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Autor: Sascha Rauschenberger

 

Der ehemalige Generalinspekteur der Bundeswehr, General a.D. Harald Kujat (HIER), hinterfragt kritisch die Ukraine-Politik des Westens.
Er zeigt die Geschichte des Konfliktes auf und stellt u.a. die berechtigte Frage, was wir denn als Westen erreichen wollen und realistisch gesehen auch können.

Der Artikel erschien erstmals am 18.01.23 bei „Zeitgeschehen im Fokus“ (HIER) als Interview mit Thomas Kaiser

— Anfang —

Autor: Harald Kujat

Aus presse- und urheberrechtlichen Gründen hier der Link zum Originalpost:

Ukrainekonflikt: «Jetzt wäre der richtige Zeitpunkt, die abgebrochenen Verhandlungen wieder aufzunehmen»

«Waffenlieferungen bedeuten, dass der Krieg sinnlos verlängert wird»

Interview mit General a. D. Harald Kujat

Wiki: General a.D. Harald Kujat als Vorsitzender des NATO-Militärausschusses, dem höchsten militärischem Gremium der NATO

— Ende—

 

Der ukrainische Generalstabschef, General Saluschnij, sagte kürzlich: «Ich brauche 300 Kampfpanzer, 600 bis 700 Schützenpanzer und 500 Haubitzen, um die russischen Truppen auf die Positionen vor dem Angriff vom 24. Februar zurückzudrängen. Jedoch mit dem, was er erhalte, seien «grössere Operationen nicht möglich»

In Anbetracht der tatsache, dass wir hier nicht vom Jahresbedarf der UKR für 2023 reden sondern NUR von dem Material, das die UKR für EINE (1) Offensive braucht, wird deutlich, dass die Debatte um die mögliche Lieferung von 22 in der Industrie verfügbaren dt. Leoprad-2-Kampfpanzern ein Thema ist, das irgendwie … am Thema vorbei ist.

Ungeklärt sind hier zum Beispiel auch die Fragen nach

Ersatzteilen (die gibt es so gut wie nicht, daher auch die Einsatzbereitschaft der Bw-Leo2-Panzern bei unter 50%!),
Munition (120mm wird in der UKR nicht produziert und die Bundeswehr hat bekanntlich selbst nur Munition für 2-3 Tage!)
– Instandsetzungs- und Wartungspersonal, was ausgebildet werden muss
Instandsetzungsressourcen (z.B.: Spezialwerkzeuge,…)
Ausbildungspersonal (denn die Besatzungen müssen minimal 6 Wochen ausgebildet werden)

Weiterhin hat die UKR reichlich Kriegsmaterial in den Beständen, nur geht es ihr da wie mit dem westlichen Kriegsmaterial.
Hunderte von Panzern stehen bloß herum, weil all das ex-UdSSR-Kriegsgerät KEINE Munition und KEINE Ersatzteile mehr hat. Die UKR hat schon vor Monaten die Fähigkeit verloren dies alles selbst herzustellen; zumal der Westen das nicht liefern oder beschaffen kann. Und der Rest der Welt, der es liefern könnte, verhält sich neutral oder beliefert die Russen!

Wer so Krieg führen will, kann nicht siegen, da JEDE Hilfe bekanntlich endlich ist! – SIC!

 

Man kann nur raten, wie viele der Geparden noch einsatzbereit sind oder Munition haben, denn auch 35mm-Munition ist in der NATO ein unübliches Kaliber…

Autor: Sascha Rauschenberger

 

Die Bundeswehr ist nicht einsatzbereit„, war die traurige Kunde, als Russland die Ukraine überfiel. Aufgefallen war dies am 24.02.22 dem für das Heer verantwortlichen Inspekteur des Heeres Generalleutnant Alfons Mais. Ein Mann, der dann später noch einen Munitionsvorrat für 2-3 Tage feststellte. Genau der Mann, der auch nach einem Jahr noch, keinerlei signifikante Verbesserung an diesen zwei Tatsachen erreichen konnte. Als fachverantwortliche Managementleistung eine glatte SECHS!

Dass in diesem Zusammenhang die politische Leistung kaum besser war, oder auch sein konnte, beweist Frau Lambrecht jeden Tag aufs Neue. Anders als Herr Mais hat sie gar keine Ahnung von dem, wofür sie verantwortlich ist. Aber immerhin denkt sie darüber nach den Posten zu räumen, was sie von Herrn Mais positiv abgrenzt. Diese Einsicht – den Schaden begrenzend abtreten zu sollen – hat Herr Mais nicht.

 

Der SPz PUMA im scharfen Schuss – 18 von 18 Panzern fielen bei der Übung im Dezember aus.

Was fiel vor: Bei der letzten Vorbereitung zur Übernahme der Verantwortung zur NATO „Speerspitze“ konnte der übende Bundeswehrverband auf der Schießbahn beim Gefechtsschießen nicht glänzen. 18 von 18 PUMA-Schützenpanzer (Link) fielen aus. Der angeblich modernste Schützenpanzer der Welt… floppte. Floppte mal wieder, müsste man ehrlicherweise sagen.
Denn dieses Produkt rüstungsdeutscher Genialität ist gelinde gesagt der fehlerhafte Versuch eine „eierlegenden Wollmilchsau“ zu bauen, die in deutschen Planerhirnen gern kreiert wird. Eine geistige Fehlleistung, deren Präsenz aber bei deutschen Militärplanern seit fast ein hundert Jahren zu beobachten ist.

Nach dem ersten Weltkrieg und den Beschränkungen des Vertrages von Versailles musste das zu beschaffende Gerät und Material oft mehrere Aufgaben abdecken können. Zudem waren in der Republik zu Weimar die Mittel knapp. So litt die 100.000 Mann starke Reichswehr ständig unter sehr klammen Mitteln, musste aber den Anschluss an die Nachbarn halten. Zumindest technisch.

Quelle: bundesarchiv_dvm_10_bild-23-63-35: Kreuzer der K-Klasse

So kam es in Mode technische Neuerungen bewusst und gern auch ohne ausreichende Tests in Neukonstruktionen einzubauen, um konstruktionstechnische Prämissen einhalten zu können.
Die Marine tat das beispielsweise mit der K-Klasse an leichten Kreuzern, die in Summe dann zu den wohl schlechtesten Kreuzern ihrer Klasse weltweit gehörten.
Im Krieg selbst war das mehrfach zu beobachten. Das prominenteste Beispiel ist wohl die Me262, die 1942 als Jäger hätte fliegen können, aber zum Jagdbomber mutieren sollte, wofür aber die Flugzeugzelle zu schwach war.

Nach dem Krieg war es dann der F-104 Starfighter (LINK), von dem in der von der Bundeswehr gewollten und extra umgerüsteten Version 240 Maschinen abstürzten.

Daraus lernte man aber nicht. Im Gegenteil sogar. Diese „Wollmilchsau-Entwürfe“ wurden zum Standard!

F104 GE Starfighter – Ein Abfangjäger, der für die Bundeswehr auch Jagdbomber spielen musste… Von 916 Maschinen stürzten ein Drittel ab. Davon 44 in 18 Monaten. Es starben 116 Piloten.

So sollte der Hubschrauber MH-90 in bordeigene Hangars der neu zu beschaffenden Fregatten passen und musste daher entgegen zu all den anderen Hubschrauber „mal eben“ ein paar Zentimeter niedriger ausfallen. Er fiel dann wesentlich teurer aus und brauchte ein paar Jahre mehr. So lange mehr, bis die inzwischen gebauten Fregatten wieder ausgemustert wurden.

Die Luftwaffe glänzte mit dem Jäger 90, der in den 90er die alte F4 Phantom ablösen sollte. Als klar wurde, dass dieses Konzept nicht in den 90er fliegen würde, wurde das Geschöpf zum sog.  Eurofighter. Ob er nun inzwischen, wie ursprünglich (zeit- und geldverschwendend) gefordert, mit einer Bordbeladung an Raketen und Bomben klarkommt, ist keine Frage. Natürlich nicht!

QUELLE: RAF 45162698: Airbus A400M der RAF beim Start

So überrascht es nicht, dass der ursprüngliche PUMA luftverlastbar sein und von der damals auch geplanten Airbus A400M-Transportmaschine mitgenommen werden sollte. Dazu durfte er nur gewisse Maße haben und auch nur ein bestimmtes Gewicht mitbringen.
Während beide nun konstruiert wurden, schlug der Faktor Zeit zu. Letzter führt in der Bundeswehr dazu, dass neue Ideen reifen, was man denn an solchen Projekten noch verbessern könnte, da neue Techniken auch neue Möglichkeiten aufzeigen.
Die Technik selbst voranschreitet und das gerade zu bauende Produkt doch verbessert werden könnte. „Man könnte doch mal eben“ noch X und Y einbauen. Die Sensorik A durch B ersetzen. Und ganz wichtig, natürlich muss das Gefährt auch besser geschützt werden, ohne, dass man zum Gewichtsausgleich etwas anderes ausbauen darf. – Ingenieure bezeichnen das dann gern als Quadratur des Kreises. Manchmal sogar möglich, aber IMMER mit zusätzlichen Kosten und Zeitbedarf verbunden.
Und der Faktor Zeit führt dann automatisch zu einer bw-internen neuen Iterationsrunde zur „Ideengewinnung“…

BOXER GTFzA1, ein Fz-Design das weltweit glänzen konnte und von vielen Nationen bei Rheinmetall geordert wurde. Auch hier hatte die Bw zahlreiche Sonderwünsche…

Ein „Perpetuum Mobile“ zum Gelddrucken für die Industrie und der ultimative Weg zur „eierlegenden Wollmilchsau“, die aber bisher in der deutschen Militärgeschichte NIEMALS verwirklicht werden konnte. – Das störte aber keinen. Bis dato…

Das Endergebnis beim PUMA ist der technisch komplexeste Panzer der Bundeswehr, der nicht den kleinsten Bedienungsfehler verzeiht. Ähnlich dem Starfighter, nur dass nach dem Fehler der Panzer nicht vom Himmel fallen kann. Wäre es so, dann hätte die Bundeswehr nun keine PUMA-Panzer mehr. Die letzten Jahre hätten das Gefährt aus den Beständen „fallen lassen“…

Es stellt sich die recht simple und bürgerlich-einfache Frage: Was soll so ein Scheiß?

SPz PUMA

 

Normal denkende Menschen würden annehmen, dass unter Stress und Druck Fehler automatisch passieren. Auch trotz guter Ausbildung.
Übermüdung, das Rumpeln während der Fahrt, anklopfende Geschosse / Splitter an der Außenwand und andere „Ablenkungen“ führen halt zu Bedienungsfehlern.
Selbstverständlich sollte das Ergebnis dann in nur sehr kleiner Prozentzahl dazu führen, dass der Panzer ganz ausfällt. Der Panzer zum Beispiel sich im laufenden Gefecht nicht einfach komplett abschaltet! Motor aus. Computer aus. Licht aus…

Amateure würden nun behaupten, dass so ein Fahrzeug weder als Speerspitze noch zu sonst etwas taugt. Aber es kommt noch besser!

Die Bundeswehr ist nicht nur eine Mangelarmee, die Ersatzteile auch schon mal kannibalisierend durch Fleddern anderer Panzer besorgt, sondern auch eine Truppe, die Panzer nicht mehr Besatzungen zuweist, sondern in einem Gesamtpool hält, aus denen dann Panzer zur Ausbildung, Manöver und Einsatz abberufen werden…

Somit hat nicht jede Besatzung IHREN Panzern, von dem sie die Macken kennt, sondern immer wieder immer neue Panzer mit unbekannten „Kleinigkeiten“.

Immer wieder gern muss dann die Bw auch für Konzepte herhalten, deren Präsentation den Eindruck vermittelt nicht erst in 10 Jahren verfügbar zu sein… Wie der neue Kamerad Robodog!

Und selbstverständlich macht die Besatzung nicht mehr alles selbst am Panzer, denn dazu ist er a) zu kompliziert geworden und b) macht das ein halbziviles Bw-eigenes Subunternehmen mit industriell-zivilem Herangehen. Letzteres rettete die Bundeswehr nicht selten vor dem Gesamtzusammenbruch im Einsatz selbst!
Die von der Industrie selbst gestellten „Handvorräte“ an Ersatzteilen in den Feldlagern, die die Bundeswehr so umfänglich nie gefordert oder bestellt hatte, retteten die Einsatzbereitschaft in den PRTs. Nur redete man nie davon. Man bezahlte sie einfach, nachdem sie gebraucht und eingebaut wurden.

Dazu kommt, dass so die Fachleute auch ziviler Art sind, und die Bundeswehr ohne Unterstützungsteams der Hersteller und Subunternehmer vor Ort (also hier: auf der Schießbahn) gar nicht mehr klarkommt.
Die Vermutung, dass die Bundeswehr von sich aus in der Lage wäre, ihre Panzer im einsatzbedingten Rahmen zu warten und instand zu setzen ist eine Fata Morgana, die gern dort als Realität angesehen wird, wo nette ppt-Folienfilme schon längst die störende Realität ersetzt haben.

Der Großverband 10. Panzerdivision stellt nun die Speerspitze der NATO. Der Divisionskommandeur, Generalmajor von Butler, ein Jahrgangskamerad von mir, ist ein studierter Wirtschaftsingenieur, der schon als Kommandeur des AufklBtl 13 in Gotha mit diesem Problem zu kämpfen hatte, als er sich auf den Einsatz für ISAF vorzubereiten hatte.
Er kennt also die Tücken des Systems, war vorbereitet und hatte sich mit Sicherheit auch logistisch abgesichert.

Im demographischen Wandel und sinkenden Bewerberzahlen geht die Bundeswehr schon neue Wege… Aber nur die Werbesprüche sind der Realität voraus!

Dass dennoch 18 von 18 PUMAs ausfielen, kann daher als Schock anzusehen sein, der natürlich sofort zu melden war. Und der Meldeweg führt hier direkt zu General Mais, dem Inspekteur des Heeres. Und da die Zeit drängte, musste auch schnell eskaliert werden.
Dass der nun sog. „Brandbrief“ an die Öffentlichkeit kam, ist gewissen Elementen ab dem Büro von General Mais zuzuschreiben, nicht dem Divisionskommandeur.

Dass sechs komplette Züge an PUMAs ausgefallen sind, sechs erfahrene Zugführer und zwölf weitere Panzerkommandanten de facto hilflos waren, zeigt auf, dass die mögliche und real zu beobachtende Häufigkeit von „Bedienungsfehler“ ein systemkonformes Problem des Waffensystems an sich sind.
Die technische Komplexität hier ein Niveau erreicht hat, das nicht mehr feldtauglich ist. Dem menschlichen Faktor als Endbediener zu wenig Raum für Fehler gelassen hat sowie die Ausbildungs- und Übungsrealität der Bundeswehr ignoriert hat.

Eine Waffe wie auch ein Waffensystem muss in gewisser Hinsicht narrensicher sein. In vielerlei Hinsicht selbsterklärend sein. Dazu muss es robust und allwettertauglich sein sowie auch nach gewissen Beschädigungen einsatzbereit bleiben.
Eine Forderung, die bei modernen Systemkomplexen, die interagieren und zum Teil aufeinander angewiesen sind, kaum noch machbar ist. Daher ist die Reduktion von Komplexität ein Gedanke, der zu klaren Abstrichen bei der „eierlegenden Wollmilchsau“ führt.
Nur ist das ein Gedanke, den die Bundeswehr weder auf der Planungs- noch der Konzeptionsebene zu beherrschen scheint. So sie ihn denn wahrzunehmen bereit ist!

Und hier ist dann die Riege der Inspekteure anzusprechen, deren Aufgabe es ist Wunsch, Wirklichkeit, Vision und Bedarf aufeinander abzustimmen.
Ein Divisionskommandeur ist hierbei nur die Feedbackebene, die Meldungen hinzusteuert, wie das Endergebnis im wie auch immer gearteten Einsatz de facto aussieht.
General v. Butler tat das noch am selben Wochenende auf dem Dienstweg.

Trotz aller Bemühungen – Ziel nicht ganz erreicht!

Dass sich nun nach drei Wochen intensiver Prüfungen herausstellt, dass der „eierlegende Wollmilchpuma“ eigentlich OK war, aber der Mensch zu blöd war ihn zu bedienen, ist mit Sicherheit ein Ausbildungsmangel, der aber im o.g. Kontext nicht nur erklärbar, sondern auch als systemimmanent anzunehmen ist.

Der PUMA hat ein Starfighter-Problem!

Und dieses Problem liegt nicht in Sigmaringen bei der Division, sondern ausschließlich im Ministerium und den ihm untergeordneten Ämtern und Behörden. Und das nicht seit dem Manöver, sondern schon seit Jahren.

 

SPz MARDER 1A5A1 – „1A5A1“ zeigt an, wie oft das Fahrzeug schon modernisiert wurde! Immerhin ist der Panzer fast 50 Jahre alt!

Der PUMA als Marder-Ersatz laboriert nun seit 20 Jahren durch die Bundeswehr. Seit dem Tag, wo die Industrie das Grundgerüst des Panzers präsentierte, der ursprünglich beauftragt worden war.
Seit dieser Vorführung wurde an diesem Fahrzeug herumoptimiert, es modifiziert, verschlimmbessert und umgestaltet.
Der Panzer ist nun weder mit der A400M luftverlastbar noch hat er die Eigenschaften, die einmal angedacht waren. Im Prinzip ist das ein völlig neuer Panzer, der auf dem Chassis des ursprünglichen PUMAs aufgesattelt wurde. Zusätzliche Technik wurde in jede verfügbare Ecken gestopft oder zu Ungunsten der Besatzung eingebaut. Bis hin zu dem Grad, dass sich in dem Panzer kaum noch einer bewegen kann, so er denn voll aufgerüstet ist.
Selbst Fahrersitze für Schwangere(!!) und Öko-Feuerlöscher waren wichtig genug um überall nachgerüstet zu werden. – DAS waren die Schwerpunkte. Nicht Einsatzbereitschaft, Bedienbarkeit und Wartungsfreundlichkeit!

 

SPz PUMA

Natürlich bin ich nach wie vor der Überzeugung, dass man in der Bundeswehr Zeichen setzten muss, damit so ein Mist aufhört. Verantwortlichkeit wieder den Raum bekommt, der dann auch beförderungswürdig wäre. Natürlich auch im Schadensfall abgestraft werden muss.
Wo dann weitere Beförderungen ausbleiben oder gar die Karriere endet. Gern auch als fristlose Entlassung! – So wie es der steuerzahlende Bürger von der eigenen Arbeit her kennt.

Und hier ist General Alfons Mais als der Kandidat zu nennen, der dieses Desaster beim Heer zu verantworten hat. Es war seine Aufgabe alles zu tun, damit Ausrüstung und Besatzungen für die lange bekannte Aufgabe der NATO Speerspitze vorgehalten werden.
Er war durch den Einmarsch der Russen gewarnt, dass die Bundeswehr, und hier das Heer, ein Trümmerhaufen ist, der NICHT EINSATZBEREIT war. Trotz aller Folienfilme, die er noch zwei Wochen vorher zum Besten gab.
Allein DAS wäre ein Grund zur sofortigen Entlassung gewesen, wie wir anderswo schon mehrfach – auch schon vor dem Offenbarungseid im Februar 22 – ausgeführt hatten. SIC!

General Alfons Mais, der als Inspekteur des Heeres am 24.2.22 das Heer als nicht einsatzbereit erkannte…

Sollte Frau Lambrecht nun wirklich ihren Hut nehmen und gehen, so sollte sie vorher noch tabula rasa machen und zumindest ein klar erkennbares Zeichen setzen, das es ihrem Nachfolger erlaubt, wirklich NEU anzufangen.
Ich würde ihr raten Herrn Mais zu entlassen und zu prüfen, ob dies nicht auch fristlos unter Wegfall aller Geld- und Sachbezüge möglich wäre.
Nicht als Rache für die wohl auch persönlich unzureichende Unterstützung, sondern als wirkliche neue Realität, dass die Generalität auch für Schwachsinn haftet, so sie denn verantwortlich ist.

Der PUMA wie auch andere Rüstungsprojekte sind das Ergebnis der Verantwortungslosigkeit von Spitzendienstposteninhabern, die nie gelernt haben, dass mitgemachter Schwachsinn auch persönliche Konsequenzen jenseits des Ausbleibens einer weiteren Beförderung haben könnte.
In der Wirtschaft wurden bei solchen Missstände als Neuanfang schon ganze Abteilungen und Stäbe ausgetauscht. Warum also nicht auch hier?

Die Bundeswehr hat für 2-3 Tage Munition im Vorrat. Daher wurden von den 100 Milliarden Sondervermögen 20 Milliarden für neue Munition eingeplant…

Die gezeigte Inkompetenz, die Unfähigkeit Veränderungen herbeizuführen und die blasiert-arrogante Haltung zu sagen, dass alle anderen nur unwissend bis dumm sind und keine Kritik zu üben haben, ist in der Bundeswehr Legion, wie selbst das Beispiel des Kommandeurs des Zentrums Innere Führung bei LinkedIn zeigte.

Link: Bundeswehr: Innere Führung zur Lachnummer gemacht – Rabenspiegel

General Alfons Mais ist ein Paradebeispiel dafür, was man überall sonst als Peterchen-Prinzip kennt. Er wurde so oft befördert, bis er den Grad der höchsten persönlichen Inkompetenz erreicht hatte. Als Inspekteur des Heeres war diese Erkenntnis teuer erkauft. Zu teuer, Frau Lambrecht!

Daher möchte ich Sie bitten, endlich das zu tun, was schon lange fällig wäre. Sie wissen nur zu gut, wie man sich auch Ihnen gegenüber verhalten hat, die dringend auf Hilfe angewiesen war.
Das PUMA-Desaster war überflüssig, so Herr Mais denn von Februar 22 gelernt hätte. Das hat er aber offensichtlich nicht. Auch ein Jahr später ist das deutsche Heer nicht besser dran als beim russischen Überfall auf die Ukraine.
Tun Sie ihrem Nachfolger einen großen Gefallen:

Schaffen Sie ihrem Nachfolger den Fall „Alfons Mais“ vom Tisch! 

Und zwar so, dass es als ZEICHEN verstanden wird. Das ist etwas, was die Bundeswehr dann wirklich von Ihnen, Frau Minister, lernen könnte. Zu wissen, wann es reicht!

 

Auch:

Bundeswehr: psychisch Kranke werden geimpft – egal wie! – Rabenspiegel

Bundeswehr: Universität der Bw in Hamburg bekommt Supercomputer – Rabenspiegel

Bundeswehr: Mali wird wie Afghanistan enden – (nordhessen-journal.de)

JOINT FUTURE WORK UND BUNDESWEHR Teil 1: Die Folgen des Unverständnisses der eigenen CI | Conplore Wirtschaftsmagazin

Deutsche Bundeswehr: Das Personalproblem ist schlimmer als das Material. Es ist ein politisches Desaster! | Conplore Wirtschaftsmagazin

Bundeswehr: 100 Milliarden aber das Personal fehlt… – Rabenspiegel


Als Interessenverband für alle Einsatzveteranen ist der Bund Deutscher Einsatzveteranen e.V. (HIER) ein wohltätiger Verein. Er ist Ansprechpartner und Anlaufstelle für alle Kameraden, die Hilfe brauchen. Es wird jedem, sofort und  professionell geholfen werden, der durch seinen Dienst für die Bundesrepublik Deutschland zu Schaden kam.

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Kostenloser Download des Erfahrungsberichtes eines traumatisierten Kameraden: Kunduz im Kopf

#bundeswehr #lambrecht #heer #wirsindheer #Marine #wirsindmarine #Luftwaffe #wirsindluftwaffe #Sicherheit Zukunft #Verteidigung #Rüstung #Nato #Deutschland

Autor: Sascha Rauschenberger

Social Media sind der Tummelplatz der Eitelkeiten. So mancher verbringt hier auf diversen Plattformen den Großteil seiner Zeit. Schafft es auch mitten in der Nacht noch zu kommentieren, zu posten und Content zu verbreiten.
Die Bundeswehr ist hier keine Ausnahme und so mancher General findet hier ein williges, gern auch uniformiertes Publikum.
So wurde hier auch der Kommandeur des Zentrums Innere Führung (ZIF) der Bundeswehr, Generalmajor André Bodemann, aktiv.

 

Factsheet Zentrum Innere Führung

Quelle: ZIF Bw Koblenz

Das ZIF ist die Dienststelle der Bundeswehr, die von sich selbst behauptet das zentrale Kompetenzzentrum für alle Fragen rund um die Führungskultur der deutschen Streitkräfte und die ethischen Grundlagen des Soldatenberufes“ zu sein (HIER).

Das lassen wir einmal so stehen und nehmen es als Maßstab für ein Thema, dass die Verbandszeitung LOYAL des Deutschen Reservistenverbandes e.V., der Interessenvertretung aller Reservisten, einmal kritisch hinterfragt hat.
Der Artikel von Juliane Weigelt „Krise der Inneren Führung – Mikromanagement statt Auftragstaktik, wie es um die Führungskultur der Bundeswehr steht“ (HIER).

Zeitung LOYAL vom Deutschen Reservistenverband e.V.

Durchaus ein kontrovers gesehenes Thema. Die Innere Führung war einmal so eine Art kritisch beäugter Exportschlager der Bundeswehr. Nicht nur einstige Gegner sondern auch Verbündete und Partner sahen dieses Thema durchaus mit anderen Augen als die Bundeswehr selbst.

Bei der Aufstellung der Bundeswehr im Rahmen der NATO wollte weder die politische Führung noch das Offizierskorps wieder da anschließen, wo das preußische Menschenbild aus eben diesen Menschen reine Soldaten machen wollte.
Der Soldat war nicht austauschbare Spielmasse ohne Rechte und eigene Ansichten, sondern vielmehr „der Bürger in Uniform“, der dann in extremis auch gegen unrechtmäßige und/oder kriminelle Befehle aufzustehen hatte.
Man wollte alles tun, um zu vermeiden, dass die neue Bundeswehr wieder als Spielball extremistischer Politik enden könnte. Verstrickt in Kriegsverbrechen aller Art. Oder wie die alte Reichswehr zum Staat im Staate wurde.
Man wollte den kritischen Befehlsempfänger im Gefüge fördern und motivieren auch für seine Auffassung einzutreten. Durchaus auch Befehle zu hinterfragen. – Ein Ansinnen, das in Armeen im allgemeinen nicht so gern gesehen wird und wurde. Daher auch die internationale… „Aufmerksamkeit“. Seit je her.

Ein Bild, das in vielerlei Hinsicht dem Sinn der Inneren Führung zuwiderläuft… Aber inzwischen gern und oft ver- und geteilt wird.

Was der Initiator Graf Baudissin aber nie haben wollte, war eine Armee, die am Ende dieses Prozesses nicht einsatzbereit wäre. Ihrer Kernaufgabe, der Verteidigung, nicht nachkommen kann. Eine uniformierte Lachnummer wäre, die sich bestenfalls mit sich selbst beschäftigt hält, ohne, dass sie kämpfen kann. Sich selbst im Weg steht. Im Einsatzfall den Offenbarungseid leisten muss.

Das geschah dann am 24.02.2022, als Generalleutnant Alfons Mais, der Inspekteur des Heeres, der überraschten Öffentlichkeit mitteilte, dass die Bundeswehr nicht einsatzbereit wäre. Man festgestellt hat, dass man Munition für drei Tage hat und Panzer eher kaputt als funktionsfähig angesehen werden müssten.

Das Bemühen ist individuell da, der Wille auch… Aber letztlich reicht es INSGESAMT dann doch nicht!

 

Der Bürger und Steuerzahler fragte sich an diesem Punkt, wofür er all die Jahre gezahlt hat. Folgerichtig war es auch sein Recht wahrzunehmen und nachzufragen. Nun selbst einmal all das zu hinterfragen, was die Bundeswehr als einzig Heil verkündet hatte.
In aller Regel macht das dann die Presse. Sie greift die Fragen auf, verarbeitet und konsolidiert sie und unterbereitet sie – samt Antworten – der Öffentlichkeit dann als Artikel, Interview oder Doku.

So dann auch durch Juliane Weigelt passiert. In einer Zeitung, die die Reservisten der Bundeswehr als Zielgruppe hat. Mitunter einer Gruppe, die sich zunehmend von der Bundeswehr zurückgezogen hat aber in den Plänen der Bundeswehr zur Landesverteidigung unabdingbar geworden ist. Nun auch sog. Heimatschutzregimenter stellen soll. Ergo ein Publikum, dass ein Recht darauf hat, Antworten auf Fragen zu bekommen, die die Einsatzbereitschaft und die Führungskultur der Bw betreffen.

Reservisten eines Heimatschutzregimentes treten an. – Auch hier ist die Einsatzbereitschaft… sichtbar übersichtlich. Trotz aller Hingabe des Einzelnen.

Lesen wir an dieser Stelle, was der Kommandeur des ZIF, General Bodemann (HIER) so schreibt:

 

-Anfang-

GM André Bodemann (Zentrum Innere Führung Bw) bei LinkedIn:

„Lange habe ich überlegt, mich dazu zu äußern, nicht nur als Kommandeur des Zentrums Innere Führung, sondern weil ich von der Inneren Führung überzeugt bin. Man muss diese nur richtig verstehen und dann auch leben!
Der Artikel ist lesenswert. Für mich hat die Autorin aber Innere Führung leider nicht verstanden, trifft falsche Ableitungen und hat zudem auch nicht alles korrekt wiedergegeben. Das betrifft nicht nur die Angaben zum Interview. Auch eine meiner Antworten wurde nicht zur diesbezüglichen Frage sondern in einen ganz anderen Kontext gestellt.
Trotz der leider zutreffenden Beschreibung von oftmals geschönten Meldeketten etc. ist in der Ableitung doch nicht die Innere Führung in einer Krise. Nicht die Innere Führung ist falsch oder überholt, sondern der Mensch lebt oft nicht danach.
Insofern ist der Titel der Zeitschrift Loyal weder zutreffend noch im Übrigen loyal, wenn man das bewährte Führungsprinzip der Bundeswehr in einer offiziellen Zeitschrift des Verbands der Reservisten der Bundeswehr derart kritisiert.
Als Ursache für u.a. eine schlechte Fehlerkultur, geschönte Meldungen und mangelnden Mut, die Wahrheit zu sagen, sehe ich das Verhalten von ganz oben in der Vergangenheit. Dort mussten wir Soldatinnen und Soldaten erleben, wie manche von uns für unschöne, aber wahre Äußerungen und Meldungen ebenso abgestraft wurden wie für Fehler! Aus diesem Grund trauen sich noch heute viele von uns nicht, wahrhaftig zu melden, obgleich die vorherige und auch die jetzige Ministerin dies nach meiner Auffassung und Erfahrung anders handhaben. Sie fordern wahrhaftige und kritische Beratung, auch wenn sie nicht immer entlang dieser entscheiden mögen. Dies ist deren gutes Recht. Und wir im ZInFü arbeiten seit Jahren daran, diese Melde- und Fehlerkultur wieder in die Streitkräfte zu bekommen. Aber der Stachel sitzt tief und es braucht leider Zeit.
Insofern handeln auch die Soldaten, dies sich anonym bei Frau Weigelt äußern entgegen der Inneren Führung. Baudissin formulierte diesbezüglich, dass man erst dann als Soldat und vor allem Offizier an Autorität gewinne, wenn man zur Wahrheit auch dann stehe, wenn diese etwas koste. Dies gilt für geschönte Meldeketten ebenso wie für anonyme Äußerungen.
Auch bleibe ich dabei, dass wir zwar in der Bundeswehr in der Vergangenheit viele Fehler begangen haben, heute aber mit Vielfalt doch schon ziemlich gut umgehen. Natürlich können und müssen wir noch besser werden. Die Angelegenheit Frau Oberstleutnant Biefang in Bezug auf den Verweis will und darf ich nicht kommentieren. Alle Soldatinnen und Soldaten haben sich zunächst an gültige Befehle, Vorschriften und Weisungen zu halten. Wenn man diese für überholt oder falsch hält, muss man sich dafür einsetzen, diese zu ändern. Aber man muss sich dennoch zunächst zum Beispiel an den gültigen Haar- und Barterlass halten. Wenn jede/r das für sich interpretieren und handhaben darf und dann auch noch keine Konsequenzen tragen will, funktionieren Streitkräfte nicht mehr.“

-Ende-

 

Auch ein Bürger in Uniform…

Kommen wir zu den Kernaussagen des werten Herrn General…

Der Artikel ist lesenswert. Für mich hat die Autorin aber Innere Führung leider nicht verstanden, trifft falsche Ableitungen und hat zudem auch nicht alles korrekt wiedergegeben.
(Anm.: ein Vorwurf, den er allen Kritikern in seinem Post entgegenhält…)

Nicht die Innere Führung ist falsch oder überholt, sondern der Mensch lebt oft nicht danach. (Anm.: Hört, hört…)


Insofern ist der Titel der Zeitschrift „Loyal“ weder zutreffend noch im Übrigen loyal, wenn man das bewährte Führungsprinzip der Bundeswehr in einer offiziellen Zeitschrift des Verbands der Reservisten der Bundeswehr derart kritisiert.

Und wir im ZInFü arbeiten seit Jahren daran, diese Melde- und Fehlerkultur wieder in die Streitkräfte zu bekommen. Aber der Stachel sitzt tief und es braucht leider Zeit. (Anm.: Das ZIF gibt es seit Beginn der Bundeswehr…)

Insofern handeln auch die Soldaten, dies sich anonym bei Frau Weigelt äußern entgegen der Inneren Führung
. (Anm.: Sind das schon Verräter, Nestbeschmutzer oder nur Illoyale???)

Die Angelegenheit Frau Oberstleutnant Biefang (
Anm. TransgenderFrau, die sich öffentlich dazu geäußert hat sich in Dark Rooms anonym „durchficken zu lassen“ Zitat Ende)) in Bezug auf den Verweis will und darf ich nicht kommentieren.

 

WIR – IHR -ZUSAMMEN: im Ahrtal der Leitgedanke der gemeinsamen Anstrengung.

 

Zusammengefasst:
Kritik ist nicht erwünscht, auch wenn Meldewege nicht funktionieren und kritische Soldaten bestraft wurden. Wir haben alles richtig gemacht, das Prinzip INNERE FÜHRUNG ist gut, aber der dumme Mensch ist schuld, dass es nicht funktioniert hat.
Die Presse, insbesondere die aus dem soldatischen Bereich, hat die Schnauze zu halten und das ZIF nicht zu kritisieren.
Extreme der ach so gelungenen Inneren Führung wie Frau Biefang sind zwar „unschön“  werden aber nicht thematisiert, da man nicht anecken will.



WOFÜR stand noch mal die Innere Führung???????

Die Bundeswehr lädt zum geistigen Festmahl ein…

 

Da Sie, General Bodemann die direkte Kommunikation via Social Media für Ihre Sicht der Dinge benutzen, um uns, den dummen Bürgern zu erklären, warum wir das alles falsch verstanden haben, die Bundeswehr eigentlich topmodern, en vogue und vielleicht doch nicht so ganz marode ist, hier die Antwort eines Steuerzahlers, der das alles auch nicht verstanden hat:

Während Frau Weigelt nicht gedient hat, habe ich das ausgiebig getan und durfte schon früh erleben, was das ZIF so als Leistungsumfang bereitgestellt hat. Damals funktionierte die Bundeswehr noch und jeder von uns wollte den engagierten(!!) Kameraden ihre Spielwiese in Koblenz nicht kaputtreden. Es war aber damals schon ein besserer Scherz! Es mag sein, dass wir und insbesondere ich das nicht als IF verstanden haben. OK. Kommt vor. Mea culpa!

Wie Sie allerdings Ihre Aufgabe verstehen und dann auch öffentlich noch dokumentieren ist ein Skandal! Es wirkt fast, als hätte man „den Bock zum Gärtner gemacht“.

SIE, Herr General, haben ein freies Organ der Presse, das zwar von der Bundeswehr gesponsort wird, nicht hinsichtlich der Wahrnehmung seiner Aufgaben dahingehend zu kritisieren, dass ES KRITIK ÜBT. Dass es Missstände aufzeigt. Das Versagen des ZIF heraushebt. Den gut dokumentierten Anspruch der Inneren Führung und die sichtbare Wirklichkeit gegenüberstellt. Existenzielle Verbesserungen anmahnt. Als Organ von Bürgern in Uniform. Auch und gerade für Reservisten, die sich zunehmend fragen WAS da mit der Bw passiert ist.

SIE, Herr General, sind der, der Kritik abzuwürgen versucht. SIE sind einer derjenigen, der Schuld an der von Ihnen völlig verklärten Situation der Bundeswehr hat, was inneres Gefüge, Führung und Selbstverständnis betrifft.
Und die besondere Schande dabei ist, dass u.a. SIE dafür VERANTWORTLICH sind, dass es nicht frühzeitig erkannt worden ist.
Indem SIE und Ihre… „Mitarbeiter“ rechtzeitig aufgestanden wären. Position bezogen hätten. Für all die Soldaten, die für Kritik abgestraft wurden.
SIE aber, ließen sie im Regen stehen und versuchen dafür Entschuldigungen zu finden.
NEIN, das war nicht nur unentschuldbar, Herr General. Es war FEIGE!


 

Der Dienstposten Kommandeur ZIF wurde scheinbar von Brigadegeneral auf Generalmajor angehoben. Da sollte wohl die „wachsende“ Bedeutung unterstrichen werden. Letztlich war das aus Bürgersicht aber eine Fehlinvestition. Die Bundeswehr ist weder einsatzbereit noch taugt ihre Führung etwas, die selbstverliebt, heuchlerisch, borniert, arrogant und fast schon zynisch das eigene Versagen auf ganzer Linie zu kaschieren versucht.

Kontrollfrage Herr General:
was wäre mit Vorstand und Aufsichtsrat von Daimler über Nacht passiert, wenn die Gesellschafter Anfang des Jahres festgestellt hätten, dass ihre Autos allesamt nur noch drei Räder haben und es noch nicht einmal mehr in die Auslieferung zum Kunden schaffen??? DAS, Herr General ist die Wirklichkeit und die Sichtweise des Bürgers. Auch und gerade auch ohne Uniform. Und DAS, Herr General, ist der Maßstab für IHR Handeln. Nichts sonst.

Egal, was Sie da über Jahrzehnte im ZIF getrieben haben, seit dem 24.02.2022 ist das Experiment Bundeswehr wie Innere Führung in aktueller Gestalt aus Bürgersicht BEENDET!

 

Andere machen vor, wie Einsatzbereitschaft auch aussehen könnte…

 

Ich sagte, dass Sie meiner Meinung nach feige sind. Machte es allein schon an der Tatsache fest nichts unternommen zu haben, um das innere Gefüge für sachliche und fachliche Kritik zu härten. Nicht gegen Kritik, sondern FÜR Kritik zu härten. Es eigentlich zu öffnen. Empfänglich zu machen. Um die Einsatzbereitschaft der Bundeswehr zu sichern. Auf höchstem Niveau.

Im Falle von Frau Oberstleutnant i.G. Biefang (HIER) wird diese Tendenz bloß nicht anecken zu wollen nicht nur offensichtlich, sondern offenbart auch einen Grad der Heuchelei, der für Millionen Bürger unverständlich ist.

Natürlich kann und darf Frau Biefang privat tun und lassen was sie will. Dabei hat sie aber immer und überall sich so zu verhalten, dass weder die Bundeswehr noch das Ansehen der Bundeswehr als solche, gerade auch als Generalstabsoffizier, niemals geschädigt wird. Immer. Überall. Prinzipiell.
Wenn sie das nicht (mehr) schafft, muss sie gehen. Und mit ein wenig Charakter dann auch freiwillig.
Rousseau sprach in solchen Zusammenhängen einmal vom Terror der Minderheiten, so eben diese in Hybris verfielen und schamlos den Minoritätenschutz ausnutzen. Etwas, was heute durchaus auch Thema der Inneren Führung sein sollte. Lösungen anzubieten, wie das vermieden werden könnte.

Ihnen wie mir ist es sicherlich absolut scheissegal(!!), was diese Dame privat so treibt und wie toll sie sich dabei findet. Schön, dass es für sie möglich ist. Blöd, dass es SO nicht in das Innere Gefüge passt. Nicht in die Tradition einer Armee. Und auch nicht zum Selbstbild eines Soldaten und Offiziers.
Nicht absolut gesprochen, denn das gibt es in einer Demokratie und bei Bürgern in Uniform nicht, sondern rein mehrheitlich!

Hier den Dialog zu verweigern und sich auf bürokratische Prozesse zu berufen ist FEIGE!

 

 

Das Zentrum Innere Führung ist ein Instrument, das als Werkzeug der Bundeswehr den Kurs der demokratischen Streitkräfte durch Untiefen ermöglichen soll. Dabei sind Untiefen nicht nur zu umschiffen, sondern auch anzusprechen und ggf. zu beseitigen. Am letzten Punkt ist die Innere Führung kolossal gescheitert.
SIE, Herr General, haben es wie Ihre Vorgänger versäumt soetwas wie ein Gradmesser für all das zu sein, was im Artikel kritisiert wurde.
Sie hätten Instrumente bereitstellen müssen, um von sich aus den Grad der Zielerreichung für das Innere Gefüge bereitzustellen. Als Controlling, Revision oder als bloßes Audit. Rechtzeitig, eigeninitiativ, vorbehaltslos, offen, mutig und zukunftsweisend mit klarem Blick auf das, was die Bundeswehr als Kernaufgabe schon immer hatte: einsatzfähig zu sein!

Personalwerbung der Bundeswehr…



SIE, Herr General mit samt dem ZIF haben versagt! Und das noch nicht mal knapp, sondern auf ganzer Linie!

Dass SIE es dann auch noch wagen, trotz dieser Umstände, die freie Presse als unloyal zu beschreiben, so sie denn Ihre Meinung nicht teilt und begeistert wegsieht, wenn weiter Mist gebaut wird, ist ungefähr da einzuordnen, wo sich auch Frau Biefang gern bewegt, wenn sie den Zeitgeist für sich ausnutzt.

SIE, haben NIEMALS und schon gar nicht in Ihrer Position als Leiter der Inneren Führung Bw Kritik an der Bundeswehr oder gar an Ihrem Verantwortungsbereich als „unloyal“ zu diffamieren. Nicht nach dem Offenbarungseid von Februar!

Das ZIF hat in den letzten Jahren kaum etwas ausgelassen, wo es hätte den Mund aufmachen müssen.
Zur Moralfrage im KSK, der Rückführung unserer Mitarbeiter aus AFG, zu einsatzgeschädigten Soldaten, zu Asbesterkrankungen von Soldaten, von Diffamierungen der Bundeswehr durch Minister, zur Ausrüstungsfrage,…

Das ZIF hat all diese Themen behandelt, zugegeben, aber es hat NICHTS erreicht, weil es zu lieb war. Nicht anecken wollte.
Nicht die Stimme derer war, von denen SIE SELBST sagen, dass sie nicht geschützt wurden. Ein Umstand, der für das Selbstverständnis des ZIF nicht verheerender sein könnte! Lesen Sie Ihren Post einmal unter diesem Aspekt!

Wo war die Treue zum Auftrag beim ZIF?

 

 

SIE, Herr General, waren weder Schild noch Stimme für all die Soldaten, die nach Führung in viel zu seichten Gewässern gesucht haben. Die Hilfe gebraucht hätten. Die für den Anspruch für das einzutreten was wichtig und richtig ist mutig Stellung bezogen, und dafür wirklich bezahlt haben.

Das ZIF hat nur Phrasen beigesteuert. Nichtssagende und schon gar nichts nützende Phrasen, die schön anzuhören und zu lesen waren. Politisch korrekt, letztlich bar dem eigentlichen Auftrag und daher scheinheilig.

Frau Lambrecht wollte ihren Büroleiter auf Ihre Besoldungsgruppe hochstufen, die früher einmal Divisionskommandeuren mit 20.000 Mann Personalverantwortung gebührte. Das konnte verhindert werden.
Wenn die Ministerin wieder nach Stellen sucht, die eingespart werden können, um „wichtige“ Funktionen hervorzuheben, würde ich ihr das ZIF vorschlagen wollen und dabei auf Ihre Leistung verweisen.

Und ja, ich weiß natürlich, dass ich einen so tollen General „nicht zu kritisieren habe“. Das ist natürlich unkameradschaftlich und „unloyal“ wie diese komische Zeitung LOYAL an sich.
Ich könnte mir gut vorstellen, dass es manchen Generalen gefallen würde wie zu Kaisers Zeiten mit „Exzellenz“ angeredet zu werden. Nur sind die Zeiten vorbei, Herr General Bodemann. Sie sind nicht sakrosankt. Waren es in einer Demokratie auch nie.
Und wenn Sie erst einmal pensioniert sind werden Sie innerhalb von zwei Wochen merken, wo ein deutscher General in der deutschen Gesellschaft wirklich anzusiedeln ist. Machen Sie sich besser rechtzeitig mit dem freien Fall vertraut.

Daher mache ich von meinem verfassungsmäßigem Recht Gebrauch, auch im Namen der von Ihnen scheinbar verachteten Pressefreiheit, um LAUT zu kritisieren, Verbesserungen einzufordern, Verantwortliche zu benennen und all denen Schild und Stimme zu geben, die an Ihrem System verzweifeln. Sich nur noch abducken, still, leise und zunehmend verzweifelt sind.
Schauen sie nur auf die Freiwilligenzahlen oder die Quote der Wehrdienstverweigerer. Und auf die, die innerlich gekündigt haben.

Graf Baudissin rotiert gerade in seinem Grabe, Herr Bodemann. Es ist gut, dass er es nicht mehr erleben musste, wie sein guter, richtiger und wichtiger Ansatz von einst zu soetwas verkommen konnte, für das SIE eine Zeit lang verantwortlich waren.
Sie mögen sich in der Linie all der Offiziere sehen, die seinem Weg folgten. Ich sehe da einen Bruch.
Ich vermag nicht zu sagen wann und wo, aber ich sage, dass es da eine Stelle gab, wo man falsch abgebogen ist und dann nicht mehr zum Weg des Grafen zurückfand. Wo sein Erbe … verloren wurde.
Wo Konformität zu einem Teil der Inneren Führung wurde, um berechtigte(!) Kritik abzuwehren. Organisatorisch, institutionell und systematisch. Wo der Geist rechtschaffender, loyaler und dem Staate treuer Soldaten gebrochen wurde, um eine Armee zu schaffen, die seit Februar diesen Jahres eine offizielle Lachnummer ist.

Ich will Sie nicht allein dafür verantwortlich machen, Herr „General“ Bodemann. Aber ich mache SIE persönlich dafür verantwortlich nicht selbstkritisch genug zu sein, um zu erkennen was Sie in Ihrem Post letztlich für alle Bürger völlig verständlich klargemacht haben.

Die Bundeswehr scheiterte an Offizieren wie Ihnen. Offizieren, die irgendwann und irgendwo falsch abgebogen sind, es nie wahrhaben wollten, allen Lotsen zum Trotz weitermachten und am Ende der Bundeswehr das Prädikat NICHT EINSATZBEREIT verschafften.

Kernauftrag mehrfach verfehlt. Setzen. – SECHS!

 

Mit freundlichem Gruß
Sascha Rauschenberger
Bürger

 

 

Die Redaktion des Rabenspiegel (ex-Nordhessen-Journal) trat, tritt und wird immer für die Rechte von Soldaten, Polizisten und Staatsdienern eintreten. Bekennt sich ausdrücklich zum Dienst am Staat und wir sehen unseren Auftrag darin Missstände anzusprechen, Verantwortliche zu benennen und Schäden von uns allen abzuwenden.
Gern auch an der Seite derer, die man gern beiseiteschieben will, um sie mundtot zu machen. Um Fehlentwicklungen zu vertuschen, Wahrheit zu verbiegen oder Vorteile zu wahren.
Die Aufgabe der Presse ist es kritisch all das zu hinterfragen, was dem mündigen Bürger als gegeben hingestellt wird.

Der vorliegende o.g. Fall ist ein Punkt, wo wir nie geglaubt haben, dass es nötig wäre ihn jemals anzusprechen. „Wer bewacht die Wächter“ ist auch hier ein Punkt, der Fragen aufwirft.

 

 

WIR ALLE bewachen die Wächter!

 

Auch:

Deutsche Bundeswehr: Das Personalproblem ist schlimmer als das Material. Es ist ein politisches Desaster! | Conplore Wirtschaftsmagazin

Bundeswehr: Was stimmt nicht beim KSK? – Vielleicht nur der Verdacht? – (nordhessen-journal.de)

Grendel stiftet Vorhängeschlösser für die Bundeswehr – (nordhessen-journal.de)

Ukraine-Krieg und Bundeswehr: Sind da Lerneffekte zu sehen? – (nordhessen-journal.de)

JOINT FUTURE WORK UND BUNDESWEHR Teil 1: Die Folgen des Unverständnisses der eigenen CI | Conplore Wirtschaftsmagazin

Bundeswehr: Afghanistan – war es das wirklich alles wert? – (nordhessen-journal.de)

Bundeswehr: Mali wird wie Afghanistan enden – (nordhessen-journal.de)

Bundeswehr: Die Vertuschung als neustes Mittel der IT-Security – (nordhessen-journal.de)

Bundeswehr: Fälle von asbestbedingtem Krebs – Rabenspiegel

Bundeswehr: psychisch Kranke werden geimpft – egal wie! – Rabenspiegel

 

Und dann könnte man auch auf die Opfer hinweisen, die es trotz aller Technik und Vorsorge im Militärdienst IMMER geben wird:

Als Interessenverband für alle Einsatzveteranen ist der Bund Deutscher Einsatzveteranen e.V. (HIER). Er ist Ansprechpartner und Anlaufstelle für alle Kameraden, die Hilfe brauchen. Es wird jedem, sofort und  professionell geholfen werden, der durch seinen Dienst für die Bundesrepublik Deutschland zu Schaden kam.

Wir bitten unsere Leser um Spenden für die gute Sache und hoffen auf breite Unterstützung für die Kameraden!

Spendenformular HIER

Infobroschüre:
BDV_InfoBroschuere_Febr_2020

Artikel dazu:

Keiner bleibt allein: Bund Deutscher EinsatzVeterann e.V. – (nordhessen-journal.de)e

 

Für Opfer der Radarstrahlen ist der Bund zur Unterstützung Radarstrahlengeschädigter Deutschland e.V. (HIER) jederzeit ansprechbar

Die Radarstrahlenproblematik in der Bundeswehr (bzur.de)
Radarfachgespräch 2015 (nva-radar.de)

Ukraine und Russland: die neuen Kriegsentwicklungen machen nachdenklich und sorgen zunehmend für Unwohlsein. Der Krieg erreicht ein neues Niveau und keinem scheint aufzufallen wie sehr das alles zunehmend ins Chaos abgleitet. Und die, die es sagen werden von Leuten angefeindet, die bisher jeden Waffeneinsatz ablehnten.

Autor: Sascha Rauschenberger

 

Als Elon Musk  seinen Friedensplan veröffentlichte, mitunter wohl auch aus Angst vor einem möglichen Atomkrieg, fiel die westliche Presse über sein Ansinnen her. Stellte ihn sofort in die rechte Ecke – gleich neben Putin –  und feindete ihn an.
Blöd dabei war natürlich, dass man eines vergaß: es war Elon Musk, der der Ukraine das für ihre Verteidigung lebensnotwendige Starlink-Netz stellte. Samt verbilligten oder geschenkten Endgeräten und Zugängen.
Diese Fähigkeit live, omnipräsent, sicher und simpel kommunizieren und Daten austauschen zu können ist das Schlüsselelement der bisher erfolgreichen Verteidigung. Und NUR das.

Und diesen Mann nun als Nazi hinzustellen, nur weil er etwas versuchte, was eigentlich kaum ehrenrührig sein kann, hatte dann auch schnell mal Folgen. Das Starlink-Netz samt Zugängen war von jetzt auf gleich nicht verfügbar. Und das hatte dann Folgen für die UKR-Streitkräfte im Feld. Nichts ging mehr. Game over. Panik… Und sofortige Zurückhaltung bei den Medien.

Hier zeigt sich, dass die Abhängigkeit von zivilen und kommerziellen Anbietern bei einer vernetzten Kriegsführung kaum von Vorteil ist, so man nicht absolut sicher sein kann, den Eigentümer des Anbieters auf seiner Seite zu haben.
Und dass Konzerninteressen, gerade auch von weltweit agierenden Konzernen, nicht mit Staatsinteressen deckungsgleich sein müssen und auch nicht sein dürften, ist die ausschließliche Nutzung ziviler und fremder Angebote kaum opportun.

Sollte so einem Konzern vom Gegner, Dritten oder gar aus eigenen Partnernetzwerken andere – bessere! – Angebote unterbreitet werden, könnten diese die Oberhand gewinnen.
Dann könnten auf Lagekarten urplötzlich Dinge fehlen, bestimmte Sensoren keine Aufklärungsergebnisse mehr einspielen oder Befehle verloren gehen. Vielleicht auch andere Befehle rausgehen. Gern auch unter den IDs von Kommandeuren, die selbst nichts mehr machen können außer fassungslos zuzusehen.
Besonders dann, wenn der Anbieter Datentransfer UND Kommunikation in Tateinheit anbietet. Allein das ist schon militärisch gesehen ein fragwürdiges Verhalten bei Streitkräften, da hier getrennte aber kompatible Systeme anzustreben wären.
Aber Bequemlichkeit und Routine sind der ärgste Feind des Soldaten. Und was bisher tadellos funktioniert, muss auch weiter funktionieren.
Das tat es aber nicht. Elon Musk war beleidigt, das Netz fiel kurzfristig aus und war dann plötzlich auch wieder da. Zufall, sagt Musk.

Natürlich ist damit auch klar, dass Zivilanbieter von militärischer Schnittstellenkommunikation mit ihrer eigenen Infrastruktur zu Kombattanten werden, die bekämpft werden können. Besonders auch in Räumen, die niemandem gehören. So denn zum Beispiel im Weltraum.
Satelliten sind nicht unangreifbar. Können abgeschossen, geblendet oder gehackt werden. Alles nur eine Frage der Mittel und des zeitlichen Aufwandes.
Und dass kritische zivile Infrastruktur ein Ziel moderner Kriegsführung sein kann, sehen wir an der Northstream -Pipeline.
Die Gewinnerwartung von Konzernen in Kriegsgebieten ist endlich geworden. Mitunter auch negativ in der Bilanz auszuweisen.

Ein anderes nettes Beispiel sind Drohnen. Die müssen nicht hunderte von Millionen kosten, in fünfzehn Kilometern Höhe kreisen und sauteure Waffen zum Einsatz bringen.
Es geht auch billiger. Viel billiger. Besonders dann, wenn der Gegner so nett war und ist seine Flug- und Fliegerabwehr auszudünnen, um die Front zu beschützen. In einer Entweder-oder-Lage zu sein. Einer Zwickmühle, wo die Flugabwehr aus dem Westen der UKR in ihren Osten verlegt wurde, um dort Infrastruktur und Front zu decken.
Ein Gedanke, der fataler kaum sein konnte und der Auffassung geschuldet war, dass Putin die Raketen und Flugzeuge ausgegangen sind, die diese westlichen Ziele erreichen könnten. Eine dieser sich häufenden Fehleinschätzungen westlicher Nachrichtendienste, die sich in diesem Konflikt zunehmend auch pressetechnisch verwirklichen… profilieren wollen. Wann war schon jemals der britische MI6 eine Art Presseagentur? Nur 007 James Bond als Nachrichtensprecher fehlt noch.

Tatsache ist, Putin hat bis zum Anschlag auf die Krimbrücke eben diese kritische Infrastruktur bewusst außer Acht gelassen. Aus welchen Gründe auch immer. Unsere Quellen berichten fast übereinstimmend, dass man auf russischer Seite die Bevölkerung der UKR als Brudervolk ansieht, die vom sog. „Nazi-Regime“ in Kiew nur missbraucht wird. – Eine dümmlich klingende Auffassung, die aber vieles erklären könnte. Auch den Umstand, dass gewisse verheerende Waffen, wie der TOS-Raketenwerfer, bisher nicht zum Einsatz gekommen sind. Doch auch das hat sich geändert. Er scheint bei Liman zum Einsatz gekommen sein, um der Wagner Gruppe einen Durchbruch zu ermöglichen.

TOS-1 Mehrfachraketenwerfer mit thermobarer Munition, der selbst von Beton nur verbranntes Pulver übrig lässt…

So hat Putin auch bei den Drohnenangriffen umgedacht und auf das Prinzip gesetzt, dass auch die UKR zu Kriegsanfang angewandt hatte: der Einsatz billiger Drohnen gegen hochwertige Ziele.

Jetzt setzt Putin diese Waffen auch verstärkt gegen die Luftverteidigung ein, die mit Schwarm- und Wellenangriffen gezielt ausgeschaltet wird und dann im zweiten Schritt gegen die kritische Infrastruktur des Gegners. Hier dann auch bewusst in Kauf nehmend (durch Versorgungsausfälle) die Zivilbevölkerung zu schädigen.
Am Mittwoch waren 30% der Kraftwerke in der UKR zerstört oder vom Netz, das landesweite Stromnetz in sieben versorgungstechnische Inseln zerschlagen sowie über 1100 Städte, Ortschaften und Dörfer waren ohne Strom.
Dazu waren Wärmekraftwerke, Umspannwerke, Treibstofflager, Gasleitungen und Versorgungsknoten das Ziel.
Die versorgungstechnisch wichtige Eisenbahn ist zum großen Teil entstromt und muss mit Dieselloks betrieben werden, die aber kaum verfügbar sind uns selbst auf Diesel angewiesen sind. Und der wird knapp, zumal die Raffinerien zerstört oder stark beschädigt wurden.
Alles ganz schlechte Vorzeichen für den Winter, der in zwei bis drei Wochen pünktlich erwartet wird. Und dieser Winter ist anders, als der in Mitteleuropa und kennt dauerhafte Normaltemperaturen bis minus 25 Grad.

Die nun billig im Iran eingekauften Drohnen werden aus Startgestellen von Lkw-Anhängern (in Salven) gestartet. Sie steuern GPS-geleitet im Tiefflug ihre Ziele an und sind durch den Elektroantrieb wärmetechnisch nicht zu erfassen, was Flugabwehrraketen fast immer sinnlos macht.
Allein sie rechtzeitig radartechnisch rechtzeitig zu erfassen ist schon ein Kunststück.
Und sollten das ukrainische Flugabwehrstellungen versuchen, werden ihre Radargeräte erfasst und weit hinter den Drohnen operierende Flugzeuge bekämpfen dann die Flugabwehrstellungen mit radargesteuerten Raketen oder Marschflugkörpern.
Sollte die Flugabwehr (AD) darauf verzichten die Drohnen bekämpfen zu wollen, was inzwischen auch ein Munitionsproblem ist, dann werden die AD-Stellungen von eben diesen Drohnen bekämpft. Für die UKR eine Lost-Lost-Situation. Daher auch das Betteln um westliche Luftabwehr.

S-300 Luftabwehrsystem

 

Patriot-Luftabwehrsystem, das auch Raketen und Drohnen bekämpfen kann. Es hat im Irak-Krieg schon Israel gegen die SCUD-Raketen beschützt.

Leider ist diese Luftabwehr zahlenmäßig und auch munitionstechnisch nicht in dem Maße zu liefern, die die UKR nun braucht. Auch ist es eine Ausbildungsfrage, denn die Bedienungen der Geräte sowie die Wartung und Pflege der Systeme erfordert eine mehrmonatige Ausbildung.

Anm.: In der Redaktion stellt sich seit Wochen die Frage, die auch durch Presseanfragen unbeantwortet geblieben ist, ob schon Rüstungslieferanten oder NATO-Streitkräfte hier mit (beurlaubten, freigestellten oder sonstwie verfügbar gemachten) Personal aushelfen. Ähnlich, wie es die USA seit Jahrzehnten tun, um nicht offiziell in Konflikte involviert zu erscheinen.
Allein in AFG und im IRK waren zehntausende von modernen Söldnern im Einsatz. Die russische WAGNER Gruppe ist eine Kopie dessen, was im Westen schon immer gängige Praxis war.
Im Anbetracht der Dringlichkeit und dem schnellen Verfallsdatum ukrainischer Luftverteidigung erscheint es hier dann wohl als Tatsache, dass der Westen mit seinem Personal die Lücken füllt, bis die UKR eigenes Personal verfügbar hat.
Dass hier auch ein internationales Sammelsurium an Systemen geliefert wird oder geliefert werden soll, unterstreicht diese Vermutung nur noch.

Dazu kommt, dass die altertümliche Flak hier eine neure Bedeutung gewinnt. Eine Bedeutung, die die Bundeswehr so nicht sah, als sie 2012 ihre GESAMTE Heeresflugabwehr (z.B.: Flak-Panzer Gepard) abgeschafft hat.
Es wird gegen diese Drohnenangriffe absolut notwendig Truppe, Hinterland und Infrastruktur mit eben auch Flak-Waffen zu schützen. Flugabwehrkanonen und Fliegerabwehrmaschinenwaffen müssen auch Flugabwehrraketenstellungen schützen. Gerade gegen tief anfliegende Drohnen und Hubschrauber.

Russland hat hier alte und aus dem zweiten Weltkrieg stammende 40mm-S60-Geschütze reaktiviert, was in der westlichen Presse wieder einmal nur belächelt wurde.
Die Ukraine hat diese Waffen nach dem Zerfall der UdSSR alle meistbietend in Konfliktgebiete verhökert oder aber in Pick-ups verbaut, die nun an der Front als hochbewegliche Geschützplattformen agieren und mitunter auch für die Erfolge an der Front mitverantwortlich sind.
Nur fallen die so eingesetzten 23mm-, 14,5mm- und 12,7mm-Geschütze für die stationäre Flugabwehr aus. Hier dürfte es dann bald die nächsten Bettelorgien gen Westen geben.

All das ist natürlich ein Major Change für die ukrainische Bevölkerung an sich, die nun aktiv – wenn auch als hingenommener Kollateralschaden – in die Zielplanung mit eingebunden wird. Ähnlich dem, was im Irak, Serbien oder AFG zu beobachten war, als westliche Streitkräfte die Infrastruktur des Gegners einebneten. Vermutlich eine Lehre, die Russland nicht erst seit Syrien für seine Kriegsführung (wieder)entdeckt hat.

Und der Einsatz billiger und en masse verfügbarer Drohnen, die immer weniger von einer zusammengeschossenen Luftabwehr behelligt werden, ist für Russland nun die Chance ohne große eigene Verluste den Gegner weich zu klopfen und seine Infrastruktur so zu schwächen, dass ein Kollaps des Systems sehr wahrscheinlich wird. Eine Versorgungskrise der Gesamtukraine als sicher anzunehmen ist. Gerade im nun aufziehenden Winter und ohne Zugang zu Ersatzteilen und kurzfristigen Alternativen.

Iranische Drohnentypen, die wie im Supermarkt zur Auswahl stehen. Sie wurden zum Exportschlager weltweit und sind fast unabhängig von westlicher Technik, um Sanktionen leicht umgehen zu können.

Damit sind dann als erkennbare Kollateralschäden weitere Fluchtbewegungen nach Europa und eine zusätzlich nötige Versorgung durch Europa anzunehmen, die beide in Putin’s Hände spielen werden, zumal auch die europäische Versorgung an gewissen Prämissen und zunehmend Glück hängen wird. Beides Aspekte, die den Bevölkerungen hier kaum mehr mitzuteilen sind.

Ein weiterer Aspekt sind die USA, die im November wählen müssen. Hier ist zu erwarten, dass die Demokraten die Mehrheit in beiden Häusern verlieren werden und der Präsident dann nur noch via Dekreten regiert. Auch wäre die Zustimmung zum zu erwartenden Nachtragshaushalt von gewissen Prämissen abhängig, die die Republikaner nur zu gern dirigieren werden.
Weiterhin ist die Verschärfung der Taiwan-Frage im pazifischen Raum zunehmend von Interesse für die USA, die dann den ohnehin nicht (kurz- bis mittelfristig) gewinnbaren UKR-Konflikt hinsichtlich einer weiteren ungehemmten Unterstützung mit Sicherheit anders bewerten werden. Im pazifischen Raum könnten sie gerade wesentlich mehr verlieren, als mit der UKR zu gewinnen wäre. Eine ungute Situation für ein Europa, das praktisch alleinig unter den Sanktionen massiv leidet, während die USA in fast allen Bereichen die großen Gewinner sind.
Hier sei besonders der Wegfall von gewissen Rohstoffen, Kunstdünger, Bauholz, Uran und Lebensmittel erwähnt. Neben Gas und Öl an sich, worunter auf Flüssiggas zählt, zumal Russland weltweit der drittgrößte Anbieter von LNG ist und viele der weltweit 428 LNG-Tanker unter russischer Flagge laufen.

In Summe alles Dinge, die bis dato keiner so richtig im Vorfeld bedacht zu haben scheint. Zumindest nicht in Europa und schon gar nicht in Deutschland, wo Außenpolitik ohnehin werteorientiert anstatt wie üblich wirtschafts- und hegemoniepolitisch orientiert ist.
Etwas, was die USA par exellence beherrschen, Großbritannien einmal beherrscht hat und Frankreich gern beherrschen möchte, während China zeigt, dass es das auch kann und Russland nun offen versucht solche Ideen in der Ukraine durchzusetzen.
Am Rande versucht die Türkei die griechische Grenze zu destabilisieren und stiftet Aserbaidschan an Armenien zu Leibe zu rücken, was unsere deutsche Werteorientierung bisher nicht stört. Genauso wenig wie das Bestreben Serbiens die bosnische Föderation zu unterminieren und den Traum von Großserbien nun erneut anzugehen.
Unterdessen planen die NATO eine provokante Winterübung und der Russe einen Atomwaffentest im Eismeer. Hier wurden diese Woche schon einmal vorsorglich ganze See- und Luftgebiete gesperrt.

Vielleicht war die Idee von Elon Musk gar nicht so verkehrt einmal etwas zu versuchen, was gesunder Menschenverstand in Anbetracht all dessen, was zu beobachten ist, auch anders lösen könnte.

Doch wer gerne Krieg spielt, dem empfehle ich dringend der Bundeswehr beizutreten. Schöner kann man nicht vormachen, wie desolat das ist, was wir zum Krieg beisteuern könnten. Zumindest zu einem Krieg, der nicht länger als drei Tage dauert, denn dann würde dieser Truppe die Munition fehlen, soweit denn alles fahr- / flugbereit und einsatztauglich ist. Mitunter ein kleineres Problemchen, dass schon seit Jahren der Lösung harrt.
Eine Herausforderung, die auch Frankreich so für sich entdeckt hat und daher der Ukraine sagen musste, dass sie leider kein schweres Gerät mehr liefern kann.

Man hofft hier einmal die Kinder von Grünen und Linken stehen zu sehen, aber… na ja: die kleben ja schon an Straßen.

So sind wir nicht allein so schlecht dran. Doch wenn wir ernsthaft daran denken, jemanden das Ukraineproblem lösen zu lassen, dann würde ich eher Musk als Baerbock vertrauen. Bei Musk kann vermutet werden, dass da nicht alles Gold ist, was glänzt, aber bei Baerbock wissen wir definitiv, dass diese Dame bestenfalls ein Brandbeschleuniger ist.

Wer aber auf Joe Biden setzen will, der sollte einmal kritisch hinterfragen, wer ihm seine Spickzettel schreibt…

 

Auch:

Deutsche Außenpolitik in Not: überall mögliche Kriege in Sicht – Rabenspiegel

 

 

Warum weit wegsehen, wo es auch schon vor der eigenen Tür brennt:

Bundeswehr: psychisch Kranke werden geimpft – egal wie! – Rabenspiegel

Bundeswehr: Fälle von asbestbedingtem Krebs – Rabenspiegel

Gehen der Bundeswehr die Waffen für die Ukraine aus? – Rabenspiegel

Bundeswehr Community lehnt Spendenaufruf für geschädigte Veteranen ab… – Rabenspiegel

Bundeswehr: 100 Milliarden aber das Personal fehlt… – Rabenspiegel

Im Rabenspiegel: General Alfons Mais, der Clown der Bundeswehr – Rabenspiegel

 

Die Bundeswehr in einem Bild: die Bemühungen sind offensichtlich vereinzelt und SICHTBAR da, aber es reicht halt nicht…

 

P.S.: Drum prüfe wer sich kämpfend bindet, ob sich nicht was wirklich Besseres findet… SIC!

Wehrpflicht???

 

#Bundeswehr #ElonMusk #Luftabwehr #Drohne #Angriff #Versorgung #Atomkrieg #Sanktionen #Deutschland #Europa #China #Außenpolitik

 

Autor: Sascha Rauschenberger

 

In der Ukraine herrscht Krieg. Und in Kriegen bleibt die Wahrheit nicht nur auf der Strecke, sondern kommt unter die Räder derer, die andere vor ihren Karren spannen wollen.
Daher ist es auch wichtig, nicht nur eine Seite zu hofieren, sondern die Propaganda beider Seiten zu betrachten und – wenn man keine eigenen Leute vor Ort hat – dann durch Logik und ergänzende Fakten das zu finden, was dann übrig bleibt und der tatsächlichen Wahrheit zumindest nahe kommt.
So etwas Ähnliches sagte auch Sherlock Holmes zu seinem Vorgehen.
Betrachten wir die Meldungen der letzten Wochen und konsumieren nicht die mediale Hirnwäsche, sondern denken einmal logisch nach.

 

Ukrainische Flak-Stellungen inmitten von Wohngebieten in Kiew… Quelle: Ukrainische Handykamera eines Anwohners, der das Ereignis mit seinen Freunden im Internet teilen wollte…

 

 

1.) Die Russen haben ein Gefängnis gesprengt…
Die Russen sollen ein Kriegsgefangenenlager gesprengt haben, indem die Verteidiger von Mariupol inhaftiert waren. Meist ASOV-Kämpfer, die von Russland als faschistoide Kriegsverbrecher angesehen und denen auch Kriegsverbrechen zur Last gelegt werden. In etwa so, wie selbst einen Angriffskrieg zu führen…
Inzwischen gibt die Ukraine zu, dass „einzelne ASOV-Kämpfer“ vielleicht ein wenig rechts wären, aber das ASOV-Regiment nun ein Teil der Heimatschutzverbände und nicht mehr selbständig ist. Etwas zu leugnen klingt anders.
Die Russen bereiten gerade Tribunale für diese Gefangenen vor, um sie vor der Weltöffentlichkeit – so sie gewillt ist zuzusehen – vorzuführen. Ihre ihnen vorgeworfenen Taten auch zu beweisen!

 

ASOV-Truppen mit patriotischer Fahne

 

Nun sollen die Russen ihre „Propaganda-Opfer“ im Vorfeld dieses Tribunals, das ihnen sehr wichtig ist, in die Luft gesprengt haben. Sich so selbst die Möglichkeit genommen haben ihre Gefangenen öffentlich zu befragen, förmlich auszuquetschen, und sie dann vor der Welt abzuurteilen.
Russland soll auch auf die Möglichkeit verzichtet haben aus ihren Gefangenen alle Informationen herauszuholen.
Immerhin ist der russische Geheimdienst nicht zimperlich und bekannt dafür Leute auch schon mal jahrelang in „Gulags“ einzukerkern, zu foltern und in ständiger Todesangst zu halten, um Informationen aus ihnen herauszuholen. Jede Information. – Und darin sind die russischen Dienste wirklich gut. Sie drehen die Gefangenen sogar um und machen sie zu ihren Agenten.
Und genau darauf haben sie hier verzichtet…

 

ASOV-Truppen mit diversen Fahnen und Gesinnungsmerkmalen

 

Oder könnte es sein, rein logisch betrachtet, dass die Ukraine eben das alles nicht wollte, und sie deshalb versucht hat dieses Medientheater und das Informationsabschöpfen zu verhindern? Und als billigste Lösung das Lager selbst plattmachen wollte? Zumal im Westen die Unterstützung bröckelt und immer mehr sonderbare Dinge über die Ukraine durchsickern.
Wer hatte also mehr vom Tod der Gefangenen? Russland oder die Ukraine?

Als dritte Möglichkeit käme noch ein tragischer Unfall in Betracht. Womöglich, dass im Gefängnis etwas explodiert ist. Ggf. sogar durch die Gefangenen verursacht… Oder besoffene Wachmannschaften?

Holmes hätte hier recht schnell die beste Annährung an die Wahrheit gefúnden.

 

Quelle: MaxarTechnologies – Schlangeninsel Diese unbedeutende Insel war von den Russen besetzt und wurde täglich vom Festland aus beschossen. Der Aufwand die Insel weiter zu besetzen war nicht gegeben und die Russen räumten die Insel wieder. Ein paar Tage später verkündete die Ukraine die Rückeroberung der Insel. Nur hat sie dazu noch nicht einmal mehr eine Marine gehabt…

 

2.) Die Große Offensive im Süden
Die UKR brüstete sich damit eine Million Mann im Süden zusammenziehen zu wollen, um erst Cherson und dann die Krim zurückzuerobern.
Der Brückenkopf nördlich Cherson ist seit Monaten unter Kontrolle der Russen und sie haben sich dort tief gestaffelt eingegraben. Sind zur vorbereiteten Verteidigung übergegangen. Haben ihre Stellungen befestigt, gehärtet und die Zwischenräume mit Sicherheit vermint.
Haben Ihre Verteidigung des eroberten Gebietes mit allem ausgebaut, was sie hatten. Feuerzonen bestimmt, vorbereitet und abgesteckt.
Auch im Bewusstsein, dass sie hier halten müssen, da dieser Brückenkopf für Folgeoperationen in Richtung Odessa extrem wichtig ist. Auch schon gut vorangetrieben wurde, um die Flussübergänge über den fast einen Kilometer breiten Dnjepr vor direktem Beschuss zu bewahren.
Auch wurden hier nur vergleichsweise geringe Truppenstärken eingesetzt, da die Hauptangriffe im Donbass stattgefunden hatten.

 

BM21 / GRAT-Mehrfachraketenwerfer, die massenhaft ungelenkte und unpräzise Raketen verschießen können.

 

Nun hat die UKR beschlossen ihre katastrophalen Verluste an schwerem Gerät im Donbass und die zunehmende Unmöglichkeit der Versorgung eigener Truppen in der Ostukraine durch einen Angriff im Süden zu entlasten.
Man wollte die Chance nutzen die auf der Nordseite des Dnjepr „gestrandeten“ russischen Truppen durch Zerstörung der Brücken vom eigenen Nachschub abzuschneiden und dann zu zerschlagen.
Ein Anliegen, dass jeder Soldat sofort versteht und jeder Feldherr auch nutzen würde.
Ohne die Brücken sind die nördlich Cherson eingegrabenen Truppen in der Tat fast abgeschnitten.

Der geneigte Leser mag inzwischen verstanden haben, dass Stoßangriffe einerseits mit massig gepanzerten Kräften vorgetragen werden müssen und dann auch in einem Verhältnis von minimal 1:3 gegenüber dem Verteidiger anzusetzen sind. Das fehlte den Russen Anfangs des durch sie ausgelösten Krieges.
Gegenüber einem Verteidiger, der sich vorbereiten konnte, steigt dieses notwendige Kräfteverhältnis auf bis zu 1:10 zu(un)gunsten der Angreifer.
Und auch dann sind die Verluste noch dramatisch. Daher auch der große Kräfteansatz…

Wir wissen aber, dass der Ukraine schwere Waffen, Munition und Ausrüstung ausgehen. Sie die vom Westen kommenden Waffen so stark beanspruchen, dass diese zunehmend verschleißen, ausfallen und/oder sogar unbrauchbar werden. Manche Quellen behaupten sogar, dass vom Westen gelieferte Waffen im Durchschnitt nach zehn (10!) Tagen zerstört oder sogar erobert sind…

Wenn wir von ukrainischen Erfolgen lesen oder hören, dann sind das HIMARS-Angriffe oder Drohneneinsätze.
Nur decken 20 HIMARS nicht 1500km Front ab. Diese Raketenwerfer sind auch gut gegen Kommandoposten und Depots, aber nicht gegen eingegrabene Verteidiger. Und die Munition ist knapp.
Da der Westen aktuelle Lagerbestände ausliefert und die Industrie nicht darauf ausgelegt ist wirklich große Mengen zu liefern. Liefern zu können, da sie die Munition nicht ständig produziert.
So hat die UKR innerhalb von Wochen mit ihren ca. 100 von den USA gelieferten M777-Haubitzen die US-Jahresproduktion an 155mm-Granaten verschossen…

 

frz. CEASAR 155mm Artillerie

 

Natürlich verfügt die UKR im Süden über noch einigermaßen intakte Versorgungsrouten, nur  gibt es da nicht viel zu transportieren. Daher relativiert sich der Vorteil gegen die „abgeschnittenen“ Russen anzutreten recht schnell.
Auch sind das alles nicht Kräfte, wie die 6. Armee 1942/43 in Stalingrad, die mit 340.000 Mann 600 Tonnen Nachschub am Tag brauchte und bestenfalls 100 Tonnen am Tag bekam.
Im Brückenkopf kämpfen ein paar Brigaden mit vielleicht 20.000 Mann, die jetzt mit bis zu 30 BKG verstärkt werden (sollen), was nochmals 15-20.000 Mann sind. Allesamt kampferfahren und schlachtgehärtet.
Auf Seiten der UKR stehen da Heimatschutzbrigaden, Freiwilligeneinheiten und Wehrpflichtverbände. Die Elitetruppen stehen weit weg im Osten…

 

Panzerabteilung im Bereitstellungsraum vor einem Angriff

 

 

Und dieser volkssturmähnlichen und auf die Schnelle ausgebildeten Verbände treffen nun auf einen vorbereiteten Verteidiger in gehärteten und tief gestaffelten Stellungssystemen ähnlich wie in Verdun im ersten Weltkrieg.
Nur sind die Stellungen nicht durchgehend sondern bestehen aus Verteidigungspunkten, Verteidigungsposten und Feldposten an strategisch wichtigen Stellen. Die Zwischenräume sind großzügig vermint, werden mit Artillerie überwacht und können durch Kreuzfeuer geschlossen werden.

Der Alptraum eines jeden Angreifers!

Wir hörten von Durchbrüchen und dann nichts mehr. Wir hörten von großer Begeisterung in ukrainischen Medien und dann nichts mehr. Wir hörten von Siegen und dann nichts mehr.
Was wir aber nicht hörten waren Meldungen über tausende Russen, die verzweifelt versuchten den Dnjepr nach Süden zu durchschwimmen.
Wie es einst die Reste der 1. UK Fallschirmjägerdivision anno 44 bei Arnheim über den Rhein taten…

Halten wir fest: die UKR greift im Süden an, wird ständig zurückgeschlagen und hat ein paar Brücken beschädigt oder unbrauchbar gemacht.
Die zur Versorgung nötige Versorgungsrate der eingesetzten russischen Kräfte nördlich des Flusses im Brückenkopf lassen sich A) leicht per Lufttransport und/oder B) durch mobile Fähren und Boote generieren.
Die Offensive hat sich festgefressen und/oder ist ausgeblutet.

In solchen Fällen versucht man dann als UKR stets die Öffentlichkeit mit bildgewaltigen aber sinnlosen Meldungen vom ukrainischen Erfolg zu begeistern. Oder mit Horrormeldungen, was der böse Russe so alles treibt.
Vermutlich macht das Putin auch so, um von seinen horrenden Verlusten abzulenken, aber die Masse von uns weiß es nicht, denn darüber wird nicht in der Breite berichtet wie ukrainische Propaganda hofiert wird.

 

Und dann ist da noch eine Frage, die sich stellt: WENN die Ukraine den Brückenkopf zerschlägt, der Russe geschlagen ist, WIE kommen sie dann selbst über den Dnjpr, um ihre Offensive bis zur Krim (…) fortsetzen zu können???? – Oder betreffen sie die dann zerstörten Brücken nicht?

 

3.) Partisanen
Die Geschichte der Partisanen, der Guerilla, ist nicht erst seit Napoleons Einmarsch in Spanien Teil jeden Krieges. Der „kleine Krieg“ (Guerilla) war und ist eine ständige Gefahr für Invasoren.
Nicht für die Front- und Kampfeinheiten, wohl aber für das Hinterland und die dort verteilten Versorgungs-, Fernmelde-, Stabs- und Sanitätskräfte.
Dieser Krieg findet überall statt, da in der UKR in allen Gebieten Patrioten beider Seiten für ihre Überzeugung kämpfen.
In der UKR wohl so gut, dass man es für nötig hielt hunderte Spitzenbeamte und dutzende Geheimdienstler auszuwechseln oder zu verhaften. Ein ganz schlechtes Zeichen, das nicht gerade Vertrauen aufbaut. Weder beim ukrainischen Verteidiger noch bei den westlichen Partnern… Es zeigt nur eines: es gärt im UKR-System.

Die Ukraine selbst berichtet nun von Partisanenangriffen und Einsätzen von Spezialkräften (Special Forces) auf der Krim. Passgenau zu einer Explosion auf einem Militärflughafen.
Auch sollen Mordanschläge auf russische Politiker in den besetzten Gebieten erfolgt sein. Rekrutierungsbüros im Donbass gesprengt und Angriffe aus dem Hinterhalt verübt worden sein.
Das stimmt mit Sicherheit soweit alles. Nur hat es nicht die Qualität, um große russische Sicherheitskräfte im Hinterland der Front zu binden.
Wenn wir uns geschlossene und unterstützte Partisanenbewegungen anderer Kriege ansehen, dann ist das was die UKR als Partisanenkrieg bezeichnet eine bessere Lachnummer. Nicht mit Vietnam, Afghanistan, Irak, oder gar dem II. Weltkrieg zu vergleichen, wo hunderttausende deutscher Soldaten mit Besatzungsaufgaben beschäftigt waren.
Es mag daran liegen, dass die Krim und der Donbass sprachlich und religiös eher zu Russland tendieren, was aber hier gern verschwiegen wird.

 

 

Man sogar in breiten Teilen des Donbass die Russen willkommen heißt. Man zu Russland zurück will. Man ergo mit den Invasoren zusammenarbeitet und mögliche „Abweichler“ entweder selbst ausschaltet oder die Behörden informiert.
Ganz miese Voraussetzungen für Partisanen, die auf die Hilfe der Bevölkerung angewiesen sind. Zumindest auf die stille Duldung.

Daher dürfen wir davon ausgehen, dass weder Russland noch die Ukraine es geschafft haben größere Partisanenbewegungen auf dem jeweiligen Gebiet des anderen zu implementieren. Spione, Spitzel und Einzeltäter mit Sicherheit. Aber keine Partisanenverbände an sich.

Und da helfen dann auch keine Special Forces zur Unterstützung dieser Bewegung. Denn wo keine Bewegung ist, da braucht auch keiner SF-Teams.

Ob nun SF auf der Krim erfolgreich waren oder nicht, ist schwer zu sagen. Es wurden zahlreiche Flugzeuge in den Splitterboxen zerstört. Vermutlich durch Sprengstücke, die aus dem explodierten Depot weggeschleudert wurden.
Wer das Depot nun gesprengt hat, oder es ein Unglück war ist schwer zu sagen.
Tatsache ist, dass im Zweiten Weltkrieg Halifax (HIER) von Munitionsexplosionen ohne Feindeinwirkung verwüstet wurden.
Das Schlachtschiff  USS Maine (HIER)  explodierte 1898 im Hafen von Havanna – was dann der Auslöser des amerikanisch-spanischen Krieges war, vermutlich aufgrund einer Überhitzung im Magazin des Schiffes.

 

Museumsschiff USS Olympia, ein Kreuzer, der an der späteren Schlacht vor Manila gegen Spanien teilgenommen hat.

 

Ohne eine eingehende Untersuchung vor Ort wird Unfall oder Angriff von hier schwer zu bewerten sein.
Doch wenn dort ein SF-Team im Einsatz war, dann ist es jetzt tot oder in Gefangenschaft, da nach dem Angriff Jagdkommandos ausgeschwärmt sein dürften.
Die UKR-Marine dürfte das Team nicht zurückgebracht haben, denn es gibt keine UKR-Marine mehr. Auf dem Luftweg ist das auch auszuschließen und der Landweg ist… verbaut und geht durch ein Gebiet ohne zivile Unterstützung.
Es wäre also ein Himmelfahrtskommando gewesen. Was sagt das über die strategischen Möglichkeiten der UKR aus, zu siegen?

Gehen wir aber von einem Unglück aus, dass die UKR nun gewillt ist für sich als Sieg zu verbuchen, würde das ins Bild passen.

Wie oben angeführt schickt der Russe Verstärkungen an die Südfront. Wenn man ihn davon überzeugen könnte, dass tatsächlich SF-Teams und Partisanen im Hinterland operieren, dann müssten Teile dieser Verstärkungen als Sicherungsverbände eingesetzt werden. Die würden dann an der Front fehlen.
Wenn dem so wäre, und logisch betrachtet spricht einiges dafür, dann ist das schon jenseits von armselig und bestenfalls Kriegstrommelei für das eigene Volk.
Ähnlich den alt-deutschen Wochenschauen, wo die Panzer immer von links nach rechts durchs Bild nach „Osten“ fuhren. „Nur rein optisch Angriffen“
Der Russe hat ein recht genaues Lagebild für den eigenen Bereich und weiß daher, wer wo mit was angegriffen hat.
Ergo ging es bei dieser Behauptung nur darum, das eigene Volk und die westlichen Partner bei der Stange zu halten.

 

Quelle: russisches VtgM / dpa: AKW Saporischschja im Süden der Ukraine

 

4.) Das Kernkraftwerk 
Das AKW Saporischschja im Süden der Ukraine ist mit seinen sechs Blöcken der größte Kraftwerksblock in Europa und belieferte die halbe Ukraine mit Strom. Jetzt ist es von russischen Truppen erobert worden, die das Kraftwerk nach und nach vom ukrainischen Restnetz trennen und sogar eine Leitung auf die Krim schalten wollen.
Aus technischen und Sicherheitsgründen müssen die sechs Atomreaktoren immer eine Leitung in Betrieb haben. Auch um im Notfall Strom von außen zu bekommen, damit man den Reaktor herunterfahren kann. Ein Problem, das im AKW Tschernobyl auftrat und zur Unfallursache wurde. Es hatte zum Herunterfahren keinen Strom mehr…

Sobald die Russen eine Leitung zur Krim installiert haben, können sie das AKW vom ukrainischen Netz nehmen. Etwas, was recht ungünstig für die Ukraine werden würde, da dann auch die UKR ein Winterstromproblem hat. Genauer gesagt könnte die Ukraine gar keinen Strom mehr haben, da auch Tschernobyl mit seinen Blöcken komplett in russischer Hand ist.

Ergo liegt es im Interesse der UKR dafür zu sorgen, dass die Russen diese Stromtrasse zur Krim nicht schalten können.

Die Betreibermannschaft des AKW ist die alte Belegschaft, die sich aus ukrainischen und russischen Belegschaftsteilen ethnisch zusammensetzt und zum Teil gezwungenermaßen dort arbeiten muss. Allein schon aus Fachkräftemangel. Atomtechniker für Kraftwerke wandern in aller Regel nicht in Scharen ein und sind auch am Arbeitsmarkt kaum anzutreffen.
Auch sollten sie sich mit diesen Kraftwerken und den dazugehörigen Notfallprozeduren besser auskennen. Auch so ein Problem, dass zur Tschernobyl-Katastrophe führte. Das Handbuch stimmte nicht mit der Realität überein… So ging die angesetzte Übung schief.

 

Der Alptraum aller Atomkraftgegner: „Es werde Licht!“

Nun hören wir, dass das Kraftwerk immer wieder beschossen wird und unsere Presse, der ukrainischen Propaganda ausgeliefert, glaubt ernsthaft daran, dass die Russen das eigene Kraftwerk beschießén würden. Behaupten sogar es zerstören zu wollen, wenn sie nicht siegen.

Zum einem verliert Russland gerade nicht wirklich den Krieg und dann gehört das Kraftwerk nun auch ihnen. Es ist vor ukrainischen Bodenangriffen absolut sicher auf der südlichen Flussseite gelegen…

Andererseits hat die Ukraine Artillerie und weitreichende Raketen und könnte das russische Unterfangen vereiteln, wenn sie die Arbeiten nur stark genug behindern könnten. Oder die Trafostationen beschädigen könnten. Oder die in die Krim gehenden Leitungen zerstören könnten. Oder, oder, oder…

Militärs bezeichnen solche Artillerieangriffe als Störangriffe. Sie sollen den Gegner davon abhalten etwas zu tun, seine Arbeiten verzögern und verhindern, dass er ungestört dies oder das tun kann.

Und dieses mehr oder weniger ungelenkte und ungezielte Störfeuer geht auf das gut geschützte AKW Saporischschja täglich nieder. Angriffe mit zielsicheren Drohnen scheiterten an der aufgebauten russischen Luftabwehr.

Wir können nur hoffen, dass keines der Reaktorgebäude getroffen wird, da russische AKWs mit Nichten die Sicherheitsstandards haben, wie die „gefährlichen“ deutschen Kraftwerke, deren Kuppeln den Aufschlag eines 30-Tonnen-Flugzeugs mit Schallgeschwindigkeit aufgehalten hätten…

 

Quelle: BW / Luftbild: AKW Biblis

 

Was unsere Presse auch nicht schreibt ist die Tatsache, dass die ukrainische Artillerie nur gerade eben das Gelände des AKWs erreicht aber mit der von uns gelieferten Panzerhaubitze 2000 hier nun klare Reichweitenvorteile hätte.

Selbstverständlich können wir auch glauben, dass der Russe seine eigene Anlage beschießt und bombardiert. Nur wäre das etwas abwegig und unlogisch. Ergo riskiert die Ukraine einen atomaren Super-GAU, um die Russen daran zu hindern den Strom vom ukrainische Netzt zu kappen. – Kann man machen, sollte man aber nicht.

Aus diesem Grunde ist es vermutlich richtig, dass Russland in der Umgebung des AKW eigene weitreichende Artillerie stationiert hat. Wahrscheinlich sollen diese Batterien mit Gegenfeuer aufgeklärte ukrainische Artillerie bekämpfen, die das Kraftwerk beschießt.
Auch hier wäre nun die PzH2000 für die Ukraine nützlich, da der schnelle Stellungswechsel und die hohe Feuerbereitschaft aus der Bewegung heraus eben dieses Gegenfeuer unterläuft. Sehr eigenartig, dass dazu von den westlichen Experten nichts gesagt wird…

 

Generalleutnant Alfons Mais, der als Inspekteur des Heeres am 24.2.22 das Heer als nicht einsatzbereit erkannte…

 

5.) westliche Experten
Es ist schon komisch, dass wir von Ex-Generälen quasi dauerinformiert werden, die es vorher aber irgendwie versäumten die eklatante Lage der eigenen Armee zu beachten. Oder gar um sie zu wissen. Das fiel unserer Generalität erst am 24.02.22 auf, als man die „Hosen runterlassen“ musste.
Auch der britische Geheimdienst MI6 wird zunehmend zu einer Presseagentur, die uns mit Nachrichten beglückt, die sich aber schon nach einigen Tagen meistens als Nullnummer erweisen.

Warum?

Wenn diese Experten Recht haben würden, wäre die Ukraine schon vor drei Monaten in Moskau einmarschiert, weil Putin krank, blöd und unfähig ist. Seine Generäle eben nicht das umwerfende Format westlicher Generäle haben und ansonsten auch noch haufenweise an der Front fallen.
Grundsätzlich ein Ereignis, dass unsere Medien nur zu bereit waren mit pressetechnischen Siegestänzchen moralisch wertvoller Art zu begleiten.

Letztlich könnte es daran liegen, dass russische Generäle bereit waren bis zur vordersten Front zu fahren und sich selbst ein Bild davon zu machen, warum es nicht so läuft wie gedacht. Mitunter ein Grund, warum die Russen ihre Strategie und ihr taktischen Vorgehen so schnell umstellen, anpassen und optimieren konnten.

Halten wir fest: während der unfähig Russe 30% der Ukraine mit 80% ihres Industriepotentials erobern konnte, hat unsere Generalität es nicht geschafft die alleinige Einsatzbereitschaft ihrer Hauptwaffensysteme auf 70% zu bringen.

 

 

Keiner dieser Experten war vor Ort. Dort, wo dann auch schon mal geschossen wird und man fallen könnte. Wie die russischen Generäle erfahren mussten.
Keiner dieser Generäle hat in einem modernen Krieg Truppen gegen einen Feind geführt, der mit gleichwertigen Waffen gegen sie kämpfte.
Und selbst gegen unterlegene Gegner haben sie immer verloren: AFG, IRK, SYR und nun auch Mali.

Was wir aus russischen Kreisen erfahren ist auch nicht das Gelbe vom Ei. Natürlich machen auch die keine Fehler. Ihre Generalität ist kurz vor genial stehend und Alexander der Große sowie Julius Caesar, Napoleon und Dschinghis Khan sind Anfänger gegen sie.
Nur haben sie halt etwas vorzuweisen.

 

Beispielbild: römische Feldherren

 

Allein der Umstand die gesamte Kiew-Front zurückzunehmen, komplett und ohne großes Zögern, war ein Eingeständnis Mist gebaut zu haben, das unserer Generalität völlig abgeht.
Und das in Anbetracht dessen dieses Vorgehen auch dem eigenen Volk gegenüber verkaufen zu müssen. Zu wollen!
Eine im medialen Propagandakrieg des Kommunikationszeitalters nicht zu unterschätzende Leistung, die von Charakter, Willensstärke und Rückgrat zeugt den anfänglichen strategischen Fehler weltöffentlich zuzugeben!

Unsere Experten sehen jetzt immer noch die „Groß“Offensive der UKR im Süden als erfolgreich an.
Unterschlagen aber die Nachschubdebatte völlig. Oder die Debatte über die fehlende Versorgung der eingesetzten Streitkräfte.
Vernachlässigen die wegbrechende Unterstützung der westlichen Bevölkerung und die Wirkung auf die schon kurz- bis mittelfristige nötige umfassende Hilfe für die UKR.
Ignorieren die wegbrechende Wirtschaftsleistung des Westens und die Tatsache, dass die UKR gar keine eigene Wirtschaft mehr hat, die auch nur annähernd kriegstauglich wäre. Aktuell hat die UKR keine Möglichkeit für ihre eigenen schweren Waffen Munition herzustellen, da alle Fabriken dazu zerstört oder schwer beschädigt sind.
Unser Experten sehen nicht, dass 25% der UKR-Bevölkerung geflohen sind, eine Million Männer unter Waffen stehen und ein großer Teil als Binnenflüchtling nicht mehr an der volks- oder kriegswirtschaftlichen Wertschöpfung teilnimmt und auf Sozialleistungen angewiesen ist, die die UKR aber nicht mehr hat.
Unsere Experten glauben, wenn sie Waffen zu dutzenden liefern, dass das ein Gamechanger wäre, wo auf der anderen Seite hunderte und tausende gleichartige Waffensysteme verfügbar sind, für die sogar der Munitionsnachschub (mehr oder weniger) sichergestellt ist.

 

dt. Panzerhaubitze 2000

 

Unsere Experten zählen begeistert russische Verluste und ignorieren die auf ukrainischer Seite völlig. Glaubt hier wirklich jemand, dass Russland 80.000 Mann verloren hat und die UKR hier kaum Verluste hatte? Gegen einen Feind, der ihnen technisch, waffenmäßig und qualitativ überlegen ist? Ohne eigene Lufthoheit? Ohne eigene Marine, die ihre (Rest)Küsten schützt? Ohne ausreichende Munitionsversorgung? Ohne gleichwertige Artilleriekapazität?

In all den anderen Kriegen waren solche Umstände stets und überall eine Garantie dafür eigenes Personal überproportional zum Gegner zu verlieren. Den Krieg recht zügig zu verlieren, weil die Moral und der Kampfwille solcher Truppen schnell gen Null tendiert.
Letzteres wurde schon eingeräumt, als es um die Artillerie ging. Dass die UKR-Kräfte vom Russen auch psychisch weichgeklopft wurden…

 

Stellungen des Irak im Golfkrieg – kurz vor der Kapitulation…

 

 

 

FAZIT:
Wir wissen nicht, was exakt in der UKR passiert und wie es an der Front steht. Wir wissen es noch nicht einmal ungefähr. Eigentlich wissen wir gar nicht, wie es um die UKR oder Russland steht. Wenn wir ehrlich sind.
Wir wissen nur das, was unsere westlichen Medien uns andauernd, wiederholt und freizügig einhämmern.
Wie so etwas enden kann, sahen wir in AFG, wo man bis zum Ende an den Sieg der AFG-Kräfte fest – ganz fest – glaubte und alle anderen Faktoren übersah.

Der beidseitige Propagandakriegt zeigt Wirkung. Doch da wir nur eine Seite kennen, können wir uns gar kein Bild machen. Zumindest nicht, wenn wir uns auf  tagesschau– und heute-Sendungen beschränken und Mainstreammedien konsumieren.

Wer sich als informierte Bürger hier behaupten will muss auf Medienorgane ausweichen, die in Ländern zuhause sind, die eher Neutralität wahren, wie z.B. die Schweiz.

Wer hier nicht anfängt selbst logische Schlüsse zu ziehen, wirklich alles(!) zu hinterfragen und selbst zu recherchieren, der wird über den Tisch gezogen werden. Ganz sicher.

 

Catweazle: notfalls zaubern wir mal…

 

Aber vielleicht können wir bald in Ruhe herausfinden, was so alles wahr und richtig ist. Wo man uns auch nicht so ganz gut informiert hat. Oder gar richtig informiert hat.
Es gibt da Themen und Entwicklungen, an denen natürlich allein Putin Schuld ist, die uns das Nachdenken mehr als nur nahelegen könnten. Das ist in Krisenzeiten gemeinhin dann öfters der Fall, wie die Geschichte klar bezeugt.
Wenn es uns nicht mehr so gut geht. Das ein oder andere Ereignis den Geist beflügelt und die Augen öffnet.

Kernfrage wäre hier: WOHIN soll uns das denn noch alles führen?
Dicht gefolgt von der zweiten Frage: WARUM denn?
Frage Drei wird dann sein: WER ist verantwortlich zu machen?

Gemessen an dem, was wir zur Ukraine vorgesetzt bekommen, könnten die Antworten überraschen. – SIC!

 

 

 

Auch:

Die Ukraine, das Schiff und das Getreide an Bord… – Rabenspiegel

Deutsche Außenpolitik in Not: überall mögliche Kriege in Sicht – Rabenspiegel

Bundeswehr: Afghanistan – war es das wirklich alles wert? – (nordhessen-journal.de)
Ukraine-Krieg und Bundeswehr: Sind da Lerneffekte zu sehen? – (nordhessen-journal.de)
Bundeswehr: Mali wird wie Afghanistan enden – (nordhessen-journal.de)
Bundeswehr: Regierungstruppen schießen auf Soldaten – Raus aus Mali! – (nordhessen-journal.de)
Das liebe Gas – von der blasierten Ignoranz zur Arschkriecherei (Glosse) – (nordhessen-journal.de)
Gas und Grüne: ein Bild sagt mehr als 1000 Worte – (nordhessen-journal.de)

 

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