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Autor: Sascha Rauschenberger

Der Polizei reicht es und die Gewerkschaft der Polizei ruft am 25.01.23 zur Demo vor dem Ministerium in Berlin auf!

Seit Jahren steigt die Belastung der Beamten stetig an. Dazu werden in den nächsten Jahren bis zu 40% der Beamten in Pension gehen. All das ist bekannt, wurde aber gern ignoriert.

Und während es en vogue ist Polizisten zu diffamieren, auszunutzen und zu auch politisch zu instrumentalisieren wird überall gespart. Teaser, schusssichere Westen und andere hinreichende moderne Ausrüstung werden nicht in ausreichender Zahl zugeführt.
eAutos als Dienstfahrzeuge wurden zwar medial gehypt beschafft, kommen aber bei Kälte kaum aus der Polizeigarage raus und schaffen es auch zuladungsmäßig nicht all die Ausrüstung zzgl. mitfahrenden Polizeibeamten aufzunehmen…

Nancy Faeser, die wohl inkompetenteste SPD-Ministerin nach Lambrecht, propagiert den Kampf gegen Rechts und ignoriert die täglichen Angriffe aus linken und islamistischen Kreisen auf die Beamten.
Diese können oft nur noch in Zugstärke besondere Hotspots aufsuchen, die natürlich nicht als no-go-areas bezeichnet werden dürfen.
In Berlin kam erst Anfang des Monates die neuste Sprachregelung heraus, wie man zumindest sprachlich das nicht existente Problem mit der Migrantenkriminalität in den Griff bekommt. die natürlich auch Silvester (wieder einmal!) so nicht stattgefunden hat.

Die immer stärker aufklaffende Lücke zwischen politisch gewollter geistiger Umnachtung und offensichtlicher Realität hat auch das Bewerberaufkommen sinken lassen.

Wer will auch schon als Fotodarsteller Klein-Greta fotogen tragend in Szene setzen helfen müssen, während Recht mit Füssen getreten wird und der Einsatz dazu auch noch von einem grünen Polizeipräsidenten befehligt wird?

Natürlich auch nur Einzelfälle…

Wie muss sich ein Polizist fühlen, wenn Clankriminelle mit politisch verseuchten Staatsanwaltschaften kummeln und klüngeln, während man selbst Überstunden auf Überstunden aufgewendet hat die Typen beweissicher dingfest zu machen?

Während sich also die Polizei zunehmend zum Büttel der Politik machen lässt, wird sie eben von dieser Politik mit Füßen getreten.

So ist der Aufruf zur Demonstration nicht nur berechtigt, sondern schon lange überfällig!

Die Redaktion wünscht der Polizei viel Erfolg, Alles erdenklich Gute und auch die Ausdauer und den Kampfgeist ihre berechtigten Forderungen durchzusetzen! – SIC!

Wir bitten alle Polizisten, deren Angehörige und Unterstützer den Aufruf der DPolG zu verbreiten!

#Polizei #dpolg #nancyfaeser #Deutschland #sicherheit #BIM #Kriminalitätb #Politik #Migranten #Demo

 

Wenn aus dem Spiel von einst dann Ernst wird, bleibt oft wenig Raum zur Freude!

Sascha Rauschenberger
(Kommentar)

Der Autor H. Joseph Fleming ist ein profunder Kenner Russlands, seines Militärs sowie der russischen Verteidigungspolitik und bietet gern Perspektiven an, die so im Westen nicht gern veröffentlicht werden. Wer einen Gegner bekämpfen will, oder auch mit ihm verhandeln will oder muss(!), der sollte diesen Gegner auch verstehen. Seine Ambitionen, sein Denken, seine Geschichte, seine Werte/Traditionen und seine Gefühle. Nur so ist er letztlich schnell und sicher zu schlagen. Egal ob am Verhandlungstisch oder auf dem Schlachtfeld.

Während die Bundeswehr 2012 den Planungsstab im BMVg aufgelöst hat, gibt es auf russischer, chinesischer und auch amerikanischer Seite ganze Strukturen, die sich ausschließlich mit militärtheoretischen Ansätzen, Zielen und Herangehensweisen beschäftigen. Gern mit Aussen- und Wirtschaftsministerien und deren deren Stäben und Think Tanks abgestimmt und koordiniert.
Es gibt dort auch im Rahmen der Volkswirtschaft Universitätslehrstühle für Militärökonomie, die sich ausschließlich mit wehrwirtschaftlichen Fragestellungen wissenschaftlich(!!) befassen und zum Teil die Grundlagen für eben diese Stäbe liefern.

Hier in Deutschland wird dieser gesamte Denk- und Planungskomplex nicht nur wenig verstanden sondern politischerseits komplett ignoriert.

Kriege, die ganze Länder zerstörten, aber unter der kritischen Wahrnehmungsschwelle der freien Welt ausuferten…

In Anlehnung an Clausewitz: Wenn der Krieg die Fortsetzung der Politik mit anderen Mittel ist, dann ist Wirtschaft die Fortsetzung des Krieges mit noch anderen Mitteln, die dann notwendigerweise auch eine neue Iteration in Sachen Politik bedingen, um die Voraussetzungen zu schaffen. Mitunter auch nur deshalb, damit der Wirtschaftskrieg nach außen hin wie eine Art Hilfe, Handreichung oder erhöhte Moralität wirkt. Letzteres ist in demokratischen Strukturen zunehmend wichtig, um Krieg führen zu können (i.e.S. von unbegrenzt führen zu dürfen!). Egal auf welcher Ebene.

 

Weitere Artikel von Joseph Fleming HIER.

 

—Anfang—
(Bilder wurden von der Redaktion eingefügt)

 

Die „Gerassimow-Doktrin“ und ihre Anwendung in der Ukraine

Der Autor dieses Artikels versucht eine objektive Analyse des Themas, kann aber nicht verhindern, dass der Eindruck einer einseitigen Parteinahme entsteht und es ist wichtig zu verstehen „Krieg ist Krieg“.

Interessierten Lesern wird nicht entgangen sein, dass es in der militärischen Führung der russischen Armee, die unmittelbar in die „Spezialoperation“ in der Ukraine eingebunden war, diverse Personalveränderungen gegeben hat. Erst wurde General Surowikin[1] als Oberbefehlshaber eingesetzt und nun kürzlich durch den Chef des russischen Generalstabes, General Waleri Gerassimow (HIER), abgelöst, der seinerseits zum Kommandeur der gemeinsamen Gruppierung der russischen Streitkräfte in der Spezialoperations-Zone ernannt wurde. Werfen wir doch einmal einen Blick hinter die Person Gerassimow.

Marschall Waleri Wassiljewitsch Gerassimow, seit Januar 2023 Oberbefehlshaber der russischen Truppen in der UKR

Im Februar 2013 veröffentlichte General Gerassimow an der Academy of Military Sciences seinen Artikel „The Value of Science in Foresight“[2], der übersetzt, in der englischsprachigen Ausgabe der Military Review erschien und seitdem mehrfach nachgedruckt wurde. Wie die Financial Times berichtet, las der Chef des US Marine Corps, Rotbert Neller, Gerassimows Artikel dreimal. Und westliche Experten begannen bald, den Artikel des russischen Generals als Blaupause für zukünftige russische Hybridangriffe gegen den Westen zu analysieren und zu interpretieren. So wurde die hybride Kriegsführung durch die Bemühungen westlicher Militärexperten ein bedrohliches Synonym für die „Gerassimow-Doktrin“.

Es ist aber anzumerken, dass im Artikel Gerassimow ausschliesslich die hybriden und Stellvertreterkriege, die der Westen selbst führt, analysiert hat. Was also steckt hinter der Gerassimow-Doktrin?

Die Gerassimow-Doktrin ist eine Antwort auf die US-amerikanische Doktrin der „Farbigen Revolutionen“, insbesondere auf die Ereignisse des „Arabischen Frühlings“. Nach Ansicht einiger Experten basieren ihre Schlüsselelemente auf den historischen Wurzeln der früheren russischen Militärdoktrin und weisen auffallende Ähnlichkeiten mit den Bestimmungen der 1999 veröffentlichten chinesischen Doktrin des „unbegrenzten Krieges“ auf.

Diese Gerassimow-Doktrin wird als eine Anpassung einer Militärdoktrin an die Realitäten des 21. Jahrhunderts betrachtet.

Im Zentrum steht die Anwendung von nicht-traditionellen militärischen Mitteln und Aktionen, die in der modernen russischen Militärterminologie als „nichtlinear“ bezeichnet werden. Dabei wird als Hauptziel von „nichtlinearen Feindseligkeiten“ die Erlangung von strategischen und geopolitischen Zielen gesehen.

Diese Ziele sind zu erreichen, indem eine breite Palette nichtmilitärischer Methoden und Mittel eingesetzt wird, wie offene und verdeckte Diplomatie, wirtschaftlicher Druck, die Unterstützung der lokalen Bevölkerung gewinnen, nachrichtendienstliche Informationen aus dem Lager des Feindes beschaffen usw.

Parade auf dem Roten Platz 2021

Westlichen Analysten zufolge erweitert die Gerassimow-Doktrin das moderne Konzept eines zwischenstaatlichen Konflikts und stellt militärische Operationen auf eine Stufe mit politischen, wirtschaftlichen, informationellen, humanitären und anderen nichtmilitärischen Aktivitäten.
Nach Ansicht einer Reihe von Forschern legten diese Schlüsselelemente der Gerassimow-Doktrin den Grundstein für das russische Konzept eines „Krieges der neuen Generation“. Dieses Konzept wird auch mit den Begriffen „hybrider Krieg“, „symmetrischer Krieg“, „Krieg in der Grauzone“, „geheimer Krieg“, „unausgesprochener Krieg“ oder „ungewöhnlicher Krieg“ beschrieben.
In dieser Art von Konflikt spielen Hacker, Blogger, Trolle, Mörder, Geschäftsleute mit Verbindungen zu politischen Kreisen, Medienleute, die Fakten manipulieren und die öffentliche Meinung für einen bestimmten Zweck manipulieren, im Voraus bezahlte Demonstranten, Strassenschläger keine geringere Rolle als die Instrumente der konventionellen Kriegsführung wie Flugzeuge, Panzer und Artillerie.
Die wichtigste Methode eines hybriden Krieges ist die Schaffung, die Entwicklung und der zielgerichtete Einsatz eines internen konfliktreichen Potenzials im Opferland.
In der Gerassimow-Doktrin heisst es, dass das russische Konzept der modernen Kriegsführung umfassend ist und alle möglichen Methoden umfasst, die von der Durchführung eines Informationskriegs bis zur Möglichkeit des Einsatzes von Atomwaffen reichen.

Die Doktrin sieht ein Verhältnis von nichtmilitärischen und militärischen Operationen im Verhältnis von 4:1 vor.[3]

Quelle: Fotolia: Eine globalisierte und vernetzte Welt schafft Schnittstellen für Angriffe und Wirkungsmöglichkeiten aller Art.

Nach Ansicht von US-Militärs stellt die Gerassimow-Doktrin die vollständigste Verkörperung der jüngsten Errungenschaften des russischen Militärdenkens in einer neuen Art der Kriegsführung dar, die die umfassende Nutzung aller Möglichkeiten der nationalen Einflussnahme zur Erzielung strategischer Vorteile[4] demonstriert.
Basierend auf der Idee eines Krieges, die in der russischen Kultur durch den klassischen Roman von Lew Tolstoi „Krieg und Frieden“ beschrieben wurde, verwischt die Gerassimow-Doktrin die Grenzen zwischen den polarisierten Zuständen von „Krieg“ und von „Frieden“ und führt eine gewisse Analogie der westlichen Idee einer „Grauzone“ ein.
Darüber hinaus machen amerikanische Analysten darauf aufmerksam, dass der Einsatz neuer Entwicklungen durch das russische Militär überraschenderweise einige grundlegende Paradigmen der bewaffneten Konfrontation umkehrt, die in den Werken von Karl Clausewitz[5] festgelegt wurden und jahrhundertelang als unerschütterlich galten.
Zum Beispiel ist Clausewitz‘ Definition von Krieg als „Fortsetzung einer Politik mit anderen Mitteln“ im Rahmen der Gerassimow-Doktrin nicht mehr anwendbar, da sie den Krieg nicht als Fortsetzung der Politik, sondern die Politik als Fortsetzung des Krieges betrachtet.
Dabei wird betont, dass eine effektive politische Führung ein breiteres Arsenal nichtmilitärischer Mittel und Methoden einsetzen kann, als wenn ein militärischer Konflikt den Militärs allein überlassen würde.

Der offene Angriff großer Panzerformationen ist nicht mehr das Hauptelement modernen Kriege, sondern bestenfalls eine abschließende Handlung nach multidimensionaler Vorbereitung…

Besonders besorgniserregend für westliche Experten ist der offensichtliche Fokus der russischen Gerassimow-Doktrin auf die Ausnutzung der schwachen Glieder westlicher Politik, nämlich das Fokussieren auf das Prinzip der Managemententscheidung, das auf einem System der gegenseitigen Kontrolle basiert.
Hinzu kommt die im Westen übliche wertebasierte Politik, die den analytischen Blick der Entscheider einengt, wenn nicht gar verunmöglicht.
Dadurch sind Entscheidungen ‒ auch militärische ‒ immer erst möglich nach einer langen öffentlichen, medial unterstützten Diskussion und einer umfassenden Koordinierung der Bemühungen aller Beteiligten ‒ wie Aussenministerium, Verteidigungsministerium u.a.[6]
Erschwerend kommt natürlich noch die notwendige Abstimmung mit den westlichen Partnern in NATO und EU hinzu, was aber gleichzeitig auch eine abweichende Position eines oder mehrerer EU-Staaten oder auch einzelner Politiker und Medien erschwert bis verunmöglicht[7].
Das ist im Westen immer dann so, wenn man moralische Kriterien zum Ansatz von Entscheidungen macht.

Russland hat im UN-Sicherheitsrat ein Veto-Recht, was alle Resolutionen GEGEN Russland de facto unmöglich macht. Ein Umstand, der auch Bestandteil der Doktrin ist.

Im Gegensatz dazu vereint das russische Regierungsmodell, das auf Gerassimows Ideen basiert, alle Machtinstitutionen mit Autorität organisch zu einem einzigen Ganzen, was die Koordination zwischen den Beteiligten völlig unbelastend und vor allem schnell macht.
Darüber hinaus ist ihr Funktionieren vor einem aussenstehenden Beobachter hinter einem undurchdringlichen Schleier der Geheimhaltung verborgen, da auch innerstaatlich sowohl Politik, Wirtschaft, Sicherheitsbehörden und Militär eng zusammenarbeiten.
Die verfügbaren Werkzeuge nutzen die angewandten Errungenschaften der Theorie des reflexiven Managements, die es den russischen Behörden ermöglichen, zielgerichtet, flexibel und schnell zu handeln, ohne sich besonders von Konventionen wie Legalität, Legitimität usw. ablenken zu lassen.

Kommen wir auf den Krieg in der Ukraine zu sprechen, der m.E. aktuell auf russischer Seite durch und durch von der Gerassimow Doktrin durchdrungen ist, zumal der „Vater dieser Doktrin“ nun selbst an den Hebeln der Macht sitzt. Schon die ersten Tage nach Gerassimows Einsetzung als Oberkommandierender zeigen gravierende Änderungen der Art der russischen militärischen Operationen, was ihnen eine grössere Dynamik und einen grösseren Umfang verleiht.
Auch ist es sicher richtig zu wissen, dass auch die ukrainischen Kommandeure entsprechend der Doktrin von Gerassimow ausgebildet sind und handeln, da zumindest der Oberkommandierende der ukrainischen Armee selbst Lektionen bei Gerassimow besucht hat und nach eigener Aussage, einen „grossen Respekt vor Gerassimow“ hat.
Auf ukrainischer Seite gibt es allerdings einen „kriegsentscheidenden Nachteil“, nämlich dass es zwischen ukrainischer militärischer Führung und dem politischen Regime in Kiew ‒ Selenskij ‒ gewaltige Differenzen hinsichtlich der Führung militärischer Operationen gibt. Fast täglich finden sich dazu Beispiele.[8]

General Carl von Clausewitz (HIER), dessen Werk „Vom Kriege“ fast 200 Jahre militärstrategisches Denken beeinflusst oder geprägt hat.

Konstantin Sivkov, ein militärischer und politischer Analyst, ein vollständiger Akademiker und stellvertretender Präsident der Russischen Akademie für Raketen- und Artilleriewissenschaften, sagte zur Ernennung von Gerassimow als Kommandierenden:
Die Feindseligkeiten werden schneller werden. Alle Teilstreitkräfte müssen in diese Aufgaben einbezogen werden. Und unter diesen Bedingungen ist mit General Gerassimow die Rolle des Kommandeurs der gemeinsamen militärischen Gruppe genial besetzt, zumal er aufs engste mit der politischen Führung und den notwendigen nachrichtendienstlichen Strukturen auf dem Posten des Generalstabschefs verbunden ist.“

An der Spitze der russischen Truppen in der Zone der militärischen Sonderoperation steht nun der Autor ‒ ja der Urheber ‒ des Konzepts des „hybriden Krieges“.
Die Ernennung des Chefs des russischen Generalstabs Waleri Gerassimow zum Kommandeur der gemeinsamen Gruppierung der Streitkräfte in der Sonderoperation-Zone verursachte eine beispiellose Resonanz unter Militäranalysten der NATO-Länder.
Warum? Weil viele von ihnen mit den wissenschaftlichen Arbeiten des neuen Kommandanten und russischen Generals gut vertraut sind und die sich daraus ergebenden Konsequenzen selbst ableiten können.

Teil der Doktrin sind auch über Dritte geförderte NGOs / Stiftungen, die via diversen Themen die „feindliche“ Gesellschaft spalten. politischen Einfluss nehmen und/oder das innere Gefüge schwächen, schädigen oder zerstören, um wirtschaftliche, politische und/oder militärische Vorteile zu erlangen.

Gerassimow schreibt in seinem Artikel:
„Im 21. Jahrhundert gibt es eine Tendenz, die Unterscheidung zwischen Kriegs- und Friedenszuständen zu verwischen. Kriege werden nicht mehr erklärt, und sobald sie begonnen haben, verlaufen sie nicht nach dem bisher üblichen Muster.“
Der General analysierte die Erfahrungen von Konflikten in Nordafrika und im Nahen Osten, einschliesslich derjenigen, die mit Farbrevolutionen zusammenhängen. Weiter: „Natürlich ist es am einfachsten zu sagen, dass die Ereignisse des Arabischen Frühlings kein Krieg sind, also haben wir, das Militär, dort nichts zu studieren. Oder sind diese Ereignisse vielleicht gerade ein typischer Krieg des 21. Jahrhunderts?“
Der General stellte fest, wie sehr die Rolle scheinbar nichtmilitärischer Methoden bei der Erreichung militärischer Ziele zugenommen hat: „In einigen Fällen übersteigt der Einsatz politischer, wirtschaftlicher, informationeller, technologischer Massnahmen, die unter Nutzung des Protestpotenzials der Bevölkerung umgesetzt werden, die Macht der Waffen erheblich.“

Er nannte Beispiele, wie ein Staat, in dem ein Bürgerkrieg sorgfältig, gewissenhaft vorbereitet und entfacht wurde, die sogenannten Friedenstruppen unter dem Vorwand der Verhinderung einer humanitären Katastrophe und zur Krisenbewältigung herbeiruft ‒ natürlich meist unter Nutzung der internationalen Institutionen, wie UN-Sicherheitsrat oder auch der NATO.
Und in der Tat können diese Blauhelmeinsätze die Gewinner sein, die den endgültigen Erfolg in dem Konflikt fixieren. Eine Armee, die den Sieg ohne eigene Verluste errungen hat.[9]
(Anm. d. Red.: Die Doktrin ist von 2013 und daher vor der sog. Revolution in Kiew 2014 zu sehen!)

Wiki: Maydan in Kiew

„Dies führt zu legitimen Fragen: Was ist moderne Kriegsführung, worauf sollte die Armee vorbereitet sein, womit sollte sie bewaffnet sein?“, schloss der General. Und er forderte die Wissenschaftler auf, nicht-standardisierte Techniken und Methoden zu entwickeln und umzusetzen, die die Rolle mobiler interspezifischer Gruppen von Truppen erhöhen, die in einem einzigen Aufklärungs- und Informationsraum operieren.
Gleichzeitig wird der ferngesteuerte berührungslose Zusammenstoss mit dem Feind zum Hauptweg, um die Ziele des Kampfes und der Operation zu erreichen. Hieraus ergibt sich eine Priorisierung hinsichtlich des Einsatzes der Luftwaffe, der Raketentruppen und der Artillerie, wie aufmerksame Beobachter im aktuellen Krieg in der Ukraine sicher schon festgestellt haben.

So analysiert Gerassimow in seinem Artikel ausschliesslich die Erfahrungen westlicher Länder in hybriden und Stellvertreterkriegen.
Was könnte dann westliche Militärexperten so sehr erschreckt haben? Vielleicht der Satz des russischen Generals: „Wir sollten nicht versuchen, die Erfahrungen anderer zu kopieren, um zu den führenden Ländern aufschliessen, sondern der Zeit voraus sein und selbst in einer führenden Position sein. Und hier spielt die Militärwissenschaft eine wichtige Rolle.“

 

Die nächsten resonanten Aussagen findet man in Waleri Gerassimows Artikel „Peace on the Brinks of War“[10], der im März 2017 im Military-Industrial Courier veröffentlicht wurde.

Ein gutes Beispiel für den Einsatz hybrider Methoden nannte der General den Konflikt in Syrien. Diese Methoden verbanden gleichzeitig traditionelle und nicht-traditionelle Aktionen sowohl militärischer als auch nicht-militärischer Natur. In ihrer ersten Phase verwandelten sich die innersyrischen Widersprüche in bewaffnete Proteste der Opposition.
Dann erhielten sie mit Unterstützung ausländischer Ausbilder und aktiver Informationsunterstützung einen organisierten Charakter. In der Folge traten aus dem Ausland gelieferte und entsandte Terrorgruppen in Konfrontation mit Regierungstruppen.

Gerassimow erwähnte auch die Cyberangriffe von 2015 auf den Iran, durch die Energieanlagen und der Bankensektor lahmgelegt wurden und die Arbeit der Behörden teilweise behindert wurde.

„Hybride Aktionen werden von den Vereinigten Staaten und den NATO-Ländern aktiv in die Praxis auf der internationalen Bühne eingeführt. Dies ist vor allem darauf zurückzuführen, dass diese Handlungsoption nicht unter die Definition von Aggression fällt“, erklärte der General.

In diesem Artikel von 2017 wurden Militärwissenschaftler durch Gerassimow beauftragt, neue Formen der zwischenstaatlichen Konfrontation zu erforschen und effektive Wege zu entwickeln, um ihnen entgegenzuwirken, sowie Szenarien und langfristige Prognosen für die Entwicklung der militärpolitischen und strategischen Situation in den wichtigsten Regionen der Welt zu erstellen.

Beispiel von gezielt gestreuten Maßnahmen, um den Gegner zu diskeditiere; hier Colin Powell in der UNO, wie er anstatt der Darstellung von Massenvernichtungswaffen im Irak nun als Beweis für die Pipelinesprengung North Stream 1 und 2 Putin präsentiert… Das Bild ging innerhalb von Stunden um die Welt!

Die Ukraine selbst wird nur in einem Vortrag von Gerassimow erwähnt – auf der Konferenz über die Entwicklung der Militärstrategie am 2. März 2019. Dort sagte er:
Die Vereinigten Staaten und ihre Verbündeten haben den aggressiven Vektor ihrer Aussenpolitik bestimmt. … Ihr Ziel ist es, die Staatlichkeit unerwünschter Länder zu beseitigen, die Souveränität zu untergraben, die rechtmässig gewählten Organe der Staatsmacht zu verändern. Das war im Irak, in Libyen und in der Ukraine der Fall.“

In diesem Vortrag erwähnte der Generalstabschef zum ersten Mal auch die neue „Strategie für begrenzte Aktionen ausserhalb Russlands“.

„Die syrische Erfahrung mit der Beilegung nach dem Konflikt spielt eine wichtige Rolle bei der Entwicklung der Strategie. … In Syrien hat unser Land [Russland] zum ersten Mal eine neue Form der Nutzung der Formationen der Streitkräfte entwickelt und in der Praxis getestet ‒ eine humanitäre Operation.
In Aleppo und Ost-Ghouta war es notwendig, in kurzer Zeit Massnahmen zu planen und durchzuführen, um Zivilisten aus der Konfliktzone abzuziehen, gleichzeitig mit der Erfüllung von Kampfein-sätzen zur Bekämpfung von Terroristen.
Die in Syrien erzielten Ergebnisse ermöglichten es, aktuelle Forschungsfelder zum Einsatz der Streitkräfte im Rahmen der Erfüllung der Aufgaben des Schutzes und der Förderung nationaler Interessen ausserhalb des Staatsgebiets zu identifizieren.“

Nach dem Zerfall des Irak tauchte die kurdische Frage auf, sie zusammen mit dem Erstarken des IS den Bürgerkrieg in Syrien (mit)auslösten. Syrien wurde daraufhin das Schlachtfeld diverser Interessen, Mächten und Ansprüchen. Bis dato…

Jetzt erstellen Militäranalysten der NATO-Länder Prognosen darüber, wie sich die Ernennung von Waleri Gerassimow zum Kommandeur der gemeinsamen Gruppe der russischen Streitkräfte auf den Kurs der Sonderoperation Russlands in der Ukraine  auswirken wird.
Laut Reuters-Experten deutet diese Ernennung beispielsweise darauf hin, dass eine breitere Palette von Waffen für Angriffe auf die Streitkräfte der Ukraine verwendet werden wird.
Analysten des in Washington ansässigen Institute for the Study of War sagten: „Putin könnte Gerassimow, den ranghöchsten Offizier des russischen Militärs, ernannt haben, um eine grosse massive Offensive zu führen.“

Basierend auf den obigen Auszügen aus den Artikeln und Reden des Generalstabschefs darf man folgendes annehmen:
Er berechnet im Voraus die Schritte und die Logik des Feindes und berücksichtigt eine Vielzahl von Szenarien. Aber eine genaue Prognose darüber zu treffen, wie genau die Gerassimow-Doktrin in Bezug auf die Ukraine aussehen wird, wird Gerassimow selbst vermutlich niemandem abverlangen; das weiss er selbst am besten!

Es sollte dabei NIEMALS vergessen werden, dass Russland eine Atommacht ist und die Doktrin auch(!!) den Einsatz von Atomwaffen beinhaltet!

 

Fußnoten:

[1] Die Ablösung Surowikin wird von Analysten damit begründet, dass er zwar versucht hat, die kritische Infrastruktur der Ukraine durch gezielte Luftschläge zu zerstören, aber zu sehr auf die Vernichtung der Trafostationen und nicht auf die Zerstörung der Energieanlagen ‒ wie Dampferzeuger und Turbinen ‒ fokussiert war. In einem hybriden Krieg ist die Zerstörung der ganzen Infrastruktur ein entscheidendes Moment, was nun offenbar durch Gerassimow angestrebt wird.

[2] „Der Wert der Wissenschaft in der Vorausschau“

[3] Ein wichtiges Detail, will man die russische Kriegführung in der Ukraine verstehen. Auch dadurch ist es möglich, russische Verluste zu minimieren.

[4] Was in der Öffentlichkeit noch gar nicht auftaucht, ist die historisch bedingte „enge Verzahnung des russischen Auslandsnachrichtendienstes und des Militärgeheimdienstes GRU“ mit ukrainischen Patrioten, was ein taktischer Vorteil im Informationskrieg sein sollte.

[5] Carl Clausewitz (* 1. Juli 1780 in Burg; † 16. November 1831 in Breslau) war ein preussischer Generalmajor, Heeresreformer, Militärwissenschaftler und -ethiker. Clausewitz wurde durch sein unvollendetes Hauptwerk „Vom Kriege“ bekannt, das sich mit der Theorie des Krieges beschäftigt. Seine Theorien über Strategie, Taktik und Philosophie hatten grossen Einfluss auf die Entwicklung des Kriegswesens in allen westlichen Ländern und werden bis heute an Militärakademien gelehrt.

[6] Aktuellstes Beispiel ist das „Gerangel um die Lieferung schwerer Panzer“ in der Allianz des Westens (wobei offen ist, welchen militärischen Wert das haben soll).

[7] Staatsmänner und auch Militärs des Westens schlagen Warnungen gern in den Wind und rennen lieber sehenden Auges in das Unglück, als der Wahrheit eine Chance zu geben.

[8] Dazu gehört auch der gestrige Rücktritt vom Posten des „Beraters des ukrainischen Präsidialamtes“, Aristowitsch, weil er öffentlich verkündet hat, dass der medial verbreitete Einschlag einer russischen Rakete in ein Hochhaus so nicht stimmt, sondern im Zusammenhang mit dem Abschuss dieser Rakete durch die ukrainische Luftabwehr zu sehen ist.

[9] Natürlich gibt es auch andere Beispiele, wo militärische Einsätze zur „Herbeiführung von Demokratie und Freiheit“ durch den Westen verloren gingen ‒ siehe Afghanistan.

[10] „Frieden an den Rändern des Krieges“

 

___ENDE___

 

Irakische Soldaten im Schützengraben.
Am Ende läuft es immer drauf hinaus, dass es Menschen gibt, die irgendwo, für irgendwas mit irgendetwas ausgestattet den Kopf hinhalten müssen.
Der US-General George Patton jr. sagte, dass er nicht will, dass seine Soldaten ruhmreich sterben, sondern dass das die Aufgabe des Gegners sei.
In diesem Sinne ist JEDE Militärdoktrin zu sehen, die jemals -wo auch immer! – entwickelt wurde.

 

Auch:


Ukraine: General a.D. Harald Kujat hinterfragt die Strategie – Rabenspiegel

Bundeswehr und Lambrecht: General Alfons Mais sollte entlassen werden – (nordhessen-journal.de)

Bundeswehr: Innere Führung zur Lachnummer gemacht – Rabenspiegel

Hubschrauberabsturz in Brovary: gescheiterte Notlandung wahrscheinlich – Rabenspiegel

Demokratie auf dem Prüfstand: Der WEF tanzt in Davos – (nordhessen-journal.de)

Autor: Sascha Rauschenberger

 

Der ehemalige Generalinspekteur der Bundeswehr, General a.D. Harald Kujat (HIER), hinterfragt kritisch die Ukraine-Politik des Westens.
Er zeigt die Geschichte des Konfliktes auf und stellt u.a. die berechtigte Frage, was wir denn als Westen erreichen wollen und realistisch gesehen auch können.

Der Artikel erschien erstmals am 18.01.23 bei „Zeitgeschehen im Fokus“ (HIER) als Interview mit Thomas Kaiser

— Anfang —

Autor: Harald Kujat

Aus presse- und urheberrechtlichen Gründen hier der Link zum Originalpost:

Ukrainekonflikt: «Jetzt wäre der richtige Zeitpunkt, die abgebrochenen Verhandlungen wieder aufzunehmen»

«Waffenlieferungen bedeuten, dass der Krieg sinnlos verlängert wird»

Interview mit General a. D. Harald Kujat

Wiki: General a.D. Harald Kujat als Vorsitzender des NATO-Militärausschusses, dem höchsten militärischem Gremium der NATO

— Ende—

 

Der ukrainische Generalstabschef, General Saluschnij, sagte kürzlich: «Ich brauche 300 Kampfpanzer, 600 bis 700 Schützenpanzer und 500 Haubitzen, um die russischen Truppen auf die Positionen vor dem Angriff vom 24. Februar zurückzudrängen. Jedoch mit dem, was er erhalte, seien «grössere Operationen nicht möglich»

In Anbetracht der tatsache, dass wir hier nicht vom Jahresbedarf der UKR für 2023 reden sondern NUR von dem Material, das die UKR für EINE (1) Offensive braucht, wird deutlich, dass die Debatte um die mögliche Lieferung von 22 in der Industrie verfügbaren dt. Leoprad-2-Kampfpanzern ein Thema ist, das irgendwie … am Thema vorbei ist.

Ungeklärt sind hier zum Beispiel auch die Fragen nach

Ersatzteilen (die gibt es so gut wie nicht, daher auch die Einsatzbereitschaft der Bw-Leo2-Panzern bei unter 50%!),
Munition (120mm wird in der UKR nicht produziert und die Bundeswehr hat bekanntlich selbst nur Munition für 2-3 Tage!)
– Instandsetzungs- und Wartungspersonal, was ausgebildet werden muss
Instandsetzungsressourcen (z.B.: Spezialwerkzeuge,…)
Ausbildungspersonal (denn die Besatzungen müssen minimal 6 Wochen ausgebildet werden)

Weiterhin hat die UKR reichlich Kriegsmaterial in den Beständen, nur geht es ihr da wie mit dem westlichen Kriegsmaterial.
Hunderte von Panzern stehen bloß herum, weil all das ex-UdSSR-Kriegsgerät KEINE Munition und KEINE Ersatzteile mehr hat. Die UKR hat schon vor Monaten die Fähigkeit verloren dies alles selbst herzustellen; zumal der Westen das nicht liefern oder beschaffen kann. Und der Rest der Welt, der es liefern könnte, verhält sich neutral oder beliefert die Russen!

Wer so Krieg führen will, kann nicht siegen, da JEDE Hilfe bekanntlich endlich ist! – SIC!

 

Man kann nur raten, wie viele der Geparden noch einsatzbereit sind oder Munition haben, denn auch 35mm-Munition ist in der NATO ein unübliches Kaliber…

Autor: Sascha Rauschenberger

Die neue Kooperation dürfte für einsatzgeschädigte Soldaten der Bundeswehr neue Vorteile und Hilfen bringen.

Die neue Kooperation ist unter Dach und Fach!

Gestern unterzeichneten die Vorsitzenden der Soldaten und Veteranenstiftung (SVS) und des Bund Deutscher EinsatzVeteranen e.V. (BDV e.V.) eine nachhaltige Kooperationsvereinbarung. Nun ist auch die gute langjährige Zusammenarbeit für geschädigte EinsatzVeteranen formell manifestiert. Gemeinsam wollen wir – wie auch mit anderen Organisationen und Stiftungen – zukünftig das „Netzwerk der Hilfe“ weiter verdichten. Schulter an Schulter für die betroffenen Familien!
Besonders die Leistungsfacetten des BDV e.V. als Hilfsorganisation und die Fördermöglichkeiten der SVS ermöglichen eine qualifiziertere und umfassendere Hilfe für unsere Kameradinnen und Kameraden in Not.

Hinsichtlich des zukünftigen gemeinsamen Handelns zeichnen sich konkrete Möglichkeiten der Familien- und Projektunterstützungen, aber auch die Schaffung einer gemeinsamen Begegnungs- und Ausbildungsstätte ab.

„Wir freuen uns auf das gemeinsame Wirken“, sagte Bernhard Drescher, der Vorsitzende des EinsatzVeteranen e.V. im Anschluss.

 

Dazu auch ein Podcast (HIER)!!!!

 

Er ist Ansprechpartner und Anlaufstelle für alle Kameraden, die Hilfe brauchen. Es wird jedem, sofort und  professionell geholfen werden, der durch seinen Dienst für die Bundesrepublik Deutschland zu Schaden kam.

Wir bitten unsere Leser um Spenden für die gute Sache und hoffen auf breite Unterstützung für die Kameraden!

Spendenformular HIER

Infobroschüre:
BDV_InfoBroschuere_Febr_2020

Artikel dazu:

Keiner bleibt allein: Bund Deutscher EinsatzVeterann e.V. – (nordhessen-journal.de)e

 

Für Opfer der Radarstrahlen ist der Bund zur Unterstützung Radarstrahlengeschädigter Deutschland e.V. (HIER) jederzeit ansprechbar

Die Radarstrahlenproblematik in der Bundeswehr (bzur.de)
Radarfachgespräch 2015 (nva-radar.de)

 

 

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Auch:

Bundeswehr und Lambrecht: General Alfons Mais sollte entlassen werden – (nordhessen-journal.de)

Bundeswehr: Innere Führung zur Lachnummer gemacht – Rabenspiegel

Autor: Sascha Rauschenberger

Eilmeldung

Heute Morgen kam es zu einem Hubschrauberabsturz in der Stadt Brovary (15km ostwärts von Kiew), bei dem der Innenminister Monastyrsky, sein Stellvertreter und ein Staatssekretär umgekommen sind.
Der Hubschrauber, ein von Frankreich der Ukraine für Notfälle überlassenes Luftfahrzeug, stürzte im Wohngebiet nahe eines Kindergartens ab.
Es gab insgesamt 18 Tote, darunter mehrere Kinder.
Der Pilot wird als erfahren beschrieben, der die Route schon mehrmals geflogen ist. Augenzeugen berichten, dass der Hubschrauber eine Notlandung versucht haben könnte und dazu das Flachdach des Kindergartens gewählt hatte. Der Unfallort ist inmitten einer Hochhaussiedlung. Dabei kippte der Hubscharuber zur Seite und schlug dann in ein Wohnhaus ein.

Der Unfallort nach den Löscharbeiten.

„Der Hubschrauber kreiste dreimal über dem Gelände, Flog in die Mitte, begann einen steilen Sinkflug, schlug auf, ging in Flammen auf und das war’s“, sagte der Augenzeuge.

Damit scheint die bisher angenommene Hauptursache des Absturzes, ein Pilotenfehler, eher unwahrscheinlich zu sein.

Das ukrainische Innenministerium geht inzwischen auch von folgenden Möglichkeiten aus:

1.) Sabotage
2.) Beschuss durch eine feindliche Luft-Luft-Rakete und damit vielleicht auch die Möglichkeit, dass die Russen von dem Flug erfahren haben könnten und dem Hubschrauber eine falle gestellt haben.
3.) Möglicher irrtümlicher Beschuss durch die eigene Flug- oder Fliegerabwehr, da die Stadt in der Einflugroute von russischen Drohnen und Marschflugkörpern nach Kiew liegt.
Hier könnte aus Geheimhaltungsgründen der Flug bei den Verantwortlichen nicht bekannt gewesen sein, so dass sie irrtümlich den Hubscharuber als feindlich eingestuft und dann abgeschossen haben.
Gerade die Möglichkeit von spontanen Fliegerabwehrmaßnahmen durch Milizen und sonstige Kräfte könnte hier ursächlich sein.
4.) Ein gezieltes Attentat durch „fremde“ Kräfte
5.) Technischer Fehler
6.) mögliche Kollision des Hubschraubers mit einer Drohne

Russische Analysten sehen hier aber auch die Möglichkeit, dass man ukrainischerseits gezielt die Spitze des Innenministeriums ausschalten wollte, um die Stellen neu zu besetzen. Die Opfer dann als „Helden“ propagandistisch nutzen wollte.

Wie die Bilder zeigen, erfolgte der Absturz dann im einzigen Wohngebiet mit Hochhäusern in Bovary. Das könnte ein Indiz dafür sein, dass der Pilot nach einem wie auch immer aufgetretenem Schaden versucht hat den Hubscharuber auf einem geschützten Landeplatz und außerhalb freier optischer Sicht (Schusslinie) zu landen und/oder wärmesensorisch mit den Hochhäusern abzuschirmen.
Aus Sicherheitsgründen ist das sinnvoll, gerade wenn  man an die Stellung und Funktion der Passagiere denkt.
Das schien dann letztendlich zu spät gewesen zu sein…

Solch eine Landung in dicht besiedeltem Gebiet zu versuchen ist aber – gezielt und nach mehreren Umkreisungen – ist gelinde gesagt diskussionswürdig. – SIC!

 

Bilder vom Unfallort kurz nach dem Absturz: ein Flammeninferno!

 

Autor: Sascha Rauschenberger

Das World Economic Forum (WEF) tagt wieder und alle fliegen hin. Der Flughafen von Davos quillt von Regierungs- und Privatjets über und 5000 Schweizer Soldaten bewachen den ganzen Trubel.

Natürlich ist die Gästeliste nichts, was man wie bei McDonalds als Speisekarte in den Aushang bring…

Aber wer sich auf dieser Ebene in globale Angelegenheiten der Menschheit einbringt, Entscheidungen beeinflusst und damit letztlich auf das Leben von Milliarden einzuwirken vermag, der sollte auch nicht im Schatten stehen. Zumal man stets bekundet, das alles nur „für uns zu tun“.

Hier dann die Gästeliste als PDF:

WEF-Teilnehmerliste_2023

Die Russen sind dieses Jahr leider ausgeladen worden, dafür wimmelt diese Liste aber von anderen illustren Gestalten wohltätiger Art und hohen Anspruchs.

Quelle: Wiki: WEF

Die Familie Schwab ist in diversen Funktionen genauso komplett vertreten wie auch der Ruler (Herrscher…) von Dubai oder das Haus Saud.
Afrikanische „Präsidenten“ sind hier zu finden, wie auch die Redaktionen und Chefetagen der Medien, die hierüber dann vermutlich „frank und frei“ berichten werden.

Die Liste ist nach Ländern  geordnet.

Nun viel Spaß beim Stöbern. 80 Seiten Spannung, Erkenntnisgewinn und neue Einsichten, WIE Politik wirklich gemacht wird. So abseits von Mandaten, demokratischen Wahlen und Aufsichtsgremien. Aber immerhin mit der… freien… Presse!

Eines noch zum Schluss: In Davos sieht man die Demokratie als gefährdet an, so die ersten Statements.

Wenn dem so ist, und damit DIESE Art von Demokratie gemeint ist, dann wäre das ein Fortschritt!

Schaust du noch die „Aktuelle Kamera“ oder liest du schon die Liste??

 

 

Autor: Sascha Rauschenberger

 

In der Ukraine wird man offensichtlich auf ein kleines Problem aufmerksam, das irgendwann dem Land auf die Füße fallen wird: Die wachsende und unausgleichbare Staatsverschuldung!

Eine Quelle in Kiew sagte:

„Während das Präsidialamt eine Rekordunterstützung aus dem Westen behauptet, vergisst jeder, dass unsere Schulden noch nie erlassen/eingefroren wurden.

*Im Jahr 2023 muss die Ukraine Staatsschulden in Höhe von 17,9 Milliarden Dollar (etwa 658,4 Milliarden UAH) zurückzahlen.* Von den fast 18 Milliarden Dollar werden 14,6 Milliarden für die Bedienung und Rückzahlung der Inlandsschulden des Staates verwendet. *Kiew muss 3,3 Milliarden Dollar überweisen, um die öffentlichen Auslandsschulden zu bedienen und zurückzuzahlen*. Der Höchststand der Zahlungen wird für Mai erwartet – 2,78 Milliarden Dollar. Auch im Juni (2,45 Mrd. $) und im November (2,29 Mrd. $) werden hohe Beträge fällig.
Die Situation ist, gelinde gesagt, deprimierend: *Die Gesamteinnahmen des ukrainischen Haushalts im Jahr 2023 werden auf 34,6 Milliarden Dollar geschätzt, während sich die Ausgaben auf rund 70 Milliarden Dollar belaufen, was zeigt, dass unser Land von westlichen Spenden lebt, die bezahlt werden müssen (ja, der größte Teil der Finanzhilfe der Partner ist in Wirklichkeit ein Darlehen und keine unentgeltliche Zuwendung)*. Infolgedessen ergibt sich ein düsteres Bild, wenn jeder Ukrainer (einschließlich Kleinkinder) den westlichen Kreditgebern bereits rund 7.000 Dollar schuldet. 
Und da Millionen von Ukrainern das Land verlassen haben und Kiew die Kontrolle über eine Reihe von Gebieten verloren hat, tragen die verbleibenden Bürger eine doppelte Last der Schuldenrückzahlung“. Mit anderen Worten, man kann von einer Verschuldung von mindestens 14.000 Dollar pro Kopf der Bevölkerung sprechen.“

„Schaffe, schaffe, Häusle baue…“ Auch so ein Propagandabild aus Russland, das hier sehr verbreitet ist, aber eben auch nicht unwahr ist. Der Immobilienbesitz des Präsidenten steigt. Zuletzt verkündete er, dass er die Korruption in der UKR „trockengelegt“ hat. Wir freuen uns das zu hören!

Dieses kleine Problem ist natürlich hausgemacht. Kriege kosten Geld. Und wer nicht in der Lage ist diesen materiell, organisatorisch und strukturell führen zu können, ist auf Hilfe aus dem Ausland angewiesen.
Dass dort nicht immer Samariter sitzen, ist klar. Auch dann nicht, wenn es Staaten gibt, die gern helfen. Aber Hilfe ist bekanntlich endlich…Die USA wollen diesen Krieg um Russland zu schwächen. Das ist ihnen bisher gelungen. Nur wollen sie dafür nicht allein zahlen. Schon gar nicht, wenn sich andere finden. Hier kommt dann die EU ins Spiel.
In Washington sagte man sogar erst Ende letzten Jahres öffentlich(!!), dass die EU die Hilfsgelder schnell freigeben soll, damit die UKR die Waffenkäufe aus den USA bezahlen kann. – Offensichtlicher geht es wohl nicht.Jetzt hofft die UKR, am Rande des finanziellen Absturz stehend, dass ihr all die Milliarden erlassen werden. Oder zumindest die Rückzahlungen und Zinsen gestundet werden…

Aus den o.g. Zahlen aus Kiew geht schnell hervor, dass die UKR doppelt so viel für den Krieg ausgeben muss, als sie vor dem Krieg insgesamt als Staat an Einnahmen hatte! Und das auf dem Einkommensniveau eines afrikanischen Entwicklungslandes, das selbstverständlich nicht nur in die NATO will, sondern auch EU-Beitrittskandidat ist.

Das alles weiter zu kommentieren erübrigt sich, da die Zahlen aus Kiew eine eigene Sprache sprechen, während wir, jeder für sich, die eigenen Kontostände im Auge hat und ganz genau weiß, was seine Bank ihm zu Schuldenerlass, Tilgungs- und Zinsstundung sagen würde.

Aber was im Kleinen richtig ist, kann auf internationaler Ebene nicht unbedingt auch richtig sein. Vermutlich läuft es deshalb so gut… SIC!

In diesem Zusammenhang war wohl die Spekulation mit Hilfsgelder an Kryptobörsen ein genialer Schachzug, denn es hätte ja auch gutgehen können, oder?

Russisches Propagandabildchen, das aber recht nah an der Wahrheit ist…

Autor: Sascha Rauschenberger

 

Die Bundeswehr ist nicht einsatzbereit„, war die traurige Kunde, als Russland die Ukraine überfiel. Aufgefallen war dies am 24.02.22 dem für das Heer verantwortlichen Inspekteur des Heeres Generalleutnant Alfons Mais. Ein Mann, der dann später noch einen Munitionsvorrat für 2-3 Tage feststellte. Genau der Mann, der auch nach einem Jahr noch, keinerlei signifikante Verbesserung an diesen zwei Tatsachen erreichen konnte. Als fachverantwortliche Managementleistung eine glatte SECHS!

Dass in diesem Zusammenhang die politische Leistung kaum besser war, oder auch sein konnte, beweist Frau Lambrecht jeden Tag aufs Neue. Anders als Herr Mais hat sie gar keine Ahnung von dem, wofür sie verantwortlich ist. Aber immerhin denkt sie darüber nach den Posten zu räumen, was sie von Herrn Mais positiv abgrenzt. Diese Einsicht – den Schaden begrenzend abtreten zu sollen – hat Herr Mais nicht.

 

Der SPz PUMA im scharfen Schuss – 18 von 18 Panzern fielen bei der Übung im Dezember aus.

Was fiel vor: Bei der letzten Vorbereitung zur Übernahme der Verantwortung zur NATO „Speerspitze“ konnte der übende Bundeswehrverband auf der Schießbahn beim Gefechtsschießen nicht glänzen. 18 von 18 PUMA-Schützenpanzer (Link) fielen aus. Der angeblich modernste Schützenpanzer der Welt… floppte. Floppte mal wieder, müsste man ehrlicherweise sagen.
Denn dieses Produkt rüstungsdeutscher Genialität ist gelinde gesagt der fehlerhafte Versuch eine „eierlegenden Wollmilchsau“ zu bauen, die in deutschen Planerhirnen gern kreiert wird. Eine geistige Fehlleistung, deren Präsenz aber bei deutschen Militärplanern seit fast ein hundert Jahren zu beobachten ist.

Nach dem ersten Weltkrieg und den Beschränkungen des Vertrages von Versailles musste das zu beschaffende Gerät und Material oft mehrere Aufgaben abdecken können. Zudem waren in der Republik zu Weimar die Mittel knapp. So litt die 100.000 Mann starke Reichswehr ständig unter sehr klammen Mitteln, musste aber den Anschluss an die Nachbarn halten. Zumindest technisch.

Quelle: bundesarchiv_dvm_10_bild-23-63-35: Kreuzer der K-Klasse

So kam es in Mode technische Neuerungen bewusst und gern auch ohne ausreichende Tests in Neukonstruktionen einzubauen, um konstruktionstechnische Prämissen einhalten zu können.
Die Marine tat das beispielsweise mit der K-Klasse an leichten Kreuzern, die in Summe dann zu den wohl schlechtesten Kreuzern ihrer Klasse weltweit gehörten.
Im Krieg selbst war das mehrfach zu beobachten. Das prominenteste Beispiel ist wohl die Me262, die 1942 als Jäger hätte fliegen können, aber zum Jagdbomber mutieren sollte, wofür aber die Flugzeugzelle zu schwach war.

Nach dem Krieg war es dann der F-104 Starfighter (LINK), von dem in der von der Bundeswehr gewollten und extra umgerüsteten Version 240 Maschinen abstürzten.

Daraus lernte man aber nicht. Im Gegenteil sogar. Diese „Wollmilchsau-Entwürfe“ wurden zum Standard!

F104 GE Starfighter – Ein Abfangjäger, der für die Bundeswehr auch Jagdbomber spielen musste… Von 916 Maschinen stürzten ein Drittel ab. Davon 44 in 18 Monaten. Es starben 116 Piloten.

So sollte der Hubschrauber MH-90 in bordeigene Hangars der neu zu beschaffenden Fregatten passen und musste daher entgegen zu all den anderen Hubschrauber „mal eben“ ein paar Zentimeter niedriger ausfallen. Er fiel dann wesentlich teurer aus und brauchte ein paar Jahre mehr. So lange mehr, bis die inzwischen gebauten Fregatten wieder ausgemustert wurden.

Die Luftwaffe glänzte mit dem Jäger 90, der in den 90er die alte F4 Phantom ablösen sollte. Als klar wurde, dass dieses Konzept nicht in den 90er fliegen würde, wurde das Geschöpf zum sog.  Eurofighter. Ob er nun inzwischen, wie ursprünglich (zeit- und geldverschwendend) gefordert, mit einer Bordbeladung an Raketen und Bomben klarkommt, ist keine Frage. Natürlich nicht!

QUELLE: RAF 45162698: Airbus A400M der RAF beim Start

So überrascht es nicht, dass der ursprüngliche PUMA luftverlastbar sein und von der damals auch geplanten Airbus A400M-Transportmaschine mitgenommen werden sollte. Dazu durfte er nur gewisse Maße haben und auch nur ein bestimmtes Gewicht mitbringen.
Während beide nun konstruiert wurden, schlug der Faktor Zeit zu. Letzter führt in der Bundeswehr dazu, dass neue Ideen reifen, was man denn an solchen Projekten noch verbessern könnte, da neue Techniken auch neue Möglichkeiten aufzeigen.
Die Technik selbst voranschreitet und das gerade zu bauende Produkt doch verbessert werden könnte. „Man könnte doch mal eben“ noch X und Y einbauen. Die Sensorik A durch B ersetzen. Und ganz wichtig, natürlich muss das Gefährt auch besser geschützt werden, ohne, dass man zum Gewichtsausgleich etwas anderes ausbauen darf. – Ingenieure bezeichnen das dann gern als Quadratur des Kreises. Manchmal sogar möglich, aber IMMER mit zusätzlichen Kosten und Zeitbedarf verbunden.
Und der Faktor Zeit führt dann automatisch zu einer bw-internen neuen Iterationsrunde zur „Ideengewinnung“…

BOXER GTFzA1, ein Fz-Design das weltweit glänzen konnte und von vielen Nationen bei Rheinmetall geordert wurde. Auch hier hatte die Bw zahlreiche Sonderwünsche…

Ein „Perpetuum Mobile“ zum Gelddrucken für die Industrie und der ultimative Weg zur „eierlegenden Wollmilchsau“, die aber bisher in der deutschen Militärgeschichte NIEMALS verwirklicht werden konnte. – Das störte aber keinen. Bis dato…

Das Endergebnis beim PUMA ist der technisch komplexeste Panzer der Bundeswehr, der nicht den kleinsten Bedienungsfehler verzeiht. Ähnlich dem Starfighter, nur dass nach dem Fehler der Panzer nicht vom Himmel fallen kann. Wäre es so, dann hätte die Bundeswehr nun keine PUMA-Panzer mehr. Die letzten Jahre hätten das Gefährt aus den Beständen „fallen lassen“…

Es stellt sich die recht simple und bürgerlich-einfache Frage: Was soll so ein Scheiß?

SPz PUMA

 

Normal denkende Menschen würden annehmen, dass unter Stress und Druck Fehler automatisch passieren. Auch trotz guter Ausbildung.
Übermüdung, das Rumpeln während der Fahrt, anklopfende Geschosse / Splitter an der Außenwand und andere „Ablenkungen“ führen halt zu Bedienungsfehlern.
Selbstverständlich sollte das Ergebnis dann in nur sehr kleiner Prozentzahl dazu führen, dass der Panzer ganz ausfällt. Der Panzer zum Beispiel sich im laufenden Gefecht nicht einfach komplett abschaltet! Motor aus. Computer aus. Licht aus…

Amateure würden nun behaupten, dass so ein Fahrzeug weder als Speerspitze noch zu sonst etwas taugt. Aber es kommt noch besser!

Die Bundeswehr ist nicht nur eine Mangelarmee, die Ersatzteile auch schon mal kannibalisierend durch Fleddern anderer Panzer besorgt, sondern auch eine Truppe, die Panzer nicht mehr Besatzungen zuweist, sondern in einem Gesamtpool hält, aus denen dann Panzer zur Ausbildung, Manöver und Einsatz abberufen werden…

Somit hat nicht jede Besatzung IHREN Panzern, von dem sie die Macken kennt, sondern immer wieder immer neue Panzer mit unbekannten „Kleinigkeiten“.

Immer wieder gern muss dann die Bw auch für Konzepte herhalten, deren Präsentation den Eindruck vermittelt nicht erst in 10 Jahren verfügbar zu sein… Wie der neue Kamerad Robodog!

Und selbstverständlich macht die Besatzung nicht mehr alles selbst am Panzer, denn dazu ist er a) zu kompliziert geworden und b) macht das ein halbziviles Bw-eigenes Subunternehmen mit industriell-zivilem Herangehen. Letzteres rettete die Bundeswehr nicht selten vor dem Gesamtzusammenbruch im Einsatz selbst!
Die von der Industrie selbst gestellten „Handvorräte“ an Ersatzteilen in den Feldlagern, die die Bundeswehr so umfänglich nie gefordert oder bestellt hatte, retteten die Einsatzbereitschaft in den PRTs. Nur redete man nie davon. Man bezahlte sie einfach, nachdem sie gebraucht und eingebaut wurden.

Dazu kommt, dass so die Fachleute auch ziviler Art sind, und die Bundeswehr ohne Unterstützungsteams der Hersteller und Subunternehmer vor Ort (also hier: auf der Schießbahn) gar nicht mehr klarkommt.
Die Vermutung, dass die Bundeswehr von sich aus in der Lage wäre, ihre Panzer im einsatzbedingten Rahmen zu warten und instand zu setzen ist eine Fata Morgana, die gern dort als Realität angesehen wird, wo nette ppt-Folienfilme schon längst die störende Realität ersetzt haben.

Der Großverband 10. Panzerdivision stellt nun die Speerspitze der NATO. Der Divisionskommandeur, Generalmajor von Butler, ein Jahrgangskamerad von mir, ist ein studierter Wirtschaftsingenieur, der schon als Kommandeur des AufklBtl 13 in Gotha mit diesem Problem zu kämpfen hatte, als er sich auf den Einsatz für ISAF vorzubereiten hatte.
Er kennt also die Tücken des Systems, war vorbereitet und hatte sich mit Sicherheit auch logistisch abgesichert.

Im demographischen Wandel und sinkenden Bewerberzahlen geht die Bundeswehr schon neue Wege… Aber nur die Werbesprüche sind der Realität voraus!

Dass dennoch 18 von 18 PUMAs ausfielen, kann daher als Schock anzusehen sein, der natürlich sofort zu melden war. Und der Meldeweg führt hier direkt zu General Mais, dem Inspekteur des Heeres. Und da die Zeit drängte, musste auch schnell eskaliert werden.
Dass der nun sog. „Brandbrief“ an die Öffentlichkeit kam, ist gewissen Elementen ab dem Büro von General Mais zuzuschreiben, nicht dem Divisionskommandeur.

Dass sechs komplette Züge an PUMAs ausgefallen sind, sechs erfahrene Zugführer und zwölf weitere Panzerkommandanten de facto hilflos waren, zeigt auf, dass die mögliche und real zu beobachtende Häufigkeit von „Bedienungsfehler“ ein systemkonformes Problem des Waffensystems an sich sind.
Die technische Komplexität hier ein Niveau erreicht hat, das nicht mehr feldtauglich ist. Dem menschlichen Faktor als Endbediener zu wenig Raum für Fehler gelassen hat sowie die Ausbildungs- und Übungsrealität der Bundeswehr ignoriert hat.

Eine Waffe wie auch ein Waffensystem muss in gewisser Hinsicht narrensicher sein. In vielerlei Hinsicht selbsterklärend sein. Dazu muss es robust und allwettertauglich sein sowie auch nach gewissen Beschädigungen einsatzbereit bleiben.
Eine Forderung, die bei modernen Systemkomplexen, die interagieren und zum Teil aufeinander angewiesen sind, kaum noch machbar ist. Daher ist die Reduktion von Komplexität ein Gedanke, der zu klaren Abstrichen bei der „eierlegenden Wollmilchsau“ führt.
Nur ist das ein Gedanke, den die Bundeswehr weder auf der Planungs- noch der Konzeptionsebene zu beherrschen scheint. So sie ihn denn wahrzunehmen bereit ist!

Und hier ist dann die Riege der Inspekteure anzusprechen, deren Aufgabe es ist Wunsch, Wirklichkeit, Vision und Bedarf aufeinander abzustimmen.
Ein Divisionskommandeur ist hierbei nur die Feedbackebene, die Meldungen hinzusteuert, wie das Endergebnis im wie auch immer gearteten Einsatz de facto aussieht.
General v. Butler tat das noch am selben Wochenende auf dem Dienstweg.

Trotz aller Bemühungen – Ziel nicht ganz erreicht!

Dass sich nun nach drei Wochen intensiver Prüfungen herausstellt, dass der „eierlegende Wollmilchpuma“ eigentlich OK war, aber der Mensch zu blöd war ihn zu bedienen, ist mit Sicherheit ein Ausbildungsmangel, der aber im o.g. Kontext nicht nur erklärbar, sondern auch als systemimmanent anzunehmen ist.

Der PUMA hat ein Starfighter-Problem!

Und dieses Problem liegt nicht in Sigmaringen bei der Division, sondern ausschließlich im Ministerium und den ihm untergeordneten Ämtern und Behörden. Und das nicht seit dem Manöver, sondern schon seit Jahren.

 

SPz MARDER 1A5A1 – „1A5A1“ zeigt an, wie oft das Fahrzeug schon modernisiert wurde! Immerhin ist der Panzer fast 50 Jahre alt!

Der PUMA als Marder-Ersatz laboriert nun seit 20 Jahren durch die Bundeswehr. Seit dem Tag, wo die Industrie das Grundgerüst des Panzers präsentierte, der ursprünglich beauftragt worden war.
Seit dieser Vorführung wurde an diesem Fahrzeug herumoptimiert, es modifiziert, verschlimmbessert und umgestaltet.
Der Panzer ist nun weder mit der A400M luftverlastbar noch hat er die Eigenschaften, die einmal angedacht waren. Im Prinzip ist das ein völlig neuer Panzer, der auf dem Chassis des ursprünglichen PUMAs aufgesattelt wurde. Zusätzliche Technik wurde in jede verfügbare Ecken gestopft oder zu Ungunsten der Besatzung eingebaut. Bis hin zu dem Grad, dass sich in dem Panzer kaum noch einer bewegen kann, so er denn voll aufgerüstet ist.
Selbst Fahrersitze für Schwangere(!!) und Öko-Feuerlöscher waren wichtig genug um überall nachgerüstet zu werden. – DAS waren die Schwerpunkte. Nicht Einsatzbereitschaft, Bedienbarkeit und Wartungsfreundlichkeit!

 

SPz PUMA

Natürlich bin ich nach wie vor der Überzeugung, dass man in der Bundeswehr Zeichen setzten muss, damit so ein Mist aufhört. Verantwortlichkeit wieder den Raum bekommt, der dann auch beförderungswürdig wäre. Natürlich auch im Schadensfall abgestraft werden muss.
Wo dann weitere Beförderungen ausbleiben oder gar die Karriere endet. Gern auch als fristlose Entlassung! – So wie es der steuerzahlende Bürger von der eigenen Arbeit her kennt.

Und hier ist General Alfons Mais als der Kandidat zu nennen, der dieses Desaster beim Heer zu verantworten hat. Es war seine Aufgabe alles zu tun, damit Ausrüstung und Besatzungen für die lange bekannte Aufgabe der NATO Speerspitze vorgehalten werden.
Er war durch den Einmarsch der Russen gewarnt, dass die Bundeswehr, und hier das Heer, ein Trümmerhaufen ist, der NICHT EINSATZBEREIT war. Trotz aller Folienfilme, die er noch zwei Wochen vorher zum Besten gab.
Allein DAS wäre ein Grund zur sofortigen Entlassung gewesen, wie wir anderswo schon mehrfach – auch schon vor dem Offenbarungseid im Februar 22 – ausgeführt hatten. SIC!

General Alfons Mais, der als Inspekteur des Heeres am 24.2.22 das Heer als nicht einsatzbereit erkannte…

Sollte Frau Lambrecht nun wirklich ihren Hut nehmen und gehen, so sollte sie vorher noch tabula rasa machen und zumindest ein klar erkennbares Zeichen setzen, das es ihrem Nachfolger erlaubt, wirklich NEU anzufangen.
Ich würde ihr raten Herrn Mais zu entlassen und zu prüfen, ob dies nicht auch fristlos unter Wegfall aller Geld- und Sachbezüge möglich wäre.
Nicht als Rache für die wohl auch persönlich unzureichende Unterstützung, sondern als wirkliche neue Realität, dass die Generalität auch für Schwachsinn haftet, so sie denn verantwortlich ist.

Der PUMA wie auch andere Rüstungsprojekte sind das Ergebnis der Verantwortungslosigkeit von Spitzendienstposteninhabern, die nie gelernt haben, dass mitgemachter Schwachsinn auch persönliche Konsequenzen jenseits des Ausbleibens einer weiteren Beförderung haben könnte.
In der Wirtschaft wurden bei solchen Missstände als Neuanfang schon ganze Abteilungen und Stäbe ausgetauscht. Warum also nicht auch hier?

Die Bundeswehr hat für 2-3 Tage Munition im Vorrat. Daher wurden von den 100 Milliarden Sondervermögen 20 Milliarden für neue Munition eingeplant…

Die gezeigte Inkompetenz, die Unfähigkeit Veränderungen herbeizuführen und die blasiert-arrogante Haltung zu sagen, dass alle anderen nur unwissend bis dumm sind und keine Kritik zu üben haben, ist in der Bundeswehr Legion, wie selbst das Beispiel des Kommandeurs des Zentrums Innere Führung bei LinkedIn zeigte.

Link: Bundeswehr: Innere Führung zur Lachnummer gemacht – Rabenspiegel

General Alfons Mais ist ein Paradebeispiel dafür, was man überall sonst als Peterchen-Prinzip kennt. Er wurde so oft befördert, bis er den Grad der höchsten persönlichen Inkompetenz erreicht hatte. Als Inspekteur des Heeres war diese Erkenntnis teuer erkauft. Zu teuer, Frau Lambrecht!

Daher möchte ich Sie bitten, endlich das zu tun, was schon lange fällig wäre. Sie wissen nur zu gut, wie man sich auch Ihnen gegenüber verhalten hat, die dringend auf Hilfe angewiesen war.
Das PUMA-Desaster war überflüssig, so Herr Mais denn von Februar 22 gelernt hätte. Das hat er aber offensichtlich nicht. Auch ein Jahr später ist das deutsche Heer nicht besser dran als beim russischen Überfall auf die Ukraine.
Tun Sie ihrem Nachfolger einen großen Gefallen:

Schaffen Sie ihrem Nachfolger den Fall „Alfons Mais“ vom Tisch! 

Und zwar so, dass es als ZEICHEN verstanden wird. Das ist etwas, was die Bundeswehr dann wirklich von Ihnen, Frau Minister, lernen könnte. Zu wissen, wann es reicht!

 

Auch:

Bundeswehr: psychisch Kranke werden geimpft – egal wie! – Rabenspiegel

Bundeswehr: Universität der Bw in Hamburg bekommt Supercomputer – Rabenspiegel

Bundeswehr: Mali wird wie Afghanistan enden – (nordhessen-journal.de)

JOINT FUTURE WORK UND BUNDESWEHR Teil 1: Die Folgen des Unverständnisses der eigenen CI | Conplore Wirtschaftsmagazin

Deutsche Bundeswehr: Das Personalproblem ist schlimmer als das Material. Es ist ein politisches Desaster! | Conplore Wirtschaftsmagazin

Bundeswehr: 100 Milliarden aber das Personal fehlt… – Rabenspiegel


Als Interessenverband für alle Einsatzveteranen ist der Bund Deutscher Einsatzveteranen e.V. (HIER) ein wohltätiger Verein. Er ist Ansprechpartner und Anlaufstelle für alle Kameraden, die Hilfe brauchen. Es wird jedem, sofort und  professionell geholfen werden, der durch seinen Dienst für die Bundesrepublik Deutschland zu Schaden kam.

Wir bitten unsere Leser um Spenden für die gute Sache und hoffen auf breite Unterstützung für die Kameraden!

Spendenformular HIER

 

Kostenloser Download des Erfahrungsberichtes eines traumatisierten Kameraden: Kunduz im Kopf

#bundeswehr #lambrecht #heer #wirsindheer #Marine #wirsindmarine #Luftwaffe #wirsindluftwaffe #Sicherheit Zukunft #Verteidigung #Rüstung #Nato #Deutschland

Autor: Sascha Rauschenberger

 

Allmählich wird es langweilig, was die deutsche Berichterstattung über die „Fortschritte“ der Ukraine zu berichten weiß. Man könnte meinen, dass die alte mediale Tretmühle des Reispropagandaministeriums immer noch läuft ober die Reichspressekammer wieder zum Leben erweckt wurde.
Mitunter könnte das stimmen, denn in Kiew läuft genau diese Art von Nachrichtenmache für die restliche Welt.

Doch während selbst echte Nachrichtendienste, wie der britische MI6, der schon zu einer Art Presseagentur verkommen ist, diesem Trend hinterherhecheln, zeigt die Realität ein anderes Bild auf.

Soledar: Geländegewinne der Russen in den letzten 3 Tagen

 

Der Gegenangriff vom 08.01.23, der hier gern vorangestellt wird, war leider erfolglos… Es geht auch um die Eingänge zu den Salzminen, deren Stollen sich 200km lang im Untergrund erstrecken. Hier vermuten die Russen Rückzugräume für ukrainische Kräfte und Depots…

Die seit Wochen hart umkämpfte Stadt Soledar, 10km nördlich von Bachmut, ist de facto gefallen. Sie wurde in den letzten zwei Tagen von drei Seiten eingeschlossen, und die noch nach Westen offene Straße wird von Artillerie überwacht. Tagsüber ist auf ihr keine Bewegung mehr möglich.

Vermutlich wird noch heute Nacht versucht werden die eigenen Truppen in Brigadestärke aus dem sich schließenden Kessel herauszubringen, wie es der ukrainischen Armee schon des Öfteren gelungen ist.

Der Öffentlichkeit wird gerade wieder schnell eine beschleunigte Lageentwicklung vorgegaukelt, wo eine Meldung die nächste jagt. Doch das ist so falsch. Der Fall von Soledar zeichnete sich seit Wochen ab und lag fast ausschließlich an eine Reihe von Hochhäusern, die zur „Festung“ ausgebaut worden waren.

Doch auch das ist eigentlich falsch ausgedrückt, obwohl diese Hochhäuser genau diese Funktion(!) hatten. Sie waren fast unangreifbar, weil sie unzerstörbar waren. Sie erfüllten so die gleiche Funktion, wie die Flakbunker in Berlin anno 45, nur dass ihr Schutz nicht meterdicker Beton war, sondern ihr inneres Stahlskelett!

Die den Norden und Nordosten beherrschenden Hochhäuser von Soledar (UKR)

Diese Hochhäuser sind daher fast unzerstörbar durch artilleristischen Beschuss und müss(t)en somit jedes für sich im Häuserkampf eingenommen werden.
Und je stärker die Außen- und Innenwände zerstört sind und so die Etagen von Außen einsehbar sind, desto schwieriger sind sie einzunehmen. Jeder Angriff, der die Gebäude erreicht, muss von unten erfolgen und die Treppenhäusern nutzen. Und wenn diese von Nachbarhaus überwacht werden, ist es im Zeitalter der Schnellfeuerwaffen unmöglich solche Gebäude zu nehmen!

Dazu kommt, dass auch Raketen- und Rohrartilleriebeschuss nichts auszurichten vermag. Decken und Wände werden zerstört, mitunter auch die Verteidiger dezimiert, aber das Gebäude an sich bleibt stehen und kann nach dem Beschuss wieder als Stellung bezogen werden.

Während die Dächer ohne gehärtete Stellungen darauf durch Mörserbeschuss nicht zu besetzen sind, sind die Etagen darunter vor Steilfeuerbeschuss gut geschützt.
Die Verteidiger sind auch vor Splitter und Explosionswirkungen von unten hinreichend geschützt, so dass um die Gebäude herum explodierende Gefechtsköpfe kaum Wirkung zeigen können.

Der Laie mag es sich so vorstellen:
Wer Silvester im dritten Stock steht braucht vor Böllern auf der Straße keine Angst zu haben. Auch Raketen von oben können ihm egal sein. Einzig das offene Fenster ist ein Risiko…

Schwerer Beschuss in Soledar

Natürlich hinkt der Vergleich, denn der Gegner wird alles tun, um eben dieses Fenster zu treffen und samt zugehöriger Wand herauszusprengen. Das Gebäude nach Möglichkeit zum Einsturz zu bringen.
Doch an dieser Stelle muss er die dicken Stahlträger des Stahlskeletts so zerstören, dass das Gebäude zumindest teilweise einstürzt.
Es gibt weltweit nur drei solcher Gebäude, wo das das hinreichend genug gelang: Bei den drei Wolkenkratzern (WT 1, 2 und 4) in New York am 9/11 mit Passagierflugzeugen!

Ergo müssen diese Gebäude infanteristisch „erobert“ oder „entvölkert“ werden. Und das gelang den Russen zunehmend auch durch den Einsatz ihrer TOS-Raketenwerfer (HIER), die nun als TOS-2 und auf Lkw verlastet schnell, hochmobil und nur schwer aufklärbar in Wirkungsreichweite kommen können.
Bei den eingesetzten thermobaren Gefechtsköpfen haben die Verteidiger kaum noch Chancen diese Gebäude zu halten und wurden quasi in ihnen lebendig eingeäschert…

So konnten die Russen die erste und vielleicht auch zweite Reihe der Hochhauskomplexe zwar nicht erobern, aber so niederhalten, dass ihre das Vorgelände beherrschende Lage auf einer Höhe – allein durch ihre zusätzliche Gebäudehöhe! – zunehmend neutralisiert werden konnte.
Die Verteidiger hatten zunehmend Probleme die Stellungen in den Gebäuden zu besetzen und aus ihnen heraus das Vorgelände zu kontrollieren, was den Russen ermöglichte ihre Flanke im Nordwesten anzugehen. Dorthin ist der Gebäudekomplex offen, wie das Foto oben zeigt.
Dazu konnte er sich durch den Einsatz der thermobaren Munition im Süden und Südosten vorschieben und Soledar aus der zusammenhängenden Frontlinie zu Bachmut herauslösen.

Soledar

Zudem führt hier dann auch die noch einzig offene Straße nach Westen… Eben die Straße, die nun für die Evakuierung der Verteidiger genutzt werden muss.

Seit Anfang Dezember zeichnete sich diese Entwicklung ab. Die Fortschritte der Russen waren klar zu erkennen, und wurden auch durch Quellen im ukrainischen Oberkommando kommuniziert.
Einzig der Präsident wollte keinen rechtzeitigen Rückzug erlauben, da er bei dem Fall dieser propagandistisch hochgeschraubten Schlacht einen Prestigeverlust fürchtete, den er sich auf seiner US- und EU-Betteltour nicht erlauben konnte, zumal der Fokus zunächst auf mehr Luftabwehr lag.

In diesem Zusammenhang sind dann die schnell aufkommenden Panzerforderungen zu sehen, die dann seit zwei Wochen vordergründig medial eingespielt wurden.

Die Lieferung von 30 Jahre alte M2 Bradly– und 50 Jahre alte MarderSchützenpanzern sowie den 40 Jahre alten AMX-10 Radpanzern ist symbolisch zu sehen, da all diese Waffen verschlissen und zum Teil ohne vorhandene Ersatzteilkontingenten sind.
Dazu wird in der UKR auch die nötige Munition (20, 25 und 105mm) nicht gefertigt und muss ebenfalls durch den Westen beschafft und geliefert werden…
Zudem sind diese Panzer im Häuserkampf und der urbanen Kriegführung insgesamt eher… ungeeignet und reine Augenwischerei.
Dabei würden Kampfpanzer, wie der Leopard 2, hier sogar noch überflüssiger sein und bestenfalls als Sturmgeschütze taugen. Eine Rolle, für die sie nicht konstruiert wurden.

 

Marder aus Industriebeständen, die nach der Abrüstung der Bundeswehr als „Reserve“ zurückbehalten wurden und „bei Bedarf“ nachgerüstet und der Bundeswehr zurückverkauft werden sollten. Oder auch zum Export in Länder, denen die Politik zugetan ist. Bis zur Regierungsübernahme der Ampel war das praktisch NIE der Fall. Darum gibt es diese alten Panzer noch.

 

FAZIT:

Wieder einmal hat Presse und Politik uns am Nasenring in eine Propagandafalle gezogen. Wie die blöden Ochsen vorgeführt. Das ist schmerzhaft einzusehen, aber letztlich zu verschmerzen. Und das aus einem Grund:
WIR wurden nicht in eine Lage gebracht, wo wir aus „Prestigegründen“ als Verteidiger geopfert wurden. Die ukrainische Armee in Soledar schon!

Sie sind für den sexistischen Komiker aus Kiew durch die Hölle gegangen. Eine Hölle, die ihnen die TOS-Werfer sogar real bereitet haben.

Soledar vor 2 Tagen: Gegen die überwältigende russische Artillerie gräbt man sich ein. Auch zu sehen: Es ist kalt, aber noch kein Schnee und kein Bodenfrost!

 

Mit dem Fall von Soledar ist Bachmut nördlich umgangen und droht wie Soledar selbst abgeschnitten zu werden.

Einzig der noch recht warme Winter und die verschlammten oder zumindest aufgeweichten Felder lassen schnelle, weitreichende und mechanisierte Bewegungen von Panzerverbänden noch nicht wieder zu.

Und während die Ukraine de facto ohne Strom, Wärme und Versorgung dasteht, bereitet sich der Russe auf die Frühjahrsoffensive vor.
Seine Wirtschaft rüstet zunehmend auf Kriegswirtschaft um und produziert die Munitionsmengen, die sie braucht, während die UKR selbst keine Munition mehr herstellen kann und ohnehin zunehmend auf westliche Munition angewiesen ist, die sie für die vom Westen gelieferten Waffensysteme braucht. Genauso wie die zugehörigen Ersatzteile, Wartungshilfen und auch die nötige Ausbildung.
Letzteres wird immer schwieriger, da das gelieferte Konglomerat an westlichen (Alt-)Waffensystemen die angespannte Logistik weiter verkompliziert hat.

AMX-10 RC Radpanzer mit 105mm-Kanone, das Fahrzeug hat keinen Minenschutz, ist zu leicht gepanzert und zudem mit veralteten Optiken und unzureichender Sensorik ausgestattet.

FAZIT:

Wer aus Prestigegründen seine Soldaten opfert, um jede Art von Material zu erbetteln, das er für den Krieg braucht, weil er selbst nicht mehr in der Lage ist den Krieg zu führen, ist ein gottverdammter Verbrecher, der in der Hölle schmoren soll, die seine Soldaten in Soledar erlitten haben.
Wenn der Komiker von einem Gelände spricht, dass „mit russischen Leichen gepflastert ist“, dann sollte er sich die zerrissenen, zerfetzten und verbrannten Leichen einmal genauer ansehen. Es sind seine Soldaten, die in den Straßen, Trümmern und Kellern liegen. Nur seine, denn die Russen haben seit Wochen eben nicht den Fehler gemacht die Stadt erstürmen zu wollen, sondern die Verteidiger in den Stellungen niedergehalten, ausgeräuchert und vernichtet. Und das auf Abstand!

Ukrainekrieg: TOS-1 Sonnenfeuer – der russische Panzer des Schreckens – (nordhessen-journal.de)

Ihr Ziel war die Stadt zu umgehen, und sie einzuschließen, den Feind zu zwingen immer mehr Truppen in den sich schließenden Kessel zu werfen, der von ihrer Artillerie behackt wurde.
Dem Russen ist es  – wieder einmal! – gelungen das Prestigedenken von Kiew zu nutzen, um die ukrainische Armee für politisch-propagandistische Spielchen ausbluten zu lassen.

Und hier im Westen feiert man diese Verblendung als ukrainische Siege! Stellt die überflüssigen Opfer medial als Helden dar.

Exkurs – vor fast genau 80 Jahren (Link Stalingrad: HIER):

Letzter Funkspruch an die Heeresgruppe Mitte (vermutlich) aus dem Nordkessel:
31.01.1943 – „Wolkendecke 150m. Minus 25 Grad. – Vergesst uns nicht!“

Und hier ein paar Beispiele von der Berichterstattung damals. Kommen die Formulierungen, die Rhetorik und die Machart bekannt vor?? – In der UKR hört sich das im Fernsehen und Radio 1:1 an…

 

 

 

Autor: Sascha Rauschenberger
(Internetfund)

„Als die Beulenpest 1530 in Genf wütete, war alles vorbereitet. Man eröffnete sogar ein ganzes Krankenhaus für die Pestopfer. Mit Ärzten, Sanitätern und Krankenschwestern. Die Kaufleute steuerten bei, der Magistrat gab jeden Monat Zuschüsse. Die Patienten gaben immer Geld, und wenn einer von ihnen allein starb, gingen alle Güter an das Krankenhaus.
Doch dann geschah eine Katastrophe: Die Pest war am Aussterben, während die Zuschüsse von der Zahl der Patienten abhingen.
Für das Genfer Spitalpersonal gab es 1530 keine Frage von Recht und Unrecht. Wenn die Pest Geld einbringt, dann ist die Pest gut. Und dann haben sich die Ärzte organisiert.

Zuerst vergifteten sie die Patienten nur, um die Sterblichkeitsstatistik zu erhöhen, aber sie merkten schnell, dass es in der Statistik nicht nur um die Sterblichkeit, sondern auch um die Sterblichkeit durch die Pest gehen musste.
So begannen sie, den Toten die Furunkel aus dem Körper zu schneiden, sie zu trocknen, sie in einem Mörser zu zermahlen und sie anderen Patienten als Medizin zu geben. Dann begannen sie, Kleider, Taschentücher und Strumpfbänder zu bestäuben. Doch irgendwie ging die Pest weiter zurück. Offenbar wirkten die getrockneten Bubos nicht gut.

Die Ärzte gingen in die Stadt und streuten nachts Beulenpuder auf die Türklinken, um die Häuser auszuwählen, in denen sie davon profitieren konnten. Ein Augenzeuge schrieb über diese Ereignisse: „Das blieb eine Zeit lang verborgen, aber der Teufel ist mehr damit beschäftigt, die Zahl der Sünden zu erhöhen, als sie zu verbergen.“

Kurzum, einer der Ärzte wurde so unverschämt und faul, dass er beschloss, nicht mehr nachts durch die Stadt zu ziehen, sondern tagsüber einfach ein Staubbündel in die Menge zu werfen. Der Gestank stieg zum Himmel, und eines der Mädchen, das zufällig gerade aus dem Krankenhaus kam, entdeckte, was dieser Geruch war.
Der Arzt wurde gefesselt und in die guten Hände von kompetenten „Handwerkern“ gegeben. Sie versuchten, ihm so viele Informationen wie möglich zu entlocken.

Die Hinrichtung dauerte jedoch mehrere Tage. Die erfinderischen Hippokraten wurden an Stangen auf Wagen gebunden und durch die Stadt gefahren. An jeder Kreuzung rissen die Henker mit einer glühenden Zange Fleischstücke ab. Sie wurden dann auf den öffentlichen Platz gebracht, enthauptet und gevierteilt, und die Stücke wurden in alle Stadtteile von Genf gebracht.

Die einzige Ausnahme war der Sohn des Spitaldirektors, der nicht an der Verhandlung teilnahm, aber verkündete, er wisse, wie man Tränke herstellt und wie man das Pulver zubereitet, ohne Angst vor Verunreinigung zu haben. Er wurde einfach geköpft, „um die Verbreitung des Bösen zu verhindern“.“

Quelle:
François Bonivard, Chroniken von Genf, zweiter Band, Seiten 395 – 402
archive.org/stream/frano…
de.wikipedia.org/wiki/Fr…

Die Erlösung aus der Spritze! Das GUTE besiegt das BÖSE!

Anmerkungen:

Das ist natürlich Geschichte, denn heute würde man das NIEMALS tun, richtig? Da würde man nicht Abermillionen von Impfdosen ordern, ohne zu wissen, dass man sie braucht. Allein die EU hat für jeden ihrer Bürger 10 (ZEHN!!) Impfdosen bestellt. Zusätzlich zu denen, die die Mitgliedstaaten selbst geordert haben…

Natürlich würde man auch heute NIEMALS bei PCR-Tests abstauben.

Selbstverständlich würde man das heute besser dokumentieren, wer, wie, woran und durch wen erkrankt ist.

Ohne Zweifel würde man uns NIEMALS so belügen, wie man es damals in Genf wohl tat. Weder von Ärztekammer, Ethikrat, RKI, PEI noch den zuständigen Politikern.

Auch würde man alles tun, um die Ausbreitung zu verhindern. Also nur Medikamente zulassen, die eine Übertragung verhindern…

Und nicht zu vergessen, würde man NIEMALS ungetestete und experimentelle Medikamente zulassen, die irgendwo zusammengerührt werden und von denen man nicht weiß, was sie bewirken. Oder gar welche, die Nebenwirkungen haben… könnten.

Nein. Heute sind wir da Gott sei Dank weiter und das Böse ist besiegt!

Nur maskierte Kinder sind gute Kinder! Für eine GUTE Zukunft!

Aufruf zur Besonnenheit !

An dieser Stelle möchte ich alle Impfwilligen wieder auffordern sich weiter impfen / boostern zu lassen. Wir alle wissen, dass #Covidioten die BÖSEN sind und unser #Staat für uns nur das Beste will. Er würde NIEMALS so handeln, wie in Genf des Jahres 1530.
Nur wer sich immer wieder impfen lässt, hat verstanden worum es geht.: Um unsere #Zukunft unter guten #Menschen!

Solche schlimmen Szenen wie in Genf, werden sich hier nicht wiederholen. Täter brauchen nicht gefoltert und gerichtet werden, denn unser Staat ist gut. Nicht böse.Darum nehmt eure #Kinder und Enkel mit zur #impfung. Immer wieder. Seid weiter Vorbild. Denn Ihr – NUR IHR – seid die wirklich und wahrhaftig guten Menschen!

 

Quelle. Ethikrat – Alena Bynx – Sie hat nun Angst vor Rachegedanken. Doch das ist falsch. Sie ist eine der GUTEN… Wird also nicht wie die „Genfer Hippokraten“ behandelt werden. Sie soll allen Impfwilligen ein leuchtendes Vorbild sein!