderen Angriffen auf kritische Infrastruktur in der Ukraine, die aber auch menschliche Verluste verursachen. Das Hauptziel des Vernichtungskrieges ist es, der Ukraine so viel Zerstörung wie möglich zuzufügen, den Willen sowohl der politischen Führung in Kiew als auch des ukrainischen Volkes zum weiteren Widerstand zu zügeln, während es sekundär schwieriger wird, die kämpfenden ukrainischen Einheiten zu stärken. Das zweite Merkmal ist das Fehlen größerer militärischer Operationen beider Kriegsparteien und an der sogenannten Donbass-Front und im Süden Cherson-Saporischschja mit Stabilisierungsbemühungen und mit kleinen Aktionen, um möglichst günstige Bedingungen für zukünftige Operationen zu schaffen, wenn Wetter und Gelände dies zulassen.

Panzerangriff

Die Gleichung, „dass die Ukraine nicht verlieren sollte und dass Russland nicht gewinnen sollte, ist derzeit hartnäckig“, während es keine Möglichkeit gibt, auf beiden Seiten einen entscheidenden Sieg zu erringen und der anderen Seite ihren Willen aufzuzwingen.
Ein entscheidender Sieg für Moskau wäre die Vernichtung der ukrainischen Streitkräfte und der Zwang Kiews zur Kapitulation, während es für Kiew ganz einfach wäre, zumindest die von den Russen nach dem 24. Februar besetzten Gebiete zurückzuerobern, wenn nicht sogar die Invasoren an die legalen und anerkannten Grenzen zurückzudrängen.

In den letzten zwei Tagen herrschte in den westlichen Medien ein allgegenwärtiges Klima der Euphorie, das auch durch Aussagen einiger Führer verursacht wird, da die USA, Großbritannien, Deutschland sowie einige andere Länder schließlich eine Reihe von ABRAMS M1A1, CHALLENGER 2 und LEOPARD 2 A6 und A4 Panzer (mit unterschiedlichen Modernisierungsstufen) liefern werden.
Diese Euphorie geht sogar so weit zu behaupten, dass die Ukrainer mit diesen 90 westlichen Panzern dreier verschiedener Typen innerhalb kurzer Zeit nicht nur die besetzten Gebiete nach der russischen Invasion zurückerobern, sondern sogar die … Krim!

franz. AMX-10 RC

Trotz der Tatsache, dass die ukrainischen Streitkräfte unbestreitbar mit den westlichen Panzern erheblich verstärkt werden, sobald sie vollständig operativ in sie integriert sind (wir werden unten erklären, was dies im Allgemeinen bedeutet), habe ich keine Bedenken, darauf hinzuweisen, dass das Gerede darüber, dass die Ukraine den Krieg mit diesen Panzern gewinnt, Wunschdenken ist.
Ich sage dasselbe sogar über den Generalsekretär / NATO Herrn Jens Stoltenberg, der sagte, dass „Panzer der Ukraine helfen werden, zu gewinnen und sich gegen Russland durchzusetzen“. Natürlich mangelt es sowohl in der NATO als auch in der EU nicht an großen Worten.

 

US-Panzer M1 mit Gasturbine. Es gibt ihn in mehreren Versionen, darunter auch eine Exportversion mit reduzierter Panzerung…

Was die Ukraine an militärischen Fähigkeiten braucht, haben wir kürzlich in einem Artikel analysiert – unsere Analyse HIER bei Liberal am 9. Januar. Der Kernpunkt dieser Analyse war die Erklärung des Oberbefehlshabers der ukrainischen Streitkräfte, General Valery Zaluzhny.
Der ukrainische Oberbefehlshaber stellte klar, dass zur Rückeroberung des ukrainischen Territoriums in der Ostukraine (wo der Boden unruhig, defensiv organisiert und mit jetzt starken russischen Streitkräften besetzt ist) etwa 15 gepanzerte / mechanisierte Brigaden benötigt werden, da die Front eine große Ausdehnung hat. Deshalb bat er um etwa 500 Panzer. Und natürlich sollten diese Brigaden voll besetzt / ausgerüstet sein.

Schützenpanzer BMP-1

Eine indirekte Antwort auf die Erwartungen vieler im Westen gab der Präsident der Ukraine. Selenskyj blieb trotz seines herzlichen Dankes an die USA, Deutschland, Großbritannien und die anderen Länder zurückhaltend und verwies klar auf die sehr geringe Zahl im Verhältnis zu den tatsächlichen operativen Bedürfnissen, betonte aber nachdrücklich, dass es auch ein Problem mit der Lieferzeit gibt, die schätzungsweise viele Monate dauern wird, insbesondere für den amerikanischen M1A1 ABRAMS. Wir (der Westen) würden feststellen „zu wenig, zu spät“!

Obwohl es nicht möglich ist, die strategische Reserve aufzubauen, die eine Voraussetzung für eine ukrainische offensive Rückkehr ist (ein strategischer Gegenangriff, um die Russen zumindest in den Positionen abzuwehren, die sie am Abend des 23. Februar gehalten haben), könnten mit nur 90-100 Panzern bis zu drei Btl-starke Panzerverbände geschaffen werden, die Gegenangriffe gegen die Russen durchführen könnten, falls diese im Frühjahr offensive Operationen beginnen und neues ukrainisches Territorium besetzen.
Und in diesem Fall könnten wir mit besonderem Interesse einige Panzerschlachten zwischen den westlichen M1A1 ABRAMS und LEOPRAD 2A4-A6 mit den russischen T-90 und vielleicht mit dem T-14 Armata, den modernsten russischen Panzern, gesehen haben, die vor zwei Jahren langsam aber sicher begonnen haben, sich einigen gepanzerten Einheiten der russischen Armee anzuschließen.
Es ist angebracht zu sagen, dass diese Panzer die Russen bisher nicht „in die Schlacht geworfen“ haben, und zumindest in dieser Angelegenheit werden sie unter zahlreichen anderen tragischen Fehlern bestätigt.

Munitionsfrage: Wo soll sie herkommen? – Unterschiedliche Munitionstypen und Kaliber verursachen ein logistisches Problem…

Seit Tagen werden in Zeitschriften und Zeitungen die technischen Eigenschaften und Einsatzmöglichkeiten der westlichen Panzer mit den oben genannten russischen verglichen, um zu entscheiden, welche „Panzer“ die besten sind.
Ich werde nicht versucht sein, einen weiteren solchen Vergleich anzustellen, weil ich es nicht für angemessen halte und es später in einem anderen Artikel getan werden kann.
Aber als ehemaliger Panzeroffizier möchte ich nachdrücklich betonen, dass „der beste Panzer derjenige ist, der die beste Besatzung hat„.
Und dies geschieht, wie ein sehr guter Waffenkamerad von mir schrieb, „
durch Ausbildung, volle Kenntnis des Fahrzeugs, Wahrnehmung, Einfallsreichtum, Entschlossenheit, Schnelligkeit des Handelns und Vertrauen in die Verwaltung. Aber wenn wir selbst in den modernsten Wagen sitzen, haben wir wenn wir untrainiert sind nicht nur keine Hoffnung auf einen Sieg, sondern auch keine Überlebenschance“.

KPz Leopard 1 in der Wartung und Instandsetzung. Auch hier verursacht ein Mischmasch aus Typen erhebliche Probleme.

Die oben im vorherigen Absatz genannten Fakten wurden erwähnt, um Folgendes zu verstehen. Mindestens 480-500 Personen sollten in diesen Tanks zusätzlich ausgebildet werden, damit auch die Möglichkeit der Nachschubversorgung im Verlustfall besteht. Es sollte verstanden werden, dass eine ganzheitliche Ausbildung von Soldaten, Offizieren und Kommandeuren von Anfang an stattfinden sollte.
Panzer sind keine A / T-Waffen, bei denen der Bediener mit ein paar Tagen Training und einem Schuss in die Schlacht geschickt werden kann. Nach der individuellen Ausbildung ist eine kollektive Besatzungsausbildung, regelmäßiges Training bei Ulamos, Ilis, Squadron und schließlich auf Brigadeebene erforderlich.
Es sind bei den besten Bedingungen mindestens 9 Monate erforderlich. Aber wie werden neue Kräfte für die Erstausbildung zusammengestellt, wenn die gesamte ukrainische Armee jetzt im Kampf ist und es keine Reserven gibt?

Brückenlegepanzer BIBER. Unerlässlich zum Überwinden selbst schmaler Bäche und zur Verstärkung von Brücken, die nicht für das Gewicht westlicher Panzer ausgelegt sind.

Die eine Bedingung für die Einsatzfähigkeit eines Waffensystems in einer Armee, wie zu Beginn dieser Artikelanalyse erwähnt, ist zusätzlich zu den im vorherigen Absatz beschriebenen Bedingungen in Bezug auf die Ausbildung und Entwicklung der technischen Unterstützung (Ersatzteile, Spezialwerkzeuge und Ausrüstung für die Diagnose von Fehlern und Reparaturen) sowohl auf der Ebene der Einheiten und Formationen als auch auf der Basisebene sowie der Erwerb zugehöriger Logistikketten erforderlich.
Angesichts der Heterogenität und der Panspermie der Materialien ist es eine schwierige Wette, dass, wenn Sie nicht gewonnen werden kann, wir Panzerkampfwagen haben, die nach einer Panne nicht mehr operieren können und aufgegeben werden könnten.

Im Fluss festgefahrene 20-Tonnen BMP-1 Schützenpanzer. Man sieht deutlich, dass selbst bauchtiefes Wasser zum Hindernis werden kann, so der Grund schlammig ist. Bei 70-Tonnenpanzern ist das Risiko einzusinken immer und überall gegeben.

Darüber hinaus müssen die notwendigen unterschiedlichen Munitionsmengen von 120 mm beschafft werden (die Munition der britischen CHALLENGER 2 ist völlig anders als die des Leo 2) und sicherlich auch notwendige Mittel zum Betanken, insbesondere für den amerikanischen ABRAMS, dessen Verbrauch enorm ist.
Wenn all dies geschehen ist, werden diese sogar sehr wenigen westlichen Panzer für die operativen Bedürfnisse der ukrainischen Armee in der Lage sein, vorteilhaft in Operationen eingesetzt zu werden. Es erfordert eine konzertierte Anstrengung, die Logistikphilosophie zu ändern und… viel Zeit.

Es versteht sich, dass die ukrainische Armee in der kritischen Zeit nach März nicht mit diesen 100 Panzern verstärkt worden sein wird, die einige für möglich hielten… Ein Allheilmittel für die Zukunft des Krieges.
Und wir beziehen uns auf diese Periode, weil es sowohl in Washington als auch in London und Kiew Schätzungen gibt, dass Russland große Offensivoperationen mit dem Ziel durchführen wird, zusätzliche territoriale Gewinne zu erzielen (es besetzt derzeit etwa 20% des ukrainischen Territoriums) und ukrainische Streitkräfte zu zerstören.
Die Amerikaner sprechen vom Herbst, da sie daran denken, Fertigprodukte aus Saudi-Arabien oder Ägypten zu kaufen, weil sie ihre mit abgereichertem Uran (DU) vorhandene Munition nicht abschirmen wollen.

alte D-30 Haubitze 122mm

So hat Selenskyj völlig zu Recht die Frage der Lieferzeit angesprochen, die für die Wiederaufnahme des Betriebs äußerst wichtig ist, mit der Befürchtung, dass die Russen nach der Wehrpflicht, der Reorganisation und natürlich, wenn sie „aus ihren schweren Fehlern gelernt haben“, jetzt in einer vorteilhaften Position sein werden.
Damit diese Tanks im Frühjahr betriebsbereit und damit nutzbar sind, hätten Entscheidungen bis spätestens Ende August getroffen werden müssen.

Abschließend und um mit ehrlicher Sprache und ohne Ausschmückungen der harten Realität auf die Frage nach dem Titel zu antworten, sind und werden die etwa 100 westlichen Panzer wie der amerikanische M1A1 ABRAMS, der deutsche LEOPARD 2 A6-A4 und der britische CHALLENGER 2, die geliefert werden und nur wenig Bezug auf die operativen Bedürfnisse der Ukrainer haben, werden lange brauchen, um operativ integriert werden zu können.

Russischer T-14 Armata – das Spitzenprodukt russischer Panzertechnik.

Das bedeutet nicht, dass die ukrainische Armee nicht bis zu einem gewissen Grad gestärkt wird, wenn sie in den von uns analysierten Bedingungen operativ einsetzbar ist, was aber viele Monate dauern wird.
Wenn sich die Schätzungen der Amerikaner und Briten über weit verbreitete Offensivoperationen der Russen im Frühjahr bestätigen, wird vielleicht der „Sumpf“ von ihnen durchbrochen und der Kriegsfluss wird sich zu Gunsten Moskaus ändern.“

Generalleutnant a.D.  Konstantinos Loukopoulos ist geostrategischer Analyst und Exekutivdirektor der „Euro-Mediterranean Security and Cooperation Observatory“

GL a.D. Konstantinos Loukopoulos

 

 

#panzer #Leopard2 #Leo2 #analyse #waffenlieferungen #ukraine #Russland #Bundeswehr #Heer #wirsindheer

 

—ENDE—

 

 

Auch:

Best in Hell – eine Analyse des Krieges in der Ukraine – Rabenspiegel

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Podcast:
14 Leos als Gamechanger? – Demografie – Wir informieren, Sie entscheiden! (dnews24.de)

 

Deutsche Bundeswehr: Das Personalproblem ist schlimmer als das Material. Es ist ein politisches Desaster! | Conplore Wirtschaftsmagazin

 

Autor: Sascha Rauschenberger

Diesem Artikel ist ein Video hinzugefügt. Es ist ein Video aus Russland und zeigt eine Operation quasi in Echtzeit, um in einer Kleinstadt eine wichtige Position zu erobern. Es geht um vier (4) zum Teil mehrstöckige Gebäude, die zu nehmen und als Basis für weitere Vorstöße zu halten sind.
Das setzt voraus, dass sie auch vom Feind gesäubert werden, damit dieser den Angreifern nicht in den Rücken fallen kann.
Wir alle kennen die Filme aus Stalingrad (z.B. Link: „Hunde wollt ihr ewig leben„) oder auch „Black Hawk down“ aus Mogadischu. Wie das aber aussieht wenn zwei gleichwertige Gegner im Häuserkampf aufeinander treffen, entzieht sich dem zivilen Verständnis.

 

Doch dieses Verständnis ist wichtig, wenn man die Situation in den umkämpften Frontstätten begreifen, verstehen und beurteilen will.

Warum sind die Hochhauskomplexe selbst in kleinsten Siedlungen so wichtig?
Warum kommt es zu diesen immensen Zerstörungen?
Warum sind Angriffe, Verteidigung und Gegenangriff so verlustreich?
Warum gibt es so wenig konkrete Aussagen zu Toten, Verwundeten und Gefangenen?
Warum ist der Munitionsansatz so ausschlaggebend?
Was bedeutet LIVE-Beobachtung des Gefechtsfeldes wirklich?
oder auch
WIE funktioniert ein moderner Krieg unter GLEICHEN BEDINGUNGEN wirklich?

Hier ein Video. Es ist hart! Schwer zu ertragen, weil es eben keinerlei Filmzensur kennt. Es wird angeraten, dass Menschen mit schwachen Nerven, PTBS-Patienten und emotional reagierende Menschen es sich NICHT ansehen!

Es wurde von der WAGNER GRUPPE aus Russland gedreht. Sie sehen es wohl als Rekrutierungspropaganda an, wo „echte Männer echte Taten“ vollbringen können.
Und damit der Ruhm dann auch echt wirkt, wird der Gegner nicht diffamiert, als blöd dargestellt oder sonstwie als inkompetent hingestellt, sondern real gezeigt. Als Gegner, der auch alles tut, um zu gewinnen. Seinen Kameraden beizustehen…

Am Ende redet der WAGNER-Kommandeur nicht vom ersten Schritt zum ruhmreichen Sieg, sondern davon, dass nur einen Tag später sich wieder alles änderte.
Also alles andere als eine „Hollywood“-Heldengeschichte! Oder das, was wir so in Nachrichten erleben.

Hier der Link zum Video Titel:

PMC Wagner | Best in Hell | 2022 (English subtitles)

https://www.youtube.com/watch?v=d4ZxWaRHhnQ

Das Video ist fast 2h lang und mit englischen Untertiteln!

Es macht wenig Sinn den weiterführenden Artikel zu lesen OHNE das Video zu kennen.

 

Was fällt auf?

1.) Sanitäter
Bisher war es so, dass Sanitäter (mit Rot-Kreuz-Armbinde) gekennzeichnet, unter dem besonderen Schutz der Genfer Konvention fielen, nicht bekämpft wurden und auch an ihrer Arbeit nicht direkt gehindert wurden.
Das war schon anderswo zu beobachten, dass das nicht mehr gilt.
In AFG wurden Sanitäter der ISAF-Kräfte gezielt, absichtlich und mitunter auch vorrangig bekämpft. Das führte dazu, dass Sanitäter nicht mehr sichtbar gekennzeichnet wurden. Weder das Personal noch Fahrzeuge.
Dieser Trend setzte sich im Irak, in Syrien und anderswo fort und ist nun auch in der UKR zu sehen.
Man kam im Video noch nicht mal auf den Einfall Sanitäter bei der Arbeit zu zeigen!! Auf keiner Seite. – Das sagt alles!

2.) Verwundete
Der Anfall von Verwundeten ist immens. Nicht durch direkten Beschuss, sondern vor allem durch Artillerie, Handgranaten und Sprengmittel aller Art und „Güte“
Wo immer es geht bergen beide Seiten die Verwundeten. Wo sie der Gegner findet tötet er sie. Gezielt, vorsätzlich und fast schon im Vorbeigehen. Ein klarer Rechtsbruch auf beiden Seiten.
Nur ist dieser wohl auch begründet, da verwundete, besonders Schwerverwundete, sich noch teuer verkaufen wollen, da keine Seite Gnade erwartet oder gibt!

Kanadische Verwundete 1918…

3.) Gefangene
Wurden offensichtlich nicht gemacht. Es wurde auch nicht angeboten sich zu ergeben. Und das in einer cineastischen Selbstverständlichkeit, die tief blicken lässt.

4.) Vernetzung und Kommunikation
Ist der Schlüssel und das Hauptelement der Gefechtsführung. Und das mit einfachsten Mitteln. Billiges zum Teil handelsübliches Gerät, das dann auch ortbar und als Zielkoordinate bekämpfbar ist.
Schön zu sehen ist aber die klare Kommunikationslinie zwischen „Bedarfsträger“ sowie „Wirkungseinheit“ und wie Koordinaten, Feuerkorrekturen und Befehle asap weitergegeben und konsolidiert werden.

5.) Drohnen
UAVs/Drohnen sind nicht „nice to have“ sondern allumfassend, omnipräsent und auf Abruf verfügbar. Einheiten mit erhöhtem Bedarf (Mörser) haben eine eine zugewiesene Drohne zur Unterstützung und Beobachtung.
Beobachtungs- und Kampfdrohnen unterschiedlichster Art kreisen im Stand-by-Modus über der Gefechtszone und sind abrufbar.
Liefern der OPZ beider Seiten LIVE-Informationen des Kampfes und erlauben Eingriffe fast just-in-time.
Sie können sofort aktiviert werden, um die Koordinaten von Mörser-, Artillerie- und Raketenwerferstellungen zu ermitteln und dann auch zur Schusskorrektur eingesetzt werden.
Dazu werden handelsübliche Kameradrohnen eingesetzt, die leicht, günstig und ohne logistischen Aufwand wiederbeschaffbar sind.
Zusammen mit der Vernetzung sind sie das Schlüsselelement für die Feuerunterstützung!

Iranische Drohnentypen, die wie im Supermarkt zur Auswahl stehen.

6.) Jammer
Um Drohnen am Einsatz zu hindern und ihre Steuerkontrollen zu stören werden Jammer eingesetzt, die zum Teil wie Eigenbau aussehen, aus handeslüblichen Teilen zusammengebaut wurden und daher auch leicht zu ersetzen sind.

7.) Tarnung
Wo früher Tarnung alles war, ist in Zeiten von omnipräsenten Überwachungsdrohnen und Wärmebildgeräten die Tarnung hinter der schnellen Verlegbarkeit zweitrangig.
Wer aufgeklärt wurde kann nur schnell die Stellung wechseln. Zeitraubend zu entfernendes Tarnmaterial ist hier eher  existenzbedrohend, wie das Beispiel der D30-Haubitzen zeigt.
Dass in diesem Zusammenhang Mörser kaum zu schützen sind wird auch recht deutlich. Sie können weder ausreichend getarnt werden noch sind sie schnell verlastbar, was sie zu Primärzielen macht.
Dazu ist ihre geringe Reichweite (>7000m) nicht geeignet der schnellen Aufklärung durch Fronteinheiten zu entgehen, was automatisch Gegenfeuer auslöst.
Im Kampf selbst werden die Mörserfunktionen im infantristischen Kampf durch Granatmaschinenwaffen (AGS17 30mm) ausgeführt, die im indirekten Schuss und hoher Schussrate ein Zielgebiet eindecken können. Ihre vergleichsweise leisen Abschüsse machen sie sensorisch nur schwer aufklärbar.

AGS-17 Granatmaschinenwaffe 30mm

8.) Pioniermittel
Der Häuserkampf erfolgt noch mit den gleichen Mitteln und Taktiken, wie seit dem zweiten Weltkrieg. Nur hat der umfassende Einsatz von automatischen und Maschinenwaffen hier die Verlustrate drastisch erhöht.
Gänge, Korridore und freie Räume werden daher umgangen, indem man sich durch Wände und Decken/Böden sprengt, um feindlkiche Stellungen in den Gebäuden selbst zu umgehen, zu flankieren oder zu unterminieren.
Das hat die immensen Schäden an den Gebäuden verursacht, die man anderswo gern als Folge von Raketen- und Artilleriebeschuss darstellt.
Die Sekundärschäden durch Druckwellen dürfte bei Angreifern wie Verteidigern hoch sein und zusätzliche Verwundungen verursachen, die die Soldaten kampfuntauglich (Gehörschaden) machen.

9.) Panzereinsatz
Der Einsatz von Kampfpanzern und Schützenpanzern dient zur Feuerunterstützung und ist im urbanen Gefechtsfeld sehr begrenzt und verlustreich. Die Stellungen der Panzer sind grundsätzlich exponiert und im Bereich der infanteriegestützten Panzerabwehr. Der Reichweitenvorteil der Hauptbewaffnung trägt nicht. Dazu sind sie leicht zu flankieren oder durch gezielten Artilleriebeschuss auszuschalten.
Eigentlich taugen sie hier lediglich als die Infanterie unterstützendes Sturmgeschütz und das nur zeitlich sehr begrenzt.
Der monetäre Systemwert steht in keinem Verhältnis zu taktischem Nutzen und Überlebenswahrscheinlichkeit!

10.) Fehlende Waffen
Warum in diesem Gesamtzusammenhang diverse – billige aber effektive – Waffen fehlen, die taktisch sinnvoll wären ist rätselhaft. Weder der umfängliche Einsatz von RPGs (Panzerfäuste) noch von Gewehrgranaten (z.B. aus Granatpistolen) ist zu beobachten.
Splitterhandgranaten und Nebelwurfkörper werden zu Hauf eingesetzt, aber keine Blend- oder Tränengasgranaten. Letztere können, gerade in Häusern eingesetzt, Gegner blenden und kampfunfähig machen. Das eigene Vordringen so erleichtern.
Weiterhin werden keine Flammenwerfer oder Handflammpatronen eingesetzt, um gegnerische Stellungen in Häusern auszuräuchern oder verschanzte Gegner auszuschalten.
Warum man diese einfachen, effektiven und effizienten(!) Waffen nicht zur Wirkung bringt ist schlichtweg rätselhaft.
Es steht zu vermuten, dass sie nicht Bestandteil der Einsatzdoktrin beider Seiten sind, die auf Taktiken der ex-UdSSR beruhen.

Flammenwerfer Fw34 im II. WK im Einsatz

11.) Billigwaffen
Beide Seiten setzten LMGs, AK47 und andere Waffen ohne jede Modifikation wie Reflexvisiere, Zielfernrohre oder andere Anbauten wie Granatwerfern ein.
Körperpanzerungen, Knie- und Armschützer und Brillen sind überall vorhanden und tragen sicher zur Reduzierung kritischer Verwundungen bei, können aber letztlich nicht wirklich schützen. Letale Verwundungen gehen von Hals/Gesicht oder der Arterien von Beinen und Armen aus, die nicht gepanzert sind.
Die Nachtkampffähigkeit beider Seiten war überschaubar.
Man könnte an der Qualität der gezeigten durchschnittlichen und regulären Bewaffnung annehmen, dass beide Seiten einen Grad des Ausrüstungsverlustes erreicht haben, der in Folge den Stand von Ende des letzten Jahrhunderts aufzeigt.

AK47 – das am meisten gebaute Sturmgewehr der Welt als Basis diverser Varianten und Baumuster

FAZIT:
Der Kampf um Dörfer, Siedlungen und Städte ist das entscheidende Momentum dieser Kriegführung und folgt dem Prinzip von befestigten Verteidigungspunkten aus denen heraus das umwärtige Gebiet kontrolliert wird.
Diese Idee geht auf Feldmarschall Schörner an der nordfinnischen Front im II. WK. zurück, wo es gelang mit wenig Truppe wichtige Punkte hinreichend zu verteidigen. Einsickernde Gegner können dann so abgeschnitten und mit Gegenangriffen aus der Tiefe abgeriegelt/zerschlagen werden.

Dabei spielen heute aber Hochhäuser (Skelettbauweise) eine entscheidende Rolle. Als Beobachtungspunkte wie auch als Festung. Man sieht deutlich, dass diese Gebäude auch nach innen hin befestigt sind.
Die Bewegung zwischen diesen befestigten Verteidigungspunkten erfolgt unter Überwachung der Artillerie und dem Beschuss aus den befestigten urbanen Stellungen heraus.
Dazu kommt, dass die Bauweise diese Gebäude nur schwer zerstörbar macht, was ihre Funktion als Festung verstärkt.

Brennendes Gebäude nach Beschuss

 

Der Einsatz der Luftwaffe zur Luftnahunterstützung (CAS) oder zur Gefechtsfeldabriegelung (BAI) ist letztlich wenig effektiv und durch Stinger-Luftabwehrraketen letztlich inopportun. Auch hier steht das mögliche Verlustrisiko inzwischen in keinem Verhältnis mehr zum Wert des Waffensystems an sich.
Luftfahrzeuge werden eher als Waffenträger gesehen, die ihre Wirkung am besten von eigenem Gebiet aus über(!) die Front hinweg zur Wirkung bringen.

Die recht anschaulich dargestellten Verlustquoten beider Seiten, die vornehmlich Tote zur Folge haben, zeigen den Fakt auf, warum so wenige Gefangene und Verwundete anfallen, die versorgt werden müssten.
Weiterhin wird aber auch deutlich, dass die einseitige Benennung horrender allein russischer Verluste so kaum stimmig sein kann.
Der Kampf unter gleichwertigen Gegnern – hinsichtlich fast identischer Bewaffnung, Kommunikation, Ausstattung und Ausrüstung – kann nur unter gleicher Abnutzung und Verlusten erfolgen, so eine Seite nicht über einen deutlichen technischen, taktischen oder logistischen Vorteil verfügt.
Und hier zeichnet sich ein verheerendes Bild ab, da die UKR artilleristisch unterlegen ist und zunehmend Versorgungsengpässe an Munition und Material hat. Ansonsten müsste sie nicht betteln gehen!

 

Die UKR ist nicht in der Lage Munition und Ersatzteile für ihre ex-UdSSR-Waffen zu beschaffen oder zu produzieren und hängt zunehmend am Tropf allein westlicher Systeme und Versorgungsgütern. Dieser absolute Nachteil zum Russen ist gravierend!

Der Schlagabtausch in der Ukraine zeigt alle Züge zu den Kämpfen im US-amerikanischen Sezessionskrieg oder dem ersten Weltkrieg auf.
Fast gleich bewaffnete Verbände prügeln mit fast gleicher Ausrüstung und fast gleicher Taktik aufeinander ein, was zu immensen Verlusten auf beiden Seiten führte.
Diese Verlustquoten entscheiden letztlich darüber, wer am Ende gewinnt. Und das ist die Seite, die über größere Bevölkerungsreserven oder über technische Innovationen verfügt. Das entschied auch die o.g. Vergleichs-Kriege!

 

Westfront 1916 – ein einstmal bewaldetes Tal.

Der gezeigte Abnutzungskrieg kann nur zu Ungunsten der Ukraine ausgehen. Panzer-, Ausrüstungs- und Munitionslieferungen verlängern bestenfalls den Krieg, können aber einen personell unterlegenen Gegner kaum zum Sieg verhelfen. Die Annahme, mit zusätzlichem Material, den Krieg zu entscheiden ist unsinnig, da der Mensch hier an sich in seiner verfügbaren Anzahl dezimiert wird. Und im Verhältnis von 1:1 gewinnt hier der Russe. QED!

Am Ende des Videos wird deutlich, wenn wohl auch unbeabsichtigt, dass beide Seiten neue Rekruten heranführen, die jede Seite für sich motiviert. „Wir wissen, dass wir zur Hölle gehen, aber dort sind wir die Besten!“

 

Und dort warten sie dann auf die, die sie da hingeschickt haben! Die den Krieg verlängert haben. Und auf die, die zu blöd waren einzusehen, wann er besser hätte beendet werden sollen.

 

By the way: Wer glaubt, dass die #Bundeswehr so einen Kampf länger als zwei Wochen durchhalten kann, der irrt. Allein die Verluste der ersten Woche wären so hoch, dass ein Aufschrei durch das Land gehen würde.
Westliche Demokratien haben es verlernt den individuell wertvollen Mensch gegen Ideologie/Glaube aufzurechnen und zu opfern.

UKR wie RUS haben in einem Jahr jeder für sich mehr Verluste zu beklagen als die USA in Vietnam. Und das hat letztlich schon zum Kollaps in der US-Gesellschaft geführt. 69.000 Tote in 15 Jahren! Darüber sollte man nachdenken, wenn man den Krieg ausdehnen will.

Das Vietnam-Denkmal in Washington: die Veteranen mussten dafür sammeln gehen…

 

Auch:

Ukraine: Wird sich der Kriegsfluss mit westlichen Panzern ändern? | Liberal.gr

Die „Gerassimow-Doktrin“ und ihre Anwendung in der Ukraine – Rabenspiegel

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Ukraine: westliche Waffen, fehlende Munition und der Endsieg… – Rabenspiegel

Bundeswehr: psychisch Kranke und nicht am Dienst teilnehmende Soldaten werden zur Impfung genötigt

Bundeswehr hat zunehmend Fälle von asbestbedingtem Krebs…

 

Podcast:
14 Leos als Gamechanger? – Demografie – Wir informieren, Sie entscheiden! (dnews24.de)

 

Autor: Sascha Rauschenberger

Annalena Baerbock und ihre Probleme mit dem ungebildeten Plappermaul verschaffen Russland einzigartige kaum zu schlagende Argumentationshilfen in der Propagandaschlacht um Wahrheit und Glaubwürdigkeit. „Wir befinden uns gemeinsam im Krieg mit Russland“ ist ein Satz, den Diplomaten lieben; zumal es so nie gewollt, verabredet oder gar öffentlich zu verkünden angedacht war. – Aber egal. Was kostet denn schon die Welt????

Wer es nötig hat für 136.000 Euro im Jahr seine Fassade gestalten lassen zu müssen, um das hohle Innere zu kaschieren, hat wahrlich den Begriff des „Potemkinschen Dorfes“ verstanden. Es wird Zeit, dass es auch andere verstehen, die dafür zahlen!

„Der Adler ist gelandet“…

 

Internetfund! Manchmal reicht es wenn andere schon gesagt haben, was man über Annalena Baerbock denkt. Diplomatie ist die Kunst Sprache auf einem Niveau zu beherrschen, wo das Wissen, dass jedes Komma zählt, um vielleicht Weltgeschichte, aber besser niemals Welttragödien zu produzieren.

Mimik, Gestik und Haltung – gern auch öffentlich vorgeführt – gehören auch zur Diplomatie. Hier versuchte sie die Türkei zu belehren und wurde sofort vom türkischen Außenminister öffentlich vorgeführt und zurecht gewiesen. Ein Affront, der übler nicht sein konnte aber die Hybris von wirklich dummen Menschen kaum tangieren kann.

 

—Anfang—

Autor: Thomas T.

„Sieben Gründe, warum ich mich mehr vor Annalena #Baerbock fürchte als vor #Leopard2 -Panzern in der Ukraine

1️⃣ Diese Woche erklärte die #Außenministerin en passant Russland den Krieg. Bei einem Auftritt im Straßburger Europaparlament warb sie für mehr westlichen Zusammenhalt und verstieg sich dabei: „Wir führen einen Krieg gegen Russland, nicht gegeneinander.“ Wir sind also jetzt offiziell im Krieg? Finde den Fehler!

2️⃣ Bei Baerbocks Auslandsreisen muss man immer fürchten, dass sie ihre Gesprächspartner brüskiert mit belehrenden Vorwürfen, Forderungen oder beidem, (wahlweise zu Menschenrechten, Russlandnähe, #Klimawandel oder wenigstens #Diversity). China, Türkei… immer feste druff. Wie wird das erst, wenn sie den Saudis mal ihre „feministische Außenpolitik“ erklärt? Die 42-Jährige hat das diplomatische Geschick einer Abrissbirne

3️⃣ Baerbock fehlt es bisweilen sogar an Respekt – vor ihren Gastgebern draußen in der Welt wie vor Werten zu Hause. Beim Treffen ihrer G7-Kollegen im historischen Rathaus von Münster ließ sie ein Kruzifix abhängen aus Sorge, das könnte jemanden stören. Das frühere Bismarck-Zimmer im Auswärtigen Amt (AA) musste umbenannt werden. Man kann derlei sensibel nennen. Oder geschichtsvergessen. Bismarck hat ja nicht nur das Amt begründet, dem sie nun vorsteht

4️⃣ Ebenfalls diese Woche musste sich das AA für einen Tweet entschuldigen, in dem Russlands Außenminister Lavrov wg. eines Südafrika-Staatsbesuchs beschimpft wurde, lustiges Leopard-Emoji inkl 🐆. Nicht nur Südafrika zeigte sich empört. Aber auch daran erkennt man wohl den neuen Geist im Außenamt

5️⃣ Jennifer Morgan war #Greenpeace-Chefin und ist nun Staatssekretärin sowie Baerbocks Sonderbeauftragte für Klimapolitik. Das ist, als ob Verteidigungsminister #Pistorius den Rheinmetall-Chef zu seiner rechten Hand machen würde. Morgans bisherige Bilanz: nicht messbar. Aber das Klima soll auch in ihrer Abteilung mies sein, klagen Insider

6️⃣ Wie kam Baerbock überhaupt dazu, jüngst lange vor Kanzler und Verteidigungsminister nassforsch zu erklären, dass das mit den Panzerlieferungen schon laufen werde! Bitte, lieber Olaf Scholz, können Sie ihr mal erklären, wer so was entscheidet!

7️⃣ Außer Spesen nix gewesen – okay, schöne Bilder von Baerbock in schnieken Outfits gab’s auch viele. Von bilateralen Kooperations-Verträgen, Handelsabkommen oder anderem komplizierten Business-Kram ist indes nix bekannt. Lieber stapft sie mit schusssicherer Weste durch die Ukraine oder barfuß übern Strand von Palau, das ja bald untergeht (siehe Klimawandel 👆) Die „FAZ“ nannte ihre Politik „eher situativ bestimmt als konzeptionell“. Das war höflich für: planlos, aber suppi empathisch

💣 Ich mache mir Sorgen, wem diese Frau als nächstes den Krieg erklärt und verstehe angesichts solcher Pannen und Peinlichkeiten ihre guten Umfragewerte nicht. Baerbock-Fans bitte vor: erklären Sie’s mir! Die anderen dürfen ihre Gedanken natürlich auch posten 😊“

 

Ein anderer Post fasste die Situation so zusammen:

Autor: Dr. Alexander G.:

„Ihre Äusserung hinsichtlich des Krieges gegen Russland ist – sachlich ausgedrückt – falsch, politisch ausgedrückt unglücklich, tatsächlich ausgedrückt eine schiere Dummheit. Letzteres v.a. dann, wenn nicht umgehend (!) eine Richtigstellung von ihr erfolgt. Eine solche ist nicht erfolgt. Das macht aus meiner Sicht einen vermeintlichen Versprecher zur Dummheit.
Diese imkompetente Frau sollte ebenfalls rasch zurücktreten, bevor noch mehr außenpolitisches Porzellan zerschlagen wird. (Der/die nächste Minister,in wird eh zunächst viel Zeit auf Abbitte-Reisen zu verbringen haben).
Der Job ist mehrere Nummern zu groß für sie – und das aus mehreren Gründen. Überraschend war das nicht, wenn man die Zeit vor Ihrer Ernennung zur Ministerin betrachtet – Stichwort Lebensläufe.

(Fachlich gebildete) Freunde aus dem Ausland haben mich noch vor ihrer Berufung gefragt, ob das unser Ernst sei, eine so offenkundig inkompetente Person in ein so wichtiges Amt zu hiefen. Ja, Viele haben es gesehen, die Regierung und der BK offensichtlich nicht. Da war Quote und Ideologie wohl wichtiger als Können. Selbst der impertinente Melnyk macht und erreicht für sein Land mehr als BB.

Erstaunlich aber auch der Ton zwischen den Zeilen der Presseartikel. Hier wird mehr auf vermeintlich russische Propaganda abgehoben, als auf den Aussetzer BBs. Faktisch wird sie sogar etwas in Schutz genommen. Was ist los mit der Presse. Hat Rot-Grün hier einen Exklusivvertrag?
Ist es nicht naheliegend und nachvollziehbar, dass Russland auf eine solche Aussage der Aussenministerin (!) reagiert?“

 

—ENDE—

#außenpolitik #ukraine #putin #grüne #grünermist #Staat #Diplomatie #Russland #China #Türkei #Menschenrechte #Werte #Geschichte #Tradition #Höflichkeit

Rechts Baerbock und links eine Mitarbeiterin, Ratgeberin vielleicht auch Mentorin, die sie in Sachen Krieg wohl auf dem Laufenden halten wird… Solche Gestalten haben nun im AA das Sagen und schreiben die Reden, die vielleicht über Sein oder Nichtsein entscheiden könnten! – Eine Frage, die dann von Memphisto beantwortet werden könnte…

 

Auch:

Deutsche Außenpolitik in Not: überall mögliche Kriege in Sicht – Rabenspiegel

Baerbock und das Kreuz mit der fehlenden Bildung – Rabenspiegel

Ein paar Gedanken zu einem Atomkrieg am Beispiel von Köln… – Rabenspiegel

Die „Gerassimow-Doktrin“ und ihre Anwendung in der Ukraine – Rabenspiegel

 

„Bereit, wenn Sie es sind, Sergeant…“, sagte Hannibal Lector.

 

Eine Kampagne, die 2021 nicht vorhersehen konnte, dass auch die Diplomatie zur Baustelle werden würde… Wir waren uns wohl alle zu sicher, dass das Erbe von Genscher & Co nicht auch unter die Räder von bornierter Verdummung kommen könnte. Nun, wir haben uns geirrt, wie Annalena Baerbock uns allen immer wieder so schön vorführt.

 

Eines der Plakate der Kampagne #grünerMist

Autor: Sascha Rauschenberger

Der Polizei reicht es und die Gewerkschaft der Polizei ruft am 25.01.23 zur Demo vor dem Ministerium in Berlin auf!

Seit Jahren steigt die Belastung der Beamten stetig an. Dazu werden in den nächsten Jahren bis zu 40% der Beamten in Pension gehen. All das ist bekannt, wurde aber gern ignoriert.

Und während es en vogue ist Polizisten zu diffamieren, auszunutzen und zu auch politisch zu instrumentalisieren wird überall gespart. Teaser, schusssichere Westen und andere hinreichende moderne Ausrüstung werden nicht in ausreichender Zahl zugeführt.
eAutos als Dienstfahrzeuge wurden zwar medial gehypt beschafft, kommen aber bei Kälte kaum aus der Polizeigarage raus und schaffen es auch zuladungsmäßig nicht all die Ausrüstung zzgl. mitfahrenden Polizeibeamten aufzunehmen…

Nancy Faeser, die wohl inkompetenteste SPD-Ministerin nach Lambrecht, propagiert den Kampf gegen Rechts und ignoriert die täglichen Angriffe aus linken und islamistischen Kreisen auf die Beamten.
Diese können oft nur noch in Zugstärke besondere Hotspots aufsuchen, die natürlich nicht als no-go-areas bezeichnet werden dürfen.
In Berlin kam erst Anfang des Monates die neuste Sprachregelung heraus, wie man zumindest sprachlich das nicht existente Problem mit der Migrantenkriminalität in den Griff bekommt. die natürlich auch Silvester (wieder einmal!) so nicht stattgefunden hat.

Die immer stärker aufklaffende Lücke zwischen politisch gewollter geistiger Umnachtung und offensichtlicher Realität hat auch das Bewerberaufkommen sinken lassen.

Wer will auch schon als Fotodarsteller Klein-Greta fotogen tragend in Szene setzen helfen müssen, während Recht mit Füssen getreten wird und der Einsatz dazu auch noch von einem grünen Polizeipräsidenten befehligt wird?

Natürlich auch nur Einzelfälle…

Wie muss sich ein Polizist fühlen, wenn Clankriminelle mit politisch verseuchten Staatsanwaltschaften kummeln und klüngeln, während man selbst Überstunden auf Überstunden aufgewendet hat die Typen beweissicher dingfest zu machen?

Während sich also die Polizei zunehmend zum Büttel der Politik machen lässt, wird sie eben von dieser Politik mit Füßen getreten.

So ist der Aufruf zur Demonstration nicht nur berechtigt, sondern schon lange überfällig!

Die Redaktion wünscht der Polizei viel Erfolg, Alles erdenklich Gute und auch die Ausdauer und den Kampfgeist ihre berechtigten Forderungen durchzusetzen! – SIC!

Wir bitten alle Polizisten, deren Angehörige und Unterstützer den Aufruf der DPolG zu verbreiten!

#Polizei #dpolg #nancyfaeser #Deutschland #sicherheit #BIM #Kriminalitätb #Politik #Migranten #Demo

 

Wenn aus dem Spiel von einst dann Ernst wird, bleibt oft wenig Raum zur Freude!

Sascha Rauschenberger
(Kommentar)

Der Autor H. Joseph Fleming ist ein profunder Kenner Russlands, seines Militärs sowie der russischen Verteidigungspolitik und bietet gern Perspektiven an, die so im Westen nicht gern veröffentlicht werden. Wer einen Gegner bekämpfen will, oder auch mit ihm verhandeln will oder muss(!), der sollte diesen Gegner auch verstehen. Seine Ambitionen, sein Denken, seine Geschichte, seine Werte/Traditionen und seine Gefühle. Nur so ist er letztlich schnell und sicher zu schlagen. Egal ob am Verhandlungstisch oder auf dem Schlachtfeld.

Während die Bundeswehr 2012 den Planungsstab im BMVg aufgelöst hat, gibt es auf russischer, chinesischer und auch amerikanischer Seite ganze Strukturen, die sich ausschließlich mit militärtheoretischen Ansätzen, Zielen und Herangehensweisen beschäftigen. Gern mit Aussen- und Wirtschaftsministerien und deren deren Stäben und Think Tanks abgestimmt und koordiniert.
Es gibt dort auch im Rahmen der Volkswirtschaft Universitätslehrstühle für Militärökonomie, die sich ausschließlich mit wehrwirtschaftlichen Fragestellungen wissenschaftlich(!!) befassen und zum Teil die Grundlagen für eben diese Stäbe liefern.

Hier in Deutschland wird dieser gesamte Denk- und Planungskomplex nicht nur wenig verstanden sondern politischerseits komplett ignoriert.

Kriege, die ganze Länder zerstörten, aber unter der kritischen Wahrnehmungsschwelle der freien Welt ausuferten…

In Anlehnung an Clausewitz: Wenn der Krieg die Fortsetzung der Politik mit anderen Mittel ist, dann ist Wirtschaft die Fortsetzung des Krieges mit noch anderen Mitteln, die dann notwendigerweise auch eine neue Iteration in Sachen Politik bedingen, um die Voraussetzungen zu schaffen. Mitunter auch nur deshalb, damit der Wirtschaftskrieg nach außen hin wie eine Art Hilfe, Handreichung oder erhöhte Moralität wirkt. Letzteres ist in demokratischen Strukturen zunehmend wichtig, um Krieg führen zu können (i.e.S. von unbegrenzt führen zu dürfen!). Egal auf welcher Ebene.

 

Weitere Artikel von Joseph Fleming HIER.

 

—Anfang—
(Bilder wurden von der Redaktion eingefügt)

 

Die „Gerassimow-Doktrin“ und ihre Anwendung in der Ukraine

Der Autor dieses Artikels versucht eine objektive Analyse des Themas, kann aber nicht verhindern, dass der Eindruck einer einseitigen Parteinahme entsteht und es ist wichtig zu verstehen „Krieg ist Krieg“.

Interessierten Lesern wird nicht entgangen sein, dass es in der militärischen Führung der russischen Armee, die unmittelbar in die „Spezialoperation“ in der Ukraine eingebunden war, diverse Personalveränderungen gegeben hat. Erst wurde General Surowikin[1] als Oberbefehlshaber eingesetzt und nun kürzlich durch den Chef des russischen Generalstabes, General Waleri Gerassimow (HIER), abgelöst, der seinerseits zum Kommandeur der gemeinsamen Gruppierung der russischen Streitkräfte in der Spezialoperations-Zone ernannt wurde. Werfen wir doch einmal einen Blick hinter die Person Gerassimow.

Marschall Waleri Wassiljewitsch Gerassimow, seit Januar 2023 Oberbefehlshaber der russischen Truppen in der UKR

Im Februar 2013 veröffentlichte General Gerassimow an der Academy of Military Sciences seinen Artikel „The Value of Science in Foresight“[2], der übersetzt, in der englischsprachigen Ausgabe der Military Review erschien und seitdem mehrfach nachgedruckt wurde. Wie die Financial Times berichtet, las der Chef des US Marine Corps, Rotbert Neller, Gerassimows Artikel dreimal. Und westliche Experten begannen bald, den Artikel des russischen Generals als Blaupause für zukünftige russische Hybridangriffe gegen den Westen zu analysieren und zu interpretieren. So wurde die hybride Kriegsführung durch die Bemühungen westlicher Militärexperten ein bedrohliches Synonym für die „Gerassimow-Doktrin“.

Es ist aber anzumerken, dass im Artikel Gerassimow ausschliesslich die hybriden und Stellvertreterkriege, die der Westen selbst führt, analysiert hat. Was also steckt hinter der Gerassimow-Doktrin?

Die Gerassimow-Doktrin ist eine Antwort auf die US-amerikanische Doktrin der „Farbigen Revolutionen“, insbesondere auf die Ereignisse des „Arabischen Frühlings“. Nach Ansicht einiger Experten basieren ihre Schlüsselelemente auf den historischen Wurzeln der früheren russischen Militärdoktrin und weisen auffallende Ähnlichkeiten mit den Bestimmungen der 1999 veröffentlichten chinesischen Doktrin des „unbegrenzten Krieges“ auf.

Diese Gerassimow-Doktrin wird als eine Anpassung einer Militärdoktrin an die Realitäten des 21. Jahrhunderts betrachtet.

Im Zentrum steht die Anwendung von nicht-traditionellen militärischen Mitteln und Aktionen, die in der modernen russischen Militärterminologie als „nichtlinear“ bezeichnet werden. Dabei wird als Hauptziel von „nichtlinearen Feindseligkeiten“ die Erlangung von strategischen und geopolitischen Zielen gesehen.

Diese Ziele sind zu erreichen, indem eine breite Palette nichtmilitärischer Methoden und Mittel eingesetzt wird, wie offene und verdeckte Diplomatie, wirtschaftlicher Druck, die Unterstützung der lokalen Bevölkerung gewinnen, nachrichtendienstliche Informationen aus dem Lager des Feindes beschaffen usw.

Parade auf dem Roten Platz 2021

Westlichen Analysten zufolge erweitert die Gerassimow-Doktrin das moderne Konzept eines zwischenstaatlichen Konflikts und stellt militärische Operationen auf eine Stufe mit politischen, wirtschaftlichen, informationellen, humanitären und anderen nichtmilitärischen Aktivitäten.
Nach Ansicht einer Reihe von Forschern legten diese Schlüsselelemente der Gerassimow-Doktrin den Grundstein für das russische Konzept eines „Krieges der neuen Generation“. Dieses Konzept wird auch mit den Begriffen „hybrider Krieg“, „symmetrischer Krieg“, „Krieg in der Grauzone“, „geheimer Krieg“, „unausgesprochener Krieg“ oder „ungewöhnlicher Krieg“ beschrieben.
In dieser Art von Konflikt spielen Hacker, Blogger, Trolle, Mörder, Geschäftsleute mit Verbindungen zu politischen Kreisen, Medienleute, die Fakten manipulieren und die öffentliche Meinung für einen bestimmten Zweck manipulieren, im Voraus bezahlte Demonstranten, Strassenschläger keine geringere Rolle als die Instrumente der konventionellen Kriegsführung wie Flugzeuge, Panzer und Artillerie.
Die wichtigste Methode eines hybriden Krieges ist die Schaffung, die Entwicklung und der zielgerichtete Einsatz eines internen konfliktreichen Potenzials im Opferland.
In der Gerassimow-Doktrin heisst es, dass das russische Konzept der modernen Kriegsführung umfassend ist und alle möglichen Methoden umfasst, die von der Durchführung eines Informationskriegs bis zur Möglichkeit des Einsatzes von Atomwaffen reichen.

Die Doktrin sieht ein Verhältnis von nichtmilitärischen und militärischen Operationen im Verhältnis von 4:1 vor.[3]

Quelle: Fotolia: Eine globalisierte und vernetzte Welt schafft Schnittstellen für Angriffe und Wirkungsmöglichkeiten aller Art.

Nach Ansicht von US-Militärs stellt die Gerassimow-Doktrin die vollständigste Verkörperung der jüngsten Errungenschaften des russischen Militärdenkens in einer neuen Art der Kriegsführung dar, die die umfassende Nutzung aller Möglichkeiten der nationalen Einflussnahme zur Erzielung strategischer Vorteile[4] demonstriert.
Basierend auf der Idee eines Krieges, die in der russischen Kultur durch den klassischen Roman von Lew Tolstoi „Krieg und Frieden“ beschrieben wurde, verwischt die Gerassimow-Doktrin die Grenzen zwischen den polarisierten Zuständen von „Krieg“ und von „Frieden“ und führt eine gewisse Analogie der westlichen Idee einer „Grauzone“ ein.
Darüber hinaus machen amerikanische Analysten darauf aufmerksam, dass der Einsatz neuer Entwicklungen durch das russische Militär überraschenderweise einige grundlegende Paradigmen der bewaffneten Konfrontation umkehrt, die in den Werken von Karl Clausewitz[5] festgelegt wurden und jahrhundertelang als unerschütterlich galten.
Zum Beispiel ist Clausewitz‘ Definition von Krieg als „Fortsetzung einer Politik mit anderen Mitteln“ im Rahmen der Gerassimow-Doktrin nicht mehr anwendbar, da sie den Krieg nicht als Fortsetzung der Politik, sondern die Politik als Fortsetzung des Krieges betrachtet.
Dabei wird betont, dass eine effektive politische Führung ein breiteres Arsenal nichtmilitärischer Mittel und Methoden einsetzen kann, als wenn ein militärischer Konflikt den Militärs allein überlassen würde.

Der offene Angriff großer Panzerformationen ist nicht mehr das Hauptelement modernen Kriege, sondern bestenfalls eine abschließende Handlung nach multidimensionaler Vorbereitung…

Besonders besorgniserregend für westliche Experten ist der offensichtliche Fokus der russischen Gerassimow-Doktrin auf die Ausnutzung der schwachen Glieder westlicher Politik, nämlich das Fokussieren auf das Prinzip der Managemententscheidung, das auf einem System der gegenseitigen Kontrolle basiert.
Hinzu kommt die im Westen übliche wertebasierte Politik, die den analytischen Blick der Entscheider einengt, wenn nicht gar verunmöglicht.
Dadurch sind Entscheidungen ‒ auch militärische ‒ immer erst möglich nach einer langen öffentlichen, medial unterstützten Diskussion und einer umfassenden Koordinierung der Bemühungen aller Beteiligten ‒ wie Aussenministerium, Verteidigungsministerium u.a.[6]
Erschwerend kommt natürlich noch die notwendige Abstimmung mit den westlichen Partnern in NATO und EU hinzu, was aber gleichzeitig auch eine abweichende Position eines oder mehrerer EU-Staaten oder auch einzelner Politiker und Medien erschwert bis verunmöglicht[7].
Das ist im Westen immer dann so, wenn man moralische Kriterien zum Ansatz von Entscheidungen macht.

Russland hat im UN-Sicherheitsrat ein Veto-Recht, was alle Resolutionen GEGEN Russland de facto unmöglich macht. Ein Umstand, der auch Bestandteil der Doktrin ist.

Im Gegensatz dazu vereint das russische Regierungsmodell, das auf Gerassimows Ideen basiert, alle Machtinstitutionen mit Autorität organisch zu einem einzigen Ganzen, was die Koordination zwischen den Beteiligten völlig unbelastend und vor allem schnell macht.
Darüber hinaus ist ihr Funktionieren vor einem aussenstehenden Beobachter hinter einem undurchdringlichen Schleier der Geheimhaltung verborgen, da auch innerstaatlich sowohl Politik, Wirtschaft, Sicherheitsbehörden und Militär eng zusammenarbeiten.
Die verfügbaren Werkzeuge nutzen die angewandten Errungenschaften der Theorie des reflexiven Managements, die es den russischen Behörden ermöglichen, zielgerichtet, flexibel und schnell zu handeln, ohne sich besonders von Konventionen wie Legalität, Legitimität usw. ablenken zu lassen.

Kommen wir auf den Krieg in der Ukraine zu sprechen, der m.E. aktuell auf russischer Seite durch und durch von der Gerassimow Doktrin durchdrungen ist, zumal der „Vater dieser Doktrin“ nun selbst an den Hebeln der Macht sitzt. Schon die ersten Tage nach Gerassimows Einsetzung als Oberkommandierender zeigen gravierende Änderungen der Art der russischen militärischen Operationen, was ihnen eine grössere Dynamik und einen grösseren Umfang verleiht.
Auch ist es sicher richtig zu wissen, dass auch die ukrainischen Kommandeure entsprechend der Doktrin von Gerassimow ausgebildet sind und handeln, da zumindest der Oberkommandierende der ukrainischen Armee selbst Lektionen bei Gerassimow besucht hat und nach eigener Aussage, einen „grossen Respekt vor Gerassimow“ hat.
Auf ukrainischer Seite gibt es allerdings einen „kriegsentscheidenden Nachteil“, nämlich dass es zwischen ukrainischer militärischer Führung und dem politischen Regime in Kiew ‒ Selenskij ‒ gewaltige Differenzen hinsichtlich der Führung militärischer Operationen gibt. Fast täglich finden sich dazu Beispiele.[8]

General Carl von Clausewitz (HIER), dessen Werk „Vom Kriege“ fast 200 Jahre militärstrategisches Denken beeinflusst oder geprägt hat.

Konstantin Sivkov, ein militärischer und politischer Analyst, ein vollständiger Akademiker und stellvertretender Präsident der Russischen Akademie für Raketen- und Artilleriewissenschaften, sagte zur Ernennung von Gerassimow als Kommandierenden:
Die Feindseligkeiten werden schneller werden. Alle Teilstreitkräfte müssen in diese Aufgaben einbezogen werden. Und unter diesen Bedingungen ist mit General Gerassimow die Rolle des Kommandeurs der gemeinsamen militärischen Gruppe genial besetzt, zumal er aufs engste mit der politischen Führung und den notwendigen nachrichtendienstlichen Strukturen auf dem Posten des Generalstabschefs verbunden ist.“

An der Spitze der russischen Truppen in der Zone der militärischen Sonderoperation steht nun der Autor ‒ ja der Urheber ‒ des Konzepts des „hybriden Krieges“.
Die Ernennung des Chefs des russischen Generalstabs Waleri Gerassimow zum Kommandeur der gemeinsamen Gruppierung der Streitkräfte in der Sonderoperation-Zone verursachte eine beispiellose Resonanz unter Militäranalysten der NATO-Länder.
Warum? Weil viele von ihnen mit den wissenschaftlichen Arbeiten des neuen Kommandanten und russischen Generals gut vertraut sind und die sich daraus ergebenden Konsequenzen selbst ableiten können.

Teil der Doktrin sind auch über Dritte geförderte NGOs / Stiftungen, die via diversen Themen die „feindliche“ Gesellschaft spalten. politischen Einfluss nehmen und/oder das innere Gefüge schwächen, schädigen oder zerstören, um wirtschaftliche, politische und/oder militärische Vorteile zu erlangen.

Gerassimow schreibt in seinem Artikel:
„Im 21. Jahrhundert gibt es eine Tendenz, die Unterscheidung zwischen Kriegs- und Friedenszuständen zu verwischen. Kriege werden nicht mehr erklärt, und sobald sie begonnen haben, verlaufen sie nicht nach dem bisher üblichen Muster.“
Der General analysierte die Erfahrungen von Konflikten in Nordafrika und im Nahen Osten, einschliesslich derjenigen, die mit Farbrevolutionen zusammenhängen. Weiter: „Natürlich ist es am einfachsten zu sagen, dass die Ereignisse des Arabischen Frühlings kein Krieg sind, also haben wir, das Militär, dort nichts zu studieren. Oder sind diese Ereignisse vielleicht gerade ein typischer Krieg des 21. Jahrhunderts?“
Der General stellte fest, wie sehr die Rolle scheinbar nichtmilitärischer Methoden bei der Erreichung militärischer Ziele zugenommen hat: „In einigen Fällen übersteigt der Einsatz politischer, wirtschaftlicher, informationeller, technologischer Massnahmen, die unter Nutzung des Protestpotenzials der Bevölkerung umgesetzt werden, die Macht der Waffen erheblich.“

Er nannte Beispiele, wie ein Staat, in dem ein Bürgerkrieg sorgfältig, gewissenhaft vorbereitet und entfacht wurde, die sogenannten Friedenstruppen unter dem Vorwand der Verhinderung einer humanitären Katastrophe und zur Krisenbewältigung herbeiruft ‒ natürlich meist unter Nutzung der internationalen Institutionen, wie UN-Sicherheitsrat oder auch der NATO.
Und in der Tat können diese Blauhelmeinsätze die Gewinner sein, die den endgültigen Erfolg in dem Konflikt fixieren. Eine Armee, die den Sieg ohne eigene Verluste errungen hat.[9]
(Anm. d. Red.: Die Doktrin ist von 2013 und daher vor der sog. Revolution in Kiew 2014 zu sehen!)

Wiki: Maydan in Kiew

„Dies führt zu legitimen Fragen: Was ist moderne Kriegsführung, worauf sollte die Armee vorbereitet sein, womit sollte sie bewaffnet sein?“, schloss der General. Und er forderte die Wissenschaftler auf, nicht-standardisierte Techniken und Methoden zu entwickeln und umzusetzen, die die Rolle mobiler interspezifischer Gruppen von Truppen erhöhen, die in einem einzigen Aufklärungs- und Informationsraum operieren.
Gleichzeitig wird der ferngesteuerte berührungslose Zusammenstoss mit dem Feind zum Hauptweg, um die Ziele des Kampfes und der Operation zu erreichen. Hieraus ergibt sich eine Priorisierung hinsichtlich des Einsatzes der Luftwaffe, der Raketentruppen und der Artillerie, wie aufmerksame Beobachter im aktuellen Krieg in der Ukraine sicher schon festgestellt haben.

So analysiert Gerassimow in seinem Artikel ausschliesslich die Erfahrungen westlicher Länder in hybriden und Stellvertreterkriegen.
Was könnte dann westliche Militärexperten so sehr erschreckt haben? Vielleicht der Satz des russischen Generals: „Wir sollten nicht versuchen, die Erfahrungen anderer zu kopieren, um zu den führenden Ländern aufschliessen, sondern der Zeit voraus sein und selbst in einer führenden Position sein. Und hier spielt die Militärwissenschaft eine wichtige Rolle.“

 

Die nächsten resonanten Aussagen findet man in Waleri Gerassimows Artikel „Peace on the Brinks of War“[10], der im März 2017 im Military-Industrial Courier veröffentlicht wurde.

Ein gutes Beispiel für den Einsatz hybrider Methoden nannte der General den Konflikt in Syrien. Diese Methoden verbanden gleichzeitig traditionelle und nicht-traditionelle Aktionen sowohl militärischer als auch nicht-militärischer Natur. In ihrer ersten Phase verwandelten sich die innersyrischen Widersprüche in bewaffnete Proteste der Opposition.
Dann erhielten sie mit Unterstützung ausländischer Ausbilder und aktiver Informationsunterstützung einen organisierten Charakter. In der Folge traten aus dem Ausland gelieferte und entsandte Terrorgruppen in Konfrontation mit Regierungstruppen.

Gerassimow erwähnte auch die Cyberangriffe von 2015 auf den Iran, durch die Energieanlagen und der Bankensektor lahmgelegt wurden und die Arbeit der Behörden teilweise behindert wurde.

„Hybride Aktionen werden von den Vereinigten Staaten und den NATO-Ländern aktiv in die Praxis auf der internationalen Bühne eingeführt. Dies ist vor allem darauf zurückzuführen, dass diese Handlungsoption nicht unter die Definition von Aggression fällt“, erklärte der General.

In diesem Artikel von 2017 wurden Militärwissenschaftler durch Gerassimow beauftragt, neue Formen der zwischenstaatlichen Konfrontation zu erforschen und effektive Wege zu entwickeln, um ihnen entgegenzuwirken, sowie Szenarien und langfristige Prognosen für die Entwicklung der militärpolitischen und strategischen Situation in den wichtigsten Regionen der Welt zu erstellen.

Beispiel von gezielt gestreuten Maßnahmen, um den Gegner zu diskeditiere; hier Colin Powell in der UNO, wie er anstatt der Darstellung von Massenvernichtungswaffen im Irak nun als Beweis für die Pipelinesprengung North Stream 1 und 2 Putin präsentiert… Das Bild ging innerhalb von Stunden um die Welt!

Die Ukraine selbst wird nur in einem Vortrag von Gerassimow erwähnt – auf der Konferenz über die Entwicklung der Militärstrategie am 2. März 2019. Dort sagte er:
Die Vereinigten Staaten und ihre Verbündeten haben den aggressiven Vektor ihrer Aussenpolitik bestimmt. … Ihr Ziel ist es, die Staatlichkeit unerwünschter Länder zu beseitigen, die Souveränität zu untergraben, die rechtmässig gewählten Organe der Staatsmacht zu verändern. Das war im Irak, in Libyen und in der Ukraine der Fall.“

In diesem Vortrag erwähnte der Generalstabschef zum ersten Mal auch die neue „Strategie für begrenzte Aktionen ausserhalb Russlands“.

„Die syrische Erfahrung mit der Beilegung nach dem Konflikt spielt eine wichtige Rolle bei der Entwicklung der Strategie. … In Syrien hat unser Land [Russland] zum ersten Mal eine neue Form der Nutzung der Formationen der Streitkräfte entwickelt und in der Praxis getestet ‒ eine humanitäre Operation.
In Aleppo und Ost-Ghouta war es notwendig, in kurzer Zeit Massnahmen zu planen und durchzuführen, um Zivilisten aus der Konfliktzone abzuziehen, gleichzeitig mit der Erfüllung von Kampfein-sätzen zur Bekämpfung von Terroristen.
Die in Syrien erzielten Ergebnisse ermöglichten es, aktuelle Forschungsfelder zum Einsatz der Streitkräfte im Rahmen der Erfüllung der Aufgaben des Schutzes und der Förderung nationaler Interessen ausserhalb des Staatsgebiets zu identifizieren.“

Nach dem Zerfall des Irak tauchte die kurdische Frage auf, sie zusammen mit dem Erstarken des IS den Bürgerkrieg in Syrien (mit)auslösten. Syrien wurde daraufhin das Schlachtfeld diverser Interessen, Mächten und Ansprüchen. Bis dato…

Jetzt erstellen Militäranalysten der NATO-Länder Prognosen darüber, wie sich die Ernennung von Waleri Gerassimow zum Kommandeur der gemeinsamen Gruppe der russischen Streitkräfte auf den Kurs der Sonderoperation Russlands in der Ukraine  auswirken wird.
Laut Reuters-Experten deutet diese Ernennung beispielsweise darauf hin, dass eine breitere Palette von Waffen für Angriffe auf die Streitkräfte der Ukraine verwendet werden wird.
Analysten des in Washington ansässigen Institute for the Study of War sagten: „Putin könnte Gerassimow, den ranghöchsten Offizier des russischen Militärs, ernannt haben, um eine grosse massive Offensive zu führen.“

Basierend auf den obigen Auszügen aus den Artikeln und Reden des Generalstabschefs darf man folgendes annehmen:
Er berechnet im Voraus die Schritte und die Logik des Feindes und berücksichtigt eine Vielzahl von Szenarien. Aber eine genaue Prognose darüber zu treffen, wie genau die Gerassimow-Doktrin in Bezug auf die Ukraine aussehen wird, wird Gerassimow selbst vermutlich niemandem abverlangen; das weiss er selbst am besten!

Es sollte dabei NIEMALS vergessen werden, dass Russland eine Atommacht ist und die Doktrin auch(!!) den Einsatz von Atomwaffen beinhaltet!

 

Fußnoten:

[1] Die Ablösung Surowikin wird von Analysten damit begründet, dass er zwar versucht hat, die kritische Infrastruktur der Ukraine durch gezielte Luftschläge zu zerstören, aber zu sehr auf die Vernichtung der Trafostationen und nicht auf die Zerstörung der Energieanlagen ‒ wie Dampferzeuger und Turbinen ‒ fokussiert war. In einem hybriden Krieg ist die Zerstörung der ganzen Infrastruktur ein entscheidendes Moment, was nun offenbar durch Gerassimow angestrebt wird.

[2] „Der Wert der Wissenschaft in der Vorausschau“

[3] Ein wichtiges Detail, will man die russische Kriegführung in der Ukraine verstehen. Auch dadurch ist es möglich, russische Verluste zu minimieren.

[4] Was in der Öffentlichkeit noch gar nicht auftaucht, ist die historisch bedingte „enge Verzahnung des russischen Auslandsnachrichtendienstes und des Militärgeheimdienstes GRU“ mit ukrainischen Patrioten, was ein taktischer Vorteil im Informationskrieg sein sollte.

[5] Carl Clausewitz (* 1. Juli 1780 in Burg; † 16. November 1831 in Breslau) war ein preussischer Generalmajor, Heeresreformer, Militärwissenschaftler und -ethiker. Clausewitz wurde durch sein unvollendetes Hauptwerk „Vom Kriege“ bekannt, das sich mit der Theorie des Krieges beschäftigt. Seine Theorien über Strategie, Taktik und Philosophie hatten grossen Einfluss auf die Entwicklung des Kriegswesens in allen westlichen Ländern und werden bis heute an Militärakademien gelehrt.

[6] Aktuellstes Beispiel ist das „Gerangel um die Lieferung schwerer Panzer“ in der Allianz des Westens (wobei offen ist, welchen militärischen Wert das haben soll).

[7] Staatsmänner und auch Militärs des Westens schlagen Warnungen gern in den Wind und rennen lieber sehenden Auges in das Unglück, als der Wahrheit eine Chance zu geben.

[8] Dazu gehört auch der gestrige Rücktritt vom Posten des „Beraters des ukrainischen Präsidialamtes“, Aristowitsch, weil er öffentlich verkündet hat, dass der medial verbreitete Einschlag einer russischen Rakete in ein Hochhaus so nicht stimmt, sondern im Zusammenhang mit dem Abschuss dieser Rakete durch die ukrainische Luftabwehr zu sehen ist.

[9] Natürlich gibt es auch andere Beispiele, wo militärische Einsätze zur „Herbeiführung von Demokratie und Freiheit“ durch den Westen verloren gingen ‒ siehe Afghanistan.

[10] „Frieden an den Rändern des Krieges“

 

___ENDE___

 

Irakische Soldaten im Schützengraben.
Am Ende läuft es immer drauf hinaus, dass es Menschen gibt, die irgendwo, für irgendwas mit irgendetwas ausgestattet den Kopf hinhalten müssen.
Der US-General George Patton jr. sagte, dass er nicht will, dass seine Soldaten ruhmreich sterben, sondern dass das die Aufgabe des Gegners sei.
In diesem Sinne ist JEDE Militärdoktrin zu sehen, die jemals -wo auch immer! – entwickelt wurde.

 

Auch:


Ukraine: General a.D. Harald Kujat hinterfragt die Strategie – Rabenspiegel

Bundeswehr und Lambrecht: General Alfons Mais sollte entlassen werden – (nordhessen-journal.de)

Bundeswehr: Innere Führung zur Lachnummer gemacht – Rabenspiegel

Hubschrauberabsturz in Brovary: gescheiterte Notlandung wahrscheinlich – Rabenspiegel

Demokratie auf dem Prüfstand: Der WEF tanzt in Davos – (nordhessen-journal.de)

Autor: Sascha Rauschenberger

 

Der ehemalige Generalinspekteur der Bundeswehr, General a.D. Harald Kujat (HIER), hinterfragt kritisch die Ukraine-Politik des Westens.
Er zeigt die Geschichte des Konfliktes auf und stellt u.a. die berechtigte Frage, was wir denn als Westen erreichen wollen und realistisch gesehen auch können.

Der Artikel erschien erstmals am 18.01.23 bei „Zeitgeschehen im Fokus“ (HIER) als Interview mit Thomas Kaiser

— Anfang —

Autor: Harald Kujat

Aus presse- und urheberrechtlichen Gründen hier der Link zum Originalpost:

Ukrainekonflikt: «Jetzt wäre der richtige Zeitpunkt, die abgebrochenen Verhandlungen wieder aufzunehmen»

«Waffenlieferungen bedeuten, dass der Krieg sinnlos verlängert wird»

Interview mit General a. D. Harald Kujat

Wiki: General a.D. Harald Kujat als Vorsitzender des NATO-Militärausschusses, dem höchsten militärischem Gremium der NATO

— Ende—

 

Der ukrainische Generalstabschef, General Saluschnij, sagte kürzlich: «Ich brauche 300 Kampfpanzer, 600 bis 700 Schützenpanzer und 500 Haubitzen, um die russischen Truppen auf die Positionen vor dem Angriff vom 24. Februar zurückzudrängen. Jedoch mit dem, was er erhalte, seien «grössere Operationen nicht möglich»

In Anbetracht der tatsache, dass wir hier nicht vom Jahresbedarf der UKR für 2023 reden sondern NUR von dem Material, das die UKR für EINE (1) Offensive braucht, wird deutlich, dass die Debatte um die mögliche Lieferung von 22 in der Industrie verfügbaren dt. Leoprad-2-Kampfpanzern ein Thema ist, das irgendwie … am Thema vorbei ist.

Ungeklärt sind hier zum Beispiel auch die Fragen nach

Ersatzteilen (die gibt es so gut wie nicht, daher auch die Einsatzbereitschaft der Bw-Leo2-Panzern bei unter 50%!),
Munition (120mm wird in der UKR nicht produziert und die Bundeswehr hat bekanntlich selbst nur Munition für 2-3 Tage!)
– Instandsetzungs- und Wartungspersonal, was ausgebildet werden muss
Instandsetzungsressourcen (z.B.: Spezialwerkzeuge,…)
Ausbildungspersonal (denn die Besatzungen müssen minimal 6 Wochen ausgebildet werden)

Weiterhin hat die UKR reichlich Kriegsmaterial in den Beständen, nur geht es ihr da wie mit dem westlichen Kriegsmaterial.
Hunderte von Panzern stehen bloß herum, weil all das ex-UdSSR-Kriegsgerät KEINE Munition und KEINE Ersatzteile mehr hat. Die UKR hat schon vor Monaten die Fähigkeit verloren dies alles selbst herzustellen; zumal der Westen das nicht liefern oder beschaffen kann. Und der Rest der Welt, der es liefern könnte, verhält sich neutral oder beliefert die Russen!

Wer so Krieg führen will, kann nicht siegen, da JEDE Hilfe bekanntlich endlich ist! – SIC!

 

Man kann nur raten, wie viele der Geparden noch einsatzbereit sind oder Munition haben, denn auch 35mm-Munition ist in der NATO ein unübliches Kaliber…

Autor: Sascha Rauschenberger

Die neue Kooperation dürfte für einsatzgeschädigte Soldaten der Bundeswehr neue Vorteile und Hilfen bringen.

Die neue Kooperation ist unter Dach und Fach!

Gestern unterzeichneten die Vorsitzenden der Soldaten und Veteranenstiftung (SVS) und des Bund Deutscher EinsatzVeteranen e.V. (BDV e.V.) eine nachhaltige Kooperationsvereinbarung. Nun ist auch die gute langjährige Zusammenarbeit für geschädigte EinsatzVeteranen formell manifestiert. Gemeinsam wollen wir – wie auch mit anderen Organisationen und Stiftungen – zukünftig das „Netzwerk der Hilfe“ weiter verdichten. Schulter an Schulter für die betroffenen Familien!
Besonders die Leistungsfacetten des BDV e.V. als Hilfsorganisation und die Fördermöglichkeiten der SVS ermöglichen eine qualifiziertere und umfassendere Hilfe für unsere Kameradinnen und Kameraden in Not.

Hinsichtlich des zukünftigen gemeinsamen Handelns zeichnen sich konkrete Möglichkeiten der Familien- und Projektunterstützungen, aber auch die Schaffung einer gemeinsamen Begegnungs- und Ausbildungsstätte ab.

„Wir freuen uns auf das gemeinsame Wirken“, sagte Bernhard Drescher, der Vorsitzende des EinsatzVeteranen e.V. im Anschluss.

 

Dazu auch ein Podcast (HIER)!!!!

 

Er ist Ansprechpartner und Anlaufstelle für alle Kameraden, die Hilfe brauchen. Es wird jedem, sofort und  professionell geholfen werden, der durch seinen Dienst für die Bundesrepublik Deutschland zu Schaden kam.

Wir bitten unsere Leser um Spenden für die gute Sache und hoffen auf breite Unterstützung für die Kameraden!

Spendenformular HIER

Infobroschüre:
BDV_InfoBroschuere_Febr_2020

Artikel dazu:

Keiner bleibt allein: Bund Deutscher EinsatzVeterann e.V. – (nordhessen-journal.de)e

 

Für Opfer der Radarstrahlen ist der Bund zur Unterstützung Radarstrahlengeschädigter Deutschland e.V. (HIER) jederzeit ansprechbar

Die Radarstrahlenproblematik in der Bundeswehr (bzur.de)
Radarfachgespräch 2015 (nva-radar.de)

 

 

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Auch:

Bundeswehr und Lambrecht: General Alfons Mais sollte entlassen werden – (nordhessen-journal.de)

Bundeswehr: Innere Führung zur Lachnummer gemacht – Rabenspiegel

Autor: Sascha Rauschenberger

Eilmeldung

Heute Morgen kam es zu einem Hubschrauberabsturz in der Stadt Brovary (15km ostwärts von Kiew), bei dem der Innenminister Monastyrsky, sein Stellvertreter und ein Staatssekretär umgekommen sind.
Der Hubschrauber, ein von Frankreich der Ukraine für Notfälle überlassenes Luftfahrzeug, stürzte im Wohngebiet nahe eines Kindergartens ab.
Es gab insgesamt 18 Tote, darunter mehrere Kinder.
Der Pilot wird als erfahren beschrieben, der die Route schon mehrmals geflogen ist. Augenzeugen berichten, dass der Hubschrauber eine Notlandung versucht haben könnte und dazu das Flachdach des Kindergartens gewählt hatte. Der Unfallort ist inmitten einer Hochhaussiedlung. Dabei kippte der Hubscharuber zur Seite und schlug dann in ein Wohnhaus ein.

Der Unfallort nach den Löscharbeiten.

„Der Hubschrauber kreiste dreimal über dem Gelände, Flog in die Mitte, begann einen steilen Sinkflug, schlug auf, ging in Flammen auf und das war’s“, sagte der Augenzeuge.

Damit scheint die bisher angenommene Hauptursache des Absturzes, ein Pilotenfehler, eher unwahrscheinlich zu sein.

Das ukrainische Innenministerium geht inzwischen auch von folgenden Möglichkeiten aus:

1.) Sabotage
2.) Beschuss durch eine feindliche Luft-Luft-Rakete und damit vielleicht auch die Möglichkeit, dass die Russen von dem Flug erfahren haben könnten und dem Hubschrauber eine falle gestellt haben.
3.) Möglicher irrtümlicher Beschuss durch die eigene Flug- oder Fliegerabwehr, da die Stadt in der Einflugroute von russischen Drohnen und Marschflugkörpern nach Kiew liegt.
Hier könnte aus Geheimhaltungsgründen der Flug bei den Verantwortlichen nicht bekannt gewesen sein, so dass sie irrtümlich den Hubscharuber als feindlich eingestuft und dann abgeschossen haben.
Gerade die Möglichkeit von spontanen Fliegerabwehrmaßnahmen durch Milizen und sonstige Kräfte könnte hier ursächlich sein.
4.) Ein gezieltes Attentat durch „fremde“ Kräfte
5.) Technischer Fehler
6.) mögliche Kollision des Hubschraubers mit einer Drohne

Russische Analysten sehen hier aber auch die Möglichkeit, dass man ukrainischerseits gezielt die Spitze des Innenministeriums ausschalten wollte, um die Stellen neu zu besetzen. Die Opfer dann als „Helden“ propagandistisch nutzen wollte.

Wie die Bilder zeigen, erfolgte der Absturz dann im einzigen Wohngebiet mit Hochhäusern in Bovary. Das könnte ein Indiz dafür sein, dass der Pilot nach einem wie auch immer aufgetretenem Schaden versucht hat den Hubscharuber auf einem geschützten Landeplatz und außerhalb freier optischer Sicht (Schusslinie) zu landen und/oder wärmesensorisch mit den Hochhäusern abzuschirmen.
Aus Sicherheitsgründen ist das sinnvoll, gerade wenn  man an die Stellung und Funktion der Passagiere denkt.
Das schien dann letztendlich zu spät gewesen zu sein…

Solch eine Landung in dicht besiedeltem Gebiet zu versuchen ist aber – gezielt und nach mehreren Umkreisungen – ist gelinde gesagt diskussionswürdig. – SIC!

 

Bilder vom Unfallort kurz nach dem Absturz: ein Flammeninferno!

 

Autor: Sascha Rauschenberger

Das World Economic Forum (WEF) tagt wieder und alle fliegen hin. Der Flughafen von Davos quillt von Regierungs- und Privatjets über und 5000 Schweizer Soldaten bewachen den ganzen Trubel.

Natürlich ist die Gästeliste nichts, was man wie bei McDonalds als Speisekarte in den Aushang bring…

Aber wer sich auf dieser Ebene in globale Angelegenheiten der Menschheit einbringt, Entscheidungen beeinflusst und damit letztlich auf das Leben von Milliarden einzuwirken vermag, der sollte auch nicht im Schatten stehen. Zumal man stets bekundet, das alles nur „für uns zu tun“.

Hier dann die Gästeliste als PDF:

WEF-Teilnehmerliste_2023

Die Russen sind dieses Jahr leider ausgeladen worden, dafür wimmelt diese Liste aber von anderen illustren Gestalten wohltätiger Art und hohen Anspruchs.

Quelle: Wiki: WEF

Die Familie Schwab ist in diversen Funktionen genauso komplett vertreten wie auch der Ruler (Herrscher…) von Dubai oder das Haus Saud.
Afrikanische „Präsidenten“ sind hier zu finden, wie auch die Redaktionen und Chefetagen der Medien, die hierüber dann vermutlich „frank und frei“ berichten werden.

Die Liste ist nach Ländern  geordnet.

Nun viel Spaß beim Stöbern. 80 Seiten Spannung, Erkenntnisgewinn und neue Einsichten, WIE Politik wirklich gemacht wird. So abseits von Mandaten, demokratischen Wahlen und Aufsichtsgremien. Aber immerhin mit der… freien… Presse!

Eines noch zum Schluss: In Davos sieht man die Demokratie als gefährdet an, so die ersten Statements.

Wenn dem so ist, und damit DIESE Art von Demokratie gemeint ist, dann wäre das ein Fortschritt!

Schaust du noch die „Aktuelle Kamera“ oder liest du schon die Liste??

 

 

Autor: Sascha Rauschenberger

 

In der Ukraine wird man offensichtlich auf ein kleines Problem aufmerksam, das irgendwann dem Land auf die Füße fallen wird: Die wachsende und unausgleichbare Staatsverschuldung!

Eine Quelle in Kiew sagte:

„Während das Präsidialamt eine Rekordunterstützung aus dem Westen behauptet, vergisst jeder, dass unsere Schulden noch nie erlassen/eingefroren wurden.

*Im Jahr 2023 muss die Ukraine Staatsschulden in Höhe von 17,9 Milliarden Dollar (etwa 658,4 Milliarden UAH) zurückzahlen.* Von den fast 18 Milliarden Dollar werden 14,6 Milliarden für die Bedienung und Rückzahlung der Inlandsschulden des Staates verwendet. *Kiew muss 3,3 Milliarden Dollar überweisen, um die öffentlichen Auslandsschulden zu bedienen und zurückzuzahlen*. Der Höchststand der Zahlungen wird für Mai erwartet – 2,78 Milliarden Dollar. Auch im Juni (2,45 Mrd. $) und im November (2,29 Mrd. $) werden hohe Beträge fällig.
Die Situation ist, gelinde gesagt, deprimierend: *Die Gesamteinnahmen des ukrainischen Haushalts im Jahr 2023 werden auf 34,6 Milliarden Dollar geschätzt, während sich die Ausgaben auf rund 70 Milliarden Dollar belaufen, was zeigt, dass unser Land von westlichen Spenden lebt, die bezahlt werden müssen (ja, der größte Teil der Finanzhilfe der Partner ist in Wirklichkeit ein Darlehen und keine unentgeltliche Zuwendung)*. Infolgedessen ergibt sich ein düsteres Bild, wenn jeder Ukrainer (einschließlich Kleinkinder) den westlichen Kreditgebern bereits rund 7.000 Dollar schuldet. 
Und da Millionen von Ukrainern das Land verlassen haben und Kiew die Kontrolle über eine Reihe von Gebieten verloren hat, tragen die verbleibenden Bürger eine doppelte Last der Schuldenrückzahlung“. Mit anderen Worten, man kann von einer Verschuldung von mindestens 14.000 Dollar pro Kopf der Bevölkerung sprechen.“

„Schaffe, schaffe, Häusle baue…“ Auch so ein Propagandabild aus Russland, das hier sehr verbreitet ist, aber eben auch nicht unwahr ist. Der Immobilienbesitz des Präsidenten steigt. Zuletzt verkündete er, dass er die Korruption in der UKR „trockengelegt“ hat. Wir freuen uns das zu hören!

Dieses kleine Problem ist natürlich hausgemacht. Kriege kosten Geld. Und wer nicht in der Lage ist diesen materiell, organisatorisch und strukturell führen zu können, ist auf Hilfe aus dem Ausland angewiesen.
Dass dort nicht immer Samariter sitzen, ist klar. Auch dann nicht, wenn es Staaten gibt, die gern helfen. Aber Hilfe ist bekanntlich endlich…Die USA wollen diesen Krieg um Russland zu schwächen. Das ist ihnen bisher gelungen. Nur wollen sie dafür nicht allein zahlen. Schon gar nicht, wenn sich andere finden. Hier kommt dann die EU ins Spiel.
In Washington sagte man sogar erst Ende letzten Jahres öffentlich(!!), dass die EU die Hilfsgelder schnell freigeben soll, damit die UKR die Waffenkäufe aus den USA bezahlen kann. – Offensichtlicher geht es wohl nicht.Jetzt hofft die UKR, am Rande des finanziellen Absturz stehend, dass ihr all die Milliarden erlassen werden. Oder zumindest die Rückzahlungen und Zinsen gestundet werden…

Aus den o.g. Zahlen aus Kiew geht schnell hervor, dass die UKR doppelt so viel für den Krieg ausgeben muss, als sie vor dem Krieg insgesamt als Staat an Einnahmen hatte! Und das auf dem Einkommensniveau eines afrikanischen Entwicklungslandes, das selbstverständlich nicht nur in die NATO will, sondern auch EU-Beitrittskandidat ist.

Das alles weiter zu kommentieren erübrigt sich, da die Zahlen aus Kiew eine eigene Sprache sprechen, während wir, jeder für sich, die eigenen Kontostände im Auge hat und ganz genau weiß, was seine Bank ihm zu Schuldenerlass, Tilgungs- und Zinsstundung sagen würde.

Aber was im Kleinen richtig ist, kann auf internationaler Ebene nicht unbedingt auch richtig sein. Vermutlich läuft es deshalb so gut… SIC!

In diesem Zusammenhang war wohl die Spekulation mit Hilfsgelder an Kryptobörsen ein genialer Schachzug, denn es hätte ja auch gutgehen können, oder?

Russisches Propagandabildchen, das aber recht nah an der Wahrheit ist…